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Diskutiere im Thema Verhaltenstherapie: Normaler Ablauf? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: Verhaltenstherapie: Normaler Ablauf?

    So was hatte ich auch, nannte sich aber Gesprächstherapie. Ich hatte meinen Therapeuten damals darauf angesprochen und er meinte, das würde so weitergehen. Darauf habe ich mich mit den Worten: "Sorry, aber zum Reden brauche ich niemanden, ich brauche jemanden, der mit hilft!", verabschiedet. Mir gings nämlich wie dir, dass ich versuchte die Stille zu füllen. Das ganze hatte dann immer mehr einen schlechten Beigeschmack für mich und verschlimmerte meine Situation sogar noch. Vermutlich hats einfach nicht gepasst, aber nachdem ich da abgebrochen hatte, fühlte ich mich deutlich besser.

    Sprich es an, sei denn, du merkst, dass es dir so hilft, aber so ganz den Eindruck erweckt es bei mir nicht.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Verhaltenstherapie: Normaler Ablauf?

    so ne Situation hatte ich auch schon.
    Da sagt der Therapeut zu mir: nicht nur labern, sondern tun. Kommen Sie wieder wenn sie das endlich getan haben. Bin seitdem nicht mehr zu dem gegangen, weil ich den Plan von damals immer noch nicht in die Tat umgesetzt habe. Nur leider sind alle, einschließlich meiner Wenigkeit, von der falschen Diagnose ausgegangen...

    Jetzt muss ich auch erst mal einen passenden finden, weil zum Auskotzen hab ich schließlich meine engen Freunde und BeWo.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Verhaltenstherapie: Normaler Ablauf?

    Ich würde auch sagen: sprich deinen Therapeuten darauf an. Danach kannst Du immer noch entscheiden, ob Du bei ihm weitermachen willst.

    Wenn Du arg unsicher bist, mach Dir einen Zettel mit Stichpunkten und sprich diese Dinge dann ganz gezielt an. Mitunter erwarten die Therapeuten auch genau dieses "Startsignal" von Dir... So nach dem Motto: "OK, jetzt ist sie tatsächlich soweit, etwas verändern zu wollen.."

    Gib dem Therapeuten zumindest die Chance, etwas zu verändern. Wenn er doof reagiert, würde ich das auch abbrechen, bzw. ihn ganz frech fragen, wen er denn für eine tatsächliche Verhaltenstherapie empfehlen könnte.

    Alles Gute
    loekoe

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Verhaltenstherapie: Normaler Ablauf?

    Hey,

    ohja kenn das. Therapeutensuche... jesses... da gibt es sooo viele schlechte. War mal bei einem, der hat mehr über sich und seine Vergangenheit geredet als das es über mich ging. Habe mich dann immer gefragt, wer hier der "Patient" ist. Da ich ein Helferleinsyndrom habe, musste ich mich zusammenreißen, ihm nicht tipps zugeben.

    Habe dann gewechselt und bin jetzt bei einer die soweit gut ist. Die ersten 3 Monate habe ich auch nur geredet, sie hat mir tipps gegeben oder die sache aus ihrer sicht erklärt (was ich gut fand). Sinn war, erstmal mich kennen zu lernen, zu wissen um was es geht, was alles passiert ist.
    Nun gehts darum das verhalten zu optimieren, sachen aus der Vergangenheit aufzuarbeiten. Natürlich gibt es nicht extrem viele Therapieformen, das ist ein drugschluss. Nur hat man meist selber die vorstellung davon, dass der Therapeut für alles eine Lösung hat, die dann auch funktioniert.

    Die "ultimative Lösung" ist meistens: atemtraining / medidation (gerade wenn man viel energie hat wie ich und zu Wut neigt) und EMDR (Traumabewältigung). Und dann halt tipps aus dem täglichen leben, wie: erst überlegen dann reden, bei Wut mal raus gehen usw. usw. Aber so stell ich mir auch ne Therapie vor.

    Leider ist es schwer solche Therapeuten zu finden. Manchmal denke ich mir da: hätte Therapeutin werden sollen...

    Was ich eher schade finde ist, dass es eigentlich helfen würde, wenn man gefilmt wird und der Therapeut mal daheim sieht wie man sich benimmt usw usw. dann kann er erst entsprechend handeln und tipps geben. Aber so eine Therapieform kostest viel geld und gibts für Kassenpatienten nicht. Wäre aber mal ne alternative und würde bestimmt vielen am besten helfen.

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