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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 128

    Behandlungsmöglichkeiten

    Hallo alle zusammen,

    könntet Ihr mir vllt ein paar gute Behandlungsmöglichkeiten bei ADS im Erwachsenenalter empfehlen?

    Macht Ihr bestimmte Therapien oder ein bestimmtes Training bei Therapeuten/Ärzten?

    Wenn ja, an wen sollte ich mich denn wenden?

    Am besten im Umkreis: Frankfurt a.M .




    Liebe Grüße

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Behandlungsmöglichkeiten

    Naja, es kommt stark darauf an wie dein Leben so läuft.
    Manche kommen/kamen gut mit ADHS klar und brauchen dementsprechend gar keine Therapie. Suchtkranke ADHSler müssen dagegen eine Entziehungskur machen, depressive ADHSler gehen widerum zum Tiefenpsychologen und ADHSler mit Angstzuständen machen eine Verhaltenstherapie.
    Es gibt also kein "Schema F" was ich dir jetzt auf einer Liste überreichen könnte. Du musst selber erst einmal kundtun in welchen Bereichen du Hilfe brauchst und wo nicht !



    Ich selber bin bei Frau Dr. Sabine Krämer in Frankfurt in Behandlung (Dr. Sabine Krämer Frankfurt - Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie) Sie ist ADHS-Spezialistin für Erwachsene.
    Bin mit ihr ziemlich zufrieden. Sie hat zwar ein bißchen den Touch einer Karrierefrau (sieht von ihrem Kleidugsstil eher wie eine Managerin aus) aber hat dafür einiges auf dem Kasten !
    Vor Allem gibt sich echt Mühe für die Patienten. Als ich nach zwei Jahren Auszeit wieder bei ihr antanzte wusste sie alles was ich ihr damals erzählt hatte - sogar Kleinigkeiten. Hat mich sehr beeindruckt !
    Außerdem arbeitet sie mit E-Mails. Du kannst ihr also von Zuhause aus Feedback geben wie es dir gerade geht bzw. wie die Medis wirken und sie antwortet.
    Ihre Praxis ist ziemlich groß, freundlich und modern eingerichtet. Wenn das Wartezimmer nicht wäre könntest du dich auch wie in einem Bürogebäude fühlen.


    Auch wenn du nur wissen möchtest welche Therapien es gibt oder was du machen sollst ist sie wohl definitiv die Richitge die dir alles sagen kann !

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Behandlungsmöglichkeiten

    Ein paar Sachen hat cajo ja schon geschrieben.

    Verhaltenstherapie ist nie verkehrt, aber auch ein ergotherapeutisches Coaching kann sehr hilfreich sein.

    Dein behandelnder Arzt müsste Dir da eigentlich Adressen in deiner Nähe nennen können. Beides muss auch von ihm / ihr verschrieben werden.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Behandlungsmöglichkeiten

    @Lady-Like, hat man dir mit der Diagnose nichts an die Hand gegeben? Ggf. gleich Adressen? Wer hat die Diagnose denn gestellt? Wenn das eine anerkannte, offizielle Stelle ist (und ADHS muss umfänglich diagnostiziert werden) war, wäre es aber sehr schade, wenn die dich im Regen stehen lassen.

    Was genau für DICH notwendig ist, hängt vom Ausprägungsgrad ab, von den vorhandenen oder nicht vorhandenen Einschränkungen und wo genau die liegen, wenn vorhanden.

    Ich habe hier auch gelernt, dass es einen recht großen Unterschied gibt, ob jemand als Erwachsener diagnostiziert worden ist oder als Kind.

    Erwachsene sind oft erstmal völlig geschockt und traurig und denken "was habe ich denn jetzt noch - und was fange ich jetzt damit an". Da ist m.E. alleine deshalb schon eine Verhaltenstherapie (und wirklich NUR Verhaltenstherapie) oder minds. ein professionelles Coaching sehr sinnvoll. Da ist jemand, der nimmt einen an die Hand, erklärt und zeigt Möglichkeiten auf.

    Austausch wie z.B. hier und es gibt in jeder etwas größeren Stadt heute ADHS - Selbsthilfegruppen, ist m.E. auch am Anfang sehr sinnvoll. Aber da aufpassen, viele Menschen schreiben im Netz nur, wenn es ihnen schlecht geht und das gibt dann den Eindruck, mit Erkrankung x, mit Merkwürdigkeit Y lebt es sich immer schlecht - dem ist nicht so

    Bücher - ich persönlich finde es wichtig mich über mich in dem Fall zu informieren. AD(H)S ist eine diffuse Diagnose. ADHS ist oft mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen - positiven und negativen verknüpft. Sich selbst zu kennen und mit etwas Abstand zu beobachten finde ich hilfreich.

    Medikamente - muss mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Nicht jeder erwachsene ADHSler nimmt oder braucht Medikamente, bzw. nicht dauerhaft oder gar nicht.

    Und ein Rat von mir:

    Nicht alles glauben was das eigene ADHS - Hirn so produziert Motivationsaufschwünge - super, mitnehmen. Motivationsabschwünge - akzeptieren und nicht einfach hinnehmen. Eine Sache wird nur scheinbar langweilig. Einfach mal weitermachen, i.d.R. regelt es sich irgendwann wie bei jedem in der Mitte, schwingt sich da ein, wenn etwas zur Routine wird. AUCH für ADHSler z.b.
    Seiner schwachen Impulskontrolle ist ein erwachsener Mensch auch nicht hilflos ausgesetzt. "ich bin so" ist meist Unsinn. Ich fühle so - ja, das ist ein sehr langwieriger Prozess und so ganz zen wird ein ADHSler vielleicht nie. Aber ich fühle so muss nicht zwingend gleich - ich handele so werden. Kann man lernen, mit Rückfällen und schlechten Noten im Lernprozess, aber es wird besser, wenn man sich selbst nicht immer alles glaubt.

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