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Diskutiere im Thema Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #51
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.968

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Und dann sind da immer noch die AD(H)S-Ambulanzen der Unikliniken.

  2. #52
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Alex schreibt:
    nur mal eine Anmerkung zum Titel dieses Threads und zu den teils hier verwendeten Begriffen:

    Es ist nicht die AD(H)S-Diagnose, die etwas kostet, sondern die AD(H)S-Diagnostik.
    Da möchte ich dir gern ein wenig widersprechen. Gemäß GÖA §4

    GO - Einzelnorm

    bezahlt man für die ärztlichen Leistungen, die sich aus dem diagnostischen Verfahren ergibt. Bei der Diagnose handelt es sich im weitesten Sinn um die Klassifizierung von Phänomenen mit dem Ziel, eine Entscheidung bezüglich Kranksein oder Gesundsein zu fällen. Der Arzt muss diese Diagnose natürlich nach den von der Ärztekammer anerkannten Verfahren durchführen. Diese Verfahren können mit dem Begriff der Diagnostik zusammengefasst werden. Die Diagnostik kostet auch Geld, in unserem Fall eben das Papier für den Fragebogen oder die Arbeitszeit bei der Auswertung, also Material- und Personalkosten. In der GÖA wird diesen Kosten Rechnung getragen. Die Diagnose indes ist nur eine zahl bestehend aus drei Ziffern: ICD 90.0, mehr nicht. Aber für diese Zahl setzt der Arzt seinen Namen aufs Spiel, denn wenn diese Zahl nicht stimmt, kratzt das an seinem Ruf. Daher lässt er sich diese Verantwortung etwas Kosten.

    Wir bezahlen also Beides, das diagnostische Verfahren mitsamt der Diagnose. Daher ist Beides richtig.

  3. #53


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Hallo.

    babuschka schreibt:
    Naja, oft ist die Grundeinstellung bei der Foren-Software ja "männlich". Und wenn man das nicht ändert, bleibt es eben so stehen. Ist aber ja eigentlich auch egal. Ihr beiden schriebt nur eben auch so ähnliche Beiträge, dass ich mal fragen wollte.
    Bei uns ist die Einstellung bei der Registrierung leer.

    Und es gibt zudem auch die Möglichkeit, in Absprache mit mir eine geschlechtsneutrale Kennzeichnung zu erhalten, da es durchaus auch Menschen gibt, die sich selbst weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zuordnen.

    babuschka schreibt:
    Übrigens finde ich es eine Schande, dass ALG II- Empfänger (oder Menschen mit niedrigem Gehalt / Rente) mit Verdacht auf AD(H)S dann anscheinend kaum Möglichkeiten für eine anständige Diagnostik haben, genausowenig wie sie eine gute Brille oder guten Zahnersatz bekommen.
    Es gibt m. E. in diesem Land durchaus eine Mehrklassenmedizin, wobei ich mir im Einzelfall oft nicht sicher bin, ob eine "freigiebigere" private Krankenversicherung tatsächlich besser für den Patienten ist.

    Oft bekommen diese dann aus finanziellen Gründen auch Diagnostiken und Therapien verordnet, die sie gar nicht benötigen und sind dann insgesamt "kränker", als das tatsächlich der Fall ist.

    Was den Zahnersatz betrifft, so erhalten auch ALGII-Empfänger im Rahmen der Härtefallregelung durchaus einen brauchbaren solchen.

    Auch optisch, da eine Verblendung mit Keramik im vorderen Bereich (innerhalb der "Verblendzone") bezahlt wird.

    In Ausnahmefällen (bei Allergie gegen Metalle) wird sogar eine vollkeramische Restauration bezahlt.

    Mit Zahnlücken muss (entgegen dem, was man öfters sieht) in diesem Land und im Gegensatz zu sicher 99% der restlichen Weltbevölkerung zumindest aus finanziellen Gründen jedenfalls niemand leben.

    Das ist allerdings ein anderes (und ebenso sehr umfangreiches) Thema und gehört nicht wirklich hierher.

    babuschka schreibt:
    @ alex Naja, in den besagten Foren war das ja auch allgemein bekannt, es diente nur der Unterscheidung zwischen offizieller Position (Verwarnung, gelbe und rote Karten etc.) und privater Meinung.
    Das halte ich zum einen rechtlich für fragwürdig und zum anderen widerstrebt mir das auch persönlich enorm.

    Schließlich verfüge ich auch im "realen" Leben nicht über mehrere Identitäten, die ich nach Belieben wechsle, um die jeweils andere nicht zu involvieren.

    Soweit es hier im Forum durch die Moderatoren oder durch mich zu moderativen oder administrativen Handlungen kommt, so sind diese - auch im Zusammenhang mit anderem Text - eindeutig farblich gekennzeichnet (grün bei den Moderatoren und rot bei mir).

    Aber auch das soll hier nicht weiter thematisiert werden, da sonst das Thema im off-topic verläuft.




    LG,
    Alex

  4. #54
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Sorry Steintor, aber die Diagnose, also die "Nummer" lässt der Arzt sich nicht bezahlen. Er lässt sich die Diagnostik bezahlen. Und das, was du rausgesucht hast, gilt NICHT für die Diagnostik der adulten ADHS.

    Das wäre genauso, wie wenn du einen allgemeinen Gestezestext über Medikation raussuchst...... wie wir alle wissen, wird nicht jedes Medikament, was z.B. auch bei kindern die kassen übernehmen, bei uns Erwachsenen übernommen.


    Übrigens wird bei der Diagnostik die bezahlt wird, auch das Bultbild und EKG mit bezahlt. Denn wenn es im Rahmen dieser Diagnostik gemacht wird, wird auch das nicht von den Kassen übernommen.

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Letzten Endes zahlt man aber doch auch für die Diagnose an sich. Die Diagnose "kein ADS" wäre ja nun auch eine Diagnose. Die Diagnostik ohne "Endergebnis" wäre wertlos. Summa summarum: Ich denke mal, jeder weiß, wie es gemeint war. Ich wollte lediglich wissen, ob das üblich ist oder ob das auf irgendeine Art und Weise unseriös sein kann.

    P. S. War jahrelang Privatpatientin und ja, da bekommt man, gerade von Zahnärzten, oftmals Dinge aufgeschwatzt, die nutzlos bis schädlich sind.

  6. #56
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Blutbild und EKG sind nicht Teil der ADHS-Diagnose, also dem letzten Wort des Arztes. Sie diesen der Entscheidung, ob die körperlichen Voraussetzungen für eine Medikation bestehen.

  7. #57
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Sie dienen dem Ausschluss anderer Erkrankungen, die evt. für die Symptome verantwortlich sind.


    Ok, Ekg nicht unbedingt, aber Blutbild ist Ausschluss.

  8. #58
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Ist es normal, dass die ausführliche Diagnose kostet?

    Da hast Du Recht. T3/T4 und TSH sind Ausschluss einer Schilddrüsenüberfunktion. Im Kontext meiner Aussage oben bezog ich mich eher auf die Nieren- und Leberwerte, die ich auf eigenem Wunsch mit untersuchen lasse. Die dienen rein der Verträglichkeit des Medikaments.

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