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Diskutiere im Thema Wie lange musstet ihr warten? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Martisse

    Gast

    Wie lange musstet ihr warten?

    Hallo allerseits.

    Da es hier nicht mehr hinein passen würde, mache ich einen neuen Thread auf. Also ich war Heute bei einem Beratungsgespräch in der Klinik. Da sagte man mir, dass ich mich in stationärer Behandlung begeben müsse. Ich habe darauf hin meinen Verdacht geäußert, nur meinte die Ärtztin dass die Diagnose für AD(H)S sehr komplex oder sowas in der Art sei. Auf die Frage was mit der Spezialambulanz ist, meinte sie dass nach ihrem Stand eine Wartezeit von bis oder über 1 Jahr wäre, wenn man sich dort zur Diagnostik anmeldet.....
    Ich könnte ja in die offene gehen, und wenn man dann schon dort sei, könnte man eine Diagnostik machen. Aber wenn sie andererseits meint, dass eine AD(H)S-Diagnose unmöglich sei ( keine Ahnung wie sie das meinte, da vergessen ) könnte man bei mir etwas anderes diagnostizieren.
    Und da ich mir ziemlich sicher bin, dass ich es habe möchte ich da nicht falsch beraten sein bzw. auf das falsche behandelt werden, oder sehe ich das falsch?

    Habt ihr auch so lange warten müssen, oder habt ihr es dann woanders versucht?

    Sie meinte zwar, dass man die Wartezeit beschleunigen könnte bzw. man es versuchen könne da was zu machen mit der Wartezeit , wenn ich dann auf die Station komme, aber irgendwie bin ich skeptisch oder sehe ich auch das falsch ?

    Bin da gerade hin und her gerissen.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    Hallo!

    Ich verstehe gerade den Zusammenhang zwischen stationärer Behandlung und ADS bzw. warum überhaupt stationär?
    Würde mich aber interessieren...

  3. #3
    Martisse

    Gast

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    laurasstern schreibt:
    Hallo!

    Ich verstehe gerade den Zusammenhang zwischen stationärer Behandlung und ADS bzw. warum überhaupt stationär?
    Würde mich aber interessieren...

    Nun ich hatte, in anderen Threads schon mal geschrieben gehabt, dass ich zur Klinik muss, und mich dann separat bei einer Spezialambulanz melden würde, vorasugesetzt man würde mich vorher in der Klinik nicht automatisch dahin schicken. Das war nun nicht der Fall, weshalb ich mich jetzt via Mail bei einer Ärtztin gemeldet habe. Nur hieß es von der Ärtztin vorhin, dass die Wartezeit bis zu oder über einem Jahr betragen kann. Ich befürchte deshalb dass man vielleicht mit etwas anderem kommen könnte. Die stationäre Behandlung wurde mir von der Ärtztin angeraten bzw. solle ich mich melden, damit ich auf die offene kommen kann. Diagnostiziert wurde es nicht, und da ich sicher bin es zu haben, will ich nicht auf etwas behandelt werden, was zwar da ist mir aber nicht helfen kann.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    Also hier in Aachen hatte ich großes Glück mit der Terminvergabe bei der ADHS-Ärztin. Die Wartezeit beträgt hier normalerweise auch etwa ein halbes Jahr, in Köln sogar länger...

    Bin im November zur PIA gegangen, hab prompt einen Termin im Dezember bekommen und habe heute mein drittes Interview abgeschlossen.

    In drei Wochen habe ich dann die große Auswertung mit Diagnosebekanntgabe.

    Außerdem hat mich die Ärztin heute schon gefragt, ob ich eine medikamentöse Behandlung wünsche und mir gleich mal aufgeschrieben, was mein Hausarzt noch bis dahin checken soll, damit ich im Bedarfsfall auch gleich ein Rezept mitnehmen darf.

    Um deine Frage mit der stationären Diagnostik zu beantworten: wenn du dich dazu entschließt, könntest du schneller getestet werden, weil stationäre Patienten häufig dringender behandelt werden als ambulante. Damit könntest du also deine Wartezeit erheblich verkürzen. Außerdem müssen ja auch andere psychiatrische Erkrankungen ausgeschlossen/abgeklärt werden, ehe du eine adäquate Behandlung/Therapie anfangen kannst.
    Geändert von Katifant (13.03.2014 um 17:47 Uhr)

  5. #5
    aficionado

    Gast

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    Ich verstehe nicht so ganz warum Du dich in stationäre Behandlung begeben musst. Was aber die ADHS-Diagnostik angeht, wurde ich von einem niedergelassenen Arzt diagnostiziert. Man schreibt hier im Forum manchmal das sei unmöglich, Ärzte wollten es nicht durchführen. Bei mir hat es aber ohne Probleme geklappt. Ich habe damals zwei Termine ausgemacht - bei 2 verschiedenen Ärzten. Zwei, weil ich Probleme erwartet habe. Meine Logik war: Ich mache 2 Termine aus für den Fall, dass der erste Arzt sagt, er beschäftigt sich damit nicht, damit ich dann nicht noch mal ein paar Wochen lang für einen Termin bei einem anderen Arzt warten muss. Für keinen von den zwei war das aber ein Problem: Beide wollten die Diagnostik durchführen (ich habe sie dann natürlich nur einmal gemacht).

    Rufe einfach ein paar Ärzte an und frage nach. Die TK hat diese Seite ("weiße Liste der Ärzte"), wo Du die Liste der niedergelassenen Ärzte in deiner Nähe findest. (Du kannst die Seite benutzen selbst wenn Du woanders versichert bist.)

    Vielleicht ist die Ambulanz besser, gründlicher, das weiß ich nicht. Aber wenn es für Dich keine Option ist, würde ich mir einen niedergelassenen Arzt überlegen.

  6. #6
    Martisse

    Gast

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    @Kalifant
    Bin ja hier in Köln, und wie gesagt, sagte mir die Ärtztin heute dass die Wartezeit bis zu oder über ein Jahre lang dauern kann. Zu lange würde ich da sagen. Das es verkürtzt werden könnte, meinte die Ärtztin auch. Nur bin ich da skeptisch denn einerseits muss alles andere natürlich ausgeschlossen werden, da geben ich dir recht. Ich meine einbilden tue ich es mir nicht. Denn blöderweise kann es dazu kommen, dass ich währendessen verpeilt sein kann, und deshalb meine Symptome falsch rüberbringen könnte. Anders gesagt wäre aus meiner Sicht die Gefahr groß dass etwas anderes diagnostiziert werden könnte. aber gut ok, ich bin kein Fachmann dafür und klar könnte es unter anderem auch viel mehr dran sein. Aber mal etwas langsamer, da ich mich sonst verliere beim schreiben....
    Es ist doch so, dass wenn man theoretisch gesehen AD(H)S hat/hätte und man was anderes behandelt bekommt, die medikamentöse sowie andere Therapieformen nicht greifen können oder zumindest nicht richtig. Da ich letztes Jahr als erstes Major Depression diagnostiziert bekommen habe, befinde ich mich momentan auch in einer Verhaltenstherapie, wo mir mein Therapeut den Rat gegeben hat, dass ich meinen Tag ordnen soll, bei den kleinsten Dingen anfangen soll uswusf. . nun mag es dann sein, dass da auch unter anderem was anderes da ist, aber da ich mir sehr sicher bin dass ich es auch habe, würde es mir nur wenig bringen, da die Ärtztin es für unmöglich hält mich da zu diagnostizieren, weswegen ich dort keine Untersuchung bezgl. AD(H)S machen könnte.
    Hmm ich merke gerade dass es etwas schwierig ist im Moment zu erklären, wie genau ich das meine, also verbleibe ich so für den Moment und komme später darauf zurück.


    @Aficionado
    Die stationäre Behandlung bzw. der evtl. Aufenthalt dort war ursprünglich aus anderen Gründen geplant, da ich des öfteren mit meiner Mutter im Streit bin zur Zeit.
    Das mit der Diagnostik wollte ich dann separat machen. Die Konstellation war und ist etwas konfus, da die umstände sehr chaotisch waren. Ich hatte mir da gedacht bevor ich zur Spezialambulanz gehe, könnte ich erstmal da schauen, vielleicht hätte man mich auch dahin weitergeschickt.
    Was genau bedeutet TK ? Weiß da leider nicht was du mit der Abkürzung meinst.
    Niedergelassene Ärtzte wären für mich auch eher besser. Wobei ich da auch etwas Abstand brauche. Nur viel hat das Inet bisher auch nicht ausgespuckt. Unter anderem auch eine Therapeutin, keine Ahnung was genau, die sich auf erwachsene AD(H)Sler spezialisiert hat, aber wegen mangelnder Honorierung oder so ähnlich Diagnosen nur für Privatversicherte und Selbstzahler macht...

    Sorry wenn es konfus rüberkommt, aber mit einer entzündeten Mandel und Kopfschmerzen, konzentriert es sich noch schlechter als es schon der Fall ist.....

  7. #7
    aficionado

    Gast

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    Martisse schreibt:

    @Aficionado
    Was genau bedeutet TK ? Weiß da leider nicht was du mit der Abkürzung meinst.
    Ich habe die Seite gemeint: weisse-liste.arzt.tk.de

    TK = Techniker Krankenkasse

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    Also ich musste überraschenderweise nur 2 Monate auf den Termin warten. Hatte mit mindestens einem halben Jahr gerechnet.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    Martisse,

    hier in NRW gibt es doch noch mehr Fachkliniken, in denen man sich testen lassen könnte, hab in Köln in der LVR-Klinik nachgefragt, aber die haben gleich gemeint, wenn ich nicht aus deren Einzugsgebiet wäre, sollte ich doch woanders schauen (mal davon ab, dass die ein Jahr Wartezeit hätten).
    Meine Mutter ist aus Schwerin (Mecklenburg) extra nach Münster gefahren, um sich testen zu lassen und das ist ja jetzt nicht sooooooo das Ende von uns aus Sie hat aber in mehreren Kliniken in verschiedenen Bundesländern Termine gemacht und ist dann einfach zum ersten Termin hin (war halt Münster).

    Die Wartezeiten sind in den verschiedenen Kliniken interessanterweise auch sehr unterschiedlich. Das UKA hier bietet auch eine ADHS-Testung/Beratung an, aber über die Wartezeiten kann ich leider nix sagen, hab's halt im Alexianer probiert und sofort Termin bekommen.

    Bei mir war die Einstiegsdiagnose übrigens auch Depression, aber so schlecht wie mein Antrieb ist schon immer war, kann's ja kaum allein daran liegen.

    Wegen der Angina wünsche ich dir erst mal baldige Besserung.

    Liebe Grüße,
    Kati

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: Wie lange musstet ihr warten?

    Also ich würde schon fast sagen, nach der Diagnose ist vor der Diagnose

    Bei mir hats auch relativ lange gedauert... ein halbes Jahr bis der erste Termin kam und weil der Psychiater meinte, weil die Kassen so wenig zahlen würden müsse er die Termine auf 2 Quartale verteilen. Ergo dauerte das insgesamt ein 3/4 Jahr bis die Diagnose dann aufm Tisch war :-(

    Nur, bis man dann einen einen geeigneten Neurologen und Therapeuten gefunden hat, wird auch viel Zeit ins Land gehen...

    Hatte selber später nach nen halben Jahr nen Neurologen gefunden, allerdings musste ich dann die Behandlung komplett abbrechen weil ich Depressionen entwickelte und es nicht so klappte. Nen weiteres halbes Jahr später habe ich dann einen Therapeuten gefunden, der sich auch speziell mit ADHSlern im erwachsenen Alter auskennt.
    Immerhin, ich bin sehr erleichtert, endlich nach der langen Odyssee einen Therapeuten für eine VT gefunden zu haben. Also es geht bergauf

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