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Diskutiere im Thema Diagnostiktests IQ+Gedächtnis etc. ? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    Diagnostiktests IQ+Gedächtnis etc. ?

    Habe mich gerade durch den langen thread von Mucki81 https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...k-gemacht.html
    gelesen und dabei ist mir eine zentrale Frage aufgekommen:

    Es ist immer von IQ- und Gedächtnis- und Konzentrationstest die Rede....

    - Führt ein zu gutes Abschneiden etwa dazu, dass eine (medikamentöse) Behandlung als unnötig erachtet wird ?? Werden diese Tests als Leitparameter gewertet?

    Der Eignungstest für medizinische Studiengänge war nämlich ein solcher IQ- und Gedächtnis- und Konzentrationstest .
    Und da habe ich sehr gut abgeschnitten. Eine kurzzeitige Kanalisierung meiner Konzentrationskräfte ist möglich....ich leide trotzdem unter sehr vielen Symptomen und zwar AUCH unter Konzentrationsschwäche.


    Ich hoffe die Frage ist nicht dumm, sie stellt sich mir weil ja ohnehin umstritten ist, ob ADS als Krankheit zu klassifizieren ist. Mir ist nicht ganz klar wie "freizügig" die Experten da mit Behandlungsentscheidungen sind

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Diagnostiktests IQ+Gedächtnis etc. ?

    [QUOTE=dekubaum;474594]Habe mich gerade durch den langen thread von Mucki81 https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...k-gemacht.html
    gelesen und dabei ist mir eine zentrale Frage aufgekommen:

    Es ist immer von IQ- und Gedächtnis- und Konzentrationstest die Rede....

    - Führt ein zu gutes Abschneiden etwa dazu, dass eine (medikamentöse) Behandlung als unnötig erachtet wird ?? Werden diese Tests als Leitparameter gewertet?

    Die genannten Tests sind eigentlich immer Bestandteil einer ADS-Diagnose. Man will damit ausschließen, dass evtl. andere Ursachen für die ADS-Symptome verantwortlich sind. Bei ADS kommt Hochbegabung sehr häufig vor (ich würde sogar behaupten, dass es eher die Regel ist). Andereseits ist Hochbegabung aber kein zwingender Hinweis auf ADS. Auf die Medikation hat das aber keinen Einfluss.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Diagnostiktests IQ+Gedächtnis etc. ?

    Aaaaachso.....dann sind diese Tests eine Maßnahme um falsch-positive Verdachtsdiagnosen zu ermitteln? Das macht natürlich Sinn - Danke für die rasche Antwort Wahlpöttler (=

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 112

    AW: Diagnostiktests IQ+Gedächtnis etc. ?

    Für den Arzt ist es auch nur ein Puzzleteil zur Diagnose. Und es liegt ja in seinem Ermessen ob dann eine Medikation notwendig ist.

    IQ-Test ist laut meinem Arzt zur Diagnose jedenfalls nicht nötig, da ich soweit durchs Leben und die Schullaufbahn kam, und man nicht auf die Suche einer Schwäche oder Hochbegabung gehen muss.

    Bei dem Konzentrationstest (mit und ohne MPH) wurden verschiedene Parameter (Bewegung, Fehler, Ausreißer, Reaktion, Impulsivität) ausgewertet und Vergleichsgruppen gegenüber gestellt. Bei den Ergebnissen hat man dann eben vieles auf einen Blick was bei ADHS eine Rolle spielt.

    Um dich vielleicht ein bisschen zu beruhigen: ich hab die Erfahrung gemacht, wenn man solche Fragen oder Bedenken hat, kann man auch gut mit dem Arzt darüber reden

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Diagnostiktests IQ+Gedächtnis etc. ?

    Für die Frage, ob eine Medikation notwenig ist, sollte viel mehr das Ausmaß der Beeinträchtigung im Alltag entscheidend sein. Also wie stark du unter deinen Symptomen leidest und wie viel Linderung man sich durch die Medikation verspricht.

    Der IQ selbst per se darf dabei keine Rolle spielen. Höchstens indirekt, weil Personen mit hohem IQ leichter Kompensationsstrategien erarbeiten...

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