Zeige Ergebnis 1 bis 8 von 8

Diskutiere im Thema Angst vor dem Diagnoseprozehdere im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 92

    Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    Hallo,

    wie ich in einem anderen Threat geschrieben habe, in mein Widerstand gegen Medikamente weggebrochen und ich werde nächste Woche deswegen zum Arzt gehen. In diesem Threat habe ich auch erfahren, dass ich wohl nochmal durch die Diagnose durch muss und meine 80-Jahre-Wische nichts bringen werden.

    Jetzt ist es aber so, dass ich echt PAAAANISCHE Angst davor habe. Eine psychartische Praxis oder gar Klinik möchte ich eigentlich nicht mal betreten. Und was ist, wenn ich die Fragen falsch verstehe und mir deshalb eine phsychische Krankheit oder schlimmeres Angehängt wird, die ich unter Garantie nicht habe. Und wenn ich das dann abstreite habe ich es es erst recht und dann sperren sie mich in die geschlossene und lassen mich nie wieder raus und geben mir Beruhigugnsspritzen und sagen: Beruhigen sie sich, alles wird gut.

    Ach und wenn die das hier lesen würden, würden sie behaupten, ich hätte ne Angstneurose. Dabei trau ich denen einfach nur alles zu.

    In meiner Kindheit wollten sie mich schonmal in der Klinik behalten, nur hatte ich da meine Mami dabei, die denen dann einen schönen Tag gewünscht hat und mit mir auf und davon ist. Und hier hab ich auch schonmal was gehört von wegen Daueraufenthalt zum Medis einstellen. Ne, echt, das geht gar nicht.

    Ich hab doch NUR Adhs, aber ich befürchte, dass die das anders sehen können.

    Sind meine Ängste unbegründet/begründet?

    Wenn doch sowas kommt, was kann ich dann tun?

  2. #2
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    Guten Morgen.

    Mach dir doch erstmal keinen Kopf. Bei mir hat die ganze Diagnose Nummer nicht mehr als
    3 Stunden in Anspruch genommen und das war echt nicht schlimm. Kepp Cool. Manchen geht das
    Jetzt ist es aber so, dass ich echt PAAAANISCHE Angst davor habe. Eine psychartische Praxis oder gar Klinik möchte ich eigentlich nicht mal betreten. Und was ist, wenn ich die Fragen falsch verstehe und mir deshalb eine phsychische Krankheit oder schlimmeres Angehängt wird, die ich unter Garantie nicht habe. Und wenn ich das dann abstreite habe ich es es erst recht und dann sperren sie mich in die geschlossene und lassen mich nie wieder raus und geben mir Beruhigugnsspritzen und sagen: Beruhigen sie sich, alles wird gut
    schon zu einfach.
    Das wird garantiert nicht passieren und jemand wegzusperren oder ihn zu sedieren dazu must du schon eine Gefahr für dich selber oder für die Umwelt sein.

    Wann hast du denn deine Diagnose in den 80ér bekommen ?

    LG AP

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    Das war 89. Da steht aber nur "Verdacht auf HKS" und komisches anderes Zeug. Hauptsächlich Unverschämtheiten wie "verwöhnungserscheinungen ". Typisch 80er Jahre eben.

  4. #4
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    Das einzig dumme was ich mir vorstellen könnte wäre das man sagt du hast kein Adhs höchstens eine Depression,
    bist natur schusselig und überdreht, je nach Typ. Den leider ist die Diagnose keine Nachweis ala Hiv,
    aber deine 80érDiagnose dürfte da eigentlich die Hälfte der Miete sein.

    LG AP

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    Wie schon gesagt wurde, dass Schlimmste was Dir passieren könnte, könnte sein, dass Du keine Diagnose bekommst, weil sie Deine Symptome nicht als ADS erkennen.

    Und sollten sie Dir irgendwie komisch kommen, dann machst Du genau das, was Deine Mutter damals gemacht hast - wünscht einen schönen Tag und gehst zu einem anderen Arzt.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    ADHS hieß früher HKS, das müsste ein sich mit ADHS auskennender Arzt wissen.

    Die umfangreiche Diagnostik wird ja nur gemacht, um alles andere auszuschließen. Eine Erkrankung, die du nicht hast, kann man damit nicht fingieren. Wichtig ist, dass du deine Ängst auch mitteilst, damit der Doc irgenwelche Reaktionen deinerseits auch einordnen kann. Psychiater machen vielen Menschen Angst, weil die Psychiatrie nichts greifbares ist. Du hast ja kein Röntgenbild, auf dem steht: Gehirn zeigt ADHS oder Gehirn zeigt Depression. Die Diagnosen beruhen ja allein auf deinen Aussagen und je umfassender und ehrlicher die sind, desto eher und besser kann dir der Arzt helfen.

    Ich zum Beispiel hab ein Riesenproblem mit dem Ausfüllen von Fragebögen. Es ist langweilig, mir fehlt dann die Konzentration dafür, ich hab dann Angst, dass ich deshalb Dinge nicht richtig lese, überlese oder falsch verstehe. Das löst dann regelrecht Panik aus bis zu Miggräneattacken vor Anspannung. Das habe ich meiner Ärztin gesagt und die fand das gerade vor dem Hintergrund der ADHS-Diagnostik gar nicht so ungewöhnlich wie ich immer dachte. Sie hat dann ein paar Fragebögen vorgelesen und ja nach Antwort angekreuzt, und die anderen Fragebögen hat sie mir nicht auf einmal mitgegeben, sondern nacheinander und mir erklärt, dass es einfacher ist, jeden Tag eine Seite zu machen, als alles am Stück zu bearbeiten. Das hat mir wirklich gut geholfen.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    Danke, bin jetzt schon einigermaßen beruhigt. Meine Fantasie ist halt sehr blütenreich...

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Angst vor dem Diagnoseprozehdere

    Hallo!

    Also....
    Ich habe meine Diagnostik (Teil eins) vor drei Wochen hinter mich gebracht!
    Der behandelnde Psychiater war sehr nett und total menschlich vor allem aber,
    habe ich sehr viel mit ihm gelacht :-)

    Jedoch kann ich nicht abstreiten das es mir auch etwas mulmig war, eine psychiatrische Ambulanz zu betreten.

    In zwei Wochen bin ich wieder dort für ein EEG + EKG und dann hoffe ich das mir die medikamentöse Einstellung weiterhelfen wird....

    In diesem Sinne kann ich dich nur ermuntern!

    LG
    von der chaotischen MiMaMutta

Ähnliche Themen

  1. Angst
    Von Skywalker74 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 10.03.2010, 00:21

Stichworte

Thema: Angst vor dem Diagnoseprozehdere im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum