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Diskutiere im Thema Gesprächstherapie, unnötig ?? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 82

    Gesprächstherapie, unnötig ??

    Guten Abend,

    ich muss bald zu einer Psychotherapie (oder so) da spreche ich dann laut Neurologen mit einem Psychiater immer.
    Er meinte, das wäre bei ADHS normal und gehörte zur normalen Behandlung.
    Müsst ihr auch zu so einer Therapie und wie läuft das ab?

    Ich finde es eigentlich recht unnötig, da ich nichts schweres auf dem Herzen habe und auch keine Probleme soweit.
    Ich wüsste nicht, was ich mit dem reden soll.

    LG

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Das ist Voraussetzung für die Medikation. Die darf nur bei begleitender Therapie verordnet werden. In der Regel sucht man sich einen Verhaltenstherapeuten.

    Themen findet man da genug, wenn das ADHS soviel Probleme macht, dass man es medikamentös behandeln muss. Vermutlich kennt dein Doc auch jemanden, zu dem du gehen kannst.

    Wartezeiten sind ungefähr 6- 12 Monate.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Es gibt gar keine "normale" ADHS "Behandlung. Mal von Medikation abgesehen.


    Ein Psychiater ist ein Arzt, kein psychologischer Psychotherapeut. Kein Therapeut also im psychologischen Sinn. Er ist Facharzt für psychische Erkrankungen.

    Es könnte um eine Diagnose gehen oder Medikation. Dabei gibt es oft noch 15 Min Gespräch. Mit einer Gesprächstherapie ist das nicht zu vergleichen.

    Aufdeckend, also per Tiefenanalyse zu arbeiten ist nicht usus bei ADHS. Außer natürlich es gibt eigene oder Begleiterkrankungen in dieser Hinsicht. Aber für das AHDS an sich, ist es weder hilfreich aufdeckend (tief in der Kindheit grabend) zu arbeiten noch gehört das zum Standardprogramm.

    Eher arbeitet man verhaltenstherapeutisch und gibt konkrete Lebenshilfen für konkrete Situationen. Was m.E. deutlich sinnvoller und hilfreicher ist.

    Ein ADHSler ohne Begleiterkrankungen wird alles mögliche aufstellen können, seine Kindheit vor und zurück analysieren können, aber er wird weiterhin bei Reizüberflutung verwirrt sein, eine niedrige Impuskontrolle haben und sich nur auf Dinge konzentrieren können die er interessant findet.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 161

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Hallo Yuhu,

    "Die" AD(H)S-Therapie gibt es nicht. Es kommt drauf an, wo deine Baustellen sind, ob und welche Komorbitäten du mitbringst, und was dir am besten helfen könnte.

    Gesprächstherapie kann z. B. bei Depressionen sinnvoll sein, aber nicht unbedingt bei ADHS. Da bietet sich eher eine Verhaltenstherapie an, oder, was ich gemacht habe, eine Ergotherapie. Die hat mich sehr weitergebracht.

    Manche brauchen "nur" ein Coaching, also eine helfende und strukturierende Anleitung zur Bewältigung des Alltags.

    Wenn dein Doc also auf eine Gesprächstherapie besteht, hat er wahrscheinlich nicht so viel Ahnung von ADHS oder er schlägt dir das wegen einer Komorbität vor.

    Gruß
    Trago

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Trago schreibt:
    Hallo Yuhu,

    "Die" AD(H)S-Therapie gibt es nicht. Es kommt drauf an, wo deine Baustellen sind, ob und welche Komorbitäten du mitbringst, und was dir am besten helfen könnte.

    Gesprächstherapie kann z. B. bei Depressionen sinnvoll sein, aber nicht unbedingt bei ADHS. Da bietet sich eher eine Verhaltenstherapie an, oder, was ich gemacht habe, eine Ergotherapie. Die hat mich sehr weitergebracht.

    Manche brauchen "nur" ein Coaching, also eine helfende und strukturierende Anleitung zur Bewältigung des Alltags.

    Wenn dein Doc also auf eine Gesprächstherapie besteht, hat er wahrscheinlich nicht so viel Ahnung von ADHS oder er schlägt dir das wegen einer Komorbität vor.

    Gruß
    Trago
    Also Begleiterkrankungen habe und hatte ich keine.
    Der Arzt hatte tatsächlich nicht viel Ahnung, er meinte er behandelt keine ADHS Patienten und hatte es noch nie.
    Er hatte sogar Probleme ein BTM Rezept auszustellen, da er es selten tut.
    Also kann ich theoretisch auf die Gespräche verzichten ?
    Ich lasse mich nicht gerne aushorchen und denke nicht, dass Bedarf besteht.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 161

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Hallo Yuhu,

    Das Ding ist: Bei einem BTM-Rezept ist der Arzt verpflichtet, dich zu sehen und deinen Gesundheitszustand abzuchecken. Bei mir sieht das inzwischen so aus: Ärztin kommt rein, sie fragt mich, wie es mir geht, ob mit der Dosis alles OK ist und ob ich Nebenwirkungen verspüre. Ich sage meist, daß es mir gut geht, die Dosis immer noch passt und ich keinerlei Nebenwirkungen verspüre. Sie freut sich, wir führen noch kurzen Smalltalk, dann misst sie mir den Blutdruck, den Puls und das Gewicht. Dann stellt sie mir das Rezept aus. Außerdem schickt sie mich jedes Jahr zum EKG und zum EEG und bespricht das Ergebnis mit mir. ("Mit ihrem EKG und EEG ist alles in Ordnung, keine Auffälligkeiten. Das ist schön."

    Bei der Ergotherapie wird schon mal auch was persönlicheres besprochen, aber niemals im Sinne von "in der Seele rumpopeln". Das dient dazu, herauszufinden, wo deine ADHS-bedingten Probleme liegen um sie durch spielerische Übungen anzugehen.

  7. #7
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Also ich bekomme meine BTM-Rezepte ohne Smalltalk und Blutdruckmessen. Die liegen auf Bestellung für mich bereit und ich muss sie nur mitnehmen.
    Termine um etwas zu besprechen habe ich auch, aber seltener als ich Rezepte brauche.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    War bei mir früher auch so wie bei dir, Erin.

    Also kann man auf die Gespräche verzichten ?

  9. #9
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Das kommt darauf an was dein Neurologe meinte.
    Auf eine Verhaltenstherapie kannst du verzichten wenn du keine brauchst.
    Ein Psychiater wird natürlich mit dir reden wollen wenn er dir Medikamente verschreibt. Das ist dann aber keine Therapie sondern es geht in erster Linie darum ob und wie die Medikamente auf deine aktuellen Probleme wirken.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 65

    AW: Gesprächstherapie, unnötig ??

    Hm, falls Du musst, dann kopiere bei der Gesprächstherapie verschiedene Leute mit ein, das ist nicht so beliebt! Kann sein, das der Gesprächstherapeut diese Personen ablehnt und Du da nicht mehr hin musst

    LG
    Baileys-19

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