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Diskutiere im Thema schwierige Medeinstellung, will stationär im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #1
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    schwierige Medeinstellung, will stationär

    Hallo ihr Mitchaoten,

    wie einige ja schon mitbekommen haben, habe ich in dem letzten halben Jahr so ziemlich extreme Auf´s und Ab´s mit der medikamentösen Einstellung gehabt. Neben dem MPH nehme ich ja derzeit auch noch 2 AD.

    Da sich nun (höchstwahrscheinlich) nicht akzeptable Nebenwirkungen eingestellt haben, eher von dem einen Antidepressivum, und ich auch irgendwie immer noch nicht ganz optimal mit der antidepressiven Wirkung eingestellt bin, muss ich wohl noch einmal wechseln/ ausprobieren.

    Leider schaffe ich das nicht mehr allein. Sowohl mein Körper, als auch meine Psyche sind ziemlich ausgereizt.
    Eine Umstellung der Antidepressiva ist wahrlich kein Zuckerschlecken, eventuell muss dann auch wegen Wechselwirkungen das NachtAD gewechselt werden etc etc.

    Diese Belastung kann ich wirklich nicht mehr allein stemmen. Ich habe Angst das ich dann alles sein lasse oder gar anderen "Blödsinn" mache.


    Nun zu meiner Frage:

    Kann man diese Einstellung auch stationär machen?
    Und wenn ja wo? In einer Rehaklinik oder einem Krankenhaus?

    Mich belasten eher die Depressionen als das ADHS, aber ich habe ja nun mal Beides, ist eine Klinik die auf ADHS spezialisiert ist besser, oder eine, die auf Depressionen spezialisiert ist?

    Oft steht in den ADHS-Kliniken (Reha) das es keine Suizidgedanken geben darf, aber ich kann doch nicht garantieren, das bei einer Einstellung auf ein AD sowas nicht akut wird.......

    Bei einer Klinik die auf Depressionen etc. spezialisiert ist, habe ich Angst, das ich mal wieder die ADHS-Diagnose verteidigen muss, das die das MPH absetzen etc.

    Hat jemand Ratschläge?

  2. #2
    cruelmoth

    Gast

    AW: schwierige Medeinstellung, will stationär

    Hallo creatrice

    Welche Antidepressiva nimmst du ?

    Ich glaube du solltest morgen direkt zu deinem Hausarzt oder Nervenarzt gehen !

    Besprich das mit den Antidepressiva, frag nach einem Bedarfsmedikament welches dich abschirmt, z.B Tavor, Tafil, Rivotril. Die haben mir in meinen schwersten Zeiten geholfen. Wie lange nimmste die Tabletten schon ? Irgendwann sollte man auch abwiegen vom Nutzen/Schaden.

    mfg cruelmoth
    Geändert von cruelmoth ( 3.02.2014 um 00:10 Uhr)

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: schwierige Medeinstellung, will stationär

    Das liest sich jetzt aber gar nicht schön! Heute erstmal ruhig bleiben, morgen den Arzt Deines Vertrauens anrufen - UNBEDINGT!

    Sind wir uns da einig?

    Grundsätzlich kannst Du Dich immer mit dem Arzt Deines Vertrauens auf eine stationäre Aufnahme einigen, das kann er auch entsprechend in die Wege leiten! Ich bin ohnehin der Meinung bei schweren Depressionen hilft ein stationärer Aufenthalt schon deshalb, weil das ganze Theater mit der Alltagsbewältigung weg fällt und einfach mal ein wenig Erholung angesagt ist!

    Vor allem sind, im besten Falle, echte Fachleute vor Ort, die auch zügig bei Problemen eingreifen können.

    Manno, hättest auch schon ein bisschen früher schreien können. Es ist nur meiner senilen Bettflucht zu verdanken, dass ich hier nochmal reingeschaut hab!

    Morgen telefonieren, Du kannst Dich aber auch erstmal selbst einweisen, wenn die Not richtig schlimm ist und vielleicht ein wenig zur Ruhe kommen. So einfach MPH absetzen, das läuft auch nicht!

    LG
    Waldsteinie

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: schwierige Medeinstellung, will stationär

    Also erstmal vor weg:

    Ich befinde mich im Moment NICHT in einer akuten Situation. Nur so langsam geht mir die "Muffe".

    Ich nehme Duloxetin und Trimipramin.

    Da ich seit 3 Monaten aber Zwischenblutungen habe, und ab und zu Nasenbluten, vermutet der Shrink es kann am Duloxetin liegen, da das ja u.U. die Throbozytenfunktion herabsetzt.

    Ich gehe ja morgen erstmal zum Hausarzt und lass mal das Blut untersuchen. Vielleicht habe ich ja auch nur durch Zufall verschiedene andere Wehwehchen............ (jaja, die Hoffnung.......)


    Es geht mir wirklich nur um die Einstellung. Die schaff ich echt nicht mehr. Denke mal auch bedingt durch die körperlichen Symptome, bin ich einfach ausgebrannt......




    Die Antidepressiva helfen ja ganz gut, also so, wie man es sich ohne Lithium u. Co erhoffen kann. Sagen wir mal, ich laufe antidepressiv auf 60-70%. Ist für mich schon gut.........Nur halt die eventuelle Nebenwirkung........

  5. #5
    Wohnt hier

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    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: schwierige Medeinstellung, will stationär

    Kann man diese Einstellung auch stationär machen?
    Und wenn ja wo? In einer Rehaklinik oder einem Krankenhaus?
    Kann man natürlich. Ist in Deinem Fall auch sinnvoll. Da bist Du unter Beobachtung und man kann auf Neben- und Wechselwirkungen schnell reagieren. Vielleicht nimmt das auch ein bißchen die Angst / Sorge.

    Die reine Medikamenteneinstellung ist sicher eher was für ein Krankenhaus. Ich würde Dir aber den Tip geben, Deinen Nervenarzt mit der Klinik vorher ganz klar vereinbaren zu lassen, was gemacht werden soll. Sonst doktern die unter Umständen in eigener Regie drauf los.

    Geh einfach demnächst zu Deinem Nervenarzt und sprich bzw. plan das mit dem durch.

    Ich wünsch Dir alles Gute!

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