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Diskutiere im Thema wie lange hat es denn bei euch gedauert? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 81

    wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    Bis ihr die Diagnose gestellt bekommen hat. Ich muss ewig lang auf den Termin warten. .....
    daß macht mich noch ganz rappelig....
    und Zuhause bricht hier grade irgendwie alles auseinander. ...

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    Naja. Da man ADHS ja praktisch in die Wiege gelegt bekommt, könnte man sagen es hat 35 Jahre gedauert bis ich die Diagnose gestellt bekommen hab.

    Nein. Ich bin 2008 das erste mal zum Arzt und hab spezifische Symptome beklagt. Die Verdachtsdiagnose erhielt ich dann durch Zufall beim Hausarzt 2012 (Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn). Die endgültige Sicherung durch einen Nervenarzt ebenfalls 2012. Bis dann endgültig ausdiskutiert war, dass ADHS meine Primärerkrankung ist hats nochmal ein Jahr gedauert.

    Du wirst Geduld haben müssen. Die meisten Betroffenen durchlaufen nen längeren Zeitraum bis zur endgültigen Diagnosestellung und nochmal solang bis die Behandlung zu nem befriedigenden Ergebnis führt.

    Da hilft nur konsequent dran bleiben, immer wieder aufrappeln und versuchen alles zusammenzuhalten was immer wieder auseinanderzufallen droht.

    Ich kann Deine Angst und Ungeduld aber nur allzugut verstehen. Noch bis Ende 2013 war ich in blanker Panik wegen all der drohenden Versulste.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    Hallo Kleinmelina,

    ja die Diagnose die Termine haben gedauert, aber die Diagn. Stellung ging ganz schnell.

    So gesehen war das in 2 Terminen erledigt. Der erste Vorstellungstermin, mit Interview der Doc war voll fitt sowas habe ich noch nicht erlebt, Super Dr R., und dann eben eine der Psychologische Test und das Nachgespräch. Fertig, dann folgte aber ein Test unter Medikinet adult wieder ein Termin, zw Termin zu Termin vergingen immer so 2 Monate.

    Aber es hat auch sein gutes, wenn etwas Zeit verstreicht...dann kann man sich selber beobachten, welche Symptome kommen und gehen, Depression wann schlimmer/ wann besser, kommen neue psychsomatische Symptome dazu. Denn ich will ja nicht nur wissen, ob das ADS / ADHS ist , sondern auch die Komorbitäten abgrenzen und ihre Intensität genauer kennen. Brauche ich dazu zB noch andere Medikamante??

    Habe ich bereits eine Persönlichkeitsstörung oder kann das eine oder andere ausgeschlossen werden? Und dazu, was für eine Therapieform ist wäre dann besonders geeignet?? Sowas wie Essstörungen, Ängste, Phobien, Depressionen larviert oder offen??
    Ist das Sicher!!...lieber eine Zeitlang vergeht, als dass alles in 5- 10 min geklärt ist. Das kann auch nicht der Sinn sein. Und ich war in meiner Vergangenheit oft zu schnell abdiagnostiziert worden, das ging bis zur Schizoidie und Borderline was nicht der Fall war.

    Im ganzen mit Wartezeit hat es bis zum Medikinetverordnung 11 Monate gedauert. Die Diagnose ca. nach 6 Monaten. inkl Wartezeit..., dann hatte ich zu hohen Blutdruck, wieder einstellen auf Blutdrucksenker, und ein MRT gemacht, das auch innerhalb der 6 Monate. (Damit organisch alles ok war) Dazu wieder Bluttests und EKGS (na ja um eine verborgene Herzerkrankung auszuschließen, und andere organische Dinge, Schilddrüse, Leber, Niere)

    zählt man die Wege dazwischen dazu, dann ist die Zeit doch schnell rumgegangen.

    Ein Tipp, schreibe Dir Deine Ärzteodyssee mal auf inkl. der Daten und Befindlichkeit und Diagnosen, was war denn da.

    Schullaufbahn und Krankengeschichte. Wie war die Grundschule, was war in der Mittelstufe, schau nach Hilfsmitteln...Navi, Kalender, Zeitwecker, Zettel Kalenderalarm Mindmaps die überall hängen zur Erinnerung...Selbsthilfegruppe ?? und hol Dir jemanden der Dir beim Haushalt so lange etwas hilft

    Mach mal mit einer Stoppuhr eine Erhebung wie lange Du beim Spülmschinen einräumen"" brauchst, Betten machen Küche aufräumen.

    erst langsam, ohne auf die Uhr zu guggen, dann etwas ....schneller.....wieder die Zeit messen.

    Du kannst uns ja die Zeiten nennen. Kannst natürlich pausen ,machen.
    Mach eine Erhebung wie oft Du Dinge am Tag vergisst, und schreibe sie auf. zB Kühlschranktüren offen lassen, oder den Backtrog vergessen, Termine verschwitzt usw.

    Je mehr Du weißt desto besser für den Arzt. als wenn er Dir dann alles aus der Nase ziehen muss. Und Du dann bis zum Nächsten Termin merkst, dass Du beim letzten mal gut die hälfte vergessen hattest, was Du alles mitteilen wolltest, zudem hat der Arzt das dann auch in Kopie schriftlich von Dir und kann das dann sichten und ordnen, für Dich.

    Sonst hat er nur Stichworte gemacht, wo viele wichtige Aspekte fehlen könnten. Das ärgert mich immer, wenn ich dann noch so viel ergänzen muss.

    LG Timo

    PS Du kannst uns das ja hier posten Deine Erhebungen, und villt kann man dann schon was verbessern??
    Geändert von Timotheus (29.01.2014 um 11:11 Uhr)

  4. #4
    submarine

    Gast

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    Zwischen dem ersten Mal als ich zum Uni-Psychologen mit meinen Konzentrationsproblemen gegangen bin und jetzt (Verdachtsdiagnose) - 4 Jahre. Aber die ersten 3.5 Jahre ist mir nie eingefallen, ich könnte ADHS haben

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    vom ersten Verdacht bis zum ersten Termin musste ich etwa 8 Wochen warten (manche müssen 3 oder sogar 6 Monate auf einen Termin warten - leider, aber es gibt eben zu wenig ADS-Sprechstunden) bist die Diagnose stand dann noch mal ein viertel Jahr glaube, weil ich es ja mehrere Termine dann noch waren

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    bei mir hat es ca. 5 Jahre gedauert. Angefangen hatte alles damit dass ich einen Arzt aufsuchte, weil ich Angst hatte eine gefährliche Krankheit im Kopf zu haben. Ich dachte ich hätte einen Hirntumor, beginnende Alzheimer oder so etwas in der Art. Grund war, dass meine Vergesslichkeit und Schusseligkeit dermaßen dramatische Aussmasse annahmen dass ich davon ausgehen musste, in meinem Kopf würde irgendetwas nicht stimmen (meinen Arbeitsplatz verlor ich kurz darauf auch aus diesen Gründen). Der Arzt stellte nichts fest, tippte aber auf psychische Probleme (Depressionen etc.). Aufgrund meiner damaligen Lebenssituation war das auch durchaus nachvollziebar. Der Psychologe stellte dann bei mir eine Hochbegabung fest (was mich sehr überaschte) und äusserte den Verdacht auf ADS. Dies sei aber eine Stoffwechselstörung und somit wäre also wieder ein Mediziner erforderlich. Ich war zu diesem Zeitpunkt 39 Jahre alt. Damals hatte ich eine sehr engagierte Hausärztin die nebenbei auch Psychotherapeutin war. Sie konnte zwar keine Diagnose stellen, verschrieb mir aber auf Privatrezept, versuchsweise Ritalin. Das Ritalin wirkte und half mir zwar, ich hatte aber noch immer keine Diagnose. Auf Dauer war die Sache mit dem Privatrezept auch keine Lösung (ist ja immerhin ein BTM-Rezept). Zu der Zeit wohnte ich im nördlichen Münsterland, hatte aber mittlerweile einen neuen Arbeitsplatz im 200 km entfernten Siegerland. Also versuchte ich im Raum Siegen einen Arzt zu finden der mir eine entsprechende Diagnose stellen konnte. Eine Jahrelange Odyssee begann nun. Bei dutzenden von Ärzten wurde ich vorstellig, immer mit dem gleichen Satz, "..Ich glaube, ich habe ADSH.." Die Antworten reichten von: "..da sind sie hier falsch, das kann nur ein Kinderarzt.." über ".. wie kommen sie denn darauf?.." bis hin zu " das gibt es nicht bei Erwachsenen, geh sie mal zum Psychologen..." usw. Das war ein sehr komisches Gefühl, den Ärzten (und auch Psychiatern) zu erklären, was ADS ist und das ich glaube, das ich das habe. Das war wirklich sehr demütigend. Dann meinte plötzlich meine Frau sich von mir trennen zu müssen. Die Gründe die sie mir damals nannte hatten viel (so weis ich heute) mit ADS zu tun. Nun war ich wirklich und ersichtlich depressiv (zeitweise auch lebensbedrohend für mich). In dem Zustand fand ich sehr schnell, innerhalb weniger Tage einen Psychotherapeuten. Dieser rettete mir wirklich das Leben und erzählte mir von einem Projekt an der Uni-Klinik Aachen welches sich speziell mit ADS bei Erwachsenen beschäftigte. Zu diesem Zeitpunkt verschrieb mir Hausärztin im heimischen Münsterland immer noch Ritalin auf Privatrezept.
    Es gelang mir dann einen Termin in Aachen zu bekommen. Insgesamt bin ich 3 mal dort gewesen und habe eine Menge Tests über mich ergehen lassen. Man sagte mir danach ich hätte geradezu eine klassische ADS. Dort bekam ich endlich meine "offizielle" Diagnose und wurde dann auch mit Rezepten für Methylphenidat versorgt. Mittlerweile war ich 44 Jahre alt und wusste (gefühlt) mehr über ADS wie die meisten Ärzte, die ich vorher konsultiert hatte.
    Das Ganze ist nun mehr als 10 Jahre her. Inzwischen, so glaube ich, denkt man über Erwachsenen -ADS etwas anders und man bekommt schneller Hilfe wie damals.

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 81

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    Hallo wahlpöttler. So ähnlich fühle ich mich auch grade. Mich fragen auch alle wie ich denn dardrauf komme und soweiter......
    ich hoffe ich gerade bald mal an den richtigen, der die Situation richtig einschätzen kann. ...

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    Kleinmelina schreibt:
    Hallo wahlpöttler. So ähnlich fühle ich mich auch grade. Mich fragen auch alle wie ich denn dardrauf komme und soweiter......
    ich hoffe ich gerade bald mal an den richtigen, der die Situation richtig einschätzen kann. ...
    Liebe Kleinmelia, ich wünsche dir viel Glück dabei.
    Obwohl ich glaube, das Erwachsenen-ADS von den Medizinern heute schon ernsthafter angegangen wird, wird es schwierig werden jemand zu finden. Am ehesten vielleicht noch bei Psychiatern. Wenn man einmal eine offizielle Diagnose hat, ist es kaum noch ein Problem einen Arzt zu finden der einem die Medis verschreibt, aber bis dahin....
    Lass dich nicht unterkriegen und versuche es weiter.

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: wie lange hat es denn bei euch gedauert?

    tja keine Ahnung bei mir wirds wohl 100 Jahre dauern eh ich mich in Bewegung setzen werde und dann wennich irgendwann tot bin nteressiert es auch keinen mehr was ich hatte und was nicht. Und mich erst recht nicht, also jetzt schoin, aber nicht in 100 Jahren bin.

    Die auf Arbeit sprechen mich schon dewegen an "zerstreut" "unordentlich" "keine Planung" etc habe auch den ärtzl. Verdacht aber (Verdacht ist Verdacht und keine Diagnose) ................

    ................naja ich hab voreilig wieder etwas beschlossen und nun merk ich , ich könnte den Termin gar nicht wahrnehmen, weil ich dann keine Urlaubstage mehr habe, weil diese dann evtl für den Umzug draufgehen , apropo Planung.....null Planung


    die haben sich nich gemeldet von daher ist es mir erstmal Recht so, wel es mir peinlich wäre abzusagen weil ich mich verplant habe
    Geändert von sourcream ( 3.02.2014 um 23:47 Uhr)

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