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Diskutiere im Thema Selbstdiagnose eigene Beobachtung!!! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 45

    Idee Selbstdiagnose eigene Beobachtung!!!

    Die Diagnose kann man sich am besten selber stellen kein Arzt kann in einen Kopf Kucken man muss es Akzeptieren und lerne damit umzugehen Ärzte können Viel erzählen

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    Quatsch. Der Arzt kann dir sagen ob deine Probleme im Normalmaß liegen, typischerweise zu ADHS oder zu was anderem gehören.

    Das setzt aber tatsächlich voraus dass du ihn in deinen Kopf gucken lässt ...sprich ehrlich bist.


    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    Ich musste mir die Diagnose nicht selber stellen. Eigentlich hab ich bei dem Termin als die Verdachtsdiagnose gestellt wurde recht dumm und ungläubig geschaut.

    Ich denke auch, dass Ehrlichkeit gegenüber dem Arzt und die Bereitschaft zur Selbstoffenbarung wichtige Voraussetzungen sind. Viel wichtiger finde ich aber, dass man lernt die Vorgänge im eigenen Kopf so zu beschreiben, dass sie sogar ein Arzt verstehen kann. Daran ist es bei mir lange gescheitert. Erst als ich die richtigen Worte für meine Gefühle, meine Wahrnehmungs- und Denkmuster gefunden hab, hats auch mit dem Arzt geklappt. Das hat aber Jahre gedauert.

    Ein Beispiel:

    Als ich vor vielen Jahren das erste mal zum Arzt bin, habe ich u.a. beklagt, dass ich immer müde bin. Da hat er sich gar nicht gewundert und das mit Schichtarbeit und Freizeitstress und potentiell schlechtem Schlaf abgetan.

    Erst Jahre später ist mir dann gekommen, dass ich eigentlich gar nicht müde bin, sondern nur nie richtig wach. Also keine Vigilanz-störung hab, sondern eine Störung des reflektierenden Bewusstseins. Das hat der Arzt dann auch ganz anders interpretiert.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    also ich finde schon, dass Arzt und Patient sich da beide in ihrer Beschreibung (Selbstbeschreibung/Fremdbeschreibung) austauschen müssen. Und zu viele Ärzte sind mit einer solchen Mauer unterwegs, dass sie dies nicht akzeptieren. Dabei kommt dann raus, dass man sich auf sich selbst verlassen will/muss/kann. Meine Ma z.B. letztens beim Arzt gewesen (der ist etwas jünger als sie) und wollte Medis, er Ne, brauchen Sie nicht. Sie hat sich da mit ihren 63 wie 13 gefühlt und ihm das auch gesagt, dann hat er ihr was aufgeschrieben.

    Bei mir war es bei meinen vielen Grippen/Erkältungen (heute bin ich gar nicht mehr krank, also nicht körperlich ;-)) der Arzt immer schnell mit den ANtibiotika und ich wollte es einfach nicht. Heute gehe ich noch zur Vorsorge oder wenn ich einen gelben Schein brauche (kommt vllt. in 5 Jahren 2x vor) und der Rest kommt aus Haus-Land-Family-Apotheker-Schränken! Da findet sich immer was.

    Bei ADHS, tja, ist keine Grippe, nech, aber mir tut gut, immer nur das zu machen, worauf ich Lust habe, mich da aber auch mit kompetenteren Menschen drüber zu unterhalten und dann kann ich das selber entscheiden. Wenns dann halt doch zum Arzt geht, achte ich sehr auf Sympathie(n). Mein HA zb. ist mir sehr sympathisch, andere Ärzte weniger. Mei Ostheopath ist etwas speziell aber gut, wenn er labert dann schalte ich die Ratio aus und lass ihn einfach machen. Wenn ich mich fachlich gut aufgehoben fühl und der/die mir nicht mit statistischen Weisheiten kommen will, deren Zustandekommen mir suspekt erscheint, dann läufts meistns!

    LG

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    Es ist nie verkehrt sich selber zu informieren, beobachten, Dinge feststellen, die bei einem nicht stimmen.
    Ich selber bin durch ständiges informieren und mich selber analysieren drauf gekommen, das ich zu 99% ADS habe.
    ABER: ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob ich nicht vielleicht doch sogar ADHS habe.
    Ich kann mir selber keine Verhaltenstherapie geben und vorallem kann ich mir selber keine Rezept für Medikamente ausstellen.
    Daher führt doch kein Weg am Arzt vorbei!

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    manchmal denke ich mir: ADHS hatte irgendwann mal einer erfunden, also diese Buchstaben da, und wenn man sich andere Menschen anguckt, könnte echt jeder ADHS haben. Der eine schaukelt mit dem Stuhl und man denkt sich "hat der ADS?" oder er knabbert an den Nägeln, oder weiß sein Alter nicht etc da gibt es soviel wo man das denken könnte.

    Selbstdiagnose ist nicht so gut, aber nur man selber weiß eigentlich wie man so im Alltag tickt. und das weiß kein Therapeut, wenn man ihm das natürlich nicht sagt. Ein Therapeut der mit dir Konzentrationstests macht und sagt "sie haben kein Aufmerksamkeitsproblem" kann nie wissen wie uinkonzentriert / vergesslich man im Alltag wirklich ist. Denn im Alltag hat man so viele Dinge zu tun, und muss an diese vielen Dinge denkenm jedenfalls versucht man es. Aber wenn man auf einem Stuhl sitzt und Ruhe hat, zwar müde ist aber trotzdem alles gut hinbekommt, ist meiner Meinung nach keine aussagekräftige Berurteilung eines Menschen das er es nicht hat etc. Ich bin manchmal sogar grad in so einer Situation recht konzentriert, und wenns noch Spaß macht sowieso.

    ch erzählte bis jetzt glaub ich auch weniger darüber, nur halt wenn er mich sachen fragte, Immer wenn er fragte ob was in der Zeit passiert wäre, sagte ich , nichts weiter............wusste ja nicht was, weil es ja eh immer das gleiche ist, vergesslichkeit etc usw nichts neues

    aber weniger vom Alltag, erst in den letzten Stunden erzählte ich mehr. Weil ich immer Angst hatte, das er dann denken könnte das ich mir was vormache, und das ich mir das ADS einrede, das ich auf einem völlig falschem Gleis fahre. Ich wollte nicht hinkommen und sagen "ich vermuste bei mir ADS"

    Am Ende kam er selbst drauf ohne meinen Vermutungen (er hatte es nur erklärt und aufgeschrieben) und bleibt eben bei einem Verdacht.

    wie gesagt ich erzähle jetzt mehr, von meinem Leben etc, das ich viel vergesse das ich früher rasant Auto fuhr etc aber ich kam mir dabei total blöd vor. Ich müsste viel mehr erzählen, ja aber diese Angst das ich mir das eben selbst einrede, mich selbst diagnostiziere, das wollte ich nicht und will ich nicht


    naja Ich muss auch mehr zu mir finden, gucken wo meine Probleme liegen, was da alles passiert, das habe ich ja Jahre nie so gemerkt, weil es eben normal war. Wenn die Schranktür offen war, bin ich eben deagegen geknallt und hab gemeckert, oder machte die Türen einfach zu ohne groß nachzudenken. Oder das sprunghafte wenn was ist, zack war ich hoch vom Stuhl., oder immer alles schnell schnell Ka, das war alles normal.

    manchmal denke ich halt auch das ich mehr ADHS habe als ADS, durch dieses leicht hecktische Wesen in mir. Nicht nur auf Arbeit, is ja auch daheim etc so. Also immer, jeden Tag, zu jeder Zeit. In der Thera sah man es im Biofeedback, das meine Kurve bei Erregung sehr steil nach oben geht. Wie sabgte er " Ihre Kurve geht ja jetzt schon sehr steil nach oben" und da war ich echt nicht ängstlich oder sonst was, einfach normal wie immer

    Und der andere frühere meinte immer "ihr System fährt immer ganz schnel hoch" da hatte ich aber noch mit Panik zu kämpfen usw und dacbhte es liegt daran das mein System eben schnell hoch fährt und meien Oaniok dadurch schlimmer sit. Nach 7 Jahren, wo ich keine Panikatötrung mehr habe, fährt es immer noch steil nach oben

    Und dieses schnelle reden, und immer unruhig in der Pause, immer mit was spielen oder sehr schnell langweilig bei Langerweile. ....aber ich will mich da nicht verennen. Von daher bleibt das eben nur mal so ein Gedanke.
    Geändert von sourcream (28.01.2014 um 21:41 Uhr)

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    manchmal denke ich mir: ADHS hatte irgendwann mal einer erfunden, also diese Buchstaben da, und wenn man sich andere Menschen anguckt, könnte echt jeder ADHS haben. Der eine schaukelt mit dem Stuhl und man denkt sich "hat der ADS?" oder er knabbert an den Nägeln, oder weiß sein Alter nicht etc da gibt es soviel wo man das denken könnte.
    Die Summe der Symptome macht letztendlich die Diagnose. Zappeln alleine reicht da ja nicht. Und genau da sind beide Parteien gefragt. Der Patient, der lernen muss sich gezielt selbst zu beobachten und zu beschreiben und der Arzt, der den Patienten umfassend interviewed und die Puzzleteile dann zusammenfügt.

    Wie zermürbend das sein kann, wissen wir wahrscheinlich alle.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    @ sourcream: Was ist denn genau Biofeedback?

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    ich glaub ich lerne gerade auf mich selbst zu achten. Ich weiß das sind viele Symptome die da mitspielen. Da reicht ein Symptom ja nicht aus, das ist klar. Deswegen bin ich ja auch hier weil so vieles auf mich zutrifft. Aber natürlich kann es auch was anderes sein, man weiß es nicht. Und jeder ist ja auch unterschiedlich, da kommt der Charakter noch mit rein, und dann noch die verschiedenen Mischformen. Das ist ja echt sehr schwierig, wenn man es so bedenkt.


    biofeedback, ist was anderes als neurofeedback.....da werden elektr. an die handflächen gemacht und dann hat man so ne schöne Kurve und zeigt alles an ob man ruhig ist oder nervös etc. Und meine Kurve schoss immmer steil nach oben, obwohl ich mich gar nicht aufregte, sondern normal reagierte wie immer. Ich machs nun nicht mehr, sollte mich ja entspannen, konnte ich aber nicht. Ich spielte ja die ganze zeit eher mit den Elekt. an der Hand

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Selbsdiagnose eigene Beobachtung!!!

    Ich glaube dieser Glaube sich verstellen zu müssen bzw. dass jeder negative Befund bezüglich ADHS eine Fehldiagnose sei, wenn man sich doch selbst so sicher ist, ist auch zum Teil die Schuld mancher Ärzte und der Medien.

    Für viele ist ADHS immer noch eine Modediagnose oder eine Ausrede und MPH ist Doping mit dem man die eigenen Defizite auf unzulässige Art und Weise umgehen will. Das hat auch mit dem weit verbreiteten MPH Missbrauch zutun.

    Denke, wenn es keine Vorurteile mehr bezüglich ADHS gäbe, dann gäbe es auch viel weniger Menschen, die das Gefühl hätten, sie müssten sich verstellen, Ärzte seien ihre Gegner und ihnen stehe eine ADHS Diagnose zu.

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