Seite 3 von 3 Erste 123
Zeige Ergebnis 21 bis 27 von 27

Diskutiere im Thema Familienhilfe? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 31

    AW: Familienhilfe?

    Ich kenne mich mit Jugendamt etc. nicht aus. Ich kann da also anrufen, die Zentrale bitten mich mit jemanden zu verbinden, der sich mit ADS auskennt und dem dann sagen, ich wäre eine Mutter mit ADS, hätte Schwierigkeiten mit Haushalt und ob ich Hilfe bekommen könnte?

    Habe sowas noch nie gemacht, geht das so, wie ich es beschrieben habe?
    Flower

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Familienhilfe?

    hallo also ich mache gerade die Erfahrung mit einem Familienbeistand den ich beantragte zur Unterstützung für meine große Tochter. Sie ist 16 und in der schönsten Pupertätspfase. Naja könnt euch ja selber denken wie die jugend so ist. Ich muss sagen der junge Mann der mir zugeteilt wurde ist mir sehr hilfsreich bis jetzt. Es ist alles noch am anfang da wir erst seit mitte Dez. zusammen arbeiten soll erst mal 1 Jahr gehen. Aber er kümmert sich toll um die groß und integriert mich mit ein. Ich bin oft lange arbeiten und muss selbst mit dem Herrn meine Termine planen aber läuft supi. Ich will damit sagen keine Angst davor es gibt immer einen unterschied zwischen ich suche die hilfe beim Jugendamt was natürlich besser ist oder das Jugendamt besucht mich zur hilfe was nicht so gut ist.

    LG Annett1972

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Familienhilfe?

    Annett1972 schreibt:
    Ich will damit sagen keine Angst davor es gibt immer einen unterschied zwischen ich suche die hilfe beim Jugendamt was natürlich besser ist oder das Jugendamt besucht mich zur hilfe was nicht so gut ist.

    LG Annett1972
    Kann ich nur so unterstreichen.

    Weil, wenn wir mal ehrlich sind: Die Hilfe brauchen wir ja.

    Und es wirft auch ein besseres Bild auf einen, wenn man selbst um Hilfe bittet.

    Wenn man zu lange wartet, kann man nur noch hoffen, wenn sie einem Hilfe geben und dass es nicht zu spät ist und die Kinder komplett weggenommen werden (will jetzt keine Angst machen).

    Über kurz oder lang wird es ohne Hilfe nämlich so schlimm, dass man es keinem Kind mehr zumuten kann und darf!

    Nur so als Denkanstoss.

    Immerhin ist es doch schon ein guter Schritt in die richtige Richtung zu erkennen, dass man Hilfe braucht.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Familienhilfe?

    Zum Thema Familienhilfe durchs Jugendamt kann ich nicht viel sagen, aber meine Familie und ich sind schon seit fast 3 Jahren nun aktiv in therapeutischer Behandlung bei der Erziehungs- und Familienberatung in Neuss sponsored by Caritas.
    Ich bin damals durch den Kindergarten darauf aufmerksam gemacht worden und dachte:"Naja anschaun kostet nichts" und mein Mann hat glücklicherweise mit dran gezogen.
    Erst sind wir als Paar hin und nach ein paar Stunden des "Beschnupperns" schlug die Therapeutin vor, unseren damals 6jährigen mit hinzu zu ziehen.
    So sind wir immer abwechselnd hin, einmal mein Sohn mit mienem Mann, einmal mein Sohn mit mir und dann wieder wir als Paar....
    Es hat uns sehr gut getan, Dinge zu reflektieren, in Kommunikation zu kommen und auch zu bleiben, und zu teuer wars auch nicht...(leider auch ein wichtiges Thema bei uns)
    Ich denke ohne wären wir nicht da wo wir heute sind.Kann ich nur empfehlen

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Familienhilfe?

    Hallo !!!
    Ich habe beim Jugendamt 2008 vor der Geburt meiner Jüngsten eine Familienhilfe beantragt und auch bekommen.
    Da hatte ich aber weder eine Diagnose noch einen Verdacht auf ADHS bei mir.
    Diese Hilfe war dann eine ausgebildete Kinderpflegerin die über die Kindertagespflegebörse beim zuständigem Jugendamt angestellt war. Sie war, laut ihrer eigenen Aussage nur für die Betreuung der Kinder zuständig.
    Ich weiß nicht, ob sie eine Familienpflegerin oder eine Tagesmutter war.
    Sie hat dann zum 31.12.2009 aufgehört und seit dem diskutiere ich mit dem Jugendamt um wieder jemanden als Unterstützung zu bekommen.
    Gruß Knom

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Familienhilfe?

    Huhu,
    ich denke Jugendamt nicht gleich Jugendamt. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich war 4 Jahre alleinerziehend und habe wirklich Hilfe gebraucht zwischendurch und habe sie gesucht. Das Ergebnis war keine Hilfe sondern Kontrollen die nie was zum "Vorschein" gebracht haben wie die wohl dachten, weil es meinem Sohn immer gut ging und ich im Haushalt zu schlimmen Zeiten Hilfe hatte und alles taco war. Hilfe habe ich nicht bekommen und im endefekt habe ich mich immer nur rechtfertigen müssen.
    Unserer Familienhelferin habe ich irgendwann einen Brief geschrieben damals,dass ich (damals) 22 bin und nicht 15 und ich keinen brauche der guckt ob ich meine Küche aufräume sondern , dass ich HILFE wollte für meine Psychischen Probleme und die Entwicklungsverzögerungen und "behinderungen" meines Kindes.
    Ich war sehr enttäuscht und habe den Kontakt abgebrochen (konnte ich, es war ja alles freiwillig) und habe mich nie wieder an die gewendet.
    Ich kenne aber auch Leute denen das Jugendamt sehr geholfen hat. Ich denke nicht jedes Jugendamt ist "schlecht" und es wird sicher viel geholfen. Ich würde einfach HINGEHEN, nicht anrufen. Mir die Familienhelferin die für Dich zuständig ist anschauen und gucken ob sie was für Dich tun kann.

    LG

    Rose

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Familienhilfe?

    Hallo Walhai , Ich war selbst lange Zeit mit meinem Sohn allein und habe kein Jugendamt in Anspruch genommen , weil Ich dachte , das wäre die Kontrolle über mein Leben , im Nachhinein habe Ich gemerkt wie falsch das war . Man muss das nicht alles allein aushalten , Je mehr Dir jemand hilft um so mehr Kraft kannst Du tanken. Denn Du bist ja nicht allein . Früher also vor 15 Jahren war das noch anders , da waren die Sozialpädagogen noch nicht so über ADS geschult und man hatte sogleich ein schlechtes Gewissen . Aber dabei wichtig!!!! Alles muss vor dem 18 LJ. laufen , wenn dein Kind über 18 ist , hilft Dir keiner .........Das ist zur Zeit mein Problem . Ich habe 18 Jahre gebraucht um nach Hilfe zu rufen .Zu spät..jetzt bin Ich bin völlig ausgebrannt.
    Ich wünsch Dir viel Kraft Lillyfunk

Seite 3 von 3 Erste 123

Stichworte

Thema: Familienhilfe? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum