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Diskutiere im Thema Die liebe Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Nirwana

    Gast

    Die liebe Diagnose

    Hi,

    mein Beitrag hätte ebenso ins Thema Medis gepasst, aber ich habe mich dafür entschieden, die Situation hier zu schildern (wenn´s net´okay ist, bitte Bescheid geben, wollte keine 2 neuen Themen eröffnen).

    Jup, nach meinem letzten Termin mit meiner Therapeutin sind wir bzw. sie sich sicher, das die Diagnose ADS bzw. ADHS zutreffend ist (ist immer noch nicht genau klar welche).

    Und ja ich halte meine Therapeutin für sehr kompetent und intelligent und habe Vetrauen zu ihr (habe ich beiweitem nicht zu jedem).

    Mein Einwand war allerdings, das ich eben die typischen Testverfahren gerne hätte (neurologisch usw.) und sie z.B. auf meinen Einwand (um nur einen der vielen Stichpunkte zu nennen) z.B. die Schilddrüse zu testen nur meinte, wäre überflüssig, da ich meine Probleme ja von Kindesbeinen an hätte (ja das stimmt) und man mich wohl sehr eindeutig der AD(H)S zuordnen könnte (aufgrund meiner Erzählungen, Ansichtsweisen usw.).


    Im Grunde genommen sehe ich das ja genauso und wie gesagt ich halte sie für sehr feinfühlig und intelligent, allerdings irritiert mich die Situation irgendwie (wenn ich nun unbedingt darauf bestehen würde, würde sie es akzeptieren).

    Wirklich und hundertprozentig läßt sich das ja nicht wirklich feststellen (oder), aber zumindest in medizinischer Hinsicht stark eingrenzen.

    Klar ist, sie ist gewisse Fragebögen verbal mit mir durchgegangen, eben im lockeren Gespräch so nebenbei.

    Meinen Einwand (meine Vorsicht) bezüglich Ritalin hat sie verstanden und akzeptiert, mir aber nahegelegt (aufgrund einer neuen Ausbildung die ich Ende nächsten Jahres vorhabe zu beginnen) zumindest während dieser Zeit selbiges einzunehmen um mir die Lernsituation zu erleichtern (ich habe keine Lernprobleme/Aufnahmeprobleme in klassischer Hinsicht, kämpfe eher mitunter mit Blackouts in Prüfungssituationen angstbedingt bzw. noch besseren Strukturen, Ungeduld und Langeweile) und mir Sicherheit dadurch zu geben.
    Lernstoff, der mich weniger interessierte und dem ich während des Unterrichts auch nicht wirklich folgte (ich bildete mich währenddessen dann anderweitig fort ;-) ), komplementierte ich eben durch schriftliche Zusammenfassungen denen ich mich bei Bedarf widmete (ja wenn es sein muss, zwinge ich mich dazu und das klappt dann auch, eben weil ich mich nicht die ganze Zeit damit beschäftigen muss, allerdings eben erst seitdem ich älter geworden bin, in jungen Jahren hab´ich einfach dicht gemacht).

    Ich war ein sehr ruhiges, veträumtes Kind und zumeist sehr brav (meine Interessen waren größenteils nur Bücher und die Natur, Freundschaften empfand ich bereits als Kind eher als sehr problematisch, da mir die meist typischen Verhaltensweisen wie Eifersucht und Konflikte usw. um Nonsens unverständlich waren und mir auf den Keks gingen) - eigentlich fast zu brav - das änderte sich allerdings schlagartig mit fortschreitender Pubertät und ich gedieh zum wahren Rebell (ein Gerichtigkeitsapostel war ich allerdings schon immer) und konnte mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halten, auch wenn ich dies auf sehr höfliche Art und Weise tat ,hören wollten das sogenannte Respektspersonen eigentlich nie, egal auf welche Art und Weise ich dies vortrug.

    Ich war immer und ständig überall´und es hielt mich selten allzulange nur an einem Ort, denn dies hätte schlichtweg Langeweile bedeutet ;-) und ich musste mir schließlich die große, weite Welt ansehen.

    Heute, im fortgeschrittenem Alter ist meine Hyperaktivität, einer inneren Unruhe gewichen, so daß ich meine damalige Umtriebigkeit eigentlich sehr vermisse, denn sie war eindeutig die bessere Wahl.

    Inwieweit stabilisiert Ritalin denn die eigene Person ?
    Welche Vor- und Nachteile hat es?


    Und was soll ich nun davon halten, irgendwie bin ich seitdem ein bisschen konfus.

    Lg, Nirwana
    Geändert von Nirwana (29.12.2013 um 20:33 Uhr)

  2. #2
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Die liebe Diagnose

    Hallo Nirwana,

    leider verstehe ich Dein Problem nicht so recht. Daher versuche ich, mich Deinem Text step by step zu nähern.

    Nirwana schreibt:
    Jup, nach meinem letzten Termin mit meiner Therapeutin sind wir bzw. sie sich sicher, das die Diagnose ADS bzw. ADHS zutreffend ist (ist immer noch nicht genau klar welche).
    Du hast ADS. Mit welchem Maß, bei Dir das ADS-Symptom "Hyperaktivität" ausgeprägt ist, liegt in Deinem Ermessen, und eine Antwort kannst Du in Zusammenarbeit mit der Therapeutin erzielen.

    Nirwana schreibt:
    Mein Einwand war allerdings, das ich eben die typischen Testverfahren gerne hätte (neurologisch usw.) und sie z.B. auf meinen Einwand (um nur einen der vielen Stichpunkte zu nennen) z.B. die Schilddrüse zu testen nur meinte, wäre überflüssig, da ich meine Probleme ja von Kindesbeinen an hätte (ja das stimmt) und man mich wohl sehr eindeutig der AD(H)S zuordnen könnte (aufgrund meiner Erzählungen, Ansichtsweisen usw.).
    Was sind typische Testverfahren? Kern der ADS-Diagnose sind die Fragebögen. Alles Andere hat mit der ADS-Diagose wenig zu tun. Die Schilddrüsen-Tests sollen ausschließen, dass diese nicht richtig funktionieren; viele ADHS-Symptome ähneln sich denen der SD-Überfunktion. Mit EKG und EEG wird untersucht, ob man die Medikamente verträgt. Trotzdem solltest Du mal deine SD-Werte (alle, also T3, T4, TSH, und Antikörper) untersucht haben. Das kann nicht schaden und es würde mich, an deiner Stelle - ich habe keine SD mehr - beruhigen, wenn diese okay ist). Sprich mal mit Deinem Hausarzt darüber. Der wird sich mit Sicherheit weigern, aber muss am Ende zustimmen. Und wenn Du das machst, lass auch Deine Nieren- und Leberwerte untersuchen.

    Nirwana schreibt:
    Wirklich und hundertprozentig läßt sich das ja nicht wirklich feststellen (oder), aber zumindest in medizinischer Hinsicht stark eingrenzen.
    Komisch, zufällig habe ich heute schon einen Beitrag beantwortet, in dem es um eine 100%-Diagnose ging.

    Die Medizin basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese Erkenntnisse werden von vielen internationalen Gremien als richtig definiert. Wieviel Gremien das in der Medizin sein müssen, weil ich nicht. In meinem Bereich, Biologie, reicht es aus, wenn auf einem Kongress keine Gegenstimmen kommen. Dann ist eine Erkenntnis richtig.

    Mit diesen medizinischen Erkenntnissen werden medizinische Testverfahren entwickelt. Diese Testverfahren stehen in einem Manual. In Deutschland wacht eine sog. Zertifizierungsstelle bzw. Akkreditierungsstelle darüber, dass die Testverfahren gem DIN EN ISO 15189 bzw. 9001 richtig angewandt werden. Wenn nun die Akkreditierungsstelle, z.B. der TÜV, der Ansicht ist, dass die Testverfahren richtig angewandt werden, gelten sie auch als zu 100% richtig.

    Im Moment weiß ich aber nicht, wer in der ADS-Diagnostik zertifiziert sein muss. Die Ärzte sind auf jeden Fall mit ihrer Approbation verpflichtet, die Testverfahren richtig anzuwenden.

    Nirwana schreibt:
    Klar ist, sie ist gewisse Fragebögen verbal mit mir durchgegangen, eben im lockeren Gespräch so nebenbei.
    Glaubst Du einem Test erst dann, wenn er in strengem Ton durchgeführt worden wäre?

    Nirwana schreibt:
    Meinen Einwand (meine Vorsicht) bezüglich Ritalin hat sie verstanden und akzeptiert, mir aber nahegelegt (aufgrund einer neuen Ausbildung die ich Ende nächsten Jahres vorhabe zu beginnen) zumindest während dieser Zeit selbiges einzunehmen um mir die Lernsituation zu erleichtern (ich habe keine Lernprobleme/Aufnahmeprobleme in klassischer Hinsicht, kämpfe eher mitunter mit Blackouts in Prüfungssituationen angstbedingt bzw. noch besseren Strukturen, Ungeduld und Langeweile) und mir Sicherheit dadurch zu geben.
    Die Diagnostik verpflichtet Dich nicht, Medikamente einzunehmen. Aber warum Ritalin? Kommst Du aus Österreich?

    Du kannst das Medikament, in Deutschland ist es Medikinet, ablehnen. Die Einnahme ist freiwillig. Aber aus eigener Erfahrung rate ich Dir, diese zu nehmen. Da Du unter Prüfungsangst leidest, sind diese nicht verkehrt.

    Nirwana schreibt:
    Inwieweit stabilisiert Ritalin denn die eigene Person ?
    Die Frage ist, wie instabil bist Du?

    Nirwana schreibt:
    Welche Vor- und Nachteile hat es?
    Die Vorteile solltest Du selbst ergründen. Bei mir sind die Vorteile so immens, dass ich die Nachteile ignoriere. Je nach Persönlichkeitstyp wirst Du entweder die Vor- oder eher sie Nachteile erkennen. das liegt allein an Dir, wie sehr Du Dir helfen lassen möchtest. Ich habe es zugelassen, dass mir die Nachteile das ADS genommen werden. Das ist m.E. der Vorteil bei mir.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Die liebe Diagnose

    also ich schmeiss mich mal schnell hier rein

    lieber steintor ,
    ich glaub manchmal muss man nicht alles kommentieren was jemand schreibt


    vielleicht ist weniger manchmal einfach mehr

  4. #4
    Nirwana

    Gast

    AW: Die liebe Diagnose

    Hi,

    Es war sicher etwas ausufernd und auch ein wenig konfus im allgemeinen Zusammenhang beschrieben (liegt aber auch ein bisschen an meiner ADS), allerdings bin ich momentan bezüglich dieser Thematik emotional ziemlich überfordert, soll heißen mein Kopf/mein Herz erlebt akut ein absolutes Schleudertrauma mit 2000 Umdrehungen (ich funktioniere eben nich nur streng rational/logisch, sondern genauso auch emotional).

    Einerseits bin ich froh zu wissen was los ist, andererseits ist das zumindest für mich persönlich ziemlich harter Tobak (an solchen Diagnosen hängen ja nicht nur rein medizinische Feststellungen, sondern sämtliche Erlebnisse, Erfahrungen sind ja damit gekoppelt und ja nicht alle davon waren schön).

    In mir regt sich so ein bisschen das Gefühl, nein ich will das nicht, jetzt haben andere einen Deckel für meine Probleme bzw. unsere gemeinsamen Probleme und der wird mir jetzt vielleicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufgestülpt usw. (das ist nicht nur negatives Denken, ich habe es bereits erlebt ).

    Und ja, so gut diese Diagnose auch ist auf der einen Seite, so neu ist sie auch für mich (ich weiß sie erst seit kurzem) und ich muss lernen mit ihr umzugehen und eben mit allem was damit verknüpft ist.

    Momentan ist´s halt so, das ich den Erfahrungen von AD(H)S´lern mehr Vertrauen schenke, als nur Meinungen aus einem Lehrbuch, denn es ist für mich immer noch ein Unterschied ob man die Dinge selbst erlebt hat oder sie aus einem Lehrbuch erfahren und gelernt hat (selbst mit Einfühlungsvermögen).

    Ich stellte meine Fragen mit Absicht hier (und ja etwas selbst belesen habe ich mich auch) um mir nicht selbst aus meinem, kleinen Halbwissen heraus irgendein Konstrukt zusammenzubasteln, das in sich nicht stimmig ist.

    Ich möchte halt Info´s von allen Seiten um mir ein umfassendes Bild zu machen.

    Aber ich habe mich sehr über deine Ausführungen gefreut Steintor, denn zumindest das logisch/rationale erläuterten sie mir recht gut und deine Aussage das ich wohl ADS habe fand ich auch recht interessant und werde mich diesbezüglich besser/gezielter informieren.

    ;-) und nein weil es in lockerer Atmosphäre war (die Diagnosestellung), war dies nicht der Grund es nicht ernst genug zu nehmen, vielleicht war´s einfach so, das ich ne´ andere Vorstellung davon hatte (und nein wir sind nicht komplette Fragebögen durchgegangen, eher teilweise wohl die wichtigsten Fragen - insoweit ich das überhaupt beurteilen kann, da war ich nicht genau genug).

    Ritalin nur deshalb, weil dieser Begriff ja überall´ herumschwirrt und ich meine Therapeutin eben darauf ansprach und sie mir keinen anderen Begriff dafür nannte.

    Deine Fragestellung/deine Antworten bezüglich des Ritalins bzw. Medikinet fand ich sehr gut und das hat mir eigentlich recht schnell dabei geholfen, diese Frage für mich persönlich zu beantworten.

    Ganz lieben Dank für deinen Beitrag!

    Lg, Nirwana

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Die liebe Diagnose

    Trotzdem kurz.

    - So ne Zweifel-Phase hatte ich auch. Ich hab dann Versuchskarnickel in einem Forschungsprojekt gespielt und die haben mit 2-tägigem Riesenaufwand plus Telefonbuchdicken Fragebogenpacken exakt das bestätigt was meine Ärztin auch rausbekommen hat. Die hatte sich auch vor allem (aber nicht nur) auf das sogenannte strukturierte Interview gestützt.

    - ADS und ADHS sind im Grunde das gleiche.

    - Medikamente können, müssen nicht helfen. Und wer sie nicht will oder Angst hat sollte es eben ohne versuchen,



    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Die liebe Diagnose

    Steintor schreibt:
    Hallo Nirwana,

    leider verstehe ich Dein Problem nicht so recht. Daher versuche ich, mich Deinem Text step by step zu nähern.



    Du hast ADS. Mit welchem Maß, bei Dir das ADS-Symptom "Hyperaktivität" ausgeprägt ist, liegt in Deinem Ermessen, und eine Antwort kannst Du in Zusammenarbeit mit der Therapeutin erzielen.



    Was sind typische Testverfahren? Kern der ADS-Diagnose sind die Fragebögen. Alles Andere hat mit der ADS-Diagose wenig zu tun. Die Schilddrüsen-Tests sollen ausschließen, dass diese nicht richtig funktionieren; viele ADHS-Symptome ähneln sich denen der SD-Überfunktion. Mit EKG und EEG wird untersucht, ob man die Medikamente verträgt. Trotzdem solltest Du mal deine SD-Werte (alle, also T3, T4, TSH, und Antikörper) untersucht haben. Das kann nicht schaden und es würde mich, an deiner Stelle - ich habe keine SD mehr - beruhigen, wenn diese okay ist). Sprich mal mit Deinem Hausarzt darüber. Der wird sich mit Sicherheit weigern, aber muss am Ende zustimmen. Und wenn Du das machst, lass auch Deine Nieren- und Leberwerte untersuchen.



    Komisch, zufällig habe ich heute schon einen Beitrag beantwortet, in dem es um eine 100%-Diagnose ging.

    Die Medizin basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese Erkenntnisse werden von vielen internationalen Gremien als richtig definiert. Wieviel Gremien das in der Medizin sein müssen, weil ich nicht. In meinem Bereich, Biologie, reicht es aus, wenn auf einem Kongress keine Gegenstimmen kommen. Dann ist eine Erkenntnis richtig.

    Mit diesen medizinischen Erkenntnissen werden medizinische Testverfahren entwickelt. Diese Testverfahren stehen in einem Manual. In Deutschland wacht eine sog. Zertifizierungsstelle bzw. Akkreditierungsstelle darüber, dass die Testverfahren gem DIN EN ISO 15189 bzw. 9001 richtig angewandt werden. Wenn nun die Akkreditierungsstelle, z.B. der TÜV, der Ansicht ist, dass die Testverfahren richtig angewandt werden, gelten sie auch als zu 100% richtig.

    Im Moment weiß ich aber nicht, wer in der ADS-Diagnostik zertifiziert sein muss. Die Ärzte sind auf jeden Fall mit ihrer Approbation verpflichtet, die Testverfahren richtig anzuwenden.



    Glaubst Du einem Test erst dann, wenn er in strengem Ton durchgeführt worden wäre?



    Die Diagnostik verpflichtet Dich nicht, Medikamente einzunehmen. Aber warum Ritalin? Kommst Du aus Österreich?

    Du kannst das Medikament, in Deutschland ist es Medikinet, ablehnen. Die Einnahme ist freiwillig. Aber aus eigener Erfahrung rate ich Dir, diese zu nehmen. Da Du unter Prüfungsangst leidest, sind diese nicht verkehrt.



    Die Frage ist, wie instabil bist Du?



    Die Vorteile solltest Du selbst ergründen. Bei mir sind die Vorteile so immens, dass ich die Nachteile ignoriere. Je nach Persönlichkeitstyp wirst Du entweder die Vor- oder eher sie Nachteile erkennen. das liegt allein an Dir, wie sehr Du Dir helfen lassen möchtest. Ich habe es zugelassen, dass mir die Nachteile das ADS genommen werden. Das ist m.E. der Vorteil bei mir.
    Hallo,zusammen!
    Manchmal hab auch das gefühl das ich ads nicht habe oder das das überhaupt nicht existiert und nur ein Ausweg ist um ein psychischer Störung zu erklären oder verfassen. Seit zwei Tagen geht mir nicht gut wegen medikinet adult retard (1+ halbe nach 13.00) 7,5mg am Tag und denke das ich völlig falsch liege das ich das hab,aber Psychologin hat Test durchgeführt und,ja ich hab ads.ABER REICHT NUR EIN TEST?hat jemand andere auch diese Zweifel? Mfg

  7. #7
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Die liebe Diagnose

    Ihr müsst kein AD(H)S haben, bloß weil der Arzt eine Diagnose in eurem Auftrag erstellt hat. Ihr seid zum Arzt gegangen, weil ihr Beschwerden habt. Er hat nun eine Diagnose gestellt. Diese Diagnose hat die ICD F90.1. Im allgemeinen Sprachgebrauch heißt unsere Krankheit im Moment ADHS (vor 20 Jahren hieß sie Minimale cerebrale Dysfunktion. Hoffentlich wird man in Kürze einen besseren Namen finden, einen Namen ohne Bezug auf ein Symptom). Auch müsst ihr keine Medikamente nehmen. Ärztliche Verordnung heißt, dass ihr die auf dem Rezept stehenden Medikamente nehmen müsst, falls ihr Medikamente nehmen wollt, sofern ihr nicht auf rezeptfreie Medikamente zurückgreifen wollt.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 299

    AW: Die liebe Diagnose

    Hallo an alle, ich bin hin und her gerissen.
    Froh, die Diagnose zu haben, endlich Gewissheit und eine Erklärung für so vieles.
    Hoffnungsschimmer.
    Erschüttert, was durch unerkanntes und falsch interpretiertes passiert ist.
    Zweifel, ob es nicht doch etwas ganz anderes ist.
    Angst vor dem was kommt.
    Medis helfen manchmal.
    Am Anfang brachten sie ganz deutliche Ruhe, Struktur und Klarheit.
    Dann kam das rückblickende Verstehen...
    Im Moment geht es mir einfach nur schlecht und ich bin so allein mit dem "klaren Chaos".
    Ich bin froh, hier immer wieder ähnliches zu lesen.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Die liebe Diagnose

    Steintor schreibt:
    Ihr müsst kein AD(H)S haben, bloß weil der Arzt eine Diagnose in eurem Auftrag erstellt hat. Ihr seid zum Arzt gegangen, weil ihr Beschwerden habt. .
    ähm das versteh ich nicht

    - - - Aktualisiert - - -

    die zweifel gehören dazu blitzhexe und fuat

    adhs ist wie alles ein prozess

    man muss es annehmen verstehen begreifen



    es dauert eine zeitlang bis man sich und sein adhs begreift

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 299

    AW: Die liebe Diagnose

    Ja. Das stimmt. Dummerweise bin ich so ungeduldig und gierig nach Klarheit Warum wohl?! ;-)

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