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Diskutiere im Thema Die liebe Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Die liebe Diagnose

    Blitzhexe schreibt:
    Jahaaaa! Nur bin ich gerade so konfus, dass ich keine längeren, verständliche, mich zufriedenstellende Beiträge zustande kriege. Bin aber optimistisch, das in 2014 zu schaffen.
    das ist ärgerlich blitzhexe aber dafür werden sie 2014 um so besser

  2. #22
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Die liebe Diagnose

    Steintor schreibt:
    Ihr müsst kein AD(H)S haben, bloß weil der Arzt eine Diagnose in eurem Auftrag erstellt hat. Ihr seid zum Arzt gegangen, weil ihr Beschwerden habt.
    Butterblume schreibt:
    ähm das versteh ich nicht
    Es geht mir bei dieser Aussage darum, dass man nach der Diagnose nicht frustriert sein brauch, weil man ADHS hat/haben könnte/Haben muss. Man ist ja aus einem bestimmten Grund zum Arzt gegangen., Der Arzt hat Tests gemacht und gesagt, dass man ADHS hat. Genauer ausgedrückt: er ist der Meinung, dass man ADHS hat, nämlich gemäß seiner Interpretation der Testergebnisse.

    Gerade bei psychischen Problemen ist man auf qualitative Deutung angewiesen. Man hat keine Zahlen und keine Grenzwerte. Daher kann man eine psychologische Diagnose eher ignorieren als eine quantitative Diagnose. Das meine ich oben mit Kalibrierung. Der Arzt, der eine quantitative Messung durchführt, muss lediglich nachweisen können, dass das Messgerät in Ordnung ist. Wenn das der Fall ist, gilt die gemessene Zahl. In der Psychologie spielen viele andere Parameter eine Rolle, die man anzweifeln könnte. Also, wenn man partout kein ADHS möchte, dann brauch man das auch nicht zu haben.

  3. #23
    Nirwana

    Gast

    AW: Die liebe Diagnose

    Steintor schreibt:
    Also, wenn man partout kein ADHS möchte, dann brauch man das auch nicht zu haben.
    @Steintor

    Irgendwie hast du ja Recht, aber ich bekomme mich grad´ nur schwer wieder ein vor Lachen im positiven Sinne, irgendwie finde ich, obwohl deine obig´ genannten Aussagen eindeutigen Wahrheitsgehalt besitzen, das hat was von schwarzem Humor ;-) (verstehe das jetzt bitte nicht falsch, ich finde es ja gut und richtig).

    Es geht ja nicht wirklich darum das ich partout kein AD(H)S haben will (na gut scharf drauf´ bin ich eher nicht) und ja klar gehe ich zum Psychologen damit mir quasi geholfen wird ;-), aber es gibt ja noch ´ne große Palette an die man zuerst eher denkt (Depression usw. die halt unter Umständen je nach Schwere natürlich, leichter behandelbar sein könnten und mit etwas Glück nicht chronisch werden ).

    AD(H)S ist halt deswegen ne´ andere Hausnummer, einfach weil sie konstant bleibt + eventuell auch noch ein paar Komorbiditäten mit sich bringt (klar ist manches auszugleichen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt) und so einiges einem im nachhinein zwar einleuchtet (eigene Geschichte), aber denoch muss zumindest ich mich erstmal damit auseinandersetzen.

    Zu begreifen und nicht nur zu Wissen, woher meine Gefühle und meine Einstellungen (und auch meine Probleme und Denkstrukturen) teilweise herkommen, ist zumindest für mich (gerade jetzt wo es mir so wirklich bewusst wird) keine so leichte Sache.

    Da das Leben natürlich kein Wunschkonzert ist (schade warum eigentlich nicht ), werde ich mich (insofern ich mich eben darin wiedererkenne) damit abfinden und versuchen diese Thematik anzugehen; "es ist was es ist sprach klein Nirwana" (da kann ich ja schlecht dran deuteln).

    Aber, vielleicht ist das ja auch nur mein persönlicher Eindruck, gerade bei AD(H)S finde ich die Vergleichsmöglichkeiten bis auf ein paar Konstante sehr schwierig durch die unterschiedlichen Ausprägungen und Charaktäre.

    Ich z.B. habe weder eine großartige Lese-/Schreibschwäche (klar besser geht es immer und der Weg ist weit ;-) ; das meine ich auch nicht bös´ - ich hab dafür andere Schwächen), noch eine echte Mathematikschwäche (ich hatte nur absolut keinen Spaß an Mathe und mir war´s leidig, nebst das ich halt nicht die größte aller Leuchten bei dieser Thematik bin) und trotzdem habe ich wohl ADS.
    Ich hab´sogar (wie auch ein paar andere hier) ein so enormes Lese- und Vorlesetempo, das ich sogar schon überlegt habe hierfür zu trainieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Schnelllesen (auch ein sinnvolles Hobby schadet ja nicht und Wunschträume/Ziele ebenso nicht), allerdings und das ist klar mein persönlicher Nachteil habe ich nicht lange genug eine höhere Schule besucht (ADS und einer wahnsinnigen Faulheit/Ablehnung sei Dank) und mein Allgemeinswissen könnte durchaus etwas größer sein (damit werde ich jetzt den Rest meines Lebens verbringen die grauen Gehirnzellen diesbezüglich auf Vordermann zu bringen ;-).

    Irgendeine besondere Stärke/Talent hat ja jeder und das ist auch gut so!

    Vielleicht sind mir ja Medis behilflich auf diesem Weg um mein Chaos im Kopf zu sortieren.

    Aber nun gut in etlichen anderen Punkten finde ich mich klar wieder, was soll man machen ;-).

    Nix´für ungut,

    Lg, Nirwana
    Geändert von Nirwana (30.12.2013 um 05:28 Uhr)

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Die liebe Diagnose

    danke steintor für deine ausführliche antwort


    Steintor schreibt:
    dass man nach der Diagnose nicht frustriert sein brauch
    ich finde,das gehört bis zu einem bestimmt grad dazu


    es ist ja auch alles frustrierend....... und mit der zeit löst es sich meistens auf


    er ist der Meinung, dass man ADHS hat, nämlich gemäß seiner Interpretation der Testergebnisse.
    ich verstehe was du sagen willst


    Also, wenn man partout kein ADHS möchte, dann brauch man das auch nicht zu haben.
    klar da hast du recht
    nur darf man dann auch nicht jammern ,dass man probleme hat und nicht zurecht kommt

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Die liebe Diagnose

    ADHS "hat" man vielleicht Lebenslänglich aber die Probleme die es verursacht nicht. Deswegen ist ja die Diagnose sinnvoll - um die Probleme in den Griff zu bekommen. Mehr nicht.

    Perspektivwechsel auch wenn's ADHSlern schwer fällt:

    Du bist Arzt (egal welche Fachrichtung, so arbeiten Ärzte immer) Du hast ein Repertoire an Behandlungsmehoden.

    Nun kommt einer in deine Praxis und braucht eindeutig Hilfe.

    Es gibt Erfahrungswerte was wann hilft. Das sind Wahrscheinlichkeiten, Erfahrungswerte und Häufigkeiten.

    Um rauszubekommen was vermutlich hilft versuchst du die Probleme des Hilfesuchenden zu systematisieren, systematisch zu erfassen. Das nennt man Diagnostik.

    Dann suchst du die Behandlungsmethoden die bei diesen systematisch erfassten Problemen bei anderen schon öfter mal geholfen haben. Das ist der Therapievorschlag der ersten Wahl.

    Mehr passiert beim Arzt nicht. Und mehr kann er nicht machen. Grundsätzlich nicht. Mehr geht nicht. Der Arzt ist ja kein Zauberer.

    Deswegen ist für mich die Diagnose ADHS kein Stempel (wie jede Diagnose) sondern ein Hinweis auf die vielleicht funktionierenden Hilfsmittel. Und deswegen halt ich jede gibt's/gibt's nicht Debatte für verfehlt. Aber natürlich kann man individuell fragen ob der Therapievorschlag bei einem selber nützlich war.

    Mur hilft die vorgeschlagene Therapie mit Psychotherapie und Medikamenten gut. Anderen nicht. Die müssen halt die Therapie anpassen.

    Das ist aber kein Drama sondern Routine.





    ---
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  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Die liebe Diagnose

    ..Bei mir hat's meine Frau da hin gedeutet das ich wahrscheinlich ads habe. Ich habe nicht gemerkt was an mir(die hat das erkannt weil sie zusammen war mit einem das auch ADHS hat und ritalin nehmen musste)hab den Test bei die Psychologin gemacht und positiv,nun das ich ein bisschen komisch war und unkonzentriert und nicht zu hörend,schnell ablenkbar,chaotisch,sehr vergesslich wusste ich schon aber dacht das das wäre Teil mein Charakter und nicht eine Krankheit, ADS. In die Schule war ich katastrophal.worde aber von andere Leute als sehr intelligent genannt(komisch hab immer gedacht).wie gesagt das würde vieles erklären bei mir. Ich hab viele tics,zwangsgedanken,un depressiv.seit ich MPH nehme die zwangsgedanken sind weg tic auch Depression ist noch was da.aber die Medikamente wirken nicht immer gleichmäßig jeden Tag beiir leider.zu Beispiel seit zwei Tagen sind alle symptome wider zurück und heut geht wieder.:-\


    Gesendet von meinem HTC One X

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 299

    AW: Die liebe Diagnose

    @ Wildfang

    Das stimmt.
    Genauso individuell wie die Erscheinungsformen und Auswirkungen der ADHS sind eben auch der Umgang mit der Diagnose, die die Behandlungsmöglicheiten und -erfolge.
    Und die Routine kommt bei vielen nach dem "Drama" der Diagnose und der Klarheit!

    Ich finde es wichtig, sich erst einmal damit auseinanderzusetzen und dann zu schauen, was und wer passt therapeutisch oder sonstwie zu mir, um ein für mich gutes Leben führen zu können.
    Nichts überstürzen, denn das bringt ja nur noch mehr Chaos!

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Die liebe Diagnose

    Blitzhexe schreibt:
    Ich finde es wichtig, sich erst einmal damit auseinanderzusetzen und dann zu schauen, was und wer passt therapeutisch oder sonstwie zu mir, um ein für mich gutes Leben führen zu können.
    Nichts überstürzen, denn das bringt ja nur noch mehr Chaos!
    Genau. Es kommt immer auf DICH (also den Patienten/Patientin), einen Leidensdruck und die passende Hilfe an und die ganzen wissenschaftlichen Debatten sind spannend aber ohne Relevanz und das ideologische Gelaber aus speziellen weltanschaulich geprägten Ecken ist einfach nur nervig.

    Als ich das kapiert hab und das nichts überstürzt von jetzt auf nachher geht hat die Therapie angefangen zu greifen. Oder war's umgekehrt?

    ---

    aber dacht das das wäre Teil mein Charakter und nicht eine Krankheit,


    Eine Krankheit ist es in dem Moment in dem es dich so beeinträchtigt dass ein Arzt angesagt ist. Und zwar dich, nicht irgendwie seien Umgebung.

    Beispiel: Wenn du nur Leute nervst aber glücklich dabei bist bist du halt nervig, wenn du Leute nervst aber das unbedingt abstellen willst weil du es eigentlich nicht willst, weil das nicht "du" bist dann bitst du ein Fall für den Arzt.

    seit ichMPH nehme die zwangsgedanken sind weg tic auch


    Sehr gut.

    Depression ist noch was da.
    Wie ist es mit Psychotherapie? Depressionen - das dauert ...

    aber die Medikamente wirken nicht immer gleichmäßig jeden Tag beiir leider.
    Wie auch. Du bist ein Mensch.

    MPH (und generell Medikamente) kann weder die Umwelt noch dich wirklich ändern, es kann dir helfen Chancen besser zu nutzen weil du eher DU bist und nicht irgendwie getrieben rumrennst. Mehr nicht. Es gibt natürlich gute und schlechte Tage (wär' ja schlimm wenn nicht) aber mit MPH gelingt es häufiger aus einem schlecht aussehnden einen dann doch gut endenden Tag zu machen.

    Aber, ey, schlechte Tage hat jeder mal. Das muss auch so sein. Sonst gibt's keine guten (frei nach Pipi Langstrumpf)
    Geändert von Wildfang (30.12.2013 um 13:37 Uhr)

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