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Diskutiere im Thema Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 86

    Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Hallo ihr Lieben!

    Ich war vorhin beim Hausarzt, der hatte den Bericht vom Neurologen/Psychiater von meiner "Diagnose" vergangene Woche schon erhalten und erzählte mir, dass er schon wüsste, dass der "Verdacht" auf ADHS bestehe.


    Wie, der Verdacht? Ich dachte, das wäre geklärt? Mir gegenüber wurde nicht von "Verdacht auf ADHS" gesprochen. Oder ist das wieder nur die Art, auf die Ärzte sich ausdrücken, damit man sie bloß nicht auf etwas festnageln kann, falls es sich als falsch entpuppt?

    Jetzt bin ich total durcheinander.

    Wie muss ich die Aussage vom Hausarzt bewerten? Waren das seine Worte? Stand das so im Bericht?

    Verzweifelte Grüße,
    Flo


  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 179

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Hallo Florentine,

    das wirst du wohl nur mit einem Gespräch klären können. Alles andere ist Kaffeesatzleserei. Derweil würde ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen... Menschen drücken sich selten 100% präzise aus.

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Hallo.

    Ich weis ja nicht was deine Diagnose alles beinhaltete, allerdings gibt es dazu hier im Forum
    eine wie ich finde gute Anleitung was eine richtige Diagnose auf AD(H)S bedeute bzw. was dazu
    alles stattfinden muss.

    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...wachsenen.html

    Allerdings ist vieles laut meinem Arzt nicht zu 100% abzuklopfen wenn viele Symptome schon seit der Kindheit bestehen da z.B. jemand
    der als Kind schon Nebennieren Krebs hätte ohne Behandlung sicher nicht mehr am Leben wäre.

    Verdacht bedeutet demnach du hast einige Symptome die ADHS vermuten lassen, aber so Sachen wie Asperger-Syndrom sind halt auch noch nicht
    definitiv ausgeschlossen worden, sodaß du z.B kein ADHS hast sondern das Asperger-Syndrom da sich beide Erkrankungen viele Symptome teilen,
    oder du hast beides zusammen........
    Geändert von Timoxxl (17.12.2013 um 15:49 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Danke, Timo, für die Erläuterung.

    Ich war verwirrt, weil es beim Facharzt so klang, als sei die Diagnose sicher, und der Hausarzt dann von Verdacht sprach.
    Mitte Januar habe ich bei ersterem wieder einen Termin, da werde ich noch einmal fragen.

    Danke noch einmal, für deine Hilfe.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Hallo Flo,

    ob es sich um eine Verdachtsdiagnose handelt oder nicht kannst du anhand der Vorgehensweise deines Arztes/Psychiaters/Neurologen erkennen. Gerade bei Erwachsenen, die nicht wärhend ihrer Kindheit bereits die Diagnose ADHS diagnostiziert bekommen haben, muss eine ausführliche Diagnostik stattfinden. Die von Timo verlinkte Liste ist super!

    Eine gesicherte Diagnose kann nur gestellt werden wenn dein Arzt alle Punkte von der Liste mit dir abgearbeitet hat und du einen bestimmten Score "erfüllst". Die ADHS Diagnostik umfasst mehrere Stunden, kaum zu glauben, dass ein niedergelassener Psychiater dafür die Zeit hat. Aber solange das nicht alles gelaufen ist, handelt es sich vermutlich um eine V.a. (Verdacht auf) Diagnose.

    Im Übrigen hast du ein Anrecht auf einen Einblick in deine Berichte. Sag doch einfach deinen Hausarzt, dass du eine Kopie des Berichtes willst und schon weißt du wo der Sorgenteufel seinen Ursprung hat. Und im Januar löcherst du den Psychiater mit Fragen!

    Liebe Grüße,
    MaBu

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Danke, MaBu, für deine Antwort.

    Die Zeit hat man sich da genommen, glaube ich, weil auch ich mit den Worten "akut" und "Selbstverletzung" (siehe den anderen Threaddiesbezüglich, in dem ich geantwortet hatte) dort hingeschickt worden war.
    Ich habe ca. 3 Stunden dort verbracht (ohne Wartezeiten), und er hat mir auch irgendwas von "Punkten" (Score?) gesagt, das habe ich mir aber nicht genau gemerkt.
    Ich war in einer Gemeinschaftspraxis, dort habe ich mehrere Stationen durchlaufen, wenn man das so nennen kann.

    Ich habe mir die Liste mal angeschaut (Link von Timo). Um Bezugspersonen ging es nicht, die anderen Punkte wurden abgearbeitet, soweit ich es beurteilen kann. zumindestens 5-6 Punkte von den 8 Punkten. Da mir die ganze Zeit allerdings nicht so ganz klar war, was die da alles machen, kann ich natürlich nicht sagen, wie gut/schlecht/intensiv das gemacht wurde.
    Da ich mit einer Vordiagnose ankam (Depressionen), bin ich auch nicht sicher, inwieweit diese ganzen "Tests" darauf abzielten, andere psychische Erkrankungen auszuschließen.

    Ich denke, ich werde es wirklich nur herausbekommen, wenn ich beim nächsten Termin nachfrage.
    Raten und Grübeln verunsichert mich nur noch mehr.

    Sorry, gegen Ende des Tages merke ich, das alles, was ich schreibe, irgendwie chaotischer wird.

    Danke und liebe Grüße,
    Flo

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    3 Stunden Diagnostik. Nicht schlecht! Da kann so manch anderer von träumen Den Arzt solltest du weiterempfehlen. Ganz gleich welche Diagnosen er da alle überprüft hat, eine Praxis die sich so viel Zeit für einen Patienten nimmt ist wirklich selten und nicht mit Gold aufzuwiegen. Herzlichen Glückwunsch
    Dann nimmt er sich bestimmt auch beim nächsten Mal Zeit für deine Fragen

    Liebe Grüße,
    MaBu

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Noch einmal Danke, MaBu, für deine ganzen Antworten.

    Ich war gerade mit dem Hund spazieren, jetzt bin ich auch wieder klarer im Kopf. Meine Mutter hat sich unerwartet für morgen angekündigt und ich bin natürlich jetzt schon in Panik, ob ich alles rechtzeitig organisiert kriege, so dass mit mir heute Abend nichts mehr los ist.

    Die Praxis hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der mich betreuende Arzt war sehr freundlich, ist mir auf Augenhöhe begegnet und ist sehr auf meine Sorgen eingegangen (ich habe Panik, zu viele Medikamente zu nehmen). Wohlgefühlt habe ich mich dort also.

    Ich wusste nicht, dass knapp 3 Stunden super sind.
    Eine Bekannte war knapp 6 stunden in einer Klinik zur Diagnose, die haben aber wohl auch noch einen Intelligenztest gemacht.
    Und auch bei ihr hat man nur von "Verdacht auf ADHS" gesprochen und ihr erklärt, das könne man aus rechtlichen Gründen nicht definitiver ausdrücken.
    (Ich habe sie vorhin angerufen in meiner Verwirrung. Für mich bedeutet so eine Diagnose sehr viel Hoffnung darauf, dass sich etwas zum Positiven ändern könnte, daher meine Angst, dass ich plötzlich wieder ohne dastehen könnte.)

    So, liebe MaBu, wie war dein erster Tag hier?
    Jetzt haben wir/ich dich ja gleich ordentlich mit unserem "Wahnsinn" in unserer Mitte willkommen geheißen.

    Mir haben deine Antworten auf jeden Fall sehr gut getan und dafür möchte ich dir herzlich danken.

    Flo

  9. #9
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    Morgen.


    3 Stunden Diagnostik. Nicht schlecht! Da kann so manch anderer von träumen


    Schön, wo ist meine Goldwaage....

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Verunsichert: Diagnose ADHS vs. Verdacht auf ADHS

    6 Stunden für eine Klinik finde ich okay. Da haben die Leute für gewöhnlich aber auch mehr Zeit als im ambulanten Setting. Ambulant spielen die Ärzte mehr auf Zeit, je mehr Patienten sie in der Stunde sehen können, umso mehr Geld verdienen sie. Wenn sie sich 3 Stunden nur mit einer Person beschäftigen ist das Budget deutlich niedriger. Daher fand ich die Rückmeldung von 3 Stunden sehr gut. Da kann man sicher sein, dass es in der Praxis eben nicht ums Geld geht, sondern mehr um die fachlich Versorgung

    Neuheiten heißen immer erst einmal auch Stress und viele Verwirrungen. Aber ich denke, dass du mit deinem Arzt, dem Forum und eventuell Therapeuten (ich weiß nicht ob du einen hast) sicherlich bald viele Zweifel aus dem Weg räumen kannst und für dich einige Verhaltensweisen im Leben klarer werden.

    Vielen Dank auch für die nette Aufnahme. Ich fand meinen ersten und zweiten Tag hier sehr gut So das ich morgen auf jeden Fall wiedr vorbei schauen werde

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