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Diskutiere im Thema Angst vor dem/der Psychologen/in !! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Hallo

    bei mir wurde ADS von einem Neurologen festgestellt, bei dem ich schon lange bin..Aber von meiner extremen Verträumtheit habe ich ihm die ganzen Jahre nicht erzählt...Aufjedenfall hat er gesagt, dass es sich bei mir um ADS handelt und hat mir empfohlen zu einem Psychologen/Psychologin zu gehen und darüber ganz genau zu erzählen..

    Bitte fühlt euch jetzt nicht angegriffenn...Aber ich war noch nie bei einem Psychologen/Psychologin...Manchmal sagen manche Personen allgemein "ach bist du bekloppt?? geh mal zum Psychologen..."

    Ich hab Angst zum Psychologen zu gehen und zu sagen, dass ich jeden Tag mich mit mehreren Personen im Kopf unterhalte...

    wer weiss? Vielleicht sagt er/sie dann, dass das doch nicht ADS ist und verschreibt mir dann irgendein Medikament..

    Wie reden Psychologen mit einem??? Reden sie so ungefähr wie "es ist alles gut. sie sind etwas Depressiv...." Reden mit einem als wäre man "bekloppt"" Was ist wenn ich anfange zu weinen, weil ich so verträumt bin und mein Alltag nicht im Griff habe...Stufen die dann einen direkt als Depressiv ein???? Also wisst ihr wie ich das meine? (wenn nicht dann fragt noch mal nach!!)

    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die jeden Tag auch Unterhaltungen im Kopf führt/fiktive Gespräche...

    Bitte seit erhlich zu mir was die Behandlung bei einem Psychologen angeht!!

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Hallo Unlucky,

    du musst keine Angst haben. Psychologen reden ganz "normal" mit dir, sie geben dir auch nicht das Gefühl, blöd zu sein.
    Du kannst ganz entspannt dort hin gehen, bis zu 5 Sitzungen ausprobieren und dann entscheiden, ob du denjenigen oder diejenige magst und auch in Zukunft mit ihm oder ihr sprechen möchtest.

    Psychologen verschreiben häufig gar keine Medikamente, es sei denn, sie sind "medizinische Psychologen" mit einer entsprechenden medizinischen Ausbildeung (z.B. gleichzeitig Psychologe und Allg. Arzt). Medikamente wird dir weiterhin der Hausarzt oder Neurologe verschreiben, ggf. auf Anraten des Psychologen.
    Und du musst dir auch keine Medikamente "aufschwatzen" lassen. Wenn du Nein sagst, dann heißt das auch Nein und der Psychologe muss es akzeptieren.
    Aber wie gesagt: der Psychologe wird maximal Empfehlungen aussprechen und dich zu nichts drängen.

    Mach dir also keine Sorgen, Psychologen sind nur Menschen.
    Lass dir doch von deinem Neurologen mal jemanden empfehlen. Sag ihm ruhig, dass du unsicher bist. Er kann dich sicher beruhigen.

    LG,
    Flo

  3. #3
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Schritt 1: Diagnose
    Warum bist Du zum Neurologen gegangen, oder anders gefragt, warum hat der Neurologe überhaupt gesagt, dass Du ADS haben könntest? Hat er einen Test gemacht? Falls ja, dann hat er ADS diagnostiziert. Falls es nur eine Vermutung seinerseits ist, hast Du noch kein ADS diagnostiziert bekommen.

    Ärzte, die ADS diagnostizieren können, sind: Neurologen, Psychiater. Alle anderen dürfen das (bei Erwachsenen) nach neuer Gesetzgebung nicht mehr.

    Bis hierher ist das nur Schriftkram.

    Schritt 2: Medikation:
    Solltest ihr Beide, der Arzt und Du übereinkommen, dass eine Medikation angebracht sei, kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du das möchtest, oder ob Du weiter machst, wie bisher. Der Arzt schreibt Dir ein Rezept aus.

    Immer noch Schriftkram.

    Schritt 3: Therapie
    Nun die Frage, wie sehr belastet Dich Dein individuelles ADS? Willst Du etwas dagegen tun? Diese Frage kannst nur Du allein beantworten. Die Medikamente sind nur ein Hilfsmittel, aber kein Wundermittel. Sie verbessern Deine Aufmerksamkeit. Damit verbunden senken sie Deine Impulsivität oder steigern sie, je nach dem (bei mir wurde diese angehoben, weil ich auch ADS habe) u.s.w.

    Das Einzige, was Du bislang tun musstest, ist zur Apotheke zu gehen.

    Ratsam ist, dass Du nun eine begleitendes Hilfe suchst, die Dir zeigt, wie man mit der verbesserten Aufmerksamkeit umgeht. Das kann ein Coaching sein, oder, falls Du zusätzlich noch eine Komorbidität hast, eine Therapie. Die Therapie wird von einem Psychologen durchgeführt. Der Psychologe ist kein approbierter Arzt. in Psychologe hat ein Diplom bzw. Master, ist also kein Mediziner, sondern ein Naturwissenschaftler (zumindest die, die an meiner Universität studiert haben, denn die Psychologen, Chemiker und Biologen bildeten eine gemeinsame Fakultät).

    Die Frage, ob Du eine Therapie machen solltest, entscheidest Du allein. Auf jeden Fall würde ich das MPH nicht ohne Begleitung einnehmen, denn Dein Leben wird sich ändern (wenn Du es zulässt).

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Hallo Florentine danke für deine Antwort. Klingt ja total beruhigend

    @ Steintor
    zum 1. Schritt: Ich bin bei einem Neurologen, wegen einer anderen Krankheit(nicht psychischer) in Behandlung und hab mit ihm darüber gesprochen.. Nach meinen genauen Erzählungen war der Meinung, dass ich sehr wahrscheinlich ADS habe. Danach hat er mehrere Tests gemacht und es hat sich bestätigt. Und hat gemeint ich sollte eine Therapie machen und mit dem/der Psychologen/Psychologin darüber genau reden

    zum 2.Schritt: mhh ok, dann guck ich erstmal wie das mit den Medikamten ausschaut und was dann der/die Psychologen/Psychologin mir sagt. Darf der Psychologe mir Medikamente verschreiben oder kann das Rezept am Ende nur mein Arzt geben?

    zum 3. Schritt: Oh ja..mein ADS belastet mich sehr! Andauernd woanders mit den Gedanken und nur am herumträumen. Was meinst du mit "MPH...dein Leben wird sich ändern(wenn du es zulässt)? Verändert dieses Medikament sehr die Persönlichkeit?

  5. #5
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Unlucky schreibt:
    Was meinst du mit "MPH...dein Leben wird sich ändern(wenn du es zulässt)? Verändert dieses Medikament sehr die Persönlichkeit?
    Ein medizinisches Rezept darf nur ein niedergelassener Arzt ausstellen.

    Mit der Aussage, Dein Leben würde sich verändern, meine ich Deine Lebensführung, nicht Deine Persönlichkeit. Um es banal zu sagen, das, was durch Dein ADS verhindert wurde, kannst Du nun mehr oder weniger erlangen. Ich bin z.B. redseliger geworden. Das hat mein Sozialleben erheblich verbessert.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Was ist bei deinem ADS das Hauptproblem wenn ich fragen darf?

    Bist du eher verträumt oder lässt du dich schnell ablenken oder oder oder....?

  7. #7
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Themen, die mich persönlich betreffen, würde ich gern in einem nicht öffentlichen Bereich des Forums besprechen. In meinem Tagebuch habe ich viel darüber geschrieben. Was ich schreiben kann, ist, dass ich ein Mischtyp bin.
    Geändert von Steintor (15.12.2013 um 04:18 Uhr)

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Psychologen sind ganz normale Menschen, manche sind blöd, manche sind super.
    Wenn du für eine Psychotherapie o.ä. offen bist, dann würde ich an deiner Stelle verschiedene Psychologen kontaktieren.
    Die Wartelisten sind i.d.R. etwas länger, das muss man mit einplanen.
    Man hat meist 5 "Probesitzungen", da kann man dann schauen ob es von der Wellenlänge her passt.

    Ist "nur" ADHS das Problem?
    Damit alleine kenne ich mich nicht so aus, höre nur immer wieder, dass Verhaltenstherapie alleine meist nicht sooo viel bringt.
    Aber ich denke da kommt es eben auch sehr auf die Ausprägung an, bei einigen sind Medikamente einfach notwendig, anderen hilft eine "einfache" Therapie schon.
    Was glaubst du ist es bei dir?
    Psychologen können übrigens keine Medikamente verschreiben, außer natürlich du erwischst einen ärztlichen Psychotherapeuten.

    Das mit den fiktiven Gesprächen/inneren Monologen, ich glaub das macht jeder Mensch, oder?

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    also ich rede verdammt gern mit mir selbst. würd ja nun sagen "ich wiedersprech mir wenigstens nicht" aber das wär gelogen. ich wiedersprech mir dauernd XD das "in gedanken" oder gar auch mal (wenns keiner hört) "laut mit mir selbst reden" gehört bei mir zum ganz normalen denkprozess.

    bzw manchmal ist die birne auch einfach so voll das ich irgendwas sagen muss oder geb dann mal ein komisches geräusch von mir (grummeln wenn ich verärgert bin z.b.) und lass damit en bisschen den druck ab.

    ich fühl mich auch nicht beklobbt weil ich zu einem psychotherapeuten gehe. der hase läuft anderst herum, ich bin beklobbt (naja ein bisschen balla ist doch jeder gg) bzw merke selbst das meine "eigenheiten" mir im alltag sehr im weg sind, ergo unternehm ich was dagegen.

    ich würd mich schlechter fühlen wenn ich weiter als dauerüberlastetes bissiges monster durch die gegend stromer OHNE hilfe an zu nehmen. das ist allerdings auf mich selbst bezogen, prägt sich ja bei jedem anderst aus aber ich finde eine behandlung bei mir eben erforderlich und alles andere wäre unverantwortlich.

    im gegenteil, ich bin sogar stolz anderen denen ich in der vergangenheit (wg der guten alten impulsivität) unangemessen heftig auf den füßen rumgetrampelt bin sagen zu können "ich mach nun was dagegen".

    mein doc redet auch ganz normal mit mir. ich bring ihn nur immer zum schmunzeln an der stelle schaff ichs zum glück einfach dann mit ihm über meine macken zu grinzen und zu lachen, also scheint er auch echt der richtige arzt für mich zu sein ^^ (bin noch nicht so lange dort und mit den medics starten wir in den nächsten tagen).

    redest du vllt ganz spezifisch lieber mit frauen oder mit männern? ich persönlich kam schon immer besser mit männern klar, mein doc ist auch noch im gehobenen alter. er strahlt dadurch auf mich etwas "väterliches" aus, was bei mir persönlich immer extrem gut ankommt. vllt hast du da ja auch irgendwelche tendenzen und kannst es dir damit leichter machen überhaupt mit einem psychologen oder psychotherapeuten zu reden und dich zu öffnen?

    an der stelle muss man aber dazu sagen, das solche ärzte chronisch ausgebucht sind. also viel geduld und einen langen atem muss man da schon mitbringen, erstrecht wenn man gezielt nach einem archetypen sucht.

    lg
    Geändert von Threnody (17.12.2013 um 11:23 Uhr) Grund: formulierung

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    also ich rede verdammt gern mit mir selbst. würd ja nun sagen "ich wiedersprech mir wenigstens nicht" aber das wär gelogen. ich wiedersprech mir dauernd XD
    sehr sympathisch

    Psychologen (meine bisherige Erfahrung) sind eigentlich total toll, sie bringen dich einfach auf den Weg zur Selbstanalyse udn moderieren eigentlich nur bzw haken hier oder da mal nach. Verurteilt wurde ich nie, eher beruhigt und bestärkt

    Versuchs!!!

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