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Diskutiere im Thema Angst vor dem/der Psychologen/in !! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Halloooo,

    also ich war heute seit Juli mal wieder bei meiner Therapeutin.. worüber ich sehr froh war.. dazu aber dann noch kurz..

    Ich hatte vor meiner ersten "Sitzung" bzw. vor der Tatsache, dass ich diese Art von Hilfe beanspruchen muss, mächtig Angst. Alles was die Psyche außerhalb der vorgegebenen Norm betrifft, wird leichtfertig als gaga oder bekloppt eingestuft. Dabei sind so viele vermeintlich starke Charaktere auch irgendwie betroffen.. war heute Thema...

    Mein größtes Problem war, mich dort öffnen zu müssen, dort eventuell weinen zu müssen und nicht absehen zu können, was das mit einem macht... ob die Therapie überhaupt was bringt. Meine erste Therapeutin war zwar nett, aber effektiv brachte es mir nichts.. Hatte noch keine ADHS-Diagnose und ich denke die Baustellen waren zu umfangreich, um einen eh wuschigen Menschen beim Ordnen helfen zu können.. hatte dann noch einige Anläufe.. auch Tagesklinik und nun bin ich in einer Praxis angekommen.. nicht gelandet.. ich bin angekommen, wo ich denke es funzt.. ich bin jetzt bei der Vertretung meiner eigentlichen Therapeutin (beide denk ich maximal mein Alter - 36 . maximal) und grad ihre Vertretung hat es faustdick.. Hammer.. während die erste Therapie mich schon weiter brachte, was ich aber erst nach der Pause merkte, fordert mich ihre Nachfolgerin extrem..

    Also die beiden aus dieser Praxis haben mit mir nie wie mit ner Bekloppten geredet.. auch nicht in so nem "Mitleidston", dass man noch mehr das Gefühl bekommt, man ist anders.. Ich denke auch, es kommt auf die Art Therapie an und auf die Diagnose.. Heute hat sie mir ordentlich eingeheizt.. vor einigen Monaten, als ich richtig labil war, hätte man das nicht machen dürfen.. ich bin zwar im Eimer, gestresst.. aber soweit gefasst (das merk ich), dass ich diese Dialoge aushalte.. Wobei ich ihr dann auch sagen kann: Boah, sie überfordern mich gerade.. zu viele Worte und Geräusch.. geht gar nicht.. hab ich ihr gesagt.. echt jetzt..

    Also was ich auch immer als Grauen empfand - im Vorfeld - dass mich dort ein Zimmer mit ner Couch und nem Stuhl daneben erwartet.. wo ich mich hinlegen muss.. Man stelle sich einen ADHSler vor, der im Liegen sprechen soll.. (Mal ehrlich könnt Ihr das????) .. also war ich immer froh, dass nirgends NUR eine Couch stand, sondern man immer die Sitzgruppe wählte. Das machte es mir leichter.. Im Liegen hätte ich mich ausgeliefert gefühlt und hätte nicht reden können..

    Also lange Rede,kurzer Sinn.. man hat 5 Probestunden.. da kann man testen, ob die Chemie stimmt oder nicht... und man merkt es.. meist schon nach der ersten oder zweiten Stunde... Wenn man kein gutes Gefühl hat, kann man wechseln.. und das ist auch wichtig, weil die Therapie einen weiter bringen soll... und das geht nur mit dem richtigen Therapeuten...

    Alles wird gut... außer wenn ich sehe, dass ich 3 Abschnitte infolge mit "Also" begonnen habe.. egal...

    LG Schnubb

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Du brauchst wirklich keine Angst haben, das haben die anderen schon richtig gut erklärt.

    Aber schau, dass es ein Therapeut ist, der sich mit ADHS auskennt. Das finde ich sehr wichtig. Ich kenne viele ADHSler, die nicht weiter kamen bei einem ADHS-unerfahrenden Therapeuten. Ich kämpfe gerade selbst auch mit dem Problem, dass meine Ärztin davon nichts hält.

    Ich habe auch schon Therapien abgebrochen, weil sie mir nichts geholfen haben. Wenn jemand das Kernproblem nicht akzeptiert, kann er dir auch nur bedingt helfen.

  3. #13
    Nirwana

    Gast

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Ich habe auch immer gedacht, oh ein Therapeut und ich ab auf die Couch ...ne´geht gar nicht.
    Allerdings und das musste ich inzwischen feststellen, wenn du den richtigen Therapeuten erwischt hast (Chemie und Erfahrung) kann dir das wirklich enorm weiterhelfen !
    Und auf einer Couch musste ich auch nicht liegen ;-), sondern ich sitze in einem superbequemen Ohrensessel.

    Die Qualität einer Therapie ist natürlich sehr davon abhängig wie erfahren ein Therapeut ist (meine ist allerdings frisch aus dem Studium und trotzdem gut!) und an welcher Stelle er genau dich abholt und auf dich und dein eigenes Tempo eingeht.

    Wenn die Chemie passt und du dich angenommen fühlst (nebst Erfahrung und Fingerspitzengefühl), kann das neben sicherlich schwerer Arbeit eine echte Hilfe und Bereicherung sein, selbst wenn einen die ersten Sitzungen emotional auch erstmal überfordern können.

    Nur Mut, du schaffst das!

    Lg, Nirwana

    PS.: Mit sich im innerlichen Zwiegespräch zu sein, muss noch lange nicht bedeuten nicht normal zu sein ;-)!
    Geändert von Nirwana (20.12.2013 um 19:40 Uhr)

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Angst vor dem/der Psychologen/in !!

    Hey.

    Angst vor dem Psychologen braucht man nicht haben und wenn es menschlich nicht passt, einfach nen neuen suchen.

    Deine Sorge das irgendwer meint man wäre bekloppt würde ich mir nicht machen! Die sowas meinen haben meistens den größten Vogel

    Ich war vor Jahren auch mal beim Psychologen, hab zwar schnell die Brocken hingeworfen weil es nicht passte... befreiend war es trotzdem, der Schweigepflicht sei dank

    Im März hab ich Termin und freue mich schon irgendwie drauf!

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