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Diskutiere im Thema Angst vor der Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    Angst vor der Diagnose

    hallo ihr lieben ,

    ich soll meine KH diagnose im februar bekommen, habe aber echt angst, dass es nicht erkannt wird.
    irgendwie bescheuert, weil ich und mein arzt sich so sicher sind, aber ich habe trotzdem angst, dass die mich unter druck setzen und versuchen eine simulantin aus mir zu amchen.

    meine ltze hoffnung bezüglich meines lebens ist mitlerweile die linderung meiner perönlichkeitseigenschaften, welche sich als symptome einer krankheit names adhs, herraustellten. denn ich komme mit und unter menschen nicht zurecht, kann mich schlecht konzentrieren, bin reizüberflutet und eigentlich auch zu häufig misstraisch und aggressiv, ausserdem habe ich massiv probleme mich zu integrieren, oder missstände zu akzeptieren, die ich in dem fall akzeptanz mit ignoranz gleichsetze.
    ich will das alles nicht mehr so. ich würde so gern mal richtig lernen können, so wie andere auch, etwas aus meinem leben machen.
    und seit ich hier rumstöbere und lese, dass auch vergesslichkeit behandelbar ist, ist es wie ein traum, der in erfüllung gehen könnte.
    bis her bekomme ich auf grund meiner vergangenheit nur strattera, aber es hilft mir überhaupt nicht. ich bin müde und konzentration ist nicht besser,
    ruhiger bin ich etwas und habe ein klein wenig mehr selbstwert, das ist schön, aber mein herz springt aus meiner brust.
    es hilft gegen depressionen, das ist gut.
    jedenfalls habe ich die hoffnung, dass die diagnose, wenn sie im kh bestätigt ist, meinen arzt vt umstimmt, und er überlegt mir trotz allem doch zu helfen.


    ich hoffe es geht alles gut, meine prüfungen habe ich noch zuvor, leider. ich werde es sicher nicht schaffen. irgendwie doof, und das obwohl ich, wenn ich mich mal hinsetze immer sehr gut bin. ich hasse das wirklich, fühle mich total behindert und meine ärtze sagen lauf, statt mir einen rollstuhl zu verschreiben und ich versuche es, aber falle hin, wieder wunde knie, lauf, ich versuche es..

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Angst vor der Diagnose

    huhu

    und ich habe im Februar eine Diagnostik und ich habe irgendwie doch Angst das man bei mir nichts feststellt, und ich umsonst alles gemacht habe und meine Probleme mit der Vergesslichkeit etc einfach so im Raum stehen bleibt. Mir gehts auch so wie dir. Was ist wenn da nichts herauskommt? Wie bekomme ich meine Vergesslichkeit in den Griff. Ich kann mir doch nicht jedes einzelne Detail aufschreiben. Zu Hause mag das noch gehen aber auf Arbeit. Da müssen mich Kollegen immer darauf hinweisen "hast du die Stückzahl aufgeschrieben" "mach erstmal dies und jenes" weil ich das schon wieder vergesse habe. Bei mir ist es so, wenn ich mir was vornehme das zu machen oder zu holen dann habe ich in der zwischen Zeit zb was anderes wieder in Gedanken und vergesse somit das erste.

    ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück naja Glück..........besser gesagt das du in deinem Verdacht bestätigt wirst. Dann kann man auch daran arbeiten.

    bei mir ist lernen immer so ne Sache, ich geh ja nich mehr zur schule aber wenn ich was am Keyboard einstudiert habe, und es ne längere Zeit, paar Wochen nimmer spielte hab ich alles vergessen bzw die Hälfte weiß ich nicht mehr. Aber ich versuche dann durch hören alles wieder zu erlernen, dann klappts, aber das nächste mal gehts wieder so. Ich könnte nie Pianistin werden

    furchtbar.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Angst vor der Diagnose

    Oh Leute ...


    dass es nicht erkannt wird.



    Ich find dass es eigentlich egal ist wie man "es" nennt, Hauptsache dir wird geholfen.


    Das einzige was ganz schlecht ist ist wenn man unter etwas leidet aber der Doc schickt einen Heim, nanch dem Motto: Piens net rum, du hast garnix. (Eher selten)
    Und das zwietschlimmste ist wenn der Arzt zwar eine saubere Untersuchung macht und dann gelangweilt nach Schema F eine Behandlung vorschlägt (leider häufig).

    Ansonsten ist es idealerweise so:

    1. Ganz fundamental: Vertrauen zum Arzt
    2. Dem Arzt die Probleme ehrlich, korrekt und ausführlich schildern
    3. Der Arzt schlägt Behandlungen und Hilfen vor, und zwar individuell (!!!) angepasst.
    4. Damit er was auf die Rechnung schreiben kann nennt er eine Diagnose bzw. eine ICD Nummer. Was da steht ist doch eigentlich komplett Banane. Es gut um DEINE Probleme.

    Nicht 4 dann 1 und Behandlung nach Schema F Punkt 4. Das bringt nicht weiter.

    Wenn dir geholfen wird ist es piepschnurzegal wie es sich nennt. Oder? Man sollte halt gucken das der Arzt einen individuell behandelt, nicht dass er einen bestimmten ICD Code mit F90 in die Diagnosebögen schriebt.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Angst vor der Diagnose

    Wenn dir geholfen wird ist es piepschnurzegal wie es sich nennt. Oder? Man sollte halt gucken das der Arzt einen individuell behandelt, nicht dass er einen bestimmten ICD Code mit F90 in die Diagnosebögen schriebt.
    Das ist echt eine super Aussage, die ich nur unterstreichen kann!

    Zeta, mach dir keinen Kopf. Ganz gleich wie dein Problem heißt und welchen ICD-10 Schlüssel sie bekommt. Wichtig ist die Behandlungsweise, dass du einen Behandler findest der dich in den schwierigen Situationen unterstützt und dir hilft sie zu meistern.
    Bedauerlicherweise ist das häufig mehr als nur eine reine "linderung [d]einer perönlichkeitseigenschaften", sondern in der Therapie geht es auch viel darum zu lernen mit seinem besonderen Wesendarten umzugehen und die positiven Seiten daran zu entdecken und annehmen zu können.


    aber ich habe trotzdem angst, dass die mich unter druck setzen und versuchen eine simulantin aus mir zu amchen
    Sei einfach du selbst, so wie du jeden Tag bist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die ADHS noch "sichtbarer" wird, wenn die Betroffenen aufgeregt sind oder sich unwohl fühlen. Ich würde also sagen, dass deine Angst für dich spricht

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