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Diskutiere im Thema Traumatisiert oder doch AD(H)S? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    Bin hier eben auf einen Fragebogen gestossen, ob man vll traumatisiert ist:

    www.psychotherapie4u.de - Trauma

    Dort heisst es, wenn man bei den 109 Fragen min. 15x min. "vermehrtes Auftauchen von Schwierigkeiten" angeben kann, könne man traumatisiert sein.

    Beispielfragen

    * Haben Sie starke Stimmungsschwankungen?
    * Geraten Sie leicht in Zorn oder Wut?
    * Leiden Sie unter Schlafstörungen, wie Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafschwierigkeiten, Schlaflosigkeit oder ein übermäßiges Schlafbedürfnis?
    * Fühlen Sie sich häufig erschöpft oder kraftlos?
    * Verlieren Sie öfter Dinge wie Schlüssel oder Brille?
    * Haben Sie das Gefühl, für Missgeschicke oder kleinere Unfälle anfälliger zu sein?

    etc pp

    bei mir sind da locker 15 Fragen mit dabei, bei denen ich sagen würde, da habe ich öfters Schwierigkeiten mit.
    Doch kann dass dann gleich mit AD(H)S erklärt werden?

    Das erinnert mich an das QEEG was ich hatte. Der Therapeuth meinte er hätte eine Trauma-Frequenz im sozialen Bereich festgestellt. Die Traumafrequenz würde Erinnerungen wegschließen.

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    na yumindest all die Fargen die du hier wiederholt hast w[rde ich auch alle mit ja beantworten, aber ein Trauma habe ich wirklich nicht / soviel yu solchen FArgeb;gen ....

    und bitte nicht wundern, bei mir verdrehen sich gerade yeichen und Buchstaben, aber nicht wegen meinem ADS sondern liegt hier am Computer, hoffe ihr k;nnt es trotydem lesen

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    Danke für die Antwort. die Fragen war auch nur Beispiele, das geht ja weiter so ...


    @Wintertag: Wie kannst Du es ausschließen jemals traumatisiert worden zu sein?

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    gisbert schreibt:
    Danke für die Antwort. die Fragen war auch nur Beispiele, das geht ja weiter so ...


    @Wintertag: Wie kannst Du es ausschließen jemals traumatisiert worden zu sein?
    na ein Trauma hat man doch durch ein sehr schlimmes Erlebnis, was man nicht verarbeiten konnte - da ich in meinem Leben Gott sei Dank noch kein sehr schlimmes Erlebnis hatte, kann ich also auch nicht traumatisiert sein oder doch ? und ich weiß es nur nicht, weil ich das eventuelle sehr schlimme Erlebnis verdrängt habe und deswegen gar nicht mehr kenne du bringst mich ins Grübeln mit deiner Frage gisbert, aber dennoch glaub ich weder traumatisiert zu sein noch jemals traumatisiert worden zu sein

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    die Frage beschäftigt mich auch, wie weit das mit der Erinnerung hin haut.

    Allerdings: Enkel erben psychische Belastung

    Entschuldige, großartig ins Grübeln bringen ...
    ... Ein unverarbeitetes Trauma hat irgendwelche Auswirkungen auf die Gegenwart, es beeinfluss das eigene Handeln und Denken... wenn sowas bei Dir nicht vorliegt, brauchst Du wahrscheinlich nicht weiter drüber nachzudenken

  6. #6
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    Hallo Gisbert,

    Trauma ja oder nein?

    Es gibt zwei Bücher, die ich im neuen jahr lesen möchte:
    Karsten Dietrich: ADHS - Die Einsamkeit in unserer Mitte (gibt's hier einen Thread) und
    Dieter Braus. EinBlick ins Gehirn

    Epigentik ist ein großes Thema, auch bei den Naturheiler, wie man sieht.

    Wir glauben heute alles sauber diagnostizieren zu können, aber das sind doch
    alles nur Fragebogen.

    Dieter Braus - vielleicht findet sich was von ihm auf you tube - gab
    einen spannenden Vortrag auf der Jahrestagung des ADHS Deutschland e. V.
    im April in Kassel - Er sprach immer von einer "Delle im Gehirn", wo etwas nicht
    so ganz funktioniert. Aber soll jeder sein Hirn durchleuchten lassen?

    Alles was auf uns eintrifft an Reizen, muss durch die Amygdala, die kann,
    wenn ständig nur Schlechtes kommt, ausbrennen. Da ist auch "hardware" in
    unserem Gehirn, die muss auch gepflegt werden. Einem Bekannten von mir wurde
    nach Panick-Attacken (erst glaubte man an einen Herzinfarkt) u. a. Magnesium und
    B-Vitamine in hohen Dosen verordnet, dazu Sport und Entspannungsübungen.

    Meine laienhafte Sicht: Wir kommen mit ADHS-veränderten Genen zur Welt,
    je nach dem wo wir landen, kommt die ADHS zum Blühen.

    Wogegen ich strikt bin: Krieg - Der wirkt noch bei den heutigen Senioren nach
    und jegliche militärische Handlungen - siehe die jüngsten Veröffentlichungen über
    die Bundeswehr.

    Wünsche dir gute Erkenntnisse für dich.
    LG Gretchen

    P.S. Hast du dir die Vita bei den Personen der Links angeschaut?
    Geändert von Gretchen ( 3.12.2013 um 23:53 Uhr) Grund: P.S. angefügt

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    Danke für Deine Antwort Gretchen,
    ja will mal gucken wie ich damit umgehe. Das mit der Traumafrequenz beschäftigt mich, die mein Therapeut festgestellt hat.
    Nun denke ich ich müsste da was aufarbeiten (anderseits hatte ich schon jahrelang Psychoanalyse) ... ich versuche zu gucken wenn ich wie handele, warum handele ich so, könnte das was mit einem Trauma zu tun haben. Scheint aber schwierig zu sein. Wenn das Trauma unbewusst ist, bzw. die Handlungsfolgen bei uns, dann heisst es auch, dass mein Verstand irgendein Argument hervorzaubert, wenn ich mich frage, warum ich mich so verhalte. Ob das Argument nun stimmt oder nur ein Scheinargument ist um das Trauma zu schützen ist dann die Frage.

    AD(H)S und soziales verhalten. Ja, das kann ziemlich trickreich sein. Gerade auch wenn man neue Leute kennenlernen will. Wie stellt man das an und was erzählt man den Leuten. Da bleib ich doch lieber zurückgezogen, bevor ich ins Fettnäpfchen tappe. So irgendwie in die Richtung scheint das bei mir zu gehen, wobei es sich durch die PsychoAnalyse auch schon deutlich gebessert hat...

    @Gretchen, nein habe noch keine Vita gelesen, welche genau meinst Du?

  8. #8
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    Hallo Gisbert,

    danke für deine Antwort.

    Ich selbst hab's nicht so mit dem Aufarbeiten (You analyst will cure you till you really feel inferior as the it goes marching on ....),
    ich kann mir mein Leben gut über ADHS erklären.

    Ich meinte, der erste link ist das Therapeutische Zentrum am Westpark - Sophia Paul ist eine
    Psychotherapeutin nach dem Heilpraktikergesetz mit einer Menge an Ausbildungen und
    Qualitfikationen. Wie sie zu ADHS steht - keine Ahnung, aber wenn jemand nicht hinter
    ADHS steht, könnte ich nichts damit anfangen, zumindest wenn ich oder meine Krankenkasse
    Geld dafür bezahlen. Ich interessiere mich auch fernöstliche Verfahrensweisen, aber nicht mit
    einem Heilungsanspruch. Die andere Internetseite ist von Heilpraktikern, also für mich auch
    eine "Glaubenssache".

    LG Gretchen
    Geändert von Gretchen ( 6.12.2013 um 21:50 Uhr) Grund: war noch nicht fertig.

  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    Hallo Gisbert,

    ADS und Traumatafolgen haben einiges gemeinsam, so dass es schwierig ist beiden zu unterscheiden.

    Um eine Trauma zu haben, muss nicht umbedingt etwas objektiv schlimmes passiert sein, aber es muss als lebensbedrohlich, auf der Moment, empfunden, werden. So ist Hunger und Kälte bei eine Säugling als lebensbedrohlich erlebt, wenn es zu lange dauert... Eine Neugeboren kann dagegen nichts machen, ausser sein Missstand mit laute Schreien mitzuteilen.

    Auch eine Folge von viele kleine Verletzungen, können zu Trauma führen... Wie es bei Mobbing passiert.

    Also, wir errinen uns nicht immer daran! Auch zu überleben tut unsere Gehirn manchmal einiges einfach sperren bis die Umständen oder unsere eigene Kraft reicht, es mal zu verarbeiten.

    Dann noch zu das Thema ADS: Mit unsere Veranlagung reagiert unsere Gehirn empfindlicher auf Erreignissen, es heisst (so wie ich gelesen habe) wir fühlen uns schneller bedroht... Daher können wir von Erlebnissen traumatisiert sein die nicht wirklich ein echte bedrohung sind. Wir sind irgendwie zu schnell "auf Hut", wegen unsere Veranlagung und können es auch nicht wählen.

    Dazu ist ein Leben mit ADS oft einfach schwieriger und bringt auch möglichkeiten Traumatisiert zu sein. Wir ecken an, wir sind immer wieder überfordert, wir scheitern... Da rede ich noch nicht von Themen wie selbstbetroffenen Eltern die es schneller der Hand ausrutscht, oder Gefahr nicht einschätzen zu können, was noch dazu kommt.

    Daher frage ich mich ehe, wieviele ADSler haben keine Trauma? Daher, wenn in diese Richtung, bei dich Hinweisen gibt und deine Bauchgefühl dich auch sagt, dass es etwas gibt, wieso nicht nachschauen? Es schliesst auch nicht ADS aus.

    Ich hatte auch eine Weile der Eindruck gehabt, dass es bei mich doch noch etwas gibt, wobei ich schon einiges schon gefunden (mein Leben war nicht sehr schön, Viele PTBS-symptomen kommen mich bekannt vor, von früher ohne dass ich da eine Diagnose bekommen hatte) so noch eine Trauma und irgendwann war ich auf fundig... Es handelt sich auch um etwas dass nicht nur bei ADSler traumatisierend sein kann.

    lg

  10. #10
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Traumatisiert oder doch AD(H)S?

    Noch der link geschaut: Ich finde sie sehr interessant, wobei ein Teil auch typische ADS-Symptomen sind. In einigen überschneiden sich beiden, was auch èblich ist.

    Sonst sind mich die meistens bekannt, vor früher... Die Zeit wo es mich sehr mies ging, vor mehr als 20 jahren. Heute, ist ganz anders.

    lg
    Geändert von mj71 ( 6.12.2013 um 23:20 Uhr)

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