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Diskutiere im Thema unterschied adhs und bps im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    unterschied adhs und bps

    hallo, ich würde gern wissen, woher man weiß, ob man adhs, oder die borderlinepersöhnlichkeitsst rung hat?

  2. #2
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: unterschied adhs und bps

    mein arzt sagt ja er sei sich sicher, aber wenn ich das so lese, passen da schon einige dinge, gut ich habe ja auch eine posttraumatische belastungsstörung und deswegen sind mit dissoziative zustände nicht fremd und eine komische wahnehmung.

    naja andererseits habe ich schon immer diesen massiven bewegungsdrang und brauche eine menge sport um sitzen zu können. wutanfälle sind aber bei beiden, wie unterscheidet man das? also früher bin ich auf meine tankstelle losgegangen und habe sie kurz und klein bearbeitet und danach geweint, weil ich es nicht verstanden habe.
    könnte selbstverletzung sein, aber später ist es meist echer passiert, wenn ich mal wieder zu spät kam, obwohl ich es gar nicht wollte und dann noch irgendwas mal wieder nicht gefunden habe, dann suchen und drehen und ahhhhh. naja dann halt eben der ausbruch.

    mein vater hatte mit ziemlichersicherheit ads/adhs und mein onkel hat konzentrationsschwierigkeiten, und auch meien cousine hat merkmale. also in den genen scheint es eindeutig zu liegen, zumal wir alle sehr kreativ sind, naja meine cousine nicht so, aber sie hat auch nir kleine tics.

    hm, da ist eine menge, meine zeugnisse mit beurteilung und noten hat mein arzt, als den klassiker bezeichnet.
    ich kann definitiv nicht richtig zuhören, auch wenn ichmich anstrenge, es ist über die jahre besser geworden, aber ich stelle schon öfter auch mal fragen, und bekomme die antwort, das habe ich doch gerade eben gesagt. manchmal stze ich mir den sinn auch einfach aus den wortfetzen zusammen die ich noch im kopf habe.
    ui ui kann ganz viel beschreiben, und dennoch habe ich etwas bedenken, weil ich eben auch viel von dieser bps wieder erkenne, mit anhänglichkeit und misstrauen und sowas eben. nicht dass mir im kh vorschnell eine bps oder ptbs und ja dann hast du adhs nicht und tschüss.
    habe auch schon einige diagnosen aus den akuten pahsen in krankenhäusern, wenn die die berichte haben wollen und lesen. das eine kh sagt das das andere kh falsch liegt,
    die sind alle irgendwie voll daneben.

    habe angst die lassen sich davon beeinflussen und schicken mich weg. fand das so toll, als ich meinem neuen arzt alles erzählt hab und er gesagt hat, es ist ihm lieber sich sein eigenes bild zu machen...
    habe ihm dann so viel erzählt, wie ich konnte zu jeder frage, alles was mir eingefallen ist. er hatte sich sogar eine stunde zeit genommen, eine ganze stunde!
    und nochmal eine beim zweiten termin als er mich bestellt hat, um dann adhs spezifisch mit mir zu sprechen...

    oje ich erzähle schon wieder so viel, entschuldigt..

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.250

    AW: unterschied adhs und bps

    > und nochmal eine beim zweiten termin als er mich bestellt hat, um dann adhs spezifisch mit mir zu sprechen...
    na, das klingt doch ganz gut

  4. #4
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 54

    AW: unterschied adhs und bps

    Hallo Zeta,

    ich sehe das auf Deinen Thema keiner geantwortet hat. - Schade ist doch sehr interessant!

    Ich habe einen ähnlichen Hintergrund und habe mich - nochmals - diesbezüglich in Zusammenarbeit mit meinen Ärzten und Therapeuten differentialdiagnostisch / komobititäten etc. überprüft und überprüfen lassen.

    Auch kann ich Dir das Buch: Zwanghaft Zerstreut von Edward M. Hellowell/ John Ratey empfehlen!

    Ich habe für mich folgendes Erkannt:

    1. Da ich eine Frühgeburt war, hatte ich sowohl die Anlage und Präposition zur neurologischen Disposition und auch zum Frühkindlichen Trauma
    2. Aufgrund meiner Handycaps und "Behinderungen" diese Typisch ADS sind, habe ich einen sehr schlechten Lebenslauf, was die Ausbildung eines stabilen Selbstwertes und Identitätsgefühls angeht. Und somit fortlaufende Traumatisierungen.
    3. Dies führte in meiner Selbstorgansisationsfähigkeit dazu das ich viele BPS - "Typische" Reaktionsbildungen und Verhaltensweisen annahm. Diese jedoch auch Typisch sind führ Traumatisierungen und stark beeinträchtigte ADSler - Lebensläufe.
    4. Die gravierenden und typsichen "Harten" Symptomkategorien der BPS habe ich ausschließen können. - Die Hauptgemeinsamkeit liegt eher in der Affektiven und emotionalen Instabilität, diese man in meinem Fall jedoch besser mit einer AFFEKTIVEN ANPASSUNGSSTÖRUNG beschreiben kann. - Da diese bei verbesserter Lebenslage und stabilen sozialen - ökonomischen Netzwerk enorm verbessern und eine langanhaltende Stabilität erreichbar ist.
    5. Was jedoch immer bleibt sind meine ADS - Typischen Symptome: Ablenkbarkeit, Aufmerksammkeitssteuerungs- Schwäche, Impulsivität, Enscheidungsprobleme, Überforderungsgefühle, mangelnde Selbstorganisationsfähigkeit, schlechte Orientierung, Teilleistungsstörungen, starke Introvertiertheit (Absancen ähnlich) etc...
    UND 6. Mein instabiler Selbstwert und Selbstunsicherheit

    Meine MPH medikamentierung scheint jedoch starkt stabilisierend zu wirken. - Ausgenommen bestimmte Ängste ("Hiopsbotschfts- Änsgte" ) machen mir noch zu schaffen. Z.B.: Probleme mit Ämtern, Geld etc. also konkrete Auslöser, wirken sehr dramatisch auf mich! - Bin jedoch derzeit auch noch in einer schlechten Allgemeinsituation!


    Meine und, die Diagnosen der Ärzte sehen aktuell folgend aus:

    1. ADS - Vorwiegend Hypoaktiver Typus. Diagnose mehrfach und bestmöglichst gesichert!
    2. Affektive Anpassungsstörung (Angst und Depression gemischt, Störung des Sozialverhaltens durch Rückzug und Unsicherheit)
    3. Ängstlich - Vermeidender Persönlichkeitstypus (In der Ausprägung jedoch nicht so stark das man von "Persönlichkeitsstörung" sprechen kann. - Wenn auch annehernd!)
    - AUSSCHLUSS: BPS


    LG,


    Saturnus

  5. #5
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 54

    AW: unterschied adhs und bps

    Hallo Zeta,


    was ich noch hinzufügen wollte:


    Ich kenne diese Ängste und Unsicherheiten sehr gut. - Wenn man nicht weiß was Sache ist.

    Vor allem habe ich meine ADS Diagnose schon seit ca. Jahr 2000, jedoch habe ich diese selbst, aufgrund Beeinflussung von Kollegen und bestimmter Medienberichte, immer wider mal in Frage gestellt. - Ich wollte mir ja schließlich auch nichts vormachen!

    Ich habe dies nun schon so oft getan und am ende immer wider bestätigt bekommen, dass ich mittlerweile "die Schnauze voll davon habe!"

    Insgesamt habe ich ca. 3 x die ADS Diagnostik und Differentialdiagnostik durchgemacht, und jetzt reicht´s mal!

    Ich stelle für mich die "Erkrankung" ADS/ ADHS nicht mehr infrage. - Auch habe ich jetzt für mich alles getan um diese Diagnose wirklich zu sichern!


    So, endlich ist wieder Ruhe und Gewissheit eingekehrt und kann mich endlich um die nächsten Schritte kümmern,


    LG,


    Saturnus

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: unterschied adhs und bps

    Vorweg wie immer: Ich bin Laie und Betroffener, also kein Profi. Alles was ich zu den Krankheiten schreibe ist subjektiv und hat keinen Anspruch auf wissenschaftliche Richtigkeit!

    Ich frag mich schon lange, warum es manchen Psychiatern bzw. Psychotherapeuten so schwer fällt die beiden Krankheiten voneinander zu unterscheiden. Natürlich gibt es Überschneidungen wie Impulsivität, Affektive Überreagibilität und so weiter. Aber selbst da gibt es Unterscheidungsmerkmale. Im großen und ganzen aber, unterscheiden sich beide Krankheiten doch in weiten Teilen recht eindeutig.

    Das geht mit dem Krankheitsbeginn los. So besteht die ADHS bereits von frühester Kindheit an, die BPS äußert sich aber erst während bzw. mit Abschluss der Persönlichkeitsbildung in der Pubertät bzw. im frühen Erwachsenenalter.

    Ebenso unterscheiden sie sich in ihrer Entstehung. Der ADHS geht kein bestimmtes biographisches Ereignis voraus. BPS entsteht hingegen infolge insatbiler Beziehungen während der frühkindlichen Prägung oder sogar infolge von Traumatisierung.

    Die Primärproblematik der ADHS äußert sich in einer Störung der Aufmerksamkeitssteuerung, der Reizverarbeitung und der Impulskontrolle. BPS äußert sich primär im brüchigen Selbstbild, in instabilen Emotionen und dysfunktionalen Beziehungs- und Kommunikationsmustern.

    Überschneidungen gibt es natürlich auch.

    Beispielsweise sind Betroffene beider Erkrankungen impulsiv. Allerdings zeigt ein ADHS-Betroffener eher eine allgemeine desorganisierte und ziellose Impulsivität. BPS-Betroffene sind hingegen vorzugsweise innerhalb zwischenmenschlicher Beziehungen impulsiv und sprunghaft.

    Für die Beziehungsführung bedeutet das, dass ADHS-Betroffene ihre Beziehungen durch mangelhaftes Beziehungsmanagement, Unzuverlässigkeit, Verantwortungslosigkeit, Unbedingten Freiheitsdrang, usw. gefährden, BPS-Betroffene hingegen durch abwechselnde Idealisierung und Abwertung des Partners, unverhältnismässige Verlassensangst infolge gestörter Personenpermanenz, emotionaler Projektion und Manipulation.

    Affekt und Emotion sind bei ADHS-Betroffenen und BPS-Betroffenen ebenfalls von Impulsivität und Überreagibilität bestimmt. Ein ADHS-Betroffener überreagiert aber häufig stark abhängig vom Außenreiz, bei Überforderung oder Mißverständnissen. Die Eigendynamik ist dabei oftmals eher gering, die Emotion klingt ab, sobald das Ereignis vorüber ist. Das Spektrum der Emotion ist bei vielen AHDS-Betroffenen überschaubar bzw. monoton (zumindest bei mir Holzklotz). Emotionale Projektion ist selten. BPS-Betroffene hingegen überreagieren häufig aufgrund des emotionalen Gedächtnisses, beispeilsweise aus bloßer Angst vor Zurückweisung. Die Eigendynamik ist dabei relativ hoch, wie auch der Ausschlag der Emotionen. Emotionen erreichen einen unwahrscheinlichen Pegel und klingen langsamer ab. Das Spektrum der Emotionen ist breit gefächert. Es kommt häufig zu emotionaler Projektion.

    Eine weitere Gemeisamkeit ist der Hang zu selbstgefährlichem Verhalten. ADHS-Betroffene zeigen, zumindest in jungen Jahren häufig passive Selbstschädigung durch Hochrisikoverhalten, Adrenalinsucht, Suchtverhalten, Ignoranz von Konsequenzen, usw.. BPS-Betroffene zeigen darüberhinaus oftmals auch aktive Selbstverletzung zum Zweck der Selbstbestrafung, der emotionalen Reorganisation, der Druckentlastung und der Selbstwahrnehmung bzw. der Unterbrechung dissoziativer Zustände.

    Auch diese Dissoziation ist ein heiß diskutiertes Thema. Ich hab das jetzt mal so verstanden, dass ADHS-Betroffene als Reaktion auf eine direkte Reizüberflutung das Gehirn und das Bewusstsein teilweise von der Umgebung abkapseln, in Träume oder Absencen verfallen um sich vor dem endgültigen kognitiven Kollaps zu schützen. BPS-Betroffene dissozieren aber eher infolge von expansiven emotionalen Vorgängen oder aber im Rahmen traumaassoziierter flashbacks.

    Es gäbe bestimmt noch viele weitere Unterscheidungsmerkmale, aber mir geht hier die Puste aus. Ist ja schon spät.

    Ich glaube, dass ADHS und BPS eigentlich ganz gut voneinander zu unterscheiden wären. Selbst wenn ein Betroffener beide Krankheiten hätte. Hier steht und fällt die Differenzialdiagnostik mit dem Wissensstand des Diagnostikers und seiner Motivation zu einer (sehr) ausführlichen Exploration.

    nicht dass mir im kh vorschnell eine bps oder ptbs und ja dann hast du adhs nicht und tschüss.
    Das eine schliesst ja das andere nicht aus. Viele ADHS-Betroffene bilden später ein BPS aus.

    ich würde gern wissen, woher man weiß, ob man adhs, oder die borderlinepersöhnlichkeitsst r ung hat?
    Ich hab irgendwann alle meine Diagnosen, die ich über die letzten Jahre so bekommen hab mal auf nen großen Zettel nebeneinander hingeschrieben. Und dann hab ich mir Fachliteratur geschnappt und unter die Diagnosen alle Symptome aufgeschrieben, die beim jeweiligen Krankheitsbild auf mich zutreffen. Alle gemeinsamen Symptome (also z.B. Innere Unruhe, traf bei mehreren Krankheitsbildern zu) hab ich dann differenziert oder ganz ausgestrichen, da sie ja nicht eindeutig zu zu ordnen waren. Was übrig blieb hab ich dann gezählt. Manche Diagnosen, bei denen dann wirklich nur noch 1-3 Symptome auf mich zutrafen, hab ich dann an den Nagel gehängt. Mit anderen musste ich mich aufgrund der Vielzahl an zutreffenden Symptomen dann halt abfinden.

    Was Blöderes ist mir auch nicht eingefallen. Den Psychiatern jedenfalls kann man nur bedingt trauen.

  7. #7
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 54

    AW: unterschied adhs und bps

    Jepp Niezsche,

    Stimme Dir zu! War auch eine gute Auflistung.

    Die Diagnostic der Psychopathologie steckt trotz großartiger Entdeckungen halt doch noch in den Kinderschuhen.

    Ein guter klinischer Diagnostiker zu sein bassiert nicht nur auf Wissen alleine und guter Methode, sondern eben auch auf enorme Erfahrung/ Selbsterfahrung u. Supervision, sowie guter Wahrnehmung und guter alter Anamnese Arbeit. - Und ist somit meiner Meinung und Erfahrung nach eher eine Kunstfertigkeit!

    Wir können Hoffen das sich die nächsten 5-10 Jahre noch so einiges tuen wird und die verschiedenen Interdisziplinären - Wissenschaftlichen Erkenntnisse (einsch. Soziologie, Philosophie und Transpersonale Psychologie, sowie Anthropologie) in der bestehenden Klinischen Forschung u. deren "Weltbild" einzug finden wird.

    Denn so Wertvoll die standard Kategoriale Diagnostik als Werkzeug auch ist, so sehr ist sie auch völlig untauglich als Glaubenskonzeption der Psychiatrischen - Psychologischen Wissenschaft, wozu sie häufig aufgebläht und missbraucht wird. - Doch am schlimmsten ist neben dem oftmals eingeschränkten Menschen - u. Weltbild so mancher Kliniker, das enorm begrenzte Setting. Das heisst einfach ausgedrückt das es oft einfach an Zeit, Geld und Möglichkeiten mangelt. - Vor allem bei denen die es besser wissen und können. Wenn sie nur die Voraussetzungen in ihrem arbeitsalltag finden können.



    LG,


    Saturnus

    PS*.: Vom Handy geschrieben! Also mehr Tipfehler**, sorry

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: unterschied adhs und bps

    Hallo,

    Ich denke bei ADHS stehen ganz wesentliche Dinge am Anfang.

    Bei ADHS
    Auftreten in der Kindheit und wirklich Probleme mit dem Fokussieren und der Aufmerksamkeit

    Missverstanden werden und falsche Bewertung von Außen

    Starte Auswirkung auf das Selbstwertgefühl und Selbstbild

    Ein Gefühl wie im "Käfig" man sieht sein stark vorhandenes Potenzial und kann es nicht nutzen.

    starke Impulsivität, jedoch nicht auf Emotionen beschränkt

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: unterschied adhs und bps

    Hallo zeta,

    ich möchte ergänzend noch hinzufügen,

    Na ja ich würde da einfach mal schauen mach mal so einen Internettest....was das so herauskommt.

    Also Grundvoraussetzung einer Borderline Persönlichkeitsstörung, ist auch eine schlechte Kindheit, bei der man selten von seinen Eltern getragen wird oder geliebt wird. Wo es schon eine große Ablehnung der Eltern gab, oder auch keine echte Liebe, alles wird erkauft, auch eine Trennung der Eltern mit schweren Krisen zwischen den Eltern, da würde man das oft finden.

    Also das hieße bei ADHS dann auch ein einmünden in Borderline, wenn es nicht behandelt wird, oder wenn die Umwelt, das nicht auffängt, durch ein gutes soziales Netzwerk.

    Und irgendwie muss man dann keine Werte vermittelt bekommen haben oder zu strenge Werte, die alles einengten, also das von Dir dann alles gefordert wurde.

    Trifft das alles zu, dann könnte man nach Borderline suchen. Auch ein Kardinalymptom, der Druck zum SVV also zum Ritzen, und dessen Durchführung, die Stimmung kann durch kleinste oder geringe Auslöser (Trigger) umkippen, man ist zu Tode betrübt. und seelisch instabil. Man kann gar nicht alleine sein, sucht sich Partner, die man aber dann nicht mehr liebt oder braucht
    etc.

    Also hier ein Test
    http://www.psychotherapiepraxis.at/s...derline.phtmlM

    mache den Test nach ein paar Wochen nochmal....und wenn Du Dich stabil fühlst.

    Und vergleiche Deine Eigenschaften mit diesem Test. Ob das passen kann...

    Big Five Persönlichkeitstest (B5T) - Psychomeda

    und dann mache gleich mehrere Tests welche Muster Du hast, ängstlich - vermeidend., oder depressiv, borderline oder histrionisch......dann kannst Du das auch noch mehr eingrenzen....und BPS ausschließen.
    Test auf depressive Persönlichkeit

    (das sind dann alle Pers. -Störungen als Test im Vergleich )

    Und selbst, wenn es so wäre mit BPS, wenn Du Dir gute Lebensbedingungen schaffst kannst Du ganz beschwerdefrei leben, das ist möglich, so wie auch viele ADHSler in Berufen stehen und es gar nicht wissen, so gibt es viele BPS ler in oft sehr guten Berufen, die man nicht erkennt, oder die es selber nicht so genau wissen. Mit Medikamenten bekommt man dann auch ne Menge Symptome heute in den Griff......und mit einem guten Vt Setting oder Gruppensetting, leben in einer WG und und und .

    LG Timo

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: unterschied adhs und bps

    Theoretisch stimmt zwar, was Nietzsche schreibt, aber leider ist das wahre Leben meist deutlich komplizierter.
    Ein BLer ohne ADHS lässt sich noch recht einfach von einem ADHSler ohne BL-Anteile abgrenzen.
    Aber auf den Großteil trifft dies eben nicht zu.
    Aber trotzdem finde ich die Zusammenfassung von Nietzsche gut, wenn du dich dort nur in den ADHS-Problemen wiederfindest,
    dann kannst du dir eigentlich sicher sein, keine zusätzliche BPS vorliegen zu haben.
    Ich für meinen Teil kann aber mit den aufgezählten "Unterscheidungskriterien" nichts anfangen, da sich meine Probleme dort eben nicht unterscheiden,
    sondern jeweils beide Seiten vorliegen.

    Zudem: Borderline ist nicht nur psychisch bedingt sondern setzt eben auch eine Prädisposition voraus.
    Und so kann es passieren, das jemand aus einem liebevollen Elternhaus kommt und trotzdem diese Störung entwickelt.
    Ein schlechtes Elternhaus ist demnach KEINE Grundvoraussetzung!
    Denn es gibt nun immer noch andere einflussreiche Faktoren, z.B. jahrelanges Mobbing, frühgeburtliches Trauma o.ä..
    Dazu eine extreme Sensibilität, genetische Vorbelastung und schon hast du den Salat.

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