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Diskutiere im Thema unterschied adhs und bps im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: unterschied adhs und bps

    Das eine ist eine neurologisch - zumindest teilweise - nachprüfbare Veränderung bestimmter Hirnstrukturen (ADHS).
    Das eine ist eine seelische Erkrankung/seelische Behinderung. Eine emotional instabile Persönlichkeit.

    Eine schwache Impulskontrolle und eine schwache Konzentrationsfähigkeit, Fahrigkeit, Vergesslichkeit usw.. machen aus jemand keine seelisch Erkrankten. Ein ADHSler kann feste Werte im Leben haben, eine gefestigte Persönlichkeit, und ein sicheres Bindungsverhalten. Er muss auch nicht depressiv sein oder andere Komobidiätten haben.

    Ein Borderliner ist emotional instabil. Hat ein sehr schwammiges, wenn überhaupt vorhandenes Wertesystem das sich sehr schnell ändert. Borderline heißt schwanken zwischen Psychose - und Neurose. Es gibt im Grunde keine Borderliner die keine depressiven Phasen kennen.
    meiner Erfahrung nach haben Borderliner eine ganz eigene Persönlichkeit und Meinung - sind aber in sekundenschnell bereit diese an das Gegenüber anzupassen - das kenn ich so eher im Gegenteil bei ADHSler. Die sind trotzig, schnell genervt und bleiben sehr trotzig bei ihrer Meinung und ihren Werten.

    Wenn dich ein Borderliner mag - ist er in 2 Sekunden deiner Meinung, findet das gut was du gut findest und du bist der tollste Mensch der je gelebt hat - bis die Abwertung kommt.

    Idealisierung und Abwertung - klare Borderlinemerkmale.

    ADHSler - viele von uns kennen einen Hyperfokus, auch auf Personen bezogen. Bei mir z.B. endet der aber NIEMALS in Abwertung. Es kann schon sein, dass ich mal sehr viel und mal eher weniger an jemand denke. Aber wenn ich ihn oder sie mag, dann mag ich die Menschen.

    Ich kann mit meinem ADHS auch alle Seiten einer Person sehen - und sie trotzdem lieben.

    Ein Borderliner idealisiert - sieht nur gute Seiten, und wertet dann ab sobald die Schattenseiten zu Tage treten.

    Es sieht nur auf den allerersten Blick ähnlich aus - bei näherem Betrachten sind es sehr unterschiedliche Störungen.

    ADHS geht mit einer mehr oder weniger gestörten Reizverarbeitung einher - bzw. DAS ist im Grund die Störung sehr kurz zusammen gefasst.

    Eine Borderlinepersönlichkeitsstö rung betrifft die eigentliche Persönlichkeit der Person - ist - so glaubt man aktuell - vor allem eine extreme Angststörung auf ganz vielen Ebenen die zu vielen gestörten Mechanismen führt. Es ist vor allem eine Störung im Bindungsverhalten zu ALLEN Menschen. Nicht nur dem Partner.

    Wie man es bei sich feststellt - mal das Beziehungsleben Revue passieren lassen. Und schauen ob man oft erst extrem jemand in den Himmel gehoben hat - und das schnell ins Gegenteil geschlagen ist. Also nicht Desinteresse - sondern wirklich Ablehung, Hass. Und wieder zurück.

  2. #12
    Stefanus

    Gast

    AW: unterschied adhs und bps

    Was auch besonders wichtig bei der Diagnose der BPS ist, die Neigung zur Selbstverletzung. Also Verletzung mit Rasierklingen usw. Unser Psycho Prof. meint das wäre fast immer der Fall und nur in ganz wenigen Fällen nicht vorhanden.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: unterschied adhs und bps

    Stefanus schreibt:
    Was auch besonders wichtig bei der Diagnose der BPS ist, die Neigung zur Selbstverletzung. Also Verletzung mit Rasierklingen usw. Unser Psycho Prof. meint das wäre fast immer der Fall und nur in ganz wenigen Fällen nicht vorhanden.
    Bei weiblichen Betroffenen!

    Bei männlichen Betroffen, über 25 Jahren ist das oft nicht der Fall. Man geht von einer Mehrheit weiblicher Betroffener aus - bzw. dass die männlichen Betroffenen nicht erkannt werden. Meist weil man Männer an sich gerne mal Bindungsfähigkeit abspricht. (was natürlich Unsinn ist).

    Männliche Betroffene zeigen oft ein anderes Störungsbild als die Frauen und Mädchen. Hochrisikosportarten, schnelles Fahren, Drogen, Alkohol spielen dort oft mehr eine Rolle als Selbstverletzendes Verhalten. Die Forschung zu den Unterschieden, steckt noch in den Kinderschuhen. Man hat die betroffenen Männer bisher recht vernachlässigt.

  4. #14
    Stefanus

    Gast

    AW: unterschied adhs und bps

    Job stimmt, mein Fehler, wobei eben Frauen auch weitaus häufiger im Gesamten betroffen sind.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 63

    AW: unterschied adhs und bps

    Hallo Zeta,

    Ich zum Beispiel habe beides... Mit 20 Jahren bekam ich die Diangnose ADHS und mit 24. Die Diagnose emutional instabile Persönlichkeitsstörimg typ borderline (Borderline)...

    Zu mir sagte man letztes Jahr in der Klinik,dass adhs und borderline ziemlich gleich sind...nur der größte umterschied liegt darin,dass ein adhs'ler verpeilt ist (unkonzentriert,schlechte aufmerksamkeit) und ein borderliner nicht...
    Aber man sagte mir auch,dass sich nicht jeder borderliner selbstverletzt...

    Ein borderliner hat einfach eine emulionale instabile Persönlichkeit...

    Von dem einen moment auf den anderen kann ein bordi traurig sein und zu tode betrübt... und z.b. 2 muinuten später kann er himmelhoch jauchszent sein...

    Ich würde es gerne noch weiter erläutern,habe heute aber leider keine gute konzenzration...

    LG

    Wünsche euch noch einen schönen tag...

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: unterschied adhs und bps

    @junie: Es ist schlichtweg falsch, Borderline als rein psychische Erkrankung zu sehen.
    Es ist eine psychische Erkrankung aber nicht umsonst ist das"bio-soziale Modell" momentan aktuell.
    Die Genetischen Faktoren, die neurologische Struktur, das ist essentiell um so eine Störung überhaupt zu entwickeln.
    Nicht umsonst haben (je nach Studie) 30-70% aller BLer auch ADHS.
    Viele der BL-Probleme haben gar nicht so viel mit psychischen Problemen zu tun, sondern mit Unfähigkeiten, die vor allem neurologisch bedingt sind.

    Und wie gesagt, ich finde solche Auflistungen hilfreich, wenn man wirklich "nur" ADHS oder "nur" BL hat,
    sobald sich das aber vermischt, sind diese Unterscheidungen sinnfrei, weil man dann eben nicht mehr so unterscheiden kann.

    Ich z.B. habe ein recht unstetiges Selbstbild und auch mein Bild von dem, was ich mir z.B. für die Zukunft wünsche, ändert sich wöchentlich.
    "Typisch BL", aber in einem gewissen Rahmen auch "typisch ADHS"!

    Aber mein Wertesystem ist trotzdem fest, das sind im groben dieselben Werte, die ich schon als kleines Kind befolgt habe.
    Es gibt quasi einen festen Rahmen (gefestigt durch das ausgeprägte Gerechtigkeitsempfinden und recht positive Menschenbild),
    die Argumente und Werte innerhalb des Rahmens schwanken aber, ich beharre nie auf meinen Standpunkt, außer ich bin natürlich davon überzeugt *g*.
    Sobald ich aber merke, die anderen Argumente sind logisch und mit meinem Menschen- und Weltbild vereinbar, dann kann ich meine Meinung sofort wechseln.
    Und das ist gar nicht so selten der Fall - und auch gut so (finde es schlimm wenn Menschen entgegen jeder Logik auf ihre Meinung beharren).
    Tendenziell neige ich auch stark dazu, mir über Dinge, von denen ich keine Ahnung habe, keinerlei Meinungen zu bilden - wie denn auch, ohne fundierte Argumente?
    Also weder "typisch BL", noch "typisch ADHS".

    Oder Abwertungen von Personen. Ich mag immer erstmal alle Menschen, sobald jemand nett zu mir ist, wird er "idealisiert" - ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, das die Person auch nur eine einzige negative Eigenschaft haben könnte.
    Aber ich kann Personen eben auch innerhalb von 5 Sekunden von "ich liebe dich über alles" auf "ich will dich nie wieder sehen!" abstufen.
    Gleichzeitig ist letzteres _nur_ in Streitsituationen der Fall, 5-30 Minuten später hat man sich wieder vertragen und alles ist gut.
    Ersteres ist "typisch BL", letzteres "typisch ADHS".

    Was hier nicht genannt wird, ist die Unfähigkeit, eigene Gefühle zu erkennen, zu unterscheiden und zu benennen.
    Nicht, das man nichts fühlt, sondern das man nicht weiß, was man gerade fühlt.
    Das ist wohl eher "typisch BL", bei ADHS ist mir sowas nicht bekannt.

    Und auch trifft bei mir die Problematik tatsächlich ausschließlich nur Menschen, zu denen ich eine sehr enge Bindung habe, es betrifft derzeit also nur meinen Partner - früher waren es meine Eltern.
    Selbst meine Geschwister sind dafür "zu weit weg", oder enge Freunde, auch da gibt es keine Probleme dieser Art.
    Also nicht "typisch BL".

    Ich bin also keine klassische BLerin, obwohl genug Diagnosekriterien auf mich zutreffen. So gelte ich offiziell als BLerin, aber irgendwie bin ich es nicht, denn die Punkte, die nicht zutreffen, sind nicht nur "nicht vorhanden", sondern völlig konträr zum eigentlichen Borderline-Verhalten.
    Ich bin aber gleichzeitig auch "zu extrem" für eine ADSlerin, insbesondere was die Emotionale-Instabilität und die Destruktivität betrifft...

    Also nochmal: Das Leben ist nicht schwarz-weiß, es gibt unglaublich viele Fälle, wo dieses doch so einfache Unterscheiden zwischen ADHS und BL eben doch gar nicht mehr so einfach ist.

  7. #17
    cocolores

    Gast

    AW: unterschied adhs und bps

    Junie schreibt:
    Bei weiblichen Betroffenen!

    Bei männlichen Betroffen, über 25 Jahren ist das oft nicht der Fall. Man geht von einer Mehrheit weiblicher Betroffener aus - bzw. dass die männlichen Betroffenen nicht erkannt werden. Meist weil man Männer an sich gerne mal Bindungsfähigkeit abspricht. (was natürlich Unsinn ist).

    Männliche Betroffene zeigen oft ein anderes Störungsbild als die Frauen und Mädchen. Hochrisikosportarten, schnelles Fahren, Drogen, Alkohol spielen dort oft mehr eine Rolle als Selbstverletzendes Verhalten. Die Forschung zu den Unterschieden, steckt noch in den Kinderschuhen. Man hat die betroffenen Männer bisher recht vernachlässigt.
    Das mehr oder minder bewusst eingegangene Risiko, sich durch zu schnelles Fahren oder zu viel Alkohol selbst zu schaden, ist für mich bereits in etwa eine Art selbstverletzendes Verhalten.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: unterschied adhs und bps

    cocolores schreibt:
    Das mehr oder minder bewusst eingegangene Risiko, sich durch zu schnelles Fahren oder zu viel Alkohol selbst zu schaden, ist für mich bereits in etwa eine Art selbstverletzendes Verhalten.
    Ich nenne sowas selbstdestruktives Verhalten und genau darunter fällt für mich SVV, zu schnelles fahren, Drogenkonsum u.s.w.
    Dann braucht man auch nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden, beide bedienen sich gleichermaßen.
    BL ohne (selbst-)destruktives Verhalten kann ich mir schwer vorstellen.

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: unterschied adhs und bps

    Zu mir sagte man letztes Jahr in der Klinik,dass adhs und borderline ziemlich gleich sind
    Dann hatte man in der Klinik aber von mindestens einer der beiden Erkrankungen keine Ahnung. Es gibt einige Parallelen bei bestimmten Symptomen, aber in den entscheidenden Kernmerkmalen unterscheiden sie sich gewaltig.

    Ein borderliner hat einfach eine emulionale instabile Persönlichkeit...
    Eben. Und das ist bei ADHS einfach nicht so. Zwar bringt ADHS auch emotionale Schwierigkeiten mit sich, aber keine emotionale Instabilität. Häufig aber verwechseln Psychiater Emotionale Überreagibilität (ADHS) mit Emotionaler Instabilität (BPS).

    @junie: Es ist schlichtweg falsch, Borderline als rein psychische Erkrankung zu sehen.
    Hat sie ja gar nicht. Sie nannte es "seelische Erkrankung". Ich denke damit meint sie den Entstehungsmechanismus der BPS. Und der liegt zu großen Teilen in der frühkindlichen Fehlprägung infolge gestörter Bindungen zu Bezugspersonen (inkl. Traumata). Und dadurch wird die Seele / Persönlichkeit verletzt und beschädigt, was später zu der brüchigen Identität, der emotionalen Unsicherheit und den Beziehungs- und Kommunikationsmuster, die charakteristisch für BPS sind, führt.

    Nicht umsonst haben (je nach Studie) 30-70% aller BLer auch ADHS.
    Ich denke aber eher, dass es andersherum ist. Viele ADHS-ler entwickeln später u.U. eine BPS. Wahrscheinlich wenn die ADHS bereits in sehr frühen Jahren zu pathologischen Bindungen mit den Eltern führt. Hab mich da aber noch nicht schlau gemacht.

    Und wie gesagt, ich finde solche Auflistungen hilfreich, wenn man wirklich "nur" ADHS oder "nur" BL hat,
    sobald sich das aber vermischt, sind diese Unterscheidungen sinnfrei, weil man dann eben nicht mehr so unterscheiden kann.
    Die Unterscheidung ist dann wichtig, wenn entschieden werden muss, welche Krankheit primär behandelt werden muss bzw. bei der Auswahl des therapeutischen settings.

    Das mehr oder minder bewusst eingegangene Risiko, sich durch zu schnelles Fahren oder zu viel Alkohol selbst zu schaden, ist für mich bereits in etwa eine Art selbstverletzendes Verhalten.
    Selbstgefährlich sind diese Verhaltensweisen immer. Aber die Motivation ist bei beiden Krankheiten unterschiedlich. ADHS-Betroffene gefährden sich infolge Impulsivität, Adrenalinsucht oder weil sie die Konsequenzen nicht bedenken. BPS-Betroffene gefährden sich aus selbstdestruktiven bzw. Prä-suizidalen Impulsen.

    Ich nenne sowas selbstdestruktives Verhalten und genau darunter fällt für mich SVV, zu schnelles fahren, Drogenkonsum u.s.w.
    Dann braucht man auch nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden, beide bedienen sich gleichermaßen.
    BL ohne (selbst-)destruktives Verhalten kann ich mir schwer vorstellen.
    Männer und Frauen unterscheiden sich in allen selbstschädigenden Verhaltensweisen. Frauen sind eher selbstaggressiv, Männer eher fremdaggressiv. (Übrigend unterscheiden sich Frauen und Männer auch bei Suiziden. Frauen neigen zu weichen, Männer zu harten Suiziden.)

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: unterschied adhs und bps

    @ReRegenbogen, wenn man selbst betroffen ist, sieht man sicher vieles von einer ganz anderen Perspektive.

    Meine Aussage hat einen fachlichen Hintergrund. Sie ist nicht falsch - aber nicht umfassen. Es fehlen viele Informationen, die aber für meine beabsichtigte Aussage auch nicht relevant waren.

    Wer klarstellen will, dass es bei ihm oder ihr "ganz anders" ist - hat ja hier die Bühne dafür.

    Die Aussage "da gibt es keinen Unterschied" ist grundsätzlich falsch. Was sich beim einzelnen wie vermischt ist eben individuell und wenn ich es selbst bin, werde ich mir ggf. schwer tun, es hier oder da zuzuordnen.

    Ins ADHS Störungsbild gehören Beziehungsprobleme wg. der schwachen Impluskontrolle.

    Jeder der beruflich und/oder privat mit einem nicht therapierten Borderliner zu tun hat, weil, Impluskontrolle ist im Beziehungskontext das geringste Problem. Vielmehr ist das Problem, dass man mal der best denkbare Partner überhaupt ist, inniglich geliebt wird - und dann absolut abgewertet und abgelehnt wird. Und das leben nicht alle Bordeline zum Exess aus...aber es fühlen so gut wie alle diese starken Schwankungen in der Zuneigung.

    Ich bin "nur" ADHSlerin und kann sagen - ich liebe meinen Partner auch hieß und innig wenn ich austicke und mich nicht unter Kontrolle habe und wütend werde. Das ist ja das Problem... wenn ich mich beruhige, weiß ich gar nicht mehr warum er jetzt genervt ist. Ich bin "mal eben" ausgetickt und jetzt wieder ruhig. Ich greife auch selten jemand persönlich an. Ich kann unbeherrscht sein in Sachdingen, so unbeherrscht, dass sich jemand angegriffen fühlt. Meine Zuneigung bleibt aber immer gleich stark.

    Im Vergleich - jemand mit MS kann im Rollstuhl sitzen und jemand mit einer Querschnittslähmung auch. Auf den ersten Blick sind beide Behinderte im Rollstuhl. Trotzdem spielt die Quelle, die Ursache der Einschränkung eine große Rolle und die jeweiligen Auswirkungen sind sehr unterschiedlich. Auch wenn es im Außen gleich aussieht.

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