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Diskutiere im Thema Wieso machen die auf Station so einen Blödsinn? -.- im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    Wieso machen die auf Station so einen Blödsinn? -.-

    Hi Leute!

    Sry, es wird länger, aber ich versuche, es so übersichtlich wie möglich zu gestalten...

    Ich hatte am 01.10.13 einen Termin bei einer Thera, da ich den Wunsch hatte, einen ADHS-Test zu machen und auf Medikamente eingestellt zu werden.
    Da ich ab Februar wieder zur Schule gehen möchte, im Dezember die Aufnahmeprüfung ist und die Schule allgemein schon immer der Grund war, weshalb ich mit den Nerven am Ende war.
    Nach der 11. Klasse habe ich deshalb auch abgebrochen.

    Die Thera meinte, ein Test wäre unnötig, da die Symptome auch schon durch andere Krankheiten vorliegen und es somit klar wäre.
    Aber Medikamente wollte sie mir auf gar keinen Fall ambulant verschreiben, da sie Bedenken hatte, es könnte eine Psychose ausbrechen. (Schizoaffektive Störung, aber nicht fest diagnostiziert)

    Sie hat mich deshalb mit meinem Einverständnis stationär in eine Klinik eingeschrieben. (Nicht speziell für ADHSler, eine offene ,,Auffangstation'' für so einige kuriosen Krankheitsbilder.)
    So. Die erste Woche nach Ankunft ist nichts passiert, außer, dass ich 2 Gespräche mit den Oberärzten hatte.
    Dann hieß es plötzlich, sie wollen einen ADHS-Test mit mir machen und selbst wenn dieser Positiv ausfällt, werden sie mir keine Medikamente verschreiben, da auch sie Angst vor einer Psychose haben.
    WAS? O.o
    Ich bin hier stationär hergekommen, um auf Medies eingestellt zu werden, mehr nicht. Und jetzt bin ich hier für nichts?

    Eine Woche später, am Montag, hatte ich dann endlich den ersten Termin bei der zuständigen Therapeutin.
    Diese hat dann also auf Wunsch der Oberärzte mit der ADHS-Diagnostik begonnen....
    Allerdings habe ich jedes Mal nur eine Stunde zeit, weshalb sich diese Testung ewig lang hinzieht.
    Zwischendurch hatte ich dann immer wieder Oberarzt-Gespräche, und bei letzten Gespräch hieß es dann immerhin endlich, dass ich Medikamente bekomme, wenn der Test positiv ausfällt. Immerhin etwas, aber eigentlich sollte ich doch garkeinen Test machen, sondern gleich auf Medies eingestellt werden

    Ende vom Lied? Ich hänge nun schon knapp 2 Wochen hier auf Station rum, wegen nichts!
    Und vorallem soll ich dann für den Aufenthalt ja auch noch was zahlen -.-

    Montag ist dann immerhin der letzte Teil der Testung, dann geht es an die Auswertung.
    Ich finde, das ist irgendwie echt eine Frechheit.
    Sobald ich Medies bekomme, soll ich noch 2 Wochen auf Station bleiben, was ja auch verständlich ist.
    Aber wenn die von Anfang an schon das gemacht hätten, was sie sollen, wäre ich in genau dreiTagen wieder zu Hause....!

    Vorallem im Hinblick auf die baldige Aufnahmeprüfung krieg ich da Schiss -.-

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 284

    AW: Wieso machen die auf Station so einen Blödsinn? -.-

    Du bist wohl etwas ungeduldig?
    Du hängst schon 2 Wochen auf station herum, seh es positiv. Die wollen sicher gehen und ihre eigenen tests machen.
    Wenn diese positiv ausfallen bekommst du doch deine Medikamente. Das ist doch ein grund zu hoffen und zu warten.

    Ich hab seit 2008 meine diagnose und noch immer keine medikamente, aber immerhin schon drei mal wurde die diagnose überprüft. wenigstens weiss ich bescheid.
    Jetzt sollte ich wieder das ganze diagnoseverfaren durchlaufen, nein danke hab die schnauze voll.

    Also bleib ruhig und seh es positiv, dir wird geholfen.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Wieso machen die auf Station so einen Blödsinn? -.-

    Ohne Testung keine Diagnose, ohne Diagnose keine Medikamente!

    Es ist mittlerweile genau vorgeschrieben, welche Tests gemacht werden müssen, damit MPH verordnet werden darf. Ambulant wartet man teilweise 3-10 Monate, manche berichten auch von 1,5 Jahren bis zum Beginn der Testung. Die Testung dauert dann in der Regel auch deutlich länger als zwei Wochen.

    Ich denke, du hast mit der stationären Testung schon den schnellst möglichen Weg gewählt. Für die Aufnahmeprüfung kannst du doch auch in der Klinik lernen und zum Termin wirst du bestimmt einmal von der Klinik freigestellt, falls du dann noch stationär sein solltest. Das kann man alles besprechen!

    Abgesehen davon müsssen die Tests von Fachärzten(Neurologe, Psychiater, Arzt für Psychosomatische Medizin) durchgeführt werden. Psychologische Psyvhotherapeuten können zwar ADHS diagnostizieren, aber ohne die vorgeschriebene Testung durch entsprechende Fachärzte kann dir zukünftig kein Doc MPH oder sonstige bei ADHS wirksame Medikamente verordnen, die unter das Betäubungsmittlegesetz fallen.

    Ich verstehe, dass es dich in der Klinik ankäst, ich hasse es auch zum Nichtstun verdammt zu sein - und das ist ja in der Klinik meistens so, dass man außerhalb der Testtermine nichts zu tun hat - aber leider lässt sich das im Moment nicht ändern. Mach das Beste draus und freu dich, dass du nächste Jahr, wenn die Schule losgeht, eine gesicherte Diagnose und Medikamente hast, die dir vermutlich helfen werden.

    LG Trine

  4. #4
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Wieso machen die auf Station so einen Blödsinn? -.-

    @450Death

    Bei dir passiert verdammt VIEL auf der Station. Kannst du also positiv sehen.

    Und irgendwie scheint bei dir im Kopf das Bild zu sein, dass du mit Medis ein völlig anderer Mensch wirst und alles schaffst, was deine Aufnahmeprüfung etc betrifft.

    Hm komisch....ist das deine einzige Sorge, dass es mit der Aufnahmeprüfung im Dezember nicht klappt? Die Sorge hätte ich auch mal gerne gehabt damals, echt.

    Du hast die falsche Einstellung zu dir, zu Medis, zu allem. Wenn es dir um deinen Leidensdruck geht, den du verbessern willst, und dir und deiner Psyche dafür genug Zeit gibst, dann hast du mindestens noch 1 Jahr vor dir, bevor du überhaupt von einer Besserung sprechen kannst.

    Gegen das, was viele andere hier an Leidensdruck hatten und auch noch haben, ist deine Aufnahmeprüfung ein Pups dagegen. Es sei denn, du hast uns die Hälfte verschwiegen, wie mies es dir wirklich geht.

    Sorry, meine Meinung. Ist immer direkt und ohne etwas schön zu reden.

    Nochmal: du scheinst da eine gute verantwortliche Klinik zu haben, die sich die allergrösste Mühe geben, dich gut und medizinisch fachlich zu behandeln. Und nach nur 2 Wochen schon einen Start zu einem ADHS-Test zu bekommen, kann ich nur WOW zu sagen.

    Trotzdem alles Gute

    lg Heike

  5. #5
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 4.657

    AW: Wieso machen die auf Station so einen Blödsinn? -.-

    Hallo zusammen,


    naja ... wenn einem der Pups gerade quer sitzt, ist DAS schmerzhaft .... auch wenn es nur ein Pups ist
    *hust* ... ich wollte nur das Bild beibehalten. ..


    In keiner Klinik passiert in der ersten Woche viel, weil der Patient in der Regel durch den Wind ist und zunächst mal "ankommen" soll....
    Dann beginnt die Anamnese .... die dauert ihre Zeit ... und dann, wenn man ein Bild vom Patienten hat, beginnt die Therapie.
    Meiner Erfahrung nach nach ca. 2 eher 3 Wochen ( hat auch bei den meisten meiner mit Patienten solange oder länger gedauert).

    Und wegen der Einstellung eines Medikamentes allein, wird wohl kein Klinikaufenthalt genehmigt ... dafür ist das eigentlich zu teuer.
    Also nehme ich an, dass in Deiner Einweisung bzw dem zugehörigen Arztbericht noch mehr Pupse oder Pupsverdachte genannt waren, als nur die medikamentöse Einstellung. ...

    Wenn Du profitieren möchtest, rate ich Dir Dich drauf einzulassen, was man Dir anbietet ... ich meine damit nicht zu allem "Ja und Amen" sagen. .. Ich meine Therapien und ggf Diagnosen die Dir nicht "gefallen".


    Ich ärgere mich heute noch oft, dass ich auf den Rat der Ärzte und Therapeuten, meinen Aufenthalt noch verlängern zu lassen, nicht eingegangen bin.

    Klinik kann eine Chance sein ... nutze sie am besten voll....

    LG und alles Gute
    happy

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