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Diskutiere im Thema Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen soll im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Ich war mal an einen sehr guten Vortrag über die Genetik bei ADHS

    Der Referent ein sehr kompetenter Arzt, kam zu folgendem Schluss:

    In der ganzen Genforschung ist man heute so weit, dass man weiss, dass man eingentlich sehr wenig weiss und nicht immer alles nur mit den Genen erklärt werden kann. Bei fast allen Krankheiten in denen Gendefekte entdeckt wurden, gibt es auch noch viele andere Faktoren, wie Umwelt, Ernährung, weitere Krankheiten etc.

    Zum Beispiel bei der ADHS.
    Es wird ja oft geschrieben Menschen bekommen ADHS weil die Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat.
    Aber hat die Mutter vielleicht geraucht, weil sie ADHS hat und das als Selbstmedikation gebraucht hat?
    Hat das Kind dann ADHS weil die Mutter geraucht hat oder weil die Mutter selber betroffen war?


    Bitte dieses Beispiel nicht wissenschaftlich auseinander nehmen. Es soll nur zeigen, dass bei fast allem was unser Leben beeinträchtigt verschiedenen Dinge zur Ursache gehören können. Und man diese nicht immer ganz genau erklären kann. Vielleicht kommt das ja noch, wenn die Wissenschaft nur lange genug weiterforscht.

    Liebe Grüsse Pucki

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Dein Beispiel ist ein Super Beispiel, weil es zeigen kann, wenn man die angelegten Zirkel noch weiter treibt(treiben will), dass wir es hier mit einer Art Münchhausen Trilemma zu tun haben.

    LG, Theorist

  3. #33
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Du meinst das Münchhausen-Syndrom?

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol


  5. #35
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Boooah, nu hab ich in deinem Link auch noch Hans Albers gelesen. Und sah gleich den blonden Hannes auf der Kanonenkugel vor meinem innren Auge.

    Mann, mann, ich habe echt neuerdings Probleme, solche Themen inhaltlich zu begreifen. Ich komme mir vor, als sei mein IQ um 50 gesunken... *seufz*

    Also bei Münchhausen-Trilemma steige ich dann aus.

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    ymmd

    ...kennste den etwa??

    Mir sagte dieser Hanns jetzt gar nichts!????

    - - - Aktualisiert - - -

    ach jetzt hab ichs auch geschnallt (dachte du kennst den AUtor und hast dir den auf ner Kanonekugel vorgestellt) Ich lach mich immer noch schlapp! kann gar nich tippen!

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    ich muss glaub ich auch mal schlafen! Mein IQ scheint dem Problem auch nicht gewachsen zu sein!

  8. #38
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    , dass ich nicht die Einzige bin, die auf'm Schlauch stand!

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Der kausale Zusammenhang scheint mir an den Haaren herbeigezogen
    Warum ausgerechnet die Vater-Kind- und nicht die Mutter-Kind-Bindung für AD(H)S so besonders sein soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

    Man muss vor allem bedenken, wie viele gestörte Eltern-Kind-Verhältnisse und wie viele AD(H)S-Fälle es gibt.
    Ich frage mich da auch wie viele "nicht gestörte" Eltern-Kind-Verhältnisse es gibt, denn Eltern sind auch Menschen,
    machen Fehler und müssen Entscheidungen treffen, die auch negative Folgen haben können, die sie vorher nicht kommen sehen konnten.
    Wann ist das Eltern-Kind-Verhältnis "noch" gesund, wann gestört usw. Jeder hat hier oder dort was an den Eltern auszusetzen, der eine mehr der andere weniger.

    Natürlich kann es sein, dass besonders Kinder/Menschen mit AD(S)H-Veranlagung sensibel auf das Eltern-Kind-Verhältnis reagieren und
    das ein Faktor sein kann, der den Krankheitsverlauf beeinflusst, aber auf keinen Fall ist das die Ursache. Wäre es so, müsste praktisch jeder zweite AD(H)S haben...
    Allgemein ist die Verwechslung von Korrelation und Kausalität leider keine Seltenheit.
    Geändert von Strandgut (27.11.2013 um 16:16 Uhr)

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Für mich ist ADHS erstmal eine Ansamlung von (Genetischen) Ausprägungen die ich mit bekommen habe, ohne Krankheitswert.
    Aus diesen Ausprägungen Entwickelt sich im Laufe der Kindheit in Wechselwirkung mit allen Umwelteinflüssen meine Persönlichkeit.

    In der Pupertät ist eine Person mit genetischer ADHS-Ausprägung gefährdeter ungünstige Verhaltensweisen(Störungen) zu entwickeln, als die meißten anderen Menschen. Da die meisten Menschen mit dieser "genetischen Prägung" (insbesondere Frauen) empfindlicher auf Änderungen im Hormonsysthem reagieren als die meisten andere Menschengruppen.

    Deswegen kann es meiner Meinung nach auch nicht sein, das ein äußere Einfuß die ADHS auslöst. Die ist einfach da, so wie einige Menschen ein sehr offenes Wesen mit bringen und andere extrem kitzelig sind oder keine Schmerzen empfinden können.

    Die äußeren Einflüsse können das was da ist, in die eine oder andere Richtung Beeinflussen und dann kann aus einer Fähigkeit/Eigenart eine Störung werden, die weiter ungünstige Entwicklungen nach sich zieht.

    Ich hatte die Gelegenheit einige Kinder im Alter zwischen 3und 6 über längere Zeit beobachten zu können, bei denen mir erzählt wurde, das sie Bindungsprobleme haben. Ich konnte für mich diese Aussage nie ganz nachvollziehn. Nach meiner Beobachtung verhielten sich diese Kinder wie sich sich halt viele ADHSler verhalten: Manchmal Hochleistungen erbringen, oft querschießen, ein Gemenge zwischen Dickkopf und Unsicherheit, Schwierigkeit die eigenen Grenzen warzunehmen und dann passend einen Gang rauf oder runter zuschalten, auf Dinge reagieren die andere nicht beachten/wahrnehmen und dafür nicht merken, wenn es dem anderen "auf die Füße tritt", weil es in die eigenen Ideen vertieft war.
    Das ganze Repertoir halt auch in der Beziehung zu den Eltern.
    Was ist hier den jetzt die Henne und was das Ei?

    Wo drum gings hier gleich noch? und wo drauf wollte ich eigendlich hinaus? Ich hoffe es kann trotzdem jemand was damit Anfangen, kurz und Eindeutig ist sooo schwer.


    Aus meiner kleinen persönlichen Stichprobe und allem was ich mir so erlesen habe, ist es wohl nicht so Selten, das es in Familien mit ADHSlern auch Asberger oder andere mit Störungen aus dem Autismusbereich (oder wie das jetzt heißt) gibt. Daraus Schlußfolgere ich das beide eine gemeinsame genetische Grundlage haben. ( Familie: Onkel, Tante, Neffen, Nichten .....)
    Bei Autismus wurde auch lange eine gestörte frühkindliche Eltern-Kindbeziehung als mit Ursache behauptet. Auf die Idee kommt heute keiner mehr.



    Das ADS-Buch was es mir grade angetan hat ist:
    ADS-Das kreative Chaos von Walter Beerwerth.
    Der Autor ist selber ADHSler und bringt auch sehr gut, welche Fallen für uns in einer klassischen Therapie lauern und warum.

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