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Diskutiere im Thema Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen soll im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Sorry, habe keine Antworten gelesen....

    ..... na gut... kann es sein, dass ads erblich ist.... und wenn dies so sein sollte.. es häufiger vor kommt... dass beziehungen
    etwas komplizierter... also nicht 0815 sich gestalten.... daraus Kinder entstehen... was sehr schön ist.... aber diese Kinder wieder
    eigentlich die ähnlichen Schwierigkeiten wie die Erwachsenen (ihre Eltern) aufweisen... ?

    es eben nicht "anerzogen" wurde .... sondern die äusseren umstände auch häufig mit dem zu tun .... sprich... verhalten... von generation zu generation zu tun hat?


    wir haben in unserer familie "gehäuft".... nennen wir es mal so.... lebenskünstler sehr sehr inelligente zu gleich.... die aber nicht den "konservativen" weg gewählt haben.... sondern einen anderen... obwohl seit jeher die bemühung besteht.... gesellschaftlich "angepasst" zu sein...

    p.s. als kleinkind war ich sehr auf meinem vater fixiert.... später habe ich rebelliert.... ich habe mühe mit beziehungen... meine schwester, die eigendlich die gleiche erziehung und bindung erlebt hat... tickt ganz anders.... also ich glaube nicht... dass es mir anerzogen wurde... ich zeigte anscheinend bereits als kleinkind spezielles verhalten.... meine mutter fand dies sehr faszinierend... zumal einige eigenschaften auch bei meinem vater zu finden sind.... doch eben... wir habe auch die sehr anstrengenden verhaltensweisen :-)

    lg

  2. #12
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Ich habe einen Text gefunden, in dem eine Mitarbeiterin vom ZI "Mitautorin" ist.

    Genetic relationship between five psychiatric diso... [Nat Genet. 2013] - PubMed - NCBI




    (die Autorenliste ist kompletter Schwachsinn!)

  3. #13
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Ähm, ich bin Laie, ich weiß weder, was ZI heißt, noch kann ich mit der Information im Link etwas anfangen.

    Wärst du so nett, mich aufzuklären?

  4. #14


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Naja,

    vermutlich werden einige Menschen noch ewig nach "der einen" Ursache für eine AD(H)S suchen und sie trotzdem niemals finden.

    Man ist sich in der Fachwelt (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel) insgesamt sehr einig, dass es sich um eine multifaktorielle - also durch das Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren beeinflusste - Störung handelt.

    Also weder um eine reine Erbkrankheit wie den sagenumwobenen angeborenen "Dopaminmangel" als unbeeinflussbares und alle Gegebenheiten des ganzen Lebens verursachendes Faktum, noch um eine rein psychosozial bedingte Erkrankung.

    Ich halte das gebräuchliche Vulnerabilitäts-Stress-Modell, welches auch für andere psychische Störungen bzw. Erkrankungen als Erklärungsmodell heran gezogen wird, nach wie vor für das geeignetste.

    Es besteht im Wesentlich grob gesagt daraus, dass eine angeborene und genügend ausgeprägte Veranlagung auf geeignete Bedingungen treffen muss, um eine Störung mit entsprechender Relevanz auszubilden.

    Irgendeine Vater-Kind-Beziehung ist da vielleicht ein einzelner Baustein, aber niemals die gesamte Erklärung.

    Es gibt genügend Menschen mit einer desolaten oder fehlenden Vater-Kind-Beziehung, die trotzdem keine entsprechenden Problematiken entwickeln.

    Genauso kann auch bei einer intakten Vater-Kind-Beziehung trotzdem eine entsprechende Störung ausgebildet werden.

    Diskussionen über "den einen" Grund als Ursache einer AD(H)S sind also m. E. lediglich ziemliche Milchmädchenrechnungen, die der Komplexität der Sache niemals gerecht werden können.




    LG,
    Alex

  5. #15
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Die Sache mit der Triangulierung usw. ist eindeutig der psychoanalytischen Richtung zuzuordnen.

    ADHS ist meiner Meinung nach auch multifaktoriell zu betrachten wie multimodal zu behandeln.

    Liebe Grüße
    Susanna

  6. #16
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    @ Alex

    Hört sich sehr schlüssig für mich an. Danke für deine ausführliche, verständliche Ausführung!

    Leider ist man, wenn man auf der Suche nach dem Warum ist, geneigt, sich auf alles zu stürzen, was halbwegs plausibel erscheint.

    Gepaart mit wenig Fachkenntnissen kann man sich da schnell in die falsche Richtung verlaufen...

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Alex schreibt:

    Ich halte das gebräuchliche Vulnerabilitäts-Stress-Modell, welches auch für andere psychische Störungen bzw. Erkrankungen als Erklärungsmodell heran gezogen wird, nach wie vor für das geeignetste.
    Danke für den Hinweis:

    Hier aus Wiki: Diathese-Stress-Modell

    Wo sind noch gut-verfügbare Quellen?
    Lg
    L.

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Ich hab noch nen Link im Büro, da ist das ziemlich gut erklärt. .Falls ich vergesse, ihn einzustellen, erinnert mich bitte per PN daran

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Auch wenn sich der KausalitätsGedanke nachhaltig lässt auch er sich nicht für biologische sSysteme als wahr behaupten (gut kommt auch noch auf den wahrheitsbegriff an)
    Schlaue wissenschaftstheoretiker gehen ja von einem Prozess aus...
    Daraus würde dann folgen, dass sowohl die DNA Sequenz als auch der dopaminhaushalt nicht bloß Ursache sind,sondern auch schon Folge. Aus Studien über Kinder die in den Niederlanden zur besatzungszeit quasi im mutterleiib noch waren ergab sich ein hoher Einfluss der umweltfaktoren auf die DNA (ich meine, dass die rna gewisse Gene an und ausschaltet)
    Es ist also nicht richtig davon zu sprechen,dass die biologischen Faktoren einen Primat gegenüber anderen haben.

    Und im übrigen gibt es Theorien die sich nicht im strengen Sinne beweisen oder genauer letztbegrunden lassen,wir sie aber dennoch brauchen...
    Streng genommen führt die Ursachen Frage in einen infiniten regress, weshalb man eben den Begriff ur-sache als behelf eingeführt hatte.

    Lg

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Triangulierung - warum die (fehlende) Vater-Kind-Beziehung ADHS auslösen sol

    Ach ja,den unbewegten beweger gabs natürlich auch noch als künstlich eingeführte letztursache

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