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Diskutiere im Thema Diagnose? Ja! Nein! Vielleicht... im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Diagnose? Ja! Nein! Vielleicht...

    Hallo zusammen

    Vielen Dank für die vielen einblicke. @Wildfang: Ja stimmt ignorieren kann man mit ADS sehr viel und sehr gut Naja mir wurde dass schon so präsentiert als ob dass das einzige ist, dass kann natürlich auch eine individuelle aussage sein, die auf mich zugeschnitten war. Ich hatte allerdings schon das gefühl dass man die Pillen einfach jedem gibt...

    Vielleicht sollte ich auch mal erwähnen wie das mit meiner Diagnose bisher verlaufen ist, anfangs war ich in einer Psychiatrischen Ambulanz bei uns in der nähe, da habe ich ein "erstgespräch" gehabt und auch ein zwei fragebögen ausgefüllt. Dort wurde mir auch schon gesagt dass ich mit einer hohen wahrscheinlichkeit ADHS habe (ohne das H). Damals wurde auch gleich ein EEG oder so gemacht. Von dort habe ich dann Überweisungen bekommen, zum einen für eine vollständige ADS testung und zum anderen für ein MRT. Die ADHS Testung habe ich zwischenzeitlich hinter mir, das Ergebnis lautete ADHS.
    Mir fehlt nunmehr das MRT und dass ich wieder zur Psychiatrischen ambulanz gehe, dort wird dann alles niet und nagel fest.

    Ich weiß einfach nicht ob ich diesen schritt wagen soll oder nicht, Leidensdruck hin oder her, ich habe dermaßen angst davor mich selbst nicht mehr zu kennen, dass ich mich einfach nicht traue....

    @Pucki: Ich hoffe du weißt dass du mich damit fast überzeugt hast Wenn man wirklich vergisst sie zu nehmen... Ich vergess auch nicht zu rauchen

    @Theorist: Die idee könnt fast von mir sein, allerdings befürchte ich wohl dass man sich damit auch selbst wasa vormacht, nicht? Man hat doch nie alle blickwinkel und resultate vorher schon zur hand, oder?

    @xyberlin: "Der schlüssel zur veränderung" sehr schön gesagt. Danke

    Lg
    Bubble_fish

  2. #12
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Diagnose? Ja! Nein! Vielleicht...

    @bubble_fish - wenn du es eilig hast: du findest deine 1. Vorstellung unter "familiy" oder wenn du auf deinen Avatar klickst, kannst du alle deine Beiträge anschauen.

    Gute Nacht!

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Diagnose? Ja! Nein! Vielleicht...

    bubble_fish schreibt:
    Ich wüsste nicht was ich dann mit der Diagnose anfangen soll. Eigentlich will ich absolut keine pillen schlucken (wirklich nicht!)
    bubble_fish schreibt:
    Habe ich überhaupt alternativen zur Diagnose? Kann ich es ignorieren bis zum bitteren ende?
    Es hängt immer mit dem Leidensdruck zusammen, manche können sich gut mit ihren ADS arrangieren und ihnen genügt eine Physio- oder Psychotherapie,
    bei anderen ist der Leidensdruck enorm... Ich habe z.B. IMMER Antidepressiva abgelehnt, auch bei den tiefsten Depressionen.
    Ich habe mir schon 2 mal ein Rezept geholt - in schwachen Momenten - aber dann doch nicht eingelöst.
    Ich fand/finde es schrecklich täglich Pillen zu nehmen um zu funktionieren, man macht sich dann ja abhängig und man möchte doch die Kontrolle behalten...

    Tja, ich habe dann lange nix getan - ich wusste auch nix vom ADS, damals.
    Ich habe versucht es so, "alleine" zu schaffen und jetzt, jetzt habe ich einen Haufen stressgetriggerter Erkrankungen und brauche
    u.a. täglich Magentabletten, weil ich sonst nicht mal Aufstehen kann vor Schmerzen - körperlich wurde alles abgeklärt, es wurde nix gefunden.
    Ignorieren geht nicht mehr bei mir, es fing an mit tiefen depressiven Episoden vor ein paar Jahren und jetzt "bestraft" mich mein Körper mit
    Magenschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und und und... für meine Ignoranz.

    Nächste Woche habe ich nach laaaaanger Diagnose den Termin beim Psychater um die Medikation zu besprechen und zu beginnen.
    (ich hoffe, dass nichts an Unterlagen fehlt - Schon die ganzen Untersuchungen zu organisieren, hat mich Nerven gekostet)
    Ganz ehrlich, ich bin an einem Punkt angekommen an dem ich die Medikation in kauf nehme, da ich ohne, mein Leben nicht so fortführen kann, wie ich will.
    Ich will mich nicht mein leben lang Krankschreiben lassen, das ist Momentan meine Alternative und das ist für mich keine Alternative.

    Wenn du auch ohne Medis gut weiter kommst, mach es so, es ist wesentlich besser als keinen anderen Ausweg zu haben.
    Bist du aber erst an einem gewissen Punkt angelangt, dann machst du dir weniger Gedanken und tust es einfach, damit es besser wird.
    Die Sache ist die, dass Niemand weiß, ob du jemals diesen Punkt erreichen wirst.

    Es ist deine Entscheidung ob die dich diagnostizieren lässt, für mich stand außer Frage, dass ich Gewissheit haben will was mit mir "nicht stimmt".

    Hast du die Diagnose kannst du die dann jeder Zeit Medis holen, wenn du deine Meinung änderst, wenn du aber wartest und es dann mit Medis versuchen willst,
    musst du erst die Diagnose abwerten und das kann sehr, sehr, lange (vor allem Gefühlt sehr sehr lange) dauern.
    Und stell dir dann vor, es kommst raus, dass es kein ADS ist, dann musst die weiter suchen und das noch in einer Krise...
    Ich dachte z.B. erst ich könnte Manisch Depressiv sein - meinte meinte eine Psychaterin, es hat aber einfach nicht hingehauen bei mir,
    dann ist man verzweifelt und sucht weiter... das ist kein Spaß.
    Geändert von Strandgut (12.11.2013 um 01:08 Uhr)

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Diagnose? Ja! Nein! Vielleicht...

    @ bubble: ne natürlich hat man nie alles Wissen, aber das ist klar! Von daher denke ich, dass es im Sinne einer Heuristik schon was hilft; andere entscheiden auch ohne vollständiges Wissen...Entscheiden unter Unsicherheit halt.

    Ich wüsste keinen anderen Weg außer die Moral oder die Norm, die Regel, die besagt dieses und nicht jenes zu tun...aber damit tun wir uns ja eh schwer. Ich mache das für viele Sachen so und naja bisher wusste ich dann immer – gerade dann wenn eine Entscheidung sich im nachhinein als 'falsch' herausgestellt hat, dass ich eben so entschieden hatte und mich nicht nur hab treiben lassen. Mit den 'negativen' Konsequenzen leben muss ich dann natürlich schon!

    100% ige Gewissheit bringt ja auch eine Diagnose nicht...die Unsicherheitsfaktoren kennen ja viele hier: Arzt irrt, Arzt wird getriggert und wehrt ab, Forschung ist noch nicht so weit, Komorbitätäten...selbst das Eindeutige sieht dann wieder uneindeutig aus. Und wir müssen von neuem entscheiden.

    Mir hilft es schon zu wissen nicht alleine mit meinen Problemen zu sein und hier viele Tipps zu lesen und naja, aber es liegt wohl auch am Leidensdruck der mitentscheidet ob man eine Diagnose will/braucht oder nicht.

    LG
    "Im Zweifel für den Zweifel"

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Diagnose? Ja! Nein! Vielleicht...

    Hey
    Nochmals Danke, für die vielen Eindrücke.

    @Theorist: Ja da hast du recht es ist faszinierend welche nähe von so einem forum vermittelt werden kann. Das ist sehr hilfreich.


    Naja, aber gesamt muss ich wohl zugeben, dass ich so entscheiden werde wie ich dass wahrscheinlich schon lang entschieden hab, sogar noch bevor ich mich hier registriert hab. Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann wusste ich bereits dass das der Weg sein wird, den ich hier einschlage. Ich bin schon viel zu weit um noch umzukehren. Und selbst wenn ich umkehren könnte, was bringts mir dann? Da hab ich auch nichts davon.
    Und zur Diagnose und eventuell folgenden Béhandlungen, gehört nun die bittere Pille wohl dazu. Ich hab schon angefangen, und ich werd nicht mehr aufhören die schritte sind ja eh schon vorgezeichnet.

    Für den Fall dass jemand ähnlich denkt: Wenn du dir sowieso sicher bist ADHS zu haben, weil du ja sowieso schon eine vollständige testung hattest. Dann brauchst jetzt nicht mehr feig sein das meiste hast du ja schon. Zur frage der Medikamente, wenn die dinger dich wirklich so zunebeln dass du wirklich gar nicht mehr reagieren kannst, dann hast ein problem. Aber seien wir uns ehrlich, vlt. rauchst du, oder du trinkst, vlt. gehst jeden tag zum McD, vlt treibst du extrem sport. Wir setzten unseren Körper sowieso zu viel belastung aus, da macht das keinen unterschied mehr, denn du wirst schon in der lage sein aufzuhöhren wenn du dass denn willst

    Lg & Blubb
    Bubble_fish

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Diagnose? Ja! Nein! Vielleicht...

    Solange es DEIN weg ist,ist es gut!

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