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Diskutiere im Thema Differentialdiagnose ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Differentialdiagnose ADHS

    Habe zwar keinen Asperger, aber mir haben direkte Hilfen (Einzelfallhilfe, Hilfen bei Berufsabschluss) sehr geholfen. Und sie waren und sind auch individuell auf mich zugeschnitten, es werden also meine Defizite berücksichtigt, meine Stärken und mein Intellekt werden aber auch anerkannt, woran es ja in diesem Bereich oft mangelt.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 227

    AW: Differentialdiagnose ADHS

    Ich denke, man muss einfach die verschiedenen Hilfskonzepte ausprobieren. Therapien sind nett, aber nur solange wirksam, solange sie andauern, danach falle ich sehr schnell in alte Verhaltensmuster zurück, Pläne für den Haushalt sind auch schön, aber wenn niemand da ist, der sie kontrolliert und mir gelegentlich in den A ... tritt leider wirkungslos.

    Problem, dass alle hier wohl in ähnlicher Weise kennen, man sieht mir die Einschränkungen nicht an, ich merke die Einschränkungen auch nicht immer sofort, nur irgendwann werde ich aggressiv, müde, die nöchste depressive Phase steht an. Und genau diesen Zyklus versuche ich zu unterbrechen, auch durch die Wahl des richtigen Umfelds.

    @creatrice das klingt gut, dass dir direkte Hilfen sehr geholfen haben, das nehme ich als positive Erfahrung mit in das Experiment. Das Problem mit der von dir angedeuteten Unterforderung kenne ich übrigens auch, sozial schnell über und intellektuell schnell unterfordert, was sich in sehr ähnlichen Symptomen ausdrückt, Stress, Agression, Depression.

  3. #13
    NorthLight

    Gast

    AW: Differentialdiagnose ADHS

    Als kleine weitere Erfahrung, wenn dir das hilft:
    Ich kann die Aussage von creatrice bestätigen, mir hat individuelle Hilfe immer sehr viel gebracht. Gerade bei so praktischen Dingen wie Pläne erstellen (bei mir waren es Esspläne) und Suche nach Praktika/ dem richtigen Studium usw. Also immer Hilfen, die direkt auf mein Problem bezogen waren und nicht irgendwelche Hintergründe bearbeitet haben, wie man es zum Beispiel in einer Therapie so macht. In Gruppentherapien hab ich mich nie wohlgefühlt, da war ich intellektuell völlig unterfordert und sozial überfordert.
    Hab kein Asperger, ich bin aber ein ziemlich praktisch denkender Mensch - wenn man mir bei manchen Dingen unter die Arme greift, kann ich das sehr gut lernen.

    Das Zurückfallen in alte Muster kenne ich aber auch sehr gut. ^^ Ich brauche da auch jemanden, der mir ab und zu verbal in den Hintern tritt damit ich mich nicht in irgendwas verliere.

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Differentialdiagnose ADHS

    Es war grad sehr gut für mich diesen thread nochmal zu lesen, zum einen weil er soviel und gut von Zweifeln berichtet, zweitens, wie toll ich mich eigentlich schon ma (https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...tml#post438722) mit mir selbst gefühlt hab und drittens, das frau den Blick af die Dinge richten muss die sie ändern kann, nicht auf die die man als gegeben hinnehmen muss.

    LG XY und viel Erfolg mit den wichtigen Routinen und allem und überhaupt!

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 227

    AW: Differentialdiagnose ADHS

    den Blick af die Dinge richten muss die sie ändern kann, nicht auf die die man als gegeben hinnehmen muss.
    Und den Blick darauf richten, was man bereits geschafft hat und Schritt für Schritt weitermachen, ich bekomme auch immer wieder Panik, die Arbeitssituation ist nicht geregelt, das wird auch relativ schwierig.

    Aber einen anderen Sieg habe ich errungen, ich habe die Anerkennung beim Versorgungsamt durchgekämpft und einen unbefristeten Schwerbehindertenstatus, viele Anträge werden abgewiesen, zu gering bewertet, ich habe den Schritt beim ersten Anlauf geschafft.

    Der Status ist zweischneidig, einerseits wird es sicherlich nicht leichter, andererseits habe ich jetzt die Möglichkeit erleichtert in den ÖD eingestellt zu werden, einen Jobcoach zur Seite gestellt zu bekommen, mir einen Arbeitsplatz einrichten zu lassen. Ich kann noch nicht richtig überblicken, welche neuen Möglichkeiten sich auftun, sicherlich nur ein kleiner Schritt, aber immerhin ein weiterer.

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