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Diskutiere im Thema Schaden durch Psychotherapie ? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #131
    Zotti

    Gast

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Hallo, ich sah nur den Namen Yoko Ono und dazu kann ich sagen, da habe ich mal ein Buch über die früher Frau von McCartney (war das der eigentlich) gelesen und seitdem
    kann ich diese Yoko Ono und ihn überhaupt nicht mehr leiden, allerdings war mir diese Frau schon früher nicht geheuer.

    Bin aber jetzt im Streß und kann dazu nicht mehr schreiben. Auf jeden Fall hat er auch seinen eigenen Sohn verleugnet und seine früher Frau, die seine erste große Liebe war und viel mit ihm durchgestanden hat wurde einfach fallen gelassen.

    Also bis dann mal, Gruß Zotti

  2. #132
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 250

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    @jhowie: kann deine Gedanken teilweise nachvollziehen, wer entscheidet was krankt ist, ich habe entschieden, dass Adhs für mich keine Krankheit ist und mich ärgert es auch, wenn andere mir vorschreiben wollen wie ich zu sein habe.

    auf der alten Erwachsenschule in Hessen, meinten die Schüler als wir das Thema durchatten, dass jeder dann von ihnen Adhs hat, Leher hielten Adhs für eine Mischdiagnose, weil es kener genau benennten konnte. Fällt man zu sehr aus dem Rahmen, soll man in eine stationäre Einrichtung, ich war damals soweit und wollte freiwillig rein, bis mir dann der Neurologe sagte, wenn ich mein Alltag bewältigen ist das quatsch, er emfahl mir ene Verhaltenstherapie, dich damals wirklich machen wollte, aber zu lange Wartezeit und ich bin umgezogen. Dann dachte ich bräuchte dies nicht,
    bis ich merkte, dass ich wieder im Alltag aneckte.

    Dort wo ich jetz gearbeiet habe, da könnten von 14 Angestellten, mindestens die Häflte AD(HS) haben, ich gehe mittlwerweie in eine freikirchliche Gemeinde und mit welchen Personen unterhalte ich mich da, mit Personen die sich schlecht Namen merken können und Gesichter nicht zu teilen können, und die es befremdet finden, wenn es einer kann.

    Dann habe ich mich einer Frauengruppe angeschlossen und gestern nochmal neue Leute kennengelert, auch eine junge Person, würde in der Öffentlichkeit an andere Menschen vorbeilaufen, wenn sie nicht darauf eingestellt ist.

    Das gibt dann doch zu denken? Könnte der Satz denn doch stimmten, den ich desletzen gehört haben, wir 5% mit Adhs sind normal und die 95% sind die Unnromalen, oder kann dass sein, dass 95% Adhs haben und sich von den 5% vergaggern lassen?

  3. #133
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Möchte dem Thread gern einen Hinweis hinzufügen.

    Das Thema wurde schon mehrfach hier behandelt und eben bin ich doch auf ein paar ganz interessante Beiträge gestoßen.

    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...rapie-ads.html

    Den Link habe ich natürlich nur deshalb reingesetzt, weil einige der Beiträge meine eigenen Erfahrungen sehr gut Widerspiegeln.

    LG Waldsteinie


    PS. Ich bleibe dabei, es gibt Menschen, denen es was nützt. Deshalb aber zu sagen, es würde allen nützen ist wohl nicht angesagt.
    Sind die Exekutivfunktionen gestört, nützen die besten Ratschläge nichts - sie können einfach nicht umgesetzt werden!

  4. #134
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Naja, wir sind wieder weg von thema...

    Sonst ist mich egal ob ADS eine Krankheit ist oder nicht... Ich bin anders, leide darunter und suche mich Hilfe. Dann ist mich wichtige dass diese Hilfe mich wirklich nützt und vieles was 95% die Menschen gut hilft, hilft mich nicht und einiges anders eben doch...

    Für was mich in Leben so Schwierigkeiten macht, bin ich froh eine Name zu bekommen. Es hilft auch zu wissen, wo Hilfe suchen sinnvoll ist. Es war eben um ADS geforsch tund so was finde ich auch fèr mich interessant. Was vielen ADSler bringt, kann mich auch helfen, aber muss auch nicht.

    In diese Thread ist auch deutlich zu lesen: manchen von uns haben von Therapeuten wertvolle hilfe bekommen und anderen eben nicht... Es lag sicher auch an die Fähigkeit die Therapeuten sich in ihre Patient sich einzufühlen und ihnen dort abzuholen wo sie sind, aber vielleicht auch an der Fähigkeiten einigen von uns, auf ihre Bauchgefühl zu hören und dort zu suchen wo es sich gut anfühlt und ein Portion Glück dazu.

    lg

  5. #135
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Ich hab mir den am Anfang des Fadens hochgeladenen Text gerade durchgelesen und will gerne etwas hinzufügen.
    Zunächst teile ich die Ansicht, dass die Bindungserfahrungen ein sehr wichtiger Faktor sind, auch die Betonung von körperlicher Nähe scheint mir einen wichtigen Punkt zu verdeutlichen.

    Der Artikel stellt ja als zentralen Dreh- und Angelpunkt die Angst heraus und hier findet sich m.E. eine Möglichkeit, diese zu überwinden, die Exekutivfunktionen umzuprogrammieren. Ich habe es an mir getestet und naja, es lief nicht immer gut und ich will es auch nicht als Möglichkeit für alle überspitzen.

    Ist man sich der enormen Angst bewusst, die in unserem Körper gespeichert ist (Stichwort Körpergedächtnis, Habitus) und wendet man dies auf die Leistungen an, die ein Gehirn unter solchen voraussetzungen leisten muss, erscheinen die AD(H)S-spezifischen Symptome, Syndrome in einem anderen Licht (wohl soll dies nicht der einzige Lichtkegel sein, den man darauf werfen kann, das wäre ganz unsinnig)!

    Nimmt man die Angst ernst, gilt es erstmal sie wiederzuerfahren, dies kann nun mehr oder weniger geregelt bei entsprechendem Wunsch an alltäglichen Dingen ausprobiert werden. Ich habe z.B. begonnen Skate-Board zu fahren und die ersten Male sehr verkrampt versucht, die Physik meinem Willen zu unterwerfen, was natürlich nicht funktioniert. Man muss eben entspannt sein, um überhaupt Gleichgewicht zu haben. Jede Bewegung die kognitiv-intellektuell gesteuert werden muss, ist mehr mit der Gefahr des Scheiterns behaftet als ein bloßes ausprobieren, wohlwissend das man mal stürzen wird.
    Neben weiteren Aktionen meinerseits bin ich nun seit ca. 5 Jahren soweit, das ich auch andere Dinge ausprobieren kann (ein exploratives Verhalten hat eingesetzt), nehme das Risiko wahr und wäge es ab, entscheide und nehme dann alles in Kauf, was aus der Entscheidung folgt. Dass das nicht immer angenehm ist, werd ich wohl niemandem erzählen müssen.
    Die Angst nimmt ab!
    Die Angst ist mir bewusst und ich versuche sie immer wieder zu überwinden. Meine Beziehung zu meinem Partner spielt hier eine sehr wichtige Rolle, da er mich immer wieder ermutigt hat, mich mitgenommen hat, mir nicht die Sicherheit des nicht stürzens nehmen konnte (wer sollte dies auch können?), mir aber die Sicherheit gab, das mir nichts passiert. Sich dabei aber nicht wie ein Therapeut, sondern wie ein Mensch verhalten hat, der mir zwar wohlgesonnen ist, jedoch meine Ausflüchte mir nicht erlaubt hat.
    Meinem System stehen nun die zuvor noch an die Angst (und ihre Freunde die Vermeidung, der Kontrollwahn, die Absonderung, das magische Denken, die Trauer) gebundenen Ressourcen nun frei und meine Leistungsfähigkeit nimmt zu. Das ist alles ein Prozess und ich stehe sicherlich noch am Anfang, wenn man bedenkt, welche Entwicklungsverzögerung eintreten kann.

    Und der Artikel wies ja darauf hin, dass die Schädigungen bis zu einem gewissen grad auch verschwinden, wenn andere Bindungen aufgebaut werden können. Warum nicht versuchen sich selbst eine stabile Person zu sein, sich andere stabile Personen zu suchen um gemeinsam der Ur-Angst, der kein Ur-Vertrauen entgegengesetzt werden konnte, lachend ins Auge zu blicken um es mit ihr aufzunehmen?

    EIn ängstliches System ist niemals unabhängig, niemals autonom, wird niemals handeln, sondern alles wird als gleichermaßen fremdbestimmt erlebt, obwohl es dennoch von außen wie eine autonome Handlung aufgenommen werden kann.

    (als Literaturhinweis dazu: Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung, sowie die wohl für diesen Zusammenhang sehr wichtige und gelungene Analyse durch M. Foucault in DIe Regierung des selbst und der anderen, Vorlesung i+II)

  6. #136
    ellipirelli

    Gast

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Zotti schreibt:
    Hallo, ich sah nur den Namen Yoko Ono und dazu kann ich sagen, da habe ich mal ein Buch über die früher Frau von McCartney (war das der eigentlich) gelesen und seitdem kann ich diese Yoko Ono und ihn.......
    yoko ono war die frau von john lennon ..
    du kannst also aufhören, Paul McCartney nicht mehr zu mögen....

  7. #137
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    @zotti
    Paul McCartney war in ester Ehe mit Linda Eastman verheiratet, bis sie an Krebs starb, sie war wirklich pures Gold.

    Und ob John Lennon wirklich seinen Sohn aus erster Ehe verleugnet hat, wissen wir nicht, im Showbizz wird viel gelogen.
    Jedenfalls ist der durch Yoko Ono bestimmt sehr viel weiter gekommen, er hätte sich nur einen Leibwächter zulegen sollen oder
    ihn immer mitnehmen ......

  8. #138
    Zotti

    Gast

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Ach ja, hatte ich doch gewußt, das ich was verwechselt habe, also Paul ist in Ordnung, von dem habe ich letztlich noch ein Video auf Facebook bekommen bezüglich Tierversuche usw. Ach ja, der Lenon, na ja also dessen erste Frau war eben auch sehr nett und hat alles von Anfang an mit durchgestanden. Nur wie er sich getrennt hat, das muß nicht sein.
    Auch seinen eigen Sohn zu verleugnen, zeigt ja nicht von großer Menschlichkeit.

    Die Bettszene mit dieser Yoko Ono fand ich schon immer peinlich. Da können sie uns Langschläfer-Adsler ja auch mal erwähnen, wir dürfen nicht den ganzen Tag im Bett liegen,
    wir machen ja auch was für den Frieden, ja wir nerven keinen wenn wir schön im Bett liegen und lassen unsere oft genervten Mitmenschen in F r i e d e n.

    LG Zotti
    :peace::peace::peace::peace:


    P.S. Ach ja um auf das Thema zurückzukommen, gestern abend lief ein Film im SWR über Familienaufstellung, Doku von 2013, 22.45 Uhr. Ich kenne ja sowas, ich fand es schon sehr interessant, es kann auch vielen Menschen sicherlich helfen, doch ich finde nicht allen. Das wird immer mal wieder nicht erwähnt. Zum Beispiel kann ich versuchen meine Eltern zu verstehen, doch ich muß ihnen nicht verzeihen oder ähnliches. Ich habe während des Filmes versucht mir vorzustellen, das es um meinen Vater ging, alle anderen Familienmitglieder ja, da würde es bestimmt was lösen, doch bei dem Alten auf keinen Fall. Wenn einer dagegen spricht, dann sage ich immer, stelle dir ein Opfer aus der Nazizeit vor, das so ein Lager überlebt hat und sein Leben lang darunter leidet und dann sage ihm, er soll den Tätern verzeihen und sie verstehen. Ich finde da gibt es gravierende Unterschiede.
    Geändert von Zotti (21.11.2013 um 14:35 Uhr)

  9. #139
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Ja, ist bei mir der Fall.
    Schon die Antwort meiner Hausärztin, die mir den Therapeuten empfohlen hat, hätte mir sagen sollen: Finger weg. "Die erste Therapeutin ginge gar nicht, danach sind Sie noch schlimmer dran. Die zweiter Therapeutin ist gut, nimmt jedoch keine neuen Patienten mehr an, da überlastet. Der dritte Therapeut - naja, mit dem kommen viele nicht klar, aber Sie können´s ja mal versuchen". Hab ich dann auch. Die ersten 3 Sitzungen liefen ganz gut, könnte stimmen, was er sagt. Nur seine Körperhaltung (nach hinten gelehnt, Beine ausgestreckt, Arme verschränkt) fand ich von Anfang an irritierend, achso und sein ständiges Lachen. Lacht der mich nun an oder aus? Dann jedoch fand er den Schuldigen an meiner Misere: meinen Chef - ja, das kann sein. In der nächsten Sitzung war meine Tochter an allem schuld - klang plausibel, dann mein Sohn, mein Mann, meine Mutter, mein Vater... Nicht ich. Mein Ziel war es eigentlich, mich zu ändern, um mein Leben endlich wieder in den Griff zu kriegen, aber sein Rat letztendlich war: kündigen, Familie verlassen, wegziehen. Das Problem: Damit habe ich mich aber noch nicht geändert!
    Als ich dann partout nicht einsehen wollte, was für schrecklich Eltern ich doch habe und was für eine furchtbare Ehe die beiden führen, hat ER dann die Therapie abgebrochen. Nicht ohne anzumerken: "Ich werde auch nicht lachen, wenn Sie bald wieder vor mir sitzen." NEVER!! Übrigens werde ich von vielen um meine Eltern beneidet... Das wäre auch von mir aus meine letzte Therapiestunde geworden.
    Das Einzige was ich aus der Therapie mitbekommen habe ist, dass ich jetzt als psychisch beschädigt gelte und etliche Versicherungen nicht mehr abschließen kann.

    PS: Dem Mann einer meiner Kolleginnen, der auch in seiner Therapie war, hat er das gleiche empfohlen: kündigen, Familie verlassen; weil: Schuld war die Ehefrau.

    Aber ich suche weiter, jedoch sieht es in größerem Radius meines Wohnorts eher mau aus mit Psychotherapeuten. Einige Bekannte haben mir eine Kinesiologin empfohlen, die denen echt geholfen hat. Werde ich mir mal anschauen.

  10. #140
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 250

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    @twins-mann:

    ich war mal gezwungener Maßen bei einem Psychlogien, der etwas lahmarschig rüberkam, aber vieles durchaus richtig beureiteln konnte, und einiges war nicht anmessend.
    Dann habe ich einem einen Dipom-Psychologen und einen Psychiater als Lehrer gehabt, die konnte man beide vergessen.
    Die Psychologin hat meistens die Antworten von den Schülern nicht verstanden und der Psychiater verstand schon die Fragen nicht, das war sehr Nervendaufreibend,
    und der Psychiater hat gesagt, er mag es nicht, wenn Patienten kommen und die ihm dann ihre Lebensgeschichte ganz weit ausbreiten, die schickt er dann weg.
    Verständlich ist es, wenn es ein Thema ist, mit dem er selbst ein Problem hat.

    Warum werden die Leute Psychiater oder Psychologen, weil sie selbst mit sich ein Problem haben und hoffen dadurch und über die Patienen sich selbst besser
    zu verstehen

    Das ist auch ein Grund warum es mir schwerfäll einen Psychologen oder Psychiater aufzusuchen.

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