Seite 11 von 15 Erste ... 6789101112131415 Letzte
Zeige Ergebnis 101 bis 110 von 147

Diskutiere im Thema Schaden durch Psychotherapie ? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #101
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Wie ist es mit Menschen mit z.B. Persönlichkeitsstörungen?
    Wenn der Mensch nicht kriminell ist, oder anderen schadet und kein Leidensdruck da ist, wieso sollte er/sie das dann wollen?

    Gegen den Willen des Patienten wird man eh nix ädern können und das zu erzwingen ist auch alles andere als "gesund",
    in dem Fall richtet der Therapeut mehr schaden an, als nutzen.
    Man muss doch zusammen und nicht gegeneinander arbeiten bei einer Therapie.

    Niemand hört gern, dass das was ihn ausmacht - seine Persönlichkeit - total und von Grund auf verändert werden soll.
    Auch wenn man eine Persönlichkeitsstörung hat, will man doch noch der Mensch bleiben der man ist,
    man möchte doch nur die Probleme, die man hat, in den Griff kriegen
    - Um 180° wird man sich eh nicht ändern können, egal was man tut,
    das kann einem kein Psychologe versprechen, das wäre eine glatte Lüge.

    Ich finde es fraglich, wenn ein Therapeut die gesamte Identität einem psychisch erkrankten Menschen infrage stellt - ich stelle mir das als Patient sehr verletzend vor, besonders im Kontext der hier geschilderten Situation.

  2. #102
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Alex schreibt:
    Eine Therapie ist immer auch ein Prozess und in aller Regel liegt in der Mitte der Therapie eine ziemlich böse Zeit.

    Das deshalb, weil dann eben so alles Mögliche aufgewühlt, aber nicht verarbeitet ist.

    Leider (aber auch nachvollziehbar) bringt genau das immer wieder viele Menschen dazu, ihre Therapie abzubrechen, weil es ihnen tatsächlich in dieser Zeit ja auch schlechter geht, als zuvor.


    Ich habe so manch blöde Dinge erlebt in meiner Vergangenheit, aber ich rede mit mir vertrauten Personen offen und viel darüber, das ist weniger das Problem.

    Mich hat gestört, dass ich von ihm nicht gesagt bekommen habe was ICH selber aktiv tun kann, er meinte das "Reden" mit ihm würde irgendwann von "alleine" helfen.
    Das heißt ich kann NUR hingehen und WARTEN, das hat mich wahnsinnig gemacht!
    Ich mein... toll, Quatschen tu' ich doch schon seit einem Jahr und es wird nicht wirklich besser.
    Vor allem, fand ich es eben schlimm, dass ich nicht über meine alltäglichen Probleme
    - die mich Belasten - reden durfte, sondern nur über meine Vergangenheit.
    Dabei stresste mich die plötzliche Klausurenangst - die ich vorher nicht mal im Abi hatte - und die aus dem UNI-Stress resultierende Zukunftsangst.

    Alex schreibt:
    Man kann meiner Meinung nach den Nutzen und den Erfolg einer Psychotherapie nicht beurteilen, wenn diese nicht abgeschlossen wurde und manchmal noch nicht mal direkt nach dem Abschluss, sondern erst einige Zeit danach.
    Das mag sein, das dachte ich auch lange - ich war ja schließlich 1 Jahr dabei.
    Ich habe auch überlegt, woran das gescheitert ist und leider muss ich zugeben,
    dass ich meinen Psychologen nicht wirklich alles sagen und offen reden konnte - da war irgendwie kein Vertrauen da.

    Damals dachte ich "das wird noch" aber auch nach einem Jahr war es nicht besser... Heute weiß ich, dass es auch anders geht.
    Mit anderen Therapeuten habe ich nicht das Problem gehabt. Ich habe z.B. mit den Uni-Psychologen über Monate regelmäßig geredet und
    da war es wesentlich besser, was das zwischenmenschliche Therapeut-Patient-Verhältnis angeht - rückblickend glaube ich, dass es daran gescheitert ist.

    Man muss sich bei dem Therapeuten auch wohlfühlen und ich habe einfach genommen, was ich bekommen habe.
    Damals hatte ich einfach Angst, dass ich noch länger warten muss - ich war da in einer tiefen depressiven Episode und war verzweifelt.
    Geändert von Strandgut (10.11.2013 um 02:44 Uhr)

  3. #103
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Was ja wieder beweist, das wir nehmen was wir kriegen, wenn uns nicht gut ist,
    nicht unbedingt, das jede Therapie besser ist als keine, aber....
    irgendwie sind wir ja doch lernfähig.

    (Überlebensinstinkt mal anders)

  4. #104
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Strandgut schreibt:
    Wenn der Mensch nicht kriminell ist, oder anderen schadet und kein Leidensdruck da ist, wieso sollte er/sie das dann wollen?
    Da kommt dann ganz schnell das Problem in's Spiel, dass der Betroffene es oft genug gar nicht wahrnimmt, wenn er anderen schadet.
    Bei der narzisstischen PS z.B. ist das der Fall.
    Es ist den Betroffenen in der Regel gar nicht bewusst, dass sie anderen schaden.

    Andererseits hast Du allerdings auch wiederum recht, denn bei z.B. der zwanghaften PS ist es selten der Fall, dass der Betroffene anderen schadet oder selber leidet.
    Wobei das ein schmaler Grat ist...

    Strandgut schreibt:
    Gegen den Willen des Patienten wird man eh nix ädern können und das zu erzwingen ist auch alles andere als "gesund",
    in dem Fall richtet der Therapeut mehr schaden an, als nutzen.
    Volle Zustimmung, das macht es mitunter so schwer, denn der Wille etwas zu ändern bedingt auch etwas, das man, wie schon gechrieben, Krankheitseinsicht nennt.

    Strandgut schreibt:
    Man muss doch zusammen und nicht gegeneinander arbeiten bei einer Therapie.
    Klar.
    Nur darf man dabei nicht vergessen, dass gerade Menschen mit psychischen Problemen Veränderungen in ihrem Denken erfahren haben, derer sie nicht bewusst sind und die sie nicht so einfach von sich aus ändern können.
    Und nicht nur bei Persönlichkeitsstörungen, auch (oder gerade) bei ADS fehlt den Betroffenen die (Selbst-)Wahrnehmung.
    Das liest man auch oft hier im Forum, dass man anfangs gerne - sinngemäß - schreibt, "Ich hab kein Problem, die Anderen sind mein Problem".

    Strandgut schreibt:
    Niemand hört gern, dass das was ihn ausmacht - seine Persönlichkeit - total und von Grund auf verändert werden soll.
    Ja, ... das ist allerdings ein Satz, das muss ich uneingeschränkt zugeben, der auch mit extrem sauer aufstoßen würde, wenn man ihr zu mir sagen würde.

    "Von Grund auf verändern" .... ich würde auch mal vermuten, dass mit dem Satz so ziemlich jeder ADS'ler, wenn nicht gar jeder Klient dichtmachen würde.

    Strandgut schreibt:
    Auch wenn man eine Persönlichkeitsstörung hat, will man doch noch der Mensch bleiben der man ist,
    man möchte doch nur die Probleme, die man hat, in den Griff kriegen
    Da wird es allerdings auch ein wenig kompliziert.
    Das ist so ein Punkt, der für reichlich Missverständnisse sorgt.
    Das gilt gleichermaßen auch für die Medikation.
    Nur weil ich etwas an meinem Verhaltensrepertoire verändere oder MPH nehme, werde ich kein anderer Mensch.
    Das glauben aber Viele.
    Viele meinen, dass ihr Charakter, ihr ganzes Selbst verändert werden.
    Das trifft aber nicht zu.
    Im Falle einer PS z.B. würde ich das auch ganz anders ausdrücken und nicht von "Veränderung" der Persönlickeit, sondern von Erweiterung des Repertoirs reden.
    Mit dem Hammer in der Hand, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel.
    Und wenn ich in meinem Werkzeugkasten nur diesen einen Hammer habe, kann ich auch nichts anderes verwenden.
    Wenn mir aber im Rahmen einer Therapie auch andere Werkzeuge gezeigt, erklärt und in den Werkzeugkasten gelegt werden, dann habe ich anschließend die Wahl, welches Werkzeug ich nehme, um für das, was ich tun möchte, das beste Ergebnis zu erreichen.
    Aber der Hammer ist ja nicht weg, er steht mir immer noch zur Verfügung.
    Nur kann ich jetzt die Situation betrachten, analysieren und abschätzen, welches Werkzeug das beste ist, um diese Situation zu lösen.

    Damit habe ich meine Persönlichkeit nicht verändert, ich habe sie erweitert.
    Welches Werkzeug ich verwende, bleibt nach wie vor meine Wahl, aber jetzt habe ich zum ersten Mal überhaupt eine Wahl.

    Zugegeben, wenn mir jemand sagt, man müsse meine Persönlichkeit von Grund auf ändern, dann würde ich auch dicht machen und als erstes an die totale Gehirnwäsche denken.
    Aber das ist ja nicht der Fall, allerdings extrem blöd formuliert.

    [QUOTE=Strandgut;434030]
    - Um 180° wird man sich eh nicht ändern können, egal was man tut,
    das kann einem kein Psychologe versprechen, das wäre eine glatte Lüge.
    Das stimmt.

    Strandgut schreibt:
    Ich finde es fraglich, wenn ein Therapeut die gesamte Identität einem psychisch erkrankten Menschen infrage stellt - ich stelle mir das als Patient sehr verletzend vor, besonders im Kontext der hier geschilderten Situation.
    Ja, ... das muss ich zugeben.
    Die Formulierung war wirklich ... ungünstig, ... um nicht zu sagen dämlich.
    Das hätte ich in meinem Posting natülich noch anmerken sollen.

    Liebe Grüße
    Fliegerlein

  5. #105
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    @ Zumania:
    Es gehört auch eine Krankheitseinsicht mit zu einer erfolgreichen Therapie und ein "ich will etwas verändern an mir".
    Eine Freundin ist gerade auch in Therapie, hat aber keinerlei Krankheitseinsicht.
    Meistens schimpft sie auf die therapie. Sie erkennt nicht, dass es auch an ihr liegt mit zu arbeiten.
    Alles und Jeder um sie herum ist schuld dass es ihr schlecht geht, so kann man keinen Erfolg haben auch nicht ansatzweise.
    Ich denke, eine gute Therapeut kann mit etwa Geduld und Geschickt sein Patient dazu bewegen etwas selber zu verändern. Schon dass diese Freundin im Therapie zeigt dass sie etwas ändern will, aber weisst nicht wie... Also, da genügt sicher nicht nur zuhören und nicken, ich denke, der Patient muss mit einige Fragen und Bemerkungen gelenkt werden. Dazu passt auch nicht jeden Therapeut zu jeden Patient. Solche wie deine Freundin sind auch nicht gerade die einfachsten... Aber hoffnunglos ist es auch nicht ganz, denke ich.

    Ab und zu kann ich auch schimpfen und jammern (nicht nur!) und ich errine mich wie meine Therapeutin ab und zu sagte: "Andere können sie nicht verändern, aber sie können sonst doch etwas tun".

    Nun muss aber auch erwähnt werden, dass es auch Therapeuten gibt die es überhaupt nicht leiden können wenn der Patient über seine Störung besser bescheid weiss als der Therapeut.
    Diese Therapeuten können dann auch sehr unangenehm werden.
    Es stimmt sicher auch! Dabei ist meistens der Patient schon auch Profit über seine Störung, weil er damit Erfahrung hat. ADSler sind damit geboren...

  6. #106
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    @ Strandgut:
    Mich hat gestört, dass ich von ihm nicht gesagt bekommen habe was ICH selber aktiv tun kann, er meinte das "Reden" mit ihm würde irgendwann von "alleine" helfen.
    Das heißt ich kann NUR hingehen und WARTEN, das hat mich wahnsinnig gemacht!
    Ich mein... toll, Quatschen tu' ich doch schon seit einem Jahr und es wird nicht wirklich besser.
    Vor allem, fand ich es eben schlimm, dass ich nicht über meine alltäglichen Probleme
    - die mich Belasten - reden durfte, sondern nur über meine Vergangenheit.
    Dabei stresste mich die plötzliche Klausurenangst - die ich vorher nicht mal im Abi hatte - und die aus dem UNI-Stress resultierende Zukunftsangst.
    Aus meine Sicht und Erfahrung, gehört zu eine gute Therapie auch dazu etwas tuen kann, einige Uebungen zu bekommen, einige konkreten Tips zu bekommen um selber aktiv zu werden. Natürlich ist auch möglich dass der Patient bei reden selber darauf kommt, aber mit Hilfe der Therapeut der ihm dazu bringt.

    lg

  7. #107
    howie

    Gast

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    es spricht nichts dagegen zur Therapie zu gehen.
    Wenn ich im Sportverein einen Trainer habe, ist das ja so ähnlich.

    es gibt ja Philosophen, die sagen, der Sinn des Lebens ist die Selbstvervollkommnung.
    De Facto will sich jeder ändern.

    Es gibt aber Leute, die sagen, sie sind zufrieden mit ihrem Leben und andere nicht (beide Fälle mit und ohne adhs.)

    ich versuche nur gegen das Depressive was zu sagen. (wobei ich nicht werte und auch nicht weiß ob depression nicht auch was gutes hat.)

    jeder (auch adhsler) ist ein Mensch mit Stärken um die einen andere beneiden und Schwächen, die andere gebenenfalls nerven.

    ICH FINDE HIER WERDEN ZU OFT DIE SCHWÄCHEN ÜBERBETONT!

    ich hab einen schwerbehinderten Cousin - der wirkt aber im Prinzip zufriedener als ich.

    ich hab einen Cousin der ist Sonderschüler gewesen, er und die Leute seiner damaligen Firma haben mich gelobt für s Moderieren beim Radio - auf der anderen Seite hat er eben einen Job, eine Freundin eine Wohnung, ein Auto,... alles Dinge (bis auf die Freundin) die ich noch nicht habe und noch haben will (ich will nicht die wichtigkeit vom Materiellen überbetonen, ich will sagen, dass er weniger offensichtliche Probleme hat als ich - und das obwohl er Scheidungskind ist und sein Vater schon viel trinkt (böse Familienumstände, widrige Gene!)

    schaut mal - dieser Knirps ist Autist - aber die Nature hat über ihn berichtet!
    Doctor Mad Science - YouTube

    weil hier Narzisten angesprochen wurden - über das Buch Psychopathen - hab ich ja schon berichtet
    narzisten haben zwar Problem mit der Liebe, wahrscheinlich verursachen sie mehr Scheidungskinder (bin nicht sicher, hab keine Studie zur Hand) - dafür gehen sie mehr kurzzeitbeziehungen ein, haben mehr Sex und geben also ihre "kranken" Gene häufiger weiter als andere
    IST DAS JETZT GUT ODER SCHLECHT?
    http://ink.library.smu.edu.sg/cgi/vi...ss_research%22

  8. #108
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 284

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    narzisten haben zwar Problem mit der Liebe, wahrscheinlich verursachen sie mehr Scheidungskinder (bin nicht sicher, hab keine Studie zur Hand) - dafür gehen sie mehr kurzzeitbeziehungen ein, haben mehr Sex und geben also ihre "kranken" Gene häufiger weiter als andere
    IST DAS JETZT GUT ODER SCHLECHT?
    Gut für den Narzisten, er hat seinen Spass ob er Andere Verletzt interessiert ihn nicht, er kennt ja nur sich.
    Schlecht für seine Kinder und Partner/innen da diese ein Leben lang unter dem Narzissmus leiden.
    Außer sie sind so selbstbewußt und stark, dann trennen sie sich, kehren dem Narzissten den Rücken zu, wenden sich ab um keinen Schaden zu nehmen.

    Ich kenne drei wirklich Narzisstische Menschen und bei keinem haben die Kinder wirklich die kraft einen Schlußstrich zu ziehen.
    Der Einfluss den diese Menschen auf die Psyche anderer ausüben ist riesig.

  9. #109
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Editiert. Ich möchte mich doch nicht dazu äußern.
    Geändert von Steintor (10.11.2013 um 18:22 Uhr)

  10. #110
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Schaden durch Psychotherapie ?

    Fliegerlein schreibt:
    Da kommt dann ganz schnell das Problem in's Spiel, dass der Betroffene es oft genug gar nicht wahrnimmt, wenn er anderen schadet.
    Bei der narzisstischen PS z.B. ist das der Fall.
    Dann schadet er/sie ja anderen - ich habe ja nicht gesagt, dass der Schaden aus der Perspektive des Betroffenen zu erkennen sein muss.
    Wenn man andere schützen muss, ist das eh ein extremer Fall und da muss man selbstverständlich etwas tun!

    Fliegerlein schreibt:
    Damit habe ich meine Persönlichkeit nicht verändert, ich habe sie erweitert.
    Welches Werkzeug ich verwende, bleibt nach wie vor meine Wahl, aber jetzt habe ich zum ersten Mal überhaupt eine Wahl.
    Das ist z.B. ein sehr schöner Ansatz einer Therapie auf die man sich als Patient gern einlässt.
    Sich zu erweitern, mehr Möglichkeiten zu haben ist ja wesentlich schöner als sich "auszulöschen", man möchte ja den Umgang mit seinem Problem lernen.



    mj71 schreibt:
    Aus meine Sicht und Erfahrung, gehört zu eine gute Therapie auch dazu etwas tuen kann, einige Uebungen zu bekommen, einige konkreten Tips zu bekommen um selber aktiv zu werden. Natürlich ist auch möglich dass der Patient bei reden selber darauf kommt, aber mit Hilfe der Therapeut der ihm dazu bringt.
    Ich hatte da wohl einfach Pech, oder die falsche Therapieform. Auch nach mehrfachen Nachfragen,
    was ich jetzt selber konkret tun kann, kam nix und nach eine Jahr wird man ja auch mal ungeduldig... :-/ xD
    Mit dem Uni-Psychologen habe ich auch oft darüber gesprochen, der meinte,
    dass ich es dann vielleicht mal mit einer VT versuchen sollte und hat mir Psychologen empfohlen, die er persönlich kennt.

    Jetzt weiß ich ja auf was ich bei einem Therapeuten achten sollte in den ersten "Kennenlerngesprächen"
    - bei der ersten Therapie war ich zu naiv und zu unkritisch, der Psychologe ist ja ein Fachmann/frau er/sie muss ja wissen was zu tun ist... :-/

Ähnliche Themen

  1. Psychotherapie
    Von Silwi im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 14.10.2013, 22:27
  2. Psychotherapie bei ADS
    Von fred727 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 28.07.2011, 11:51

Stichworte

Thema: Schaden durch Psychotherapie ? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum