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Diskutiere im Thema Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 77

    Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Mich würde interessieren wie das ganze abläuft. Bin mir ganz sicher dass ich Gewissheit haben möchte, am liebsten wäre es mir sofort, aber es geht leider momentan noch nicht (hat Gründe, die ich nicht beeinflussen kann aber auch net drauf eingehen möchte) aber ich hoffe doch dass ich in einem Jahr dann zu dieser Diagnose gehen kann.

    1.Seid ihr zum Hausarzt und hat er auch dann überwiesen
    2. Bei so einer Diagnose....was zahlt man da bzw. was muß man beachten wenn man bisher nicht psychologisch in Behandlung war. Ich brauche bisher keine Medikamten und daran wird sich auch nix ändern. Ich möchte das machen weil ich für mich Gewissheit brauche bzw. Antworten brauche.
    3. ich weiß jetz schon mal dass man sich vorher körperlich untersuchen lassen muss, wo macht man das?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Hallo FallingAngel

    mich hat mein Hausarzt überwiesen ,

    Am wichtigsten ist ,das die Diagnose von jemanden gemacht wird, wo sich auskennt mit ADHS ... so kann es sein , das du einen weiteren Weg in Kauf nehmen mußt ,

    Die Differenzialdiagnostik wird eigentlich von der Krankenkasse übernommen ,das sind solche Untersuchungen von Erkrankungen ,die eine ähnliche Symptomatik verursachen können wie AD(H)S

    - Schildrüsenerkrankungen
    - EEG (um organische Ursachen oder andere neurologischen Erkrankungen auszuschließen,zB der Verdacht auf Anfallsleiden)

    dann kommen noh diverse andere Untersuchungen dazu
    - körperlich-neurologische Untersuchung
    -Hör-und Sehtest
    -Intelligenztest....... Anamnese.... und sicher noch mehr Tests... also ein kleiner "Marathon"

    In Unikliniken zahlt man nix ,braucht aber ne Überweisung....
    von dir aus ist glaub die Uniklinik Würzburg am nähesten (ca 120 km) ,normalerweise genügt eine Überweisung vom Hausarzt ,da muß dann Neurologie/Psychatrie und Verdacht auf AD(H)S stehen ,sicher ist wenn man Uniklinik direkt anruft und nachfragt...

    bei niedergelassenen Ärzten kostet es fast immer und auch sehr unterschiedlich ca 4oo Euro sind nicht selten ,vor allem erst mal einen finden der das macht ...

    Am Besten wird sein ,dort wo du die Diagnostik machen möchtest ,zu fragen was du vorab erledigen kannst/mußt oder vielleicht auch nix und wie das dort speziell abläuft,vor allem sind zum Teil sehr lange Wartezeiten ,das mit einplanen ...

    ist wahrscheinlich unvollständig, hoffe das reicht dir

    LG Dori

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 114

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Hallo Falling Angel

    eine ausführliche Diagnostik zieht sich immer länger hin, bei Ärzten, die Dir innerhalb einer Untersuchung eine Diagnose verpassen wollen, ist immer Vorsicht geboten.

    Wenn man bedenkt, dass eine AD(H)S Diagnostik aus unzähligen Fragebögen, die bis in die Kindheit, ja sogar bis in die pränatale Phase zurückreichen, Vorlage der Zeugnisse, Lebensläufe,Screenings, neuropsychologische Screenings, Ausschlussdiagnostik, Differenzialdiagnostik, Verhaltensbeobachtung, EEG, MRT, Blutuntersuchungen, Schilddrüsenfunktionstest und einer ganzen Reihe mehr besteht, ist es für mich immer sehr verwunderlich, wie es zu 15-Minuten-Diagnosen kommen kann ( Budgetierung der Krankenkassen? AD(H)S-Diagnose als Ausweichgleis? Leidtragende nicht nicht nur die Falschdiagnostizierten, nein in erster Linie die wirklich Betroffenen, die in eine Schublade gesteckt werden, in die sie nicht hineingehören)

    Wenn es zur Diagnostik kommt, nervt einen vielleicht die Wartezeit, die vielen Termine, die ganzen Fragen und Antworten, in denen man sich oftmals recht rasch wiedererkennt, die irgendwie etwas mit dem eigenen Leben zu tun haben, hat man jedoch einen" Wissenden" Diagnostiker, der einen ausführlichen Rundumblick wagt und durchführt, ist dies Gold wert und bringt Sicherheit.

    Bis bald

    LG

    Frank

  4. #4
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Vielen dank für eure Antworten, habe mir schonmal weitergeholfen mit meinen Denkansatz.

    Wie viele Sitzungen braucht es denn so z.B. im Durchschnitt bzw. bei euch bis die Diagnose gestellt wurde? 3 oder 30 ??? Kann mir da leider gar nix vorstellen.

    Ja, denke dass sich würzburg schon mal ganz gut anhört, hab aber auch von spezialisten von Regensburg gehört. Sind die gut?

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Hallo Falling Angel

    Ähhhmmm ,mich darfste da nich zum Vorbild nehmen ,bei mir zieht sich das schon ne ganze Weile hin ,mache die Untersuchungen häppchenweise ... Schilddrüsenuntersuchung, EEG,neurologische Untersuchung, Hör-und Sehtest hab ich hinter mir .
    An der Uniklinik wo ich war ,wurde nur die Anamnese gemacht ,ist kurz zuvor der ADHS Arzt ,der die Tests macht gegangen ,so bin ich noch bei der Verdachtsdiagnose , aber den Rest mach ich jetzt auch noch ... na ja , bin kein Held mit Ärzten

    da werden dir dann sicher andere antworten

    LG Dori

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Hm, ja muß ich denn zuerst zum ADHS Arzt oder zuerst die körperl. Untersuchungen machen? Das hab ich jetz grad net gecheckt?

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Der ADHS-Arzt überweist dich zu anderen Ärzten für die körperliche Abklärung. Zumindest war das bei mir so und auch andere Mitglieder haben Ähnliches berichtet.

    lg
    lola

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    jo, lola sagt es , also zieh dir deine Turnschuhe an und losgehen kann der Marathon
    Na mit Terminen waren es bis jetzt ca 5 (HNO ,Augenarzt, Neurologe EEG, Hausarzt Blutabnahme,Anamnese in der Uniklinik )
    die vielen Termine ,wo ich auf Neuroleptika eingestellt werden sollte sind da nich mit bei , also so ne genaue Anzahl wird schwierig sein zu sagen , weil je nach dem was wiederum bei den Untersuchungen rauskommt du mit erneuten Terminen rechnen mußt .

    LG Dori

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 237

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    Dori schreibt:
    die vielen Termine ,wo ich auf Neuroleptika eingestellt werden sollte sind da nich mit bei
    LG Dori
    wege warum Neuroleptika? Intressiert mich bloß... Hatte da auch shcon n paar. So zeugs wie Atosil (Prometazin), Dipiperon (Pipamperon), Melperon (Melperon).... Zur Zeit hab ich Seroquel (Quetiapin) zum schlafen... Das zweit und drittt-genannte war nix gutt für mich total schlapp und trotzdem unruhig... uiui

    Edit:

    Ahja, das seroquel knockt mich nach ner std komplett aus. (is gut so bei mir)

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Mal eine ganz andere Frage zur Diagnose

    @GoodN8

    weil ich ziemlich unter "Spannung" stand/stehe ,Spannungskopfschmerzen und depressive Anpassungsstörung laut Neurologe und auch Schlafstörungen dabei sind ....
    .... hab die 5 Monate genommen ,muß sagen die Nebenwirkungen waren bei weitem mehr als die Wirkung ,so habe ich sie mit Einverständnis vom Arzt abgesetzt

    LG Dori

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