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Diskutiere im Thema Meine Irrfahrt zur Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    sorry falscher thread hehe

  2. #32
    Mumford

    Gast

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    Wintertag schreibt:
    und hat sie dir was gebracht ?
    Das frage ich mich, ehrlich gesagt auch.

    Für mich war das erstmal eine total komische Situation, so eine Gruppentherapie. Das ging aber fast allen so.
    Wir haben vorwiegend Achtsamkeitsübungen gemacht. Z. B. auf Geräusche im Raum zu achten. War gar nicht so einfach, wie ich feststellen musste.
    Zahlen aus Zahlenkuddelmuddel herauslesen war auch ganz lustig. Das war so einfach, dass sich gleich ein typischer ADHS-Pfusch-Fehler eingeschlichen hat.

    Jeder hat ein bißchen aus seinem Leben erzählt. Vieles kam mir sehr bekannt vor.
    Mit zwei Teilnehmern hatte ich sogar noch ziemlich lange gequatscht, außerhalb der Sitzungen.
    Das Gespräch endete schließlich mit einem Exkurs darüber, wie man die Welt verbessern könnte. War schon nett...


    Auf meiner letzten Sitzung waren die leider nicht mehr dabei. Da waren -außer mir- nur noch 4 Leute dabei. Ganz zu Anfang waren es vielleicht noch 15-20, oder so.
    Die medizinischen Fachangestellten (-übrigens alles Frauen-) haben das aber schon gut gemacht, muss ja für die auch komisch sein.

    Jetzt weiß ich nicht, ob ich mich da nochmal melden soll, wegen Weiterbehandlung.

    In naher Umgebung wäre das für mich wesentlich einfacher. Da müssten die mir doch eigentlich was vermitteln können, oder?

  3. #33
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    na und kannst du den jetzt feststellen, dass einiges in deinem leben bessser läuft, du konzentrierter sein kannst, wenn du darauf achtest z.B. ?

  4. #34
    Mumford

    Gast

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    Wintertag schreibt:
    na und kannst du den jetzt feststellen, dass einiges in deinem leben bessser läuft, du konzentrierter sein kannst, wenn du darauf achtest z.B. ?
    Naja, ich nehme meine Schwächen bewusster war und kann dann auch ein bißchen einlenken.
    Klappt manchmal sogar ganz gut, manchmal aber auch gar nicht.


    Schon alleine die Erkenntnis, wo meine Defizite liegen und was dahinter steckt, hilft mir sehr.
    Ob dadurch aber mein Leben etwas besser läuft, wird sich noch zeigen.

  5. #35
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    und mit einer medikamentösen behandlung willst du es jetzt nicht doch auch mal versuchen. Viele ( einschließlich ich) schreiben hier ja, dass es ihnen soviel gebracht hat und das dadurch ihr Leben besser läuft, was ja auch du für dich anstrebst, wie ich deinen Zeilen entnehme.

  6. #36
    Mumford

    Gast

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    Mit einer medikamentösen Behandlung bin ich noch etwas am hadern.
    Zwar habe ich in der Vergangenheit schon gewisse Erfahrungen mit diversen Substanzen gemacht (-und möchte diese Erfahrungen auch keineswegs missen-), aber der Gedanke eine Substanz (-Medikament, Droge... für mich ist das ein und dasselbe!-) REGELMÄßIG nehmen zu müssen, nur um klarzukommen, behagt mir nicht.

    Ist jedenfalls meine Sichtweise.

  7. #37
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    Aha, da dann wünsch ich dir jetzt einfach mal, dass sich deine Sichtweise Medis=Droge noch ändern kann.

    Ich selbst und jeder kennt das wohl, dem ADS diagnostiziert wird, hab auch sehr gehadert, ob ich Medikamente nehmen soll. Bei diesem Überlegungsprozeß hat mir ein Hineis eines anderen users damals sehr geholfen. ER/sie schrieb so etwa, wenn man eine Schilddrüsenüberfunktion oder Unterfunktion hat und deswegen ein medikament braucht, dann würde niemand mit sich hadern, nicht anders seh ich es bei MPH.

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    Hallo

    An Medikamenten nehme ich Medikinet Adult und eine Allergietablette.Das wars dann auch schon.

    Ich bin für mich selbst sehr kritisch was Medikamente angeht.Ich habe mich vorher wirklich sehr intensiv informiert(Ich glaube, da war ich im Dauer-Hyperfocus)Ich habe mich dann für MPH entschieden und es nicht bereut. Es ermöglicht mir Wege und Möglichkeiten zu sehen,die mir vorher verschlossen waren.
    Die Frage nach einer lebenslangen Einnahme stelle ich mir später.Jetzt gerade ist es aber so und ich kann es akzeptieren.

  9. #39
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Meine Irrfahrt zur Diagnose

    Mumford schreibt:
    Mit einer medikamentösen Behandlung bin ich noch etwas am hadern.
    Zwar habe ich in der Vergangenheit schon gewisse Erfahrungen mit diversen Substanzen gemacht (-und möchte diese Erfahrungen auch keineswegs missen-), aber der Gedanke eine Substanz (-Medikament, Droge... für mich ist das ein und dasselbe!-) REGELMÄßIG nehmen zu müssen, nur um klarzukommen, behagt mir nicht.

    Ist jedenfalls meine Sichtweise.
    Hallo Mumford,

    ich denke, es kommt immer darauf an, welche funktionierenden Kompensationsstrategien man hat und ob man damit zurecht kommt.

    Ich persönlich sehe die Medis als "Krückstock". Sie können mir helfen, auf unebenen Strecken nicht das Gleichgewicht zu verlieren und zu stürzen oder daraus resultierend einfach aufzugeben.
    Ich bin aber nicht durchgängig darauf angewiesen.

    Ich nehme die Medis z.B. nur noch bei der Arbeit oder wenn wirklich anstrengende Termine anstehen. Auch bei Besuchen eines Indoorspielplatzes leisten sie mir seeehr gute Dienste, weil ich sonst einfach allein durch die vorherrschende Lautstärke überfordert und gereizt bin.

    An Wochenenden oder freien Tagen nehme ich im Regelfall nichts. Das funktioniert aber auch nur, weil ich mit Hilfe der Medis neue Strategien / Strukturen schaffen konnte, die mir das Leben erleichtern.

    Fairerweise muss ich aber sagen, dass es im Moment wieder schlechter läuft. Irgendwas arbeitet da in mir und "sabotiert" mich. Aber das ist ok. Es ist eben immer ein Auf- und Ab.

    Probiere erstmal aus, wie weit Du so kommst. Coachings sind da z.B. auch eine schöne Sache...
    Und wenn es nicht so vorwärts geht, wie Du es gerne hättest, kannst Du immer noch auf eine medikamentöse Begleittherapie zurückgreifen.

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