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Diskutiere im Thema Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll... im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Adressen und Namen werden nur per PrivatNachricht also per PN ausgetauscht, allerdings sammeln wir alle sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Fachärzten, Therapeuten

    und anderen Angeboten. Von meinem Hausarzt lasse ich mir grundsätzlich keine Psychopharmaka verschreiben, da wäre eventuell mal ein sogenanntes großes Blutbild erforderlich,

    um auszuschließen das zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion, eine Anämie, ein Vitamin D Mangel oder eine hormonell (fehlende Testosterone, Östrogene ecetera) bedingte

    körperlich bedingte seelische Erkrankung auszuschließen ist und erst danach sind dann weitere Fachärzte hinzu zuziehen. Nur mal so zum Bleistift/Beispiel

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Ja, das AD vom Hausarzt einzunehmen war im Nachhinein ein Fehler, ich war in dem Moment aber halt einfach so verzweifelt, dass ich mir davon eine Besserung erhofft habe. Ein großes Blutbild hat der Hausarzt aber gemacht.

  3. #13
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Hallo ThreeMiles,
    erstmal gute Besserung. Hoffentlich kann dir bald geholfen werden, damit es dir besser geht.

    Was die Frage AD(H)S oder Depression angeht, nun ja, beide Erkrankungen haben zum Teil die gleichen Symptome und eine Depression ist auch eine der häufigsten Begleiterkrankungen bei AD(H)Slern, die allein schon wegen den Schwierigkeiten auftritt, die so mancher in seinem Lebensweg zu verzeichnen hat.

    Ich hatte bei meiner ADHS Diagnose damals auch eine Depression und wenn der Arzt der deine Testung vornehmen wird, erfahren genug ist und auch von deiner Depression weiß, wird er schon imstande sein zu unterscheiden, was nun ein mögliches AD(H)S ist oder von der Depression kommt. Falls bei dir die Diagnose AD(H)S gestellt wird, kannst du möglicherweise schon von der medikamentösen Therapie eine Besserung deiner Depression erwarten. Zumindest wird gesagt, das sich MPH auch auf die Depression des Patienten positiv auswirken kann.

    Grad wenn es einem schlecht geht, ist Geduld das Letzte, das man aufbringen kann aber ich würde mir das was dein Arzt gesagt hat zu Herzen nehmen und die nötige Zeit abwarten, bis du mit der MPH-Einnahme beginnen kannst.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Nochmal ein kleines Update zu meiner Situation: Das Elontril hat mir leider gar nichts gebracht, habe es nur für ca. 2 Wochen eingenommen. Wurde dadurch ein richtiges Nervenbündel, die Stimmungsschwankungen waren noch stärker als normal, die Konzentration hat sich dadurch kaum gebessert. Bin nun in der MPH-Einstellungsphase, momentan 20 mg Medikinet adult am Tag. Damit bin ich im Moment relativ zufrieden, auch wenn mir die Dosis noch etwas zu niedrig vorkommt und mir die Wirkungsdauer zu kurz ist. Nebenwirkungen habe ich zum Glück aber noch gar keine. Muss ich eben noch etwas Geduld haben, aber ich glaube zumindest, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 165

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Hi TreeMiles!

    Schön, dass Du inzwischen MPH nimmst und damit klar kommst!

    Wie lange hält die Wirkung des Medikinet adult bei Dir denn an?

    Futterst Du brav etwas vor oder zur Einnahme und ca. 3 Stunden danach, damit auch die zweite Dosis gut wirken kann?

    Weiterhin viel Erfolg damit und schöne Weihnachten!


    Muriel





  6. #16
    AlteEiche

    Gast

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    ThreeMiles schreibt:
    Nochmal ein kleines Update zu meiner Situation: Das Elontril hat mir leider gar nichts gebracht, habe es nur für ca. 2 Wochen eingenommen. Wurde dadurch ein richtiges Nervenbündel, die Stimmungsschwankungen waren noch stärker als normal, die Konzentration hat sich dadurch kaum gebessert. Bin nun in der MPH-Einstellungsphase, momentan 20 mg Medikinet adult am Tag. Damit bin ich im Moment relativ zufrieden, auch wenn mir die Dosis noch etwas zu niedrig vorkommt und mir die Wirkungsdauer zu kurz ist. Nebenwirkungen habe ich zum Glück aber noch gar keine. Muss ich eben noch etwas Geduld haben, aber ich glaube zumindest, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Hallo ThreeMiles!

    Es freut mich das du jetzt deine Diagnose hast und adäquate Behandlung bekommst. Manchmal muss man leider bestimmte Abläufe mitmachen in unserem Gesundheitssystem, ich musste sogar 18 Monate auf den Beginn der Diagnostik warten und diese hat noch mal mehrere Monate in Anspruch genommen.

    Mit Medikinet Adult solltest du schon 6-8 Stunden hinkommen. Das wichtigste ist wie schon über mir der Poster schrieb, das du bei der Einnahme etwas ißt. Das ist wichtig, sonst funktioniert die Retardstufe nicht richtig und das Medikament wirkt nur erheblich kürzer. Es ist auch wichtig, je nach dem wie schnell du unterzuckerst, öfter mal was zuckriges zu trinken, kleine Zwischenmahlzeiten einzunehmen. Einige Betroffene haben Traubenzucker dafür dabei, las ich mal.

    Es ist mir auch aufgefallen, das man mit dem Medikament wacher ist und das ist für uns, die wir immer ein wenig auf unserer Leitung stehen äußerst angenehm. Darin liegt dann auch unser Problem begraben. Dadurch neigen wir dazu etwas mehr als nötig zu nehmen, mißbrauchen das Medikament aber als Leistungsverstärker und Befindlichkeitsförderer. Dafür ist es ja nicht gedacht. Mir ist jetzt bewußt geworden, das das Medikament wirklich nur ganz gezielt gegen die speziellen ADHS Symptome wirken sollte. Hilfreich ist es sich dafür mehr mit den Symptomen zu befassen, die mit der ADHS verbunden sind und zu schauen und notieren welche man selbst hat und wie sie sich bessern bei der MEdikation. Nach und Nach kann man dadurch dann seine individuelle Dosis finden.
    Ich betone "Nach und Nach". Ich wollte einfach zu schnell und zu viel auf Einmal durch MPH verbessert haben, das führte zu einer schnellen Steigerung.
    Jetzt muss ich mühsam abwärts gehen mit meiner Dosis, damit es für mich wirklich passt.

    Es reut mich derweil das ich nicht geduldiger bei der Justierung des Medikaments gewesen bin. Nun ist es schwerer das ganze Zurückzufahren. Es ist eben nötig das wir das Medikament kontrollieren und nicht das Medikament uns ...


    Hoffentlich kannst du deinen Weg finden!

    Alles Gute dabei

  7. #17
    ellipirelli

    Gast

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Muriel schreibt:


    Futterst Du brav etwas vor oder zur Einnahme und ca. 3 Stunden danach, damit auch die zweite Dosis gut wirken kann?

    ????? kennen das noch andere so??

    das ich nach einiger Zeit nochmal was essen sollte, höre/lese ich das allererste Mal---- und würde evtl erklären, warum ich in so tiefe Reboundlöcher gefallen bin..

  8. #18
    AlteEiche

    Gast

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Das ist nicht unbedingt im Zusammenhang mit der Retard Wirkung notwendig, da gehts so weit ich weiß nur um die Magensäure. Das auch nur bei der verzögerten Freigabe in der Pelletstechnik. Bei anderen Freisetzungstechniken ist das nicht unbedingt im Sinne der Retard-Wirkung nötig. Jedoch im Sinne der dauerhaften Versorgung des Körpers mit Energie ist das ein wichtiger Punkt. Je nach dem wie die jeweilige Konstitution ist, ist Essen wichtig. Ich z.b. bin recht stattlich, ich habe immer genug Reserven am Start und kann bis zum Abend nichts essen und trotzdem viel Powern. Dann kann es aber sein das die Ritalinwirkung nicht mehr optimal ist.

    Besser für eine durchgängige Wirkung sind regelmäßige Mahlzeiten, bzw. Energiezufuhr. Das kann dann auch gerne ein Glas Cola sein oder Saft, hauptsache Zucker. Der ist auch fürs Hirn dann schnell verfügbar. Ich entsinne mich das Barkley das auch so anmerkte in einem Vortrag: ADHSler sollten ihren Blutzucker hoch halten. Ist auch logisch! Gibts doch entsprechende Daten das die Glucose Versorgung im Gehirn in einigen Regionen erschwert ist.

    Vielleicht ist das auch die Ursache wieso bei einigen ADHSlern die Diät und der Zuckerverzicht eine vermeintliche Besserung der Symptome mit sich bringt: Durch Mangel an Zucker fährt das ganze System runter und der ADHSler wird zwar ruhiger, aber auch weniger agil. Geistig wie Körperlich. Allerdings nur (m)ein persönlicher spekulativer Verdachtsmoment. Den letzten Absatz also nicht zu wichtig nehmen bitte.

    MFG
    Geändert von AlteEiche (24.12.2013 um 18:36 Uhr) Grund: Typos; Sinn

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 165

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Liebe Elli,

    manche MPH - Präparate wirken unabhängig von der Nahrungsaufnahme.

    Medikinet retard und adult brauchen jedoch sowohl für die schnell wirkende Dosis als auch für die retardierte Dosis etwas fetthaltige Nahrung (einen Schokokeks, ein Salamibrot...), damit diese optimal genutzt werden können.

    Probier's einfach mal aus, ob es bei Dir einen Unterschied macht.

    Ob sich Reboundeffekte durch mehr oder weniger Nahrung verändern, weiß ich nicht.

    Ich habe mit schnell wirkendem Medikinet, also den Tabletten eingeschlichen und habe in den ersten Wochen einige Rebounderlebnisse gehabt.
    Das hat sich jedoch bereits in der Einschleichphase wieder gegeben.

    Ich kam mit dem Medikinet adult nicht so gut zurecht und bin bald auf Concerta umgestiegen. Unabhängig vom Essen bin ich damit gleichmäßig medikamentiert und auch abends noch einigermaßen einsatzfähig.

    Muriel

  10. #20
    ellipirelli

    Gast

    AW: Depression oder ADS? Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll...

    Hallo, Muriel---- Nahrungsaufnahme ist/war mir klar. Nur von dieser NOCHmaligen Nahrungsaufnahme nach einigen Stunden (und jetzt das sie fetthaltig sein soll!) habe ich noch nie gehört..
    Momentan egal, med.adult ist erstmal passè..
    werde das mit der Ärztin ansprechen

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