Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 28

Diskutiere im Thema Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    Hallo planlos,

    also ich habe genau dieselben Ängste wie du, ich kann mich an einen Satz aus meiner Kindheit erinnern, der von meiner Mutter stammt und den ich oft zu hören bekam: "Kind du heulst schon vor den Schlägen!".
    Mir wurde in den 7 Jahren sei meiner Diagnose mehrfach von AD(H)S-Spezialisten, unter anderem auch von Cordula Neuhaus erklärt, diese Ängste gehören zum Störungsbild AD(H)S. Seit meiner Diagnose, beschäftige ich mich intensiv mit meinem Störungsbild (AD(H)S-Coaching, AD(H)S-Paartraining, AD(H)S-Elterntraining, AD(H)S-Selbsthilfegruppe usw.) und habe fast alle Bücher (die es in Deutsch gibt) zu diesem Thema gelesen, in jedem Training und in jedem Buch stosse ich auf genau diese Angstsymptome bei der Störungsbildbeschreibung.

    Diese Ängste kommen daher, dass wir von Geburt an anders sind, als nicht von AD(H)S betroffene und seitdem vielles in den Augen anderer falsch machen, was wir aber aufgrund unserer Störung unabsichtlich, unbewusst machen. Oft wird es uns aber von unserer Umwelt nicht abgenommen, dass wir nicht absichtlich handeln, sondern unbewußt oder das Handeln (bei emotionalen Dingen) nicht stoppen können.
    Ist aber definitiv so!
    Dadurch haben wir natürlich im Laufe unseres Lebens viele negativ Erfahrungen gemacht und bei AD(H)S überwiegen diese schlechten Erfahrungen gegnüber den positiven. Somit ist unser Gehirn darauf getrickert vorsichtig zu sein, da wir ja nicht freiwillig schlechte Erfahrungen machen wollen und das äußert sich in Ängsten, die oft auch zur Vermeidung der Situation führen. Das blöde daran ist, unsere Befürchtungen und Ängste werden allzu oft bestätigt (weil wir einfach eine andere Art zu handeln oder nicht handeln haben, die uns immer wieder ins Fettnäpfchen laufen lässt).

    Meinen Vorrednern/-schreibern stimme ich voll zu, das Ängste Komorbiditäten (Begleiterkrankungen, verursacht durch unsere Störung) von AD(H)S sind, ich habe auch eine ausgeprägte Spritzenphobie, die als Komorbidität zahlt. Dazu kannst du noch Angst vor Spinnen, Schlangen, Blut, Höhe, Enge etc. zählen, aber deine Ängste sind meiner Meinung nach definitiv keine Komorbidität sondern gehören zum Störungsbild.

    Mein Rat, such dir einen Psychiater, der sich mit AD(H)S gut auskennt (dazu nicht den Arzt fragen sondern andere von AD(H)S betroffene) und lass dich ausführlich diagnostizieren, dann bist du wirklich einen Schritt weiter.

    Dein jetziger Arzt hat meiner Meinung nach keine Ahnung von AD(H)S, erstens würde er dann erkennen, dass deine Ängste vom AD(H)S kommen und zweitens würde er dir ohne eindeutige Diagnose kein MPH verschreiben.

    Ich denke du hast Ad(H)S, erstens wegen deiner total passenden Angstsymptome und zweitens weil MPH so gut bei dir wirkt.
    Meine Therapeutin, die auch die Selbsthilfegruppe leitet, sagt immer, wer auf MPH anspricht hat AD(H)S, wer nicht, dem wird so übel, der probiert es kein zweites Mal.

    Aus meiner langjährigen Erfahrung, auch schon vor der Diagnose, weiß ich dass du Ängste wenig mit Medikamenten behandeln kannst,
    außer vielleicht Hallutinationen und ich mit meinen Ängsten leben und umgehen lernen muss.
    Natürlich musst du Ängste mit Medikamenten behandeln, wenn du starke soziale Schwierigkeiten hast.

    Aber das Problem bei AD(H)S ist und besonders bei dem eher Träumertyp wie ich, die meisten Mittel gegen Ängste sind starke Antidepressiva, die dich "einnebeln" und alles um dich herum gleichgültig erscheinen lassen. Die Angst ist dir also "wurscht".
    Meine Therapeutin meinte, wenn ich wie ein Zombie rumlaufen will, kann ich Medikamente gegen meine Ängste nehmen, aber weg sind sie damit noch lange nicht. Sie meinte ich will doch bestimmt eher, das ich aktiver werde und mein verschlafenes Leben aufhört. Wie recht sie hatte, das Lebensgefühl mit Medis ist unschlagbar, ich möchte meine verschlafenen 40 Jahre um keinen Preis zurück.

    Ich mache wegen meiner Ängste schon länger ein AD(H)S-Coaching und ich kann dir berichten, was ich bisher gelernt habe und hoffe die Tipps helfen auch dir:

    1. such dir einen auf AD(H)S spezialisierten Therapeuten, Vorteil, der findet keine Situation lächerlich, weil meistens selbst betroffen
    2. wenn du ein größeres Problem hast, such ihn auf und besprich mit ihm, wie du mit dieser Situation umgehen sollst (nimmt viele Ängste schon vorher)
    3. Bereite dich auf Situationen, die dir Angst machen, gut vor, wenn du alle Eventualitäten weißt, kannst du dich gut draufeinstellen.
    4. da ich ähnliche Ängste habe, darfst du mir auch gerne persönlich deine genauen Situationen schildern,wenn du magst, wahrscheinlich habe ich einige selbst erlebt und kann dir konkret sagen, wie ich mit der angstmachenden Situation umgegangen bin (würde hier zu lang)
    5. wer gute Erfahrungen mit Bachblüten gemacht hat, sollte mal da nach Hilfe schauen, die helfen auch bei Ängsten
    6. lies Bücher zum Thema AD(H)S, da findest du auch viel Hilfe, ich stehe auf Bücher von Barkley, von dessen Bücher konnte ich das meiste mitnehmen, besonders auch im Bezug auf meine Ängste
    7. schau dich mal nach einer Selbsthilfegruppe in deiner Gegend um, du wirst feststellen, viele kennen deine Ängste und schwierigen Situationen
    8. wenn es um Situationen mit anderen Menschen geht, überwinde dich (ich weiß das ist nicht so einfach, bringt aber enorm viel) und teile
    ihnen deine Ängste mit und was bei dir geht und was nicht

    Beispiel zu 8:

    Ich habe ja eine ausgeprägte Spritzenphobie und seit ich immer alle Ärtzte und Krankenhäuser über meine Reaktionen in Angstsituationen aufkläre und dazu auffordere, (leider erst seit 3 Jahren) sich das groß in der Akte zu notieren, muss mann plötzlich bei mir im Krankenhaus nicht mehr routinemäßig Blut abnehmen, sondern nur bei wirklichem Bedarf, vorher bekomme ich ein betäubendes Pflaster aus der Kinderabteilung, werden mir Antibiotika nicht über den Tropf sondern in Tabletten Form gegeben und ich bekomme auf meinen eigenen Wunsch bei Bedarf eine Vollnarkose, da eine Spinalanästhesie bei mir nicht funktioniert (da habe ich schon heftige Erfahrungen hinter mir).
    Auch der Zahnarzt kann vieles bei mir (außer natürlich eine Wurzlbehandlung) ohne Spritzen machen, funktioniert super....



    Ich mach jetzt mal fürs erste Schluss hier, sonst wird es noch ein Roman und hoffe dir ein bißchen weitergeholfen zu haben.

    Liebe Grüße
    Natalie
    Geändert von Natalie ( 3.10.2013 um 11:08 Uhr)

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    hallo

    und danke für eure Antworten.
    besonders dir Natalie für deine Mühe beim Schreiben.
    Ich werde auch zur Zeit diagnostiziert,und die Psychlogin ist auch eine ganz fitte und auf die Diagnostik bei eventuellen ADHSlern spezialisiert.

    Desshalb begeb ich mich ja in deren Hände,damit ich nicht auf der falschen Spur fahre und noch darauf beharre(Ich habe aber doch Adhs ,ob ihr lieben Psych.............. und so weiter wollt oder nicht)
    Also ich bin auch total durcheinander,weil ich mit einer Angststörung nun überhaupt nicht gerechnet hätte.Und dann noch der Gedanke:Wie ferkläre ich es nur den anferen
    Gruß erstmal.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    generalisierte Angststörung hat gewisse ausschlusskriterien zur adhs. Und ich denke mal wenn du komplett zufrieden gewesen wärst mit dem medikinet, dann wärst du ja nicht auf dasd diagnostiziert oder untersucht worden. Eine Angststörung kann auch eine Komo0rbidität der ADHS sein. MUSS aber nicht. Normal müsstest du bei einer angststörung auf medikinet mit angst oder zumindest Depressionen reagieren, denke ich mal. wäre zumindest logisch .Kombiniereb geht, wobei meines erachtens alles Ritalin ähnliche methylphenidat nicht so günstig ist zum kombinieren mit SSRI zum Bsp. Ausserdem sind Amphetamine bei angstgestörten etwas besser, obwohl es auch da fälle gibt die das dann haben verstärkt. Also´ich weiss ja nicht warum du unbedingt dein Medikinet weiternehmen willst, denn wenn du eine generalisierte angststörung hast, dann verstärken auch die Mittelchen dagegen die Konzentration. Üblicherweise sind das manche SSRI oder SNRI wie venlafaxin , die bei angststörungen in höherer Dosis als bei Depressionen eingenommen werden oft. Muss aber nicht sein. Bei mir hat venlafaxin in der hinsicht nur in hoher Dosis seinen dienst getan, cipralex garnicht mehr geholfen und jetzt kucke ich mal mit sertralin und bin ganz zufrieden.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    Natalie schreibt:

    Meinen Vorrednern/-schreibern stimme ich voll zu, das Ängste Komorbiditäten (Begleiterkrankungen, verursacht durch unsere Störung) von AD(H)S sind,
    Ich denke du hast Ad(H)S, erstens wegen deiner total passenden Angstsymptome und zweitens weil MPH so gut bei dir wirkt.
    Meine Therapeutin, die auch die Selbsthilfegruppe leitet, sagt immer, wer auf MPH anspricht hat AD(H)S, wer nicht, dem wird so übel, der probiert es kein zweites Mal.

    Aus meiner langjährigen Erfahrung, auch schon vor der Diagnose, weiß ich dass du Ängste wenig mit Medikamenten behandeln kannst,
    Liebe Natalie, da muss ich dir leider wiedersprechen, eine generalisierte ANgststörung ist definitiv was anderes als eine Komorbidität zur ADHS. Das ist ein ganz anderes Diagnosebild. Dass auch ADHSler angststörungen entwickeln können wegen dem was du erklärt hast, ist auch richtig, aber bitte verwechsle nicht äpfel mit Birnen. Und weil ein medikament "wirkt" oder nicht, heisst das nicht dass der Patient gleich die Diagnose hat. Oft wirkt es eine Zeitlang und dann nicht mehr. Ich habe auch eine Angststörung mit der ADHS und weiss wovon ich rede. Und dass einem Antidepressiva zunebeln wäre mir auch neu. Am anfang sicher, weil bei den an gst´neurotikern eine höhere Dosis oft gegeben werden muss. Und eine Phobie hat nichts , aber auch Garnichts mit einem Bild einer generalisierten Angststörung zu tun. Garnichts! Nicht böse sein, aber ich habe Psychologie studiert und daher weiss ich auch bisschen was drüber .

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    Hallo noubamofi,

    ich bin nicht böse, ich war hier nicht der eizigste der eine Komorbidität von AD(H)S bei planlos vermutet hat. Die Beschreibungen von planlos passen halt so gut zu meinen Ängsten und die sind durch AD(H)S verursacht bzw. werden dadurch verstärkt. Ich bin da immer wieder mit meiner Psychotherapeutin dran und sehe dann immer wieder, wie mir mein AD(H)S bei der Bewältigung der Ängste im Wege steht.
    Ich denke die Ängste von planlos sind nach der Beschreibung noch "lebbar", bei einer generalisierten Angststörung geht man ja nicht mehr aus dem Haus. Ich zweifle die generalisierte Angsstörung deshalb an und habe daher Ad(H)S vermutet.
    Warten wir es ab, was die Diagnose sagt...

    Gruß
    Natalie

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    Hallo alle zusammen,
    war mal kurz verreist,aber nu wieder da.
    bin auch schon ganz gespannt,was denn nun bei der Diagnose endgültig rauskommen wird.Denkt an mich.Termin diese Woche.
    Alles sehr unübbersichtlich zur Zeit für mich.Na ja mal schauen .Grüsse an alle.

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    ich drücke dir die Daumen, viel Erfolg egal was rauskommt.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    Hi planlos,


    ja ich bin auch zu einem superfitten Psychotherapeuten gegangen, der sogar für das Gericht diagnostiziert, bei mir ist er auf dissoziative Störungen gekommen, der Psychiater erst auf larvierte Depression, nur habe ich ja keine großen Traumatisierungen in der Kindheit gehabt.

    Sei aber vorsichtig, mein Therapeut besass viele therapeutisches Testinventar, dennoch lag er falsch, ich hatte dann auch vom Psychiater bis zu 7 Diagnosen gehört,

    - larvierte Depression,
    - endogene Depression,
    - dissoziative Störung nicht näher bez,
    - dann waren es Anpassungsstörungen,
    - keine ADHS wieso auch
    - minus Symptomatik Schizophrenie
    - ach eher Persönlichkeitsstörungen schizoid, dann ängstlich

    - eher Schizophrenes Kontinuum....(meine Mutter, Bruder sind in der Zeit schizophren geworden.

    ich wurde schon ganz irre dabei, bis er dann doch nachgab, nachdem er meine Frau interviewte dass es auch dabei eine Aufmerksamkeitsstörung sei.

    Ich bat dann, um den Test an der Uni, und siehe da zuerst dachte der Junge Arzt auch an Phobien und idiopathische Symptome, dann durch den Test, mittels Computer (Aufmerksamkeitstest, IQ- Test, und Konz. Test ,kam dann ein anderes Bild heraus.

    Aufmerksamkeitsstörungen gibt es auch bei Minussymptomatik Psychose, Angststörungen, Phobien, dissoziativen Zuständen, ADS/ ADHS.

    Wenn Du unter MPH stehst, dann ist Deine Aufmerksamkeit gebessert. erst wenn Du das absetzt, hast Du wieder das Vollbild.


    Ich hatte bevor ich Citalopram nahm (SSRI) auch Panikattacken, häufiges Herzrasen, dissoziative Zustände (mit den Ängsten) begleitet.
    Spannungskopfschemerzen, Darmbeschwerden, illusionäre Verkennungen....Kloss im Halssyndrom, depressive Verstimmungen mit Suizid gedanken. Albträume schlimme Träume Schwindel (unspezifisch, und Schwankschwindel)

    Angst vor Insekten...tja was ist das bloss,


    Nachdem ich den SSRI genommen hatte gingen die Angstzustände als erstes zurück und verschwanden voll.
    Auch so ein inneres Erschrecken war weg, beim Autofahren, und die Depression ist deutlich weniger, bis ganz weg, Benebelt fühle ich mich nicht das ist so ok , aber die Aufmerksamkeitsstörung kam voll heraus.

    Vorher hatte ich eine Art Warnanlage stand häufig unter Adrenalin, dass ist jetzt doll gedämpft, Es ist wie ein Schmerzmittel, aber ich lasse Türen offen vergesse viel, und auch enthemmt und mir ist vieles egal, lasse aber auch viele Gegenstände fallen, da war klar das ich ADS haben könnte, dazu bin ich immer oft Antriebsgemindert oder langsam, und völlig unsortiert im Kopf und im Leben, ich vergesse sogar meine Tochter, im Kiga so schlimm ist das.

    Ich würde an Deiner Stelle die Diagnose noch mal in einer guten spezialisierten Klinik ambulant absichern, dort schauen mehrere Leute auf die Symptome und besprechen das im Team, es gibt einen Professor als Chefarzt und, der guggt da genauso drauf.

    ADHS mit so viel Komorbitäten ist äusserst kompliziert, genauso wie Borderliner Pat. da wechseln die Symptome oft.

    Dazu gibt es einen MMPI_ Test zB einen Minnesota, multiphasic, Personality Inventory...bei dem Deine Persönlichkeitsstörung ausgeschlossen werden kann oder exakt definiert werden kann.
    Das Dingen hat ein Psychologe nicht einfach so in der Schublade. Die Tests kosten viel Geld.

    Bitte sichere die Diagnose nochmal in einer Klinik ab. Sage immer, dass sollen sie Dir schriftlich geben. Ein einzelner Mensch kann sich immer irren. Ist leider so....Ich weiß das deswegen, weil meine Kleine Tochter schon wilde Diagnosen hatte, und wir dann von Pontius nach Pilatus gelaufen sind. Bis wir dann die richtige Klinik und Behandler gefunden hatten.

    Mein Hausarzt Allgemeinmedizin u. Klass Homöopathie lag noch am nächsten bei mir drann, BPS mit ADHS ich solle mal zum Psychiater absichern, am Ende soll es eine schizoide Persönlichkeit, mit larvierter Depression, schizophrenes continua, e...dissoziative Störung gewesen sein,....

    Also bitte am Ende kam es mir wie Stille Post vor zw. Hausarzt Psychiater und Gerichtspsychologe (Gerichtlicher Gutachter).

    Ich hatte übrigens immer eine Ahnung, dass es ADS sein könnte bei mir.

    LG Timo

    PS Ach so übrigens, die "erkannten" das bestimmt auch nicht, weil ich im laufe der Zeit gelernt habe zu foccussieren bzw. hyperfoccusieren, dh in einer Therapiestunde wirke ich voll konzentriert, und das kann ich so 2 Stunden aufrecht erhalten, Erst im Laufe des Tages kommen die großen Aussetzer.

    So kann ich das verbergen, denke ich, das erkennnt keiner, erst wenn man in mein Büro kommt das Chaos bemerkt, oder Küchenschränke aufmacht

    oder mich länger kennt, bemerkt man was. Meine Frau hat erst nach 13 Jahren das so richtig bemerkt so lange konnte ich das kompensieren..... deswegen das können nur spezielle Testverfahren entlarven......
    Geändert von Timotheus (22.10.2013 um 01:50 Uhr)

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    Hallo
    also junge Psychologin:generalisierte Angststörung und keine adhs von ihr an mich diagnose

    ältere psychologische psyhotherapeutin sagt ne ne adhs mit gereralsierten angststörung.

    Werd noch irrrre!!!!!!!!!!!

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL

    Hi planlos,

    hmm, also, bevor ich MPH bekommen habe, hatte ich quasi dauernd Angst. Aber ich wusst nicht mal genau vor was.
    Aber meine grösste Angst, auf der der ganze Angsteisberg aufgebaut war, war die Angst, den Halt zu verlieren.

    Ich hatte am Abend panische Angst vor dem neuen Tag, weil ich mich selber nicht in mir selbst festhalten konnte.

    Als Primarschülerin entwickelte ich bestimmte Zwänge, die mir ne Pseudosicherheit vorgaukelten und schliesslich in ner Essstörung endeten.
    Trotz MPH habe ich hie und da mal immer wieder Angst, aber dafür gibt es dann meistens nen Auslöser.

    Es kann schon sein, dass Deine Angstsymptomatik die gesamten ADHS-Symptome überdeckt.
    Also ich persönlich, würde eher der älteren erfahrenen Fachperson mit Erfahrung glauben.
    Denn es braucht schon etwas Uebung, eventuelle Komorbiditäten von ADHS zu erkennen.

    LG Nicci
    Geändert von Nicci (26.10.2013 um 23:48 Uhr)

Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Nicht ADHS, sondern Angststörung. Jetzt Sertralin.
    Von Melone im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 11.04.2012, 09:02
  2. ADHS und generalisierte Angststörung - Symptomüberschneidung?
    Von yash im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 5.03.2012, 21:20
  3. ADHS, Angststörung, Depressionen- ewiger Kreislauf?
    Von Jazz im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 2.06.2011, 15:30
  4. Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 16.02.2011, 15:22
  5. ADhs und was noch paar tips wären toll
    Von flietzer im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 29.03.2010, 20:13

Stichworte

Thema: Statt Adhs eher eine Angststörung,na TOLL im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum