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Diskutiere im Thema Zweite Diagnostik - ja oder nein? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #61
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    @ PADHS

    Ich bitte dich nun zum 2. Mal:
    Bitte lass mich bei deinen "Verbesserungen" und Erläuterungen meiner Beiträge wie du sie siehst, und auch deine Ausführungen warum und wie ich deiner Meinung nach (re)agiere, aussen vor. Ich empfinde dies als anmaßend und es nervt mich ungemein.

    Gruss und Danke creatrice

  2. #62
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Man man,

    gibt es eine Zusammenfassung von dem nun, was jetzt zu tun wäre?
    Eine weitere Diagnostik ist auf jeden Fall mal ganz gut - erst recht, wenn man sich total falsch beraten fühlt oder wenn bestimmte Dinge nicht in Betracht gezogen worden sind (siehe Alex Nachricht).

    Weiß schon gar nicht mehr, ob ich hierzu was geschrieben hatte oder nur mitgelesen hatte.

    So auch wenn's wohl nicht das Beste ist, trotzdem muss ich "senfen":

    creatice und PADHS kann ich jedoch in beide Richtungen gut verstehen und irgendwie gebt ihr euch beiden da nix.
    Der folgende Satz ist wirklich sehr sehr unglücklich und nur deswegen schreibe ich nun dazu was, weil er eine Trigger-Gefahr darstellt und nur deswegen soviel "geblubbt" (diskutiert)wurde.
    Nun "blubbe" ich auch:

    Wer ADHS hat, hat es auch (nachweisbar) seit der Kindheit, auch mit Hochbegabung, als Frau und vom unaufmerksamen Subtyp, denn da gibt es auch trotz Angepasstheit und sehr guter Noten typische Begleiterscheinungen, die im Zeugnis auftauchen.
    Weil das so klingt wie:

    Code:
    if ( person.hasDisorder("ADS") == true && person.isGender("female") == true ) {
      Person hat nachweisbar seit Kindheit diese Störung
      Person ist hochbegabt
      Person hat sehr gute Noten
      Person hat im Zeugnis Hinweise auf diese Störung
    }
    Und eigentlich heißt es das auch.

    Aber was ist, wenn ein Nachweis fehlt oder vernichtet wurden?
    Was ist, wenn die Person nicht hochbegabt ist?
    Was ist, wenn die guten Noten fehlen?
    Und was ist, wenn die Hinweise immer nur das Gute sehen wollen?

    Ich weiß, so war es nicht gemeint, aber genau das steht da leider. Und trigger-di-trickt mich.

  3. #63
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Wenn Nachweise fehlen, liegt es im Ermessen des Arztes, ob er darauf verzichten möchte..... wenn sogar Hinweise für ein Bestehen der Erkrankung seit Kindheit (z.B. im Fragebogen Angehörige , hier NICHT Zeugnis) fehlen, dann darf er keine Diagnose stellen.


    In dem Satz steht auch das Geschlecht....... wird jetzt auch davon ausgegangen, dass ich meine, nur Frauen könnten ADHS haben?


    Es tut mir ehrlich leid, wenn dieser Satz einige triggert, das war wirklich nicht meine Absicht!

    Ich denke doch aber, da ich sonst eher nicht der "Fettnäpfchentreter" bin, und auch nicht durch radikale Meinungsäusserungen auffalle, muss man nicht jedes Wort (in einem Satz) drehen und wenden, und mit Goldwaage und Argusaugen Dinge reininterpretieren, die recht offensichtlich nicht so (dargestellt) gemeint sind.

  4. #64
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    creatrice schreibt:
    In dem Satz steht auch das Geschlecht....... wird jetzt auch davon ausgegangen, dass ich meine, nur Frauen könnten ADHS haben?
    Wo?
    Ne, das stand da nicht. Du hattest es nur eingegrenzt auf weibliche Personen mit ADS (Schnittmenge also von "allen Betroffenen mit ADS" und "allen weiblichen Personen") ... ist ja auch in meinem Pseudo-Code berücksichtigt als Vorbedingung.


    creatrice schreibt:
    Ich denke doch aber, da ich sonst eher nicht der "Fettnäpfchentreter" bin, und auch nicht durch radikale Meinungsäusserungen auffalle, muss man nicht jedes Wort (in einem Satz) drehen und wenden, und mit Goldwaage und Argusaugen Dinge reininterpretieren, die recht offensichtlich nicht so (dargestellt) gemeint sind.
    Das kann man nie wissen,... . Goldwaage, Aurgusaugen .. hmm ... ne, ich lese sowas eigentlich sofort so wie das da steht (meist jdoch parallel 1Mio andere Dinge, wenn es zu mehrdeutig war).
    Also meine vereinfachten Codezeilen da, praktisch was ich sofort dachte... das macht einfach *schwupp* und schon ist es da. Und dann muss man nachsehen (nochmal lesen), wie man das noch gemeint haben könnte. Und dann lese ich das nochmals bewusster und komme dann wieder zu dem Ergebnis, weil das ja auch so da steht, und bin verwirrt.
    Das, was du meinen könntest, konnte ich erst nach der ganzen Debatte da verstehen - glaube ich.

    Wir bräuchten mal eine ultimative Sprache ohne soviel Schwurbel.

  5. #65
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Ooooch ich finds nicht schlimm, Missverständnisse klären ist auch eine Übung (zumindest für mich).

    Die Eingrenzungen, die ich vornahm, waren nicht nur das Geschlecht, sondern bezogen sich u.A. auch auf die Hochbegabung und die guten Noten. (In Bezug auf deine Fragen danach.)

    Ich wollte mit meinem überspitzten Kommentar auf das subjektive Herauspicken einzelner triggernder Aspekte aufmerksam machen.

  6. #66
    NorthLight

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    streamy: ich glaube, jetzt hast du creatrice Aussage aber ein bisschen falsch rum gelesen ^^ So wie ich es verstanden habe, meinte sie, dass man TROTZ hoher Intelligenz nachweislich Auffälligkeiten in der Kindheit gehabt haben muss, um die Diagnose ADHS zu erhalten. Wie man diese Auffälligkeiten nachweist, ist im Zweifel sicher egal, Zeugnisse hat schließlich nicht mehr jeder.
    Jedenfalls meinte creatrice ganz sicher nicht (das bilde ich mir jetzt mal ein, herausgelesen zu haben), dass man hochbegabt sein muss, um ADHS zu haben. Und ich glaube, so hattest du das jetzt verstanden, oder?

    Was für ein Wirrwarr um ein paar Wörter!

    Meine ursprüngliche Frage in dem Thread hat sich ja aber nun soweit beantwortet, denke ich. Eine zweite Diagnostik werde ich auf jeden Fall machen, nur die Frage nach dem Zeitpunkt ist noch offen. Im Moment schwirrt mir so viel im Kopf herum und ich habe so viele Baustellen, dass das nicht unbedingt noch dazu kommen muss.
    Ebenso verhält es sich mit der Sache mit der Hochbegabung. Effektiv schwanke ich zur Zeit in der Uni zwischen völlig unterfordert und völlig überfordert und weiß nicht, was ich daran ändern könnte. Und wie vor allem.
    Was ADHS angeht: eine Freundin meinte gestern zu mir, wenn sich eine Sache so innerlich richtig anfühlt, kann sie nicht völlig falsch sein.

  7. #67
    tambourinist

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    NorthLight schreibt:
    Was ADHS angeht: eine Freundin meinte gestern zu mir, wenn sich eine Sache so innerlich richtig anfühlt, kann sie nicht völlig falsch sein.
    Und ich sage...
    http://livelovepeace.com/wp-content/...Poster_A3.jpeg



    Vieles was sich innerlich gut anfühlt ist leider falsch.

  8. #68
    NorthLight

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    *lach* Natürlich nicht alles und nicht ohne zu hinterfragen, das ist ganz klar!
    Aber seiner eigenen Wahrnehmung sollte man meiner Meinung nach trauen. Alles andere ist totale Invalidierung.

  9. #69
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    je mehr ärzte man besucht desto mehr diagnosen gibt es

  10. #70
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Alter, PADHS, such dir ein Hobby - ein schönes, was dir Spaß macht und deinen Mitmenschen nicht schadet!

    Aber, zum Diskurs:
    Creatice, ich geh mit deiner Aussage auch nicht ganz mit.
    Soweit ich gehört habe, muss ADHS in der Kindheit vorhanden sein, als als eines der notwendigen Diagnosekriterien.
    ABER: nicht immer muss und vor allem es kann auch nicht immer zwangsläufig ein Beweis vorliegen.

    Ich fühle mich dadurch auch ein wenig "getriggert", weil dies genau mein Problem war.
    Die Diagnose habe ich am Ende doch noch bekommen, weil meinen eigenen Aussagen vertraut wurde.
    Was genau das Problem überhaupt war? Ich erzähle mal meine Geschichte:

    In der Schule war ich überangepasst, ich war (und bin) alles andere als unordentlich,
    ganz im Gegenteil, bei Unordnung werde ich verrückt (ihm wahrsten Sinne des Wortes ;-) ).
    Meine Stifte, Bücher, Hefte etc. waren farblich sowie nach Größe sortiert, vergesslich war ich zwar, aber dafür hat man zu Grundschulzeiten ja Eltern.
    Das Einzige, was im Zeugnis steht, ist "sollte lernen, ihren Ehrgeiz zu zügeln", weil ich bei Niederlagen/Fehler im Diktat o.ä. ziieeemlich ausrasten konnte.
    Meine Aufmerksamkeitsprobleme im Unterricht konnte ich lange Zeit ziemlich gut kompensieren.
    Sprich: rumträumen, kurz zuhören, Stoff aufholen, melden, was sagen, weiterträumen.
    Da ich spontan nicht ein einziges mal drankam (so ala "Du schaust grad so abwesend, was ist die Antwort?"), dafür gab es genug andere Problemfälle und als Klassenbeste war es schlichtweg überflüssig mich zu prüfen, fiel es der durchaus engagierten Klassenlehrerin nie auf.
    Hausaufgaben waren in der Grundschule nie ein Problem, entweder es waren so Aufsätze und ich habe schon immer sehr gerne geschrieben,
    oder es war Mathe und das war eh mein Steckenpferd, mehr als 5-10 Minuten habe ich da selten für benötigt.
    Problematisch wurde das erst auf dem Gymnasium (mündliche Noten waren der graus, schriftlich nach wie vor Einserschülerin, dank Hyperfokus bei Klausuren und einigen daraus resultierenden lustigen Momenten für meine Mitschüler...).
    RICHTIG schwierig wurde es dann auf der Uni, als ich plötzlich ernsthaft lernen musste.
    Hausaufgaben machen, länger als 30 Minuten am Stück arbeiten, puuuh.
    Erst dachte ich, das wird schon, bins halt nicht gewohnt*g*, aber auch nach 8 Semestern hatte sich da NICHTS getan.

    Also, eher noch mehr aufgrund meiner Hypersensibilität, lese ich mich ins Thema AD(H)S ein und denke nur: alles klar.

    Dann aber, dumm aber auch: Diagnose nur mit Fremdanamnese (Eltern), Zeugnissen o.ä.
    Lese meine Zeugnisse durch: nichts. Bis auf diese Ehrgeiz-Sache steht da nur Standardzeugs.
    Also bekommt meine Mutter den Fragebogen und sagt bei ALLEN Dingen: "Da warst du völlig normal!"...
    Rede mit meiner Tante, die mir verklickert, dass sie in meiner Kindheit, trommelwirbel, den Verdacht auf ADHS geäußert hat und meine Eltern zum Kinderpsychologen schicken wollte, aber die haben sich geweigert.

    Das muss man sich mal vorstellen, seit 22 Jahren (habe spät zu sprechen gelernt) muss ich mir andauernd, von meiner kompletten Familie (inkl. meiner Mutter) anhören, dass ich ja sooo anstrengend war, dass ich sooo viel geredet hätte und weiß der Geier alles.
    Auf eine Frage, die ich meiner Mutter mal vor 2-3 Jahren gestellt habe (ging um etwas im Grundschulalter), meinte sie damals:
    "Wieso, du hast doch ununterbrochen geredet!"
    Dann gebe ich ihr also den Fragebogen gegeben habe, ziemlich sicher, dass sie wenigstens "redete viel" ankreuzt.
    Und was sagt sie mir? "Nein, du hast nicht so viel geredet. Deine Schwester hat viel mehr geredet! Du warst normal."

    Und da gibt es noch einige anderen Fragen, da muss ich meine Mutter in Schutz nehmen, die kann man gar nicht beantworten.
    Ich musste zuhause nie sitzen bleiben (wieso auch? und ins Restaurant o.ä. geht man nicht, wenn man vier Kinder zuhause hat), es war eh immer Chaos und ich da bin nicht weiter aufgefallen.
    Wir waren täglich draußen, ob Spielplatz, Park oder Garten mit großem Kletterbaum etc., Sport war sehr wichtig und die tatsächlichen Probleme wurden beim Fragebogen eher umrissen.
    Es war sehr schulisch und auf Hyperaktivität orientiert und ehrlich gesagt war die Schule der Platz, an dem ich wirklich die geringsten Probleme hatte.
    Das Problem war eher, dass ich durch diese Angepasstheit in der Schule immer sooooo enorm viel Druck aufgebaut habe, dass ich täglich, wenn ich nach Hause kam, erstmal "explodiert" bin...

    Zusammengefasst:
    Ich kann eine lange Liste an äußerst auffälligen Symptomen in meiner Kindheit liefern, der Verdacht meiner Tante war durchaus nicht grundlos.
    Aber diese Symptome kann ich nicht beweisen, da sie teils nicht gefragt wurden, teils meine Eltern so große Meister im Verdrängen von Problemen sind (was natürlich auch andere Probleme nach sich zog...) und ich in der Schule eben überangepasst war -> keine Zeugnisanmerkungen.

    Und nun?
    Naja, wie gesagt, ich habe die Diagnose nun tatsächlich bekommen, auch ohne Beweise aus der Kindheit.
    Kann man fahrlässig nennen, ich fände es aber viel fahrlässiger, einer Person mit ADHS eine Behandlung zu verweigern,
    nur weil die Grundschullehrerin vor 20 Jahren nichts ins Zeugnis geschrieben hat und die Eltern unkooperativ sind.

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