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Diskutiere im Thema Zweite Diagnostik - ja oder nein? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    NorthLight schreibt:
    creatrice: . Ab einem gewissen Punkt gilt man eben als austherapiert und damit als gesund,...
    Kleiner Hinweis nebenbei: "austherapiert" = auf keine mögliche Therapie [mehr] reagierend...also ein anderes Wort für "therapieresistent"...und das bedeutet alles andere als gesund... Gruß PAHDS

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    NordthLight fragte: " Darf ich fragen, was denn genau du mit typischen Begleiterscheinungen, die im Zeugnis auftauchen, meinst? "

    Habe mal Deine Antwort creatrice
    auf den sachlichen Kern hinsichtlich der "typischen Begleiterscheinungen" zusammengekürzt:

    creatrice schreibt:
    ...Eigentlich die typischen Dinge,..., jeder Lehrer drückt es nur anders aus...Konzetrationseinbussen: ...Motorische Auffälligkeiten:- Zensuren wie Sport und/oder Schrift/Schriftbild sind schlechter...Hypos sind oft zu langsam,... Und natürlich die Ordnung...
    Diese "typischen Begleiterscheinungen" führen zu folgender schwerwiegender Aussage:

    creatrice schreibt:
    ...Wer ADHS hat, hat es auch (nachweisbar) seit der Kindheit, ..., denn da gibt es .... typische Begleiterscheinungen, die im Zeugnis auftauchen...
    Das ist schlicht falsch. Es ist irreführend und so nicht zutreffend. Wäre es so, wäre die Diagnose von ADHS sehr einfach zu stellen. Wir alle wissen, dass das ganze Gegenteil der Fall ist. Lediglich die Zeugnisse durchschauen, weil "ADHS (nachweisbar) seit der Kindheit durch die typischen Begleiterscheinungen" sei...Das kannst Du, creatrice, doch nicht im Ernst meinen....

    Dringend empfohlen, hier die 9 Grundelemente einer fachgerechten ADS- / ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen nachzulesen:

    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...wachsenen.html

    Ein einziger Punkt von neunen benennt die Analyse von Zeugnissen der Grundschulzeit als notwendigen, aber keinesfalls als hinreichenden Grund für die Diagnose ADHS.
    Alex schreibt richtigerweise , im Gegensatz zu Dir, craetrice, Folgendes: "...Eine fachgerechte AD(H)S-Diagnostik bei Erwachsenen umfasst alle aufgeführten Punkte. Mit jedem fehlenden Punkt wird die Sicherheit der gestellten Diagnose geringer und die Möglichkeit einer Fehldiagnose steigt..."

    Und für Dich,craetrice, reicht ein Punkt aus...

    Weisst Du,craetrice, wo diese Art der Kreativität gegenüber Fakten und Tatsachen hinführt?
    Sorry, das war eine rethorische Frage...denn Du weißt es genau und ich weiß es , weil Du es bereits geschrieben hast. Für alle, die nicht den ganzen Thread lesen wollen, zitiere ich Dich nochmal:
    creatrice schreibt:


    Genau das macht es vielen wirklich betroffenen immer schwerer ernst genommen zu werden....... auch bei den Ärzten!....Solche Tips hier öffentlich geben ist...... PFUI!

    PADHS

    PS: NordthLight, Du wirst mir die klaren Worte in Deinem Thema nachsehen, aber es geht für Dich um zuviel, als dass Du es Dir leisten könntest, durch creative Individualinterpretation den klaren Blick zu verlieren...

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Ui PADHS, da hast du aber viel zu viel in meine Aussagen reininterpretiert.

    Da ich es so verstanden habe, das in diesem Fall die Diagnose nicht aufgrund mangelnder Nachweise aus der Kindheit gestellt werden konnte, habe ich mich auch nur auf diesen Aspekt bezogen.

    Und ja, daß zumindest etwas in Zeugnissen oder ähnlichem stehen sollte, meine ich schon ernst. Genauso wie einige Ambulanzen....... die keine Diagnose ohne diese Nachweise stellen, da diese der einzige nicht im Nachhinein beeinflussbare Nachweis sind.

    Ich sehe es eben so eng, ein anderer sieht es offener.
    Geändert von creatrice (21.10.2013 um 08:55 Uhr)

  4. #34
    NorthLight

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    PADHS: also austherapiert würde ich nicht per se mit therapieresistent gleichsetzen, aber vielleicht ist das auch nur mein persönliches Verständnis von dem Wort. Was ich meinte war jedenfalls, dass es sehr häufig einen Punkt gibt, an dem man psychotherapeutisch alles getan hat und dann eben mit einem gewissen Maß an Problemen alleine zurechtkommen muss, weil man natürlich alles "wegtherapieren" kann, sondern dem Patienten Handwerkszeug mitgibt, um mit den Problemen zurechtzukommen. Für den Therapeuten gilt man damit als gesund im weitesten Sinne - oder jedenfalls nicht mehr krank, was ein Unterschied ist.

    Was die klaren Worte angeht, ich habe damit kein Problem. Ich brauche einen realistischen Blick, keinen beschönigten.
    Creatrice bezog sich aber hier wirklich auf meine Aussagen bezüglich der Ambulanz und meiner Kindheit.

    Wobei ich sagen muss, die Ambulanz hat NUR die Fragebögen ausgewertet, keine Zeugnisse angesehen.

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Also ich habe Creatice auch genauso verstanden, wie sie es letztendlich meinte!

    Aber so ist es eben manchmal bei schriftlicher Kommunikation..da kommt es leicht zu Missverständnissen,Triggersit uationen oder Fehlinterpretationen.


    LG Emely


    @creatice

    Finde ich echt toll, wie gelassen Du reagiert hast. :thumbup:
    Geändert von Emely (21.10.2013 um 18:54 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    NorthLight schreibt:
    ... Ab einem gewissen Punkt gilt man eben als austherapiert und damit als gesund...
    PADHS schreibt:
    Kleiner Hinweis nebenbei: "austherapiert" = auf keine mögliche Therapie [mehr] reagierend...also ein anderes Wort für "therapieresistent"...und das bedeutet alles andere als gesund... Gruß PAHDS
    NorthLight schreibt:
    PADHS: also austherapiert würde ich nicht per se mit therapieresistent gleichsetzen, aber vielleicht ist das auch nur mein persönliches Verständnis von dem Wort.
    So wird es sein, denn der Duden, in dem die Sinnbedeutung des deutschen Wortes "austherapiert" allgemeinverbindlich nachgelesen werden kann, erklärt es, wie im kleinen Hinweis oben nachzulesen ist.


    NorthLight schreibt:
    ...Was ich meinte war jedenfalls, ... Für den Therapeuten gilt man damit als gesund im weitesten Sinne - oder jedenfalls nicht mehr krank, was ein Unterschied ist.
    Therapeuten, wenn sie verantwortungsbewusst sind und ihren Beruf ernst nehmen, sagen das, was sie meinen.

    Sagen sie auf deutsch, "austherapiert", dann meinen sie, auf keine mögliche Therapie [mehr] reagierend...also ein anderes Wort für "therapieresistent"...und das bedeutet alles andere als gesund.

    Haben Therapeuten nun ein persönliches Verständnis, welches von dem allgemeinverbindlichen Sprachcode abweicht, dann bedarf es zum Verständnis weiterer Erklärungen...und glaub mir kein professionell arbeitender Therapeut wird jemanden, der "gesund" ist, als "austherapiert" bezeichnen, denn es wäre schlicht die falsche Wortwahl, weil beide Worte etwas Unterschiedliches benennen.

    NorthLight schreibt:
    Was die klaren Worte angeht, ich habe damit kein Problem.
    Das ist gut und wichtig für Dich.

    Noch besser wäre es, klare Worte als positiven Teil in das eigene Denken, in das eigene Handeln beim Sprechen und beim Schreiben zu integrieren. Warum...?

    Der letzte Teil dieser Diskussion zeigt das ganz anschaulich. Etwas in ein Forum zu schreiben, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen, ganz besonders dann, wenn man/frau grundsätzlich Aussagen trifft.
    Stellt sich diese Aussage im Nachhinein, gemessen an der allgemeinverbindlichen Wortbedeutung als falsch raus, weil man/frau etwas anderes schrieb als man/ frau meinte, dann wäre es richtig, dies zu akzeptieren und sich nicht einfach rauszureden:...meinte was anderes, ...in diesem Fall...andere interpretieren zu viel rein etc.

    Gibt es anstelle dieser Akzeptanz dieses auch hier gezeigte Verhalten, dann kann alles geschehen, nur eins nicht...

    Das was nicht geschehen wird, ist das man/frau lernt, d.h. sich verändert und sagt, beim nächsten Mal, werde ich klare Worte gebrauchen...Falls Du Dich fragst, was das mit Dir, diesem Forum und ADHS zu tun hat, dann mag ich darauf hinweisen, das nach meiner Erfahrung ein zentrales Problem aller Betroffenen das Thema lernen im Sinne von sich verändern ist...
    ...
    NorthLight schreibt:
    Creatrice bezog sich aber hier wirklich auf meine Aussagen bezüglich der Ambulanz und meiner Kindheit.
    Sorry NordLight, das trifft nicht zu.

    Creatrice bezog sich auf einen Beitrag in Deiner Diskussion, nicht auf Deine Aussage. Jeder, auch Du, kann das gerne oben im Beitrag 23 von Creatrice nachlesen.

    Die inhaltlichen Aussagen im Beitrag 23 sind so, wie dort geschrieben, schlicht falsch. Sie sind so, wie so dort stehen irreführend und so nicht zutreffend (vgl. meinen letzten Beitrag oben).

    Es ist nicht schlimm oder gar schlecht, etwas so falsches als dieses auch zu benennen.
    Erstens werden Leser des Forums, die sich nicht so genau auskennen, aufgrund dieser inhaltlich falschen Aussagen, keine falschen Schlüsse treffen. Zweitens ist es auch für Creatrice die Möglichkeit, darüber nachzudenken sich klarer Worte zu bedienen und schon gar nicht creativ mit Daten und Fakten umzugehen, wenn es um die Auseinandersetzung mit beabsichtigt helfenden Forumsbeiträgen geht.

    Zum Ende dieses Beitrages: Stimmt die Diagnose nicht kann die Therapie nicht richtig sein.

    Gruß

    PADHS

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?


    Und ja, daß zumindest etwas in Zeugnissen oder ähnlichem stehen sollte, meine ich schon ernst. Genauso wie einige Ambulanzen....... die keine Diagnose ohne diese Nachweise stellen, da diese der einzige nicht im Nachhinein beeinflussbare Nachweis sind.
    Das ist doch hirnrissig, sorry.

    Wir reden hier davon, gerade bei Hypos, dass ein Lehrer, der nicht dafür geschult worden ist, hier eine Diagnose stellen soll. Das ist reiner Wahnsinn.

    Die Diagnose kann durchaus durch ein klinisches INterview mit den Eltern und dem Betroffenen gestellt werden. Sind keine Zeugnisse zur Hand, fragt man gezielt einige Dinge ab. Hierbei kann man beispielsweise einfach etwas vorlesen, sagt derjenige "Ja das ist vorgekommen" dann muss derjenige darstellen können, wie dies genau vorgekommen ist. Anhand dieser Darstellung die man auch eben mit den Eltern oder Freunden auch machen kann, ist es relativ einfach, dahingehend eben festzustellen inwieweit dies eine wirkliche, wahrgenommene Belastung war.

    Das ist 10x aussagekräftiger als drei Sätze auf dem Zeugnis. Ein Beispiel: Bei mir steht fast gar ncihts dazu, ausser dass ich mein Arbeitsverhalten wohl verbessern solle. Das kann aber alles heissen. Lehrer sind keine Diagnostiker und heutzutage schreiben sie sowas oft gar nicht mehr rein, da es sonst Ärger mit den Helicopter Eltern gibt.

    Die DIVA Richtilinien im Interview beispielsweise sagen noch etwas aus: Kollidiert die Schilderung der Eltern oder der Zeugnisse mit denen des Patienten, ist der SCHILDERUNG DES PATIENTEN Vorzug zu geben.


    ch sehe es eben so eng, ein anderer sieht es offener.
    Das ist aber eben kein Punkt, an dem man "eine Meinung" haben sollte, sondern sich so klar wie möglich auf die Seiten der Patienten schlagen um klare Diagnostik zu machen. Wenn man so etwas hanebüchenes wie Zeugnissätze als Grundlage einer Diagnostik nimmt, arbeitet man NICHT nach den Richtlinien evidenzbasierter Medizin. Da könnte auch jeder Raufbold ADHS haben. Und was ist mit Hypos? Die fallen oft so gar nicht auf.

    Oder noch schlimmer Leute wie ich, hochbegabte Schüler, die in der Schule träumen, keinerlei Arbeitsverhalten haben aber trotzdem zu den Top 10% der Klasse gehören? Ein Zeugnis und das ungeschulte Auge der Lehrer kann hier nicht als Maßgabe dienen. Das ist Pseudowissenschaft und genau das ist eines der grössten Probleme der ADHS Diagnostik.

  8. #38
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Nochmal zum Verständnis:

    Ich gehe NICHT davon aus, das ALLEIN anhand von Zeugnisberichten eine Diagnostik erfolgen sollte. Natürlich sind Fremd-und Eigenanamnese in Bezug auf die Abklärung des Vorhandenseins in der Kindheit genauso wichtig.

    Aaaaber: Wer sagt, das die Fremdanamnese nicht selbst geschrieben/diktiert worden ist (wiehier auch schon angeraten)? Von daher sehe ich die Zeugnisberichte als einen wichtigen, authentischen Teil der Diagnostik. (ich sehe es so, meine Meinung, kein Gesetz, kein Zwang für alle Ärzte)

    Da ich selbst und auch Bekannte Hypos sind, und trotzdem auffällige Zeugnisse hatten, gehe ICH davon aus, dass es auch trotz Hochbegabung, inkompetenter Lehrer etc. Auffälligkeiten diesbezüglich geben muss. Es gibt auch einige Diagnostiker, die dies genauso streng sehen, das ist in dem Fall nicht falsch sondern einfach sehr eng und sicherlich auch mit einer gewissen/"gesunden" <- meine Meinung, Portion Skepsis verbunden.



    PS PADHS: Wie ICH meine Beiträge MEINE, werde ich ja wohl noch selbst beurteilen können, es ist etwas anderes wie DU sie auffasst. Mit meiner letzten Aussage in Beitrag 23 bezog ich mich auf die Negativdiagnose der Themenerstellerin. Alles davor geschriebene bezog sich auch darauf. Die Themenerstellerin, die ich mit diesem Post ansprach, hat es auch so verstanden. Also ist alles dort so angekommen, wo und wie ich es meinte. Meiner Meinung nach ist somit alles "klar" genug. Damit ist für mich die (für mich so empfundene) elendige Wortklauberei beendet.
    Dieses Forum ist dazu da, sich auszutauschen, und somit auch seine Meinung kund zu tun, ob ich dies nun in (für dich) "klaren Worten" mache oder nicht, bleibt auch mir und meiner Art und Weise wie ich mich ausdrücke (meine Persönlichkeit) überlassen.
    Und wenn ich versuche zu erklären wie ich meine Aussage meine, dann "rede ich mich nicht raus" oder "übernehme keine Verantwortung dafür", dann versuche ich lediglich es auf eine andere Art verständlich zu machen. Alles andere ist DEINE Interpretation.
    Ich persönlich empfinde es übrigens als sehr anmaßend, mir "ein zentrales Problem" "Ratschläge" und "Berichtigungen" in dieser Art und Weise zukommen zu lassen/zu unterstellen, zumal noch von einem Fremden. Ich würde dich bitten, in meinem Fall auf solche "Richtigstellungen" und "Anregungen",an mich adressiert, zu verzichten.

    Gruss creatrice
    Geändert von creatrice (24.10.2013 um 00:08 Uhr) Grund: klar, klarer, alles klärchen

  9. #39
    NorthLight

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Ich lass mich durchaus korrigieren, wenn ich etwas Falsches schreibe und mir ist klar, was du mir mit dem Beitrag sagen willst. Aber selbst wenn das so im Duden steht: in unserem Land herrscht Meinungsfreiheit und ich darf so viele Wörter anders auffassen, wie ich möchte. Ich muss sie nur erklären können. Sprache steht nun mal nicht im Duden, sie wird gesprochen ^^

    Mal zum Thema Zeugnis und den Umgang mit Auffälligkeiten des Schülers innerhalb der Schule:
    Meine ganz persönlichen Erfahrungen sind derart, dass Lehrer konsequent alles ignorieren, was der Schüler an Auffälligkeiten zeigt ab einem gewissen Alter. Ich weiß nicht, ob die Lehrer sich nicht mehr einmischen dürfen oder ob sie es einfach nur nicht tun, es kommt am Ende auf fast dasselbe Ergebnis.
    Während meiner Schulzeit gab es einige sehr deutliche Auffälligkeiten bei mir, und ich erinnere mich an zwei Gespräche, die ich deswegen mit Lehrern führen musste innerhalb von etwa 5 Jahren. Natürlich gab es Lehrer, die sich mehr eingesetzt haben, während es anderen schlicht völlig egal war.

    Was ich damit sagen will, ist, dass Lehrer erstens nur Menschen, zweitens sehr beschäftigt und drittens als Diagnostiker absolut nicht ausgebildet sind.

    Trotzdem würde ich creatrice auch zum Teil Recht geben, weil ADHS nun mal eine Lernstörung ist und das fällt in der Regel dann schon auf. Ob das dann immer in den Zeugnissen drinsteht, ist eine andere Frage. Aber in dem Fall müsste man wohl seine Grundschullehrer befragen und das geht zumindest in meinem Fall nicht.

    Wie dem auch sei: mir für meinen Teil ist es ehrlich gesagt egal, ob meine Störung nun die Grünen Elefantenmarsern oder ADHS heißt, Hauptsache mir gehts besser am Ende.

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    NorthLight schreibt:
    Wie dem auch sei: mir für meinen Teil ist es ehrlich gesagt egal, ob meine Störung nun die Grünen Elefantenmarsern oder ADHS heißt, Hauptsache mir gehts besser am Ende.

    Richtig so! Ob du nun fehldiagnostiziert wurdest oder nicht, vermag auch ich nicht zu beurteilen, aber manchmal ist eine geschlossene Tür auch der Weg zu einer neuen offenen. Ich wurde mal in einer relativ spezialisierten Klinik, nach einer Positivdiagnose woanders, dann doch negativ auf Borderline diagnostiziert. Und ich war mir sicher das das meine Erkrankung sei. Im Nachhinein bin ich froh, denn das hat mir die Offenheit ermöglicht, mich auf eine nun 100%ig mit mir vereinbare Störung diagnostizieren zu lassen.

    Wenn du dir absolut unsicher bist, mach noch mal woanders eine Diagnose, aber bitte sei dir zuliebe ehrlich und "frisiere" nichts (wovon ich eigentlich bei dir ausgehe .

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