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Diskutiere im Thema Zweite Diagnostik - ja oder nein? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #111
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Pack es doch bitte nochmal übersichtlich zusammen, evtl. als Liste, die - von hier ganz abgesehen - dir dann auch bei anderer Gelegenheit nutzen kann...
    Lg
    L.

  2. #112
    howie

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Danke für s Zusammenfassen.
    Gut verstehe zwar nicht, warum sich Borderline und ADHS ausschließen (sind hier nicht im Forum auch welche mit beiden Diagnosen? egal)
    Ja, warum brauchst dann eine zweite Diagnose? Ich hab den allerersten Beitrag von Dir gelesen mit der Frage.
    in der Wender-Utah-Skale hast Dich ja selber eingeschätzt.
    der Rest ist doch auch eindeutig.

    (Die meisten der Fragen von der Wender Utah beantworte ich mit trifft zu (die mit der Ordnung trifft natürlich nicht zu.) In Konzentrationstests schneide ich auch jetzt noch schlecht ab. Am zweiten Schultag bin ich aufgestanden und wollte heimgehen, weil es mich gelangweilt hat. Ich bin bis zum Ende des ersten Halbjahres in der zweiten Klasse neben jedem (auch den Mädchen und Außenseitern) gesessen und hab überall für Unruhe gesorgt. (ich wurde also über 20 mal versetzt) In der ersten Klasse wollte man mich auf die Sonderschule stecken, weil ich noch nicht lesen konnte, weil ich nie mitgemacht hab im Unterricht. (dann haben mir meine Eltern aber das Lesen in ein paar Tagen beigebracht.)

  3. #113
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 250

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    @Northlight: AD(H)S besteht nicht nur aus einer Konzentrationsschwäche und ich kann mich mittlerweile besser konzentrieren als im Kindesalter,
    es bezieht sich auch auf das Verhalten und die soziale Interaktion und nicht alle Menschen mit Ad(H)S haben die gleiche Symptomausprägung,
    der eine kann zum beisspiel richtig schlecht in der Grammatik sein, andere mittelmäßtig. Im Erwachsenanalter können die Symptome von jedem einzelen
    wieder anders aussehen, da man versucht sich zu "sehr" anzupassen oder andere Taktiken zugrunde legt. Im Kindesalter war ich eher introviert und hypoaktiv (verträum), sprach seher wenig, ab und zu mal Impulsivausbrüche.
    Im Erwachsenenalter handele ich öfters impulisiv, rede wie ein Wasserfall und manchmal auch aggressiv drauf, in bestimmten Situationen wie auf der Arbeit habe ich zuveil Antrieb
    und kann kaum eine lange Pause aushalten, innerliche Unruhe damals wie heute noch da. Im 'Alltag fällt bei mir Ad(H)S nicht mehr so auf, es ist schwer zu erkennen, aber im Arbeitsleben fällt es leichter auf.

    Ich habe früher auch mal ein TEst auf Ad(H)S gemacht, habe aber die Fragen nicht wahreitsgemäß beantwortet, bewußt und unbewußt, weil ich wußte, dass es meine Mutter nicht ertragen konnte, und auch von einem Bruder deshalb auch verleugnet wurde, zuerst stand er zu und als er merkte, dass es unsere Mutter nicht ertragen konnte, nicht mehr. Das es sch...egal ist, was ich habe,

  4. #114
    howie

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Ja, ich weiß bei dem Konzentrationstest, der hier im Forum gepostet wurde schneiden die Leute unterschiedlich ab.
    es heißt aber AUFMERKSAMKEITSDEFIZIT!
    es muss nicht heißen dass man schlecht ist - man schiebt Sachen bei denen man sich konzentriert auf, kriegt manches nicht mit (hab bei einer Schulaufgabe als da stand: Such Dir eine der drei folgenden Fragen aus und beantworte sie. gleich alle drei Fragen beantwortet, so dass ich nur die Übersetzung und diese Aufgabe gemacht hab und die anderen Aufgaben nicht beantwortet habe.)
    die meisten ADHSler - und vor allem die, die ich persönlich kenne - sind irgendwie überhaupt nicht angepasst.

    aber ich sag ja: es ist wie bei einem Mischpult - bei manchen sind manche Regler weiter oben als bei anderen.

    @hillarius: wie? Du hast die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet? warum das denn?
    (das ist die Probleme bei der Diagnostik die ich weiter oben angedeutet habe.)

    wah, schon 9 noch nix für die Uni gemacht - ist das ein Streuben vor Konzentrationsaufgaben? egal. ciao)

  5. #115
    NorthLight

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    hilarius: Der Meinung bin ich auch ganz klar. Jeder ist anders, jeder versucht Schwächen anders zu kompensieren.

    Loyola: Eine gute Idee mit der Liste, danke. Die werde ich auf jeden Fall machen.

    howie: BL und ADHS kommen in sehr vielen Fällen gemeinsam vor, da kursieren Zahlen von 30 bis 60 Prozent etwa, die beides haben. Nur meinten die Ärzte bei mir ließen sich die Symptome alle mit dem BL erklären, was aber in etwa so sinnvoll ist wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei.
    Die Wender-Utah-Skala hab ich zusammen mit meinem Vater ausgefüllt, weil ich mich an fast nichts erinnern konnte von dem was da gefragt wurde. Also stammt das meiste an Einschätzung von ihm.

    Achja und der PC-Test war ein Aufmerksamkeitstest, kein Konzentrationstest im Sinne des Tests, der hier im Forum gepostet wurde. Also keine Rechenaufgaben lösen oder Buchstaben schreiben, sondern bloß bei vorgegebenen Symbolen klicken.

  6. #116
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Loyola schreibt:
    Also nochmal zur Frage. Ein Zweites Diagnoseverfahren seh ich nur dann als sinnvoll, wenn es ganz erhebliche und begründete Zweifel an der Lauterkeit des ersten Diagnoseverfahren gibt oder am Arzt. Im Zweifel eher zu einem Strengeren gehen, wenn es kein Selbstbeschiss werden soll.
    Lg
    L.
    "Sondern quasi nur Borderline, was dann die heutigen Symptome erklärt (so die Aussage der Ambulanz)."



    In einer Ambulanz gibt es für gewöhnlich Supervisionen, das heisst, das die Diagnose nicht nur ein Arzt gestellt hat. Ein Team von Ärzten berät sich hier über die Diagnose, um eventuelle Fehlinterpretationen, und ein eventuelles Übersehen wichtiger Aspekte zu umgehen.

  7. #117
    howie

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    also meine exfreundin hatte borderline (mit sv und magersucht).
    die war auf jeden Fall ganz anders als ich.
    die wutausbrüche!!! bei mir auch heftig, aber nur kurz dann wieder vergessen.
    wie die gelernt hat! klar, sie hat auch spät angefangen, ist dann aber komplett ausgestiegen mit Heulkrämpfen und so weiter - VIEL größerer Erfolgsdruck.
    klar, kann man nciht verallgemeinern.
    eine andere freundin von mir ist auch borderline - die ist auch VIEL gechillter als ich.

    @creatrice - in der Klinik haben sie mich gefragt, zu welchem Arzt ich nahc meinem Aufenthalt gehen will um mich weiter behandeln zu lassen. Ich so: na, ich war schon bei fast jedem in meinem Ort. Sagt jeder was anderes. Zu welchem soll ich denn gehen? Welchen empfehlen Sie denn? - das Ärtzeteam hat keine empfohlen. ich soll zu dem gehen, dem ich vertraue.

    ich war auch jahrelang bei einem Therapeuten, der mir überhaupt nicht gesagt hat, wie er mich diagnostiziert. (er hat gesagt, wenn ich was brauche, schreibt er mir was für die Uni, jetzt grad ist er zu faul. er hat gesagt kein adhs und dann aber ständig nach adhs sachen gefragt, warum ich die mache, wie: warum sind Sie so unruhig? als ich nach extrem kurzer arbeit am computer aufgesprungen bin.)
    Im Nachhinein muss ich sagen - er war trotzallem gut! er hat mir seine Sicht der Dinge und auf die Welt gezeigt. und alles getan, was er konnte um mir zu helfen - ich durfte bei ihm im Büro Unikram machen.

    was ich noch mal sagen will - eigentlich braucht man keine Diagnose.

    eine Diagnose ist doch nur eine Zustandsbeschreibung.


    was erwartest Du denn davon, wenn man Dir sagt: stimmt! Du hast ad(h)s?

  8. #118
    NorthLight

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Creatrice: Ich kenne die Arbeitsweise in dieser Ambulanz ganz gut und die arbeiten beim Thema ADHS ohne Supervisoren. Die Psychologin hat mir am Telefon gesagt, dass sie lediglich den Chefarzt dort um Rat gefragt hat, weil der mich aus früheren Gruppentherapien ganz gut kennt. Aber an sich hat sie die Diagnose allein gestellt.

    howie: Wenn es gar keinen Unterschied machen würde, gäbe es doch letzten Endes gar keine Diagnostik. So ganz allgemein gesprochen, denn natürlich möchte man bei Leidensdruck wissen, woher der nun kommt und was man dagegen tun kann.
    In meinem persönlichen Fall würde es sicher nicht so viel Unterschied machen, das stimmt.

  9. #119
    howie

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Ich hab schon alles gesagt zur Diagnostik, was ich meine.
    iCH hab gerade keine Zeit, die Stelle aus "Lütz: Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen" (ein Buch, das hier im Forum vorgestellt wurde, selbst suchen)herauszusuchen.
    Naja, man versucht eben Menschen von einander abzugrenzen und auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, damit man Menschen mit ähnlichen Problemen helfen kann. Also komplett ohne Sinn sind Diagnosen natürlich nicht.
    Aber wie gesagt: alle, die ich persönlich kenne mit der Diagnose ADHS haben zwar gewisse Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede - vor allem in Punkto Leidensdruck!
    Auch die beiden Borderline-Mädels, die ich kenne haben Gemeinsamkeiten (sogar welche, die gar nichts mit Krankheit zu tun haben - sie mögen beide zufällig Jugendstil), aber meine Exfreundin ist VIEL krasser als die andere, die Freundin von mir ist. (wobei das schon wieder relativ ist - beide verletzen sich selbst) aber meine Ex hat definitiv ein Alkoholproblem und ich hab die andere noch nicht so wütend gesehen und sie isst normal.

    Wenn sie sich selbst verletzen, scheinen sie irgendwas an sich nicht zu mögen - daran muss man arbeiten!
    Das Problem des sich selbst nicht mögens, manifestiert sich aber in den Unterschiedlichsten Diagnosen!
    (die Diagnose Borderline schließt aus meiner Erfahrung schon mal aus, dass man einen Menschen vor sich hat, der sich mag. bei ADHS ist das nicht ganz so schlimm und vor allem viel unterschiedlicher - hier im Forum liest man ja wieder, wie viele ein Problem mit sich haben + jeder will sich verbessern, ich will mich auch verbessern und hab so Probleme, aber ich find mich ganz ok)
    Das ist der Leidensdruck! Woher der kommt kann niemand sagen!

    blablabla - STOPP - muss weiter lernen
    In meinem persönlichen Fall würde es sicher nicht so viel Unterschied machen, das stimmt.
    eben

  10. #120
    NorthLight

    Gast

    AW: Zweite Diagnostik - ja oder nein?

    Hallo ihr Lieben!
    Weiter oben wurde mir mal geraten, meine ganzen Sachen in eine Liste zu packen und daran werde ich mich jetzt mal versuchen. Auch für mich selbst, damit ich weiß, was wirklich da ist an Symptomen und was nicht. Es gibt nämlich immer noch ein, zwei Sachen, die ich nicht in den Griff bekomme und die mich sehr belasten.

    Symptome, die sich schon lange hinziehen:
    - ich kann nicht lernen
    - Reizüberflutung und daraufhin Kopfweh, Bauchweh o. Ä.
    - soziale Probleme im Sinne von, ich ticke irgendwie anders und bin dilettantisch im Umgang mit Menschen
    - impulsiv
    - übermäßig schnell müde bei körperlichen und geistigen Aktivitäten (jeder Schulausflug war schrecklich...)
    - lebe in meiner eigenen Welt
    - ganz arg sensibel in jeglicher Hinsicht, emotional und körperlich

    Jetzt aktuelle Symptome:
    - Wut, Aggressionen und Gereiztheit
    - lernen geht - wie oben erwähnt - gar nicht oder nur auf den letzten Drücker
    - ich überschätze mein Gedächtnis, z.B. bei Referaten, wo ich mir dann viel zu wenige Notizen mache
    - pedantisch, zwanghaft ordentlich
    - völlig überfordert mit Organisation und plötzlich auftretenden Umständen

    Die beiden Listen ergänzen sich, es tritt nicht immer alles gleichzeitig auf und hängt von der Grundstimmung ab.

    Was für die Ärztin gegen das ADHS spricht:
    - als Kind sehr gute Schulnoten
    - Impulsivität wird als Borderline-Symptom gedeutet
    - ich bin nicht extrem vergesslich
    - im DAT durchschnittlich abgeschnitten (wobei ich jetzt schon von einigen Seiten gehört habe, dass diese Tests völlig aussagelos sind)

    Insgesamt finde ich mich selbst ganz oft in Beschreibungen zu Asperger wieder, hinsichtlich Rituale, Reizüberflutung, diesem Wunsch nach Sicherheit, Routine und Vorhersehbarkeit, Problemen mit Beziehungen usw. Außerdem mit den Essgewohnheiten, ich bin da sehr eigen und kann manche Dinge nicht haben. Ob ich hochbegabt oder zumindest übermäßig intelligent bin, weiß ich nicht. Aber ich bin definitiv nicht autistisch, das kann ich ausschließen. Vor allem wegen der Intensität der Symptome natürlich, die hab ich viel weniger ausgeprägt als Menschen mit Asperger. Trotzdem finde alles, was bei mir so an Ordentlichkeit und Nicht-Spontaneität gegen ADHS spricht, im AS wieder.
    Da kann doch was nicht stimmen

    So, das von meiner Seite.

    Liebe Grüße!

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