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Diskutiere im Thema Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    Hallöle!

    Ich lese gerade die Chaosprinessin von Sari Solden.
    Und ich muss sagen.... Da gibt es eine Frau, die ich sehr gut kenne, und auf die einige der Beschreibungen wie die Faust aufs Auge passen.

    Wenn ich die Selbstüberprüfungsliste für Frauen mit ADS durchgehe, die in dem Buch zu finden ist, und nach bester Kenntnis die besagte Frau beschreibe, dann schaut das so aus:
    [Außen vor sind natürlich immer die Punkte, die ich nicht meine beurteilen zu können]

    - Aussagen zu Stimulation und Filtersystem: Schwach-Mittel.
    - Zeit, Geld, Kram: Sehr stark.
    - Beziehungen: Einiges Stark-Sehr stark, manches Schwach.
    - Emotionen: Stark.
    - Wachsamkeit/Energielevel/Aktivitätslevel: Schwach, mit Ausnahme von mehrjährigem massiven Kaffeekonsum.
    - Ideen, das Verknüpfen von Ideen: Mittel.
    - Leistungsfähigkeit: Mittel-Stark.
    - Kindheitsgeschichte: Zu wenig bekannt, Unordnung seit jeher gegeben.
    - Frauenspezifische Fragen: Mittel.

    Was mich aber irritiert ist, dass ein paar sehr typische ADHS-"Marker" zu fehlen scheinen. Insbesondere konnte sie eher problemfrei auf ihr Abitur hinlernen, in allen Fächern, und auch im Studium klappt die Leistung an sich (wenn nicht andere private Umstände zu sehr dazwischenkommen).
    Dann wiederum ist diese Frau sehr intelligent (tippe auf eindeutig hochbegabt) und kann dadurch in dem Rahmen, in dem sie arbeiten kann, ein hohes Pensum an Leistung bringen. Das könnte dann natürlich wieder der Grund für ein gut machbares Abi und nicht so dolle Lern-Studien-Probleme sein.
    Aber sie scheint sich auch lange konzentrieren zu können! Ich kenne mich ja selbst, und wir lernten und arbeiteten häufiger im gleichen Raum. Wenn ich mich selbst zum Vergleich nehme, hat sie ein viel besseres Konzentrations- und Dranbleibevermögen und viel weniger Reizoffenheit. Und zumindest das passt nach meinem bisherigen Wissensstand garnicht zu ADHS.
    Auch hat Sie mir nie von typischen Phänomenen/Problemen berichtet, die man sonst häufig von ADHSlern mitbekommt.

    Dazu kommen dann auch noch ein paar Aspekte, die wieder zu einer ADHS passen können, wie einschlägige Komorbiditäten...

    Ich bin überfragt!
    Haben von Euch vielleicht ein paar Leute ähnliche Erfahrungen? Findet sich vielleicht jemand von Euch in dieser Beschreibung wieder?
    Die Frau hat im Leben schon einige Probleme und ich würde natürlich gerne helfend einwirken. Allerdings weiß ich nicht, ob ich nun durch meine eigene Auseinandersetzung mit ADHS viel zu sehr in diese Richtung zurechtinterpretiere, was eigentlich garnicht passt, und möchte sie entsprechend nicht aus meinem Bauchgefühl heraus so einfach auf diese Idee bringen.

    Any Ideas?

    Danke Euch!
    Esselte

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    Hallo Esselte,

    ich bin sicher, ein paar Frauen werden dir hilfreiche Beiträge schicken.

    Ich habe das Buch vor vielen Jahren gelesen und es war dann für mich das I-Tüpfelchen, eine Diagnose machen
    zu lassen. Allerdings ging's kurz drauf verloren, ich kann jetzt nicht nachlesen.

    Ich kann mir unter der Dame, von der du schreibst, nicht so viel vorstellen.

    ADHS-Frauen haben es manchmal an sich, dass sie sehr angepasst wirken, aber nie richtig entspannen
    können, dass sie in manchen Bereichen perfekt sind, aber möglicherweise zu Hause ein Riesenchaos haben.
    Das führt dann zu Scham und Überforderung.

    Vielleicht kannst du mal was Konkretes schreiben. Ich habe z. B. eine Nichte, die ist Wissenschaftlerin, hatte
    Einser-Abitur und bekommt bestimmt irgendwann den Nobelpreis. Ich bin sicher, dass sie ADHS-Gene hat,
    aber ihre hohe Intelligenz, die Art und Weise wie sie aufgewachsen ist und ihre jetzige familäre Umgebung
    schützen sie davor, dass ADHS Krankheitswert bekommt.

    LG Gretchen

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    Hi Gretchen!

    Danke für Deine Antwort!

    Natürlich kann ich konkretes schreiben! Die folgenden Schilderungen beziehen sich auf die Jahre vor und nach dem Abitur.

    Ordnung im Zimmer:
    Zu Schulzeiten kein Stück vorhanden. Alles landet, wo es eben gerade landet. Klamotten auf dem Boden, Schulkram mit Glück großteils auf und um dem Schreibtisch. Aufräumen besteht aus der Relokalisation von Dingen, aber ohne grundlegende Ordnungsidee. Dann sind da halt ein, zwei Haufen mit Klamotten auf dem Boden und der Ramsch, der zuvor den ganzen Schreibtisch bedeckte, ist nun auf einer Hälfte gestapelt oder in einer Schublade verschwunden. Hygiene entsprechend. Kaum Staubsaugen oder Wischen, das Waschbecken wird monatelang nichtmal gescheuert, etc.
    Bis zum Auszug aus dem Elternhaus war aber die Mutter zugegen, die dem entgegengewirkt hat, sprich einfach immermal alles einigermaßen gut aufgeräumt und geputzt hat. Erstaunlicherweise, weil die Mutter in "ihren" Bereichen ebenfalls massiv chaotisch ist.

    WG-Leben:
    Verantwortung von sich wegschieben, wo es nur geht. In der einen WG hatten sich mehrere Chaoten gefunden, könnte man sagen, was dann zu Erscheinungen führte wie einem teils wochenlang nicht ausgeleertem Biomüll, in dem unten schon längst Gammelplörre und Maden unterwegs waren.
    Eigenes Zimmer ordentlich halten war nicht, sondern wenn dann war es wieder das oben aufgeführte Herumräumverhalten.
    Hinzu kommt wenig Sinn dafür, was sie eigentlich braucht, wodurch sie dann z.B. ihren großen TFT-Fernseher inklusive Fernsehtisch mit in ihr WG-Zimmer nahm, obwohl sie garnicht fern schaute. "Man könnte ja mal einen Film schauen wollen" (großer Computermonitor war aber ebenfalls vorhanden ). Das wurde aber schon ein gutes Stück besser.

    Die Situation in der Schule hab ich leider nicht so detailliert mitbekommen, als dass ich darüber meine schreiben zu können.

    Hausaufgaben (und später Uniaufgaben) machen und lernen:
    Sie startet womöglich am Schreibtisch. Kurz danach liegt die Katze auf dem Schreibtisch bei ihr und wird natürlich gestreichelt. Oder sie liegt auf dem Boden und die Katze dort mit dabei. Oder sie wandert auf das Bett. Bücher, Zettel, Stifte & co. liegen dabei mindestens halbchaotisch herum, auch wenn sie erst seit 15 Minuten in Nutzung sind und vorher alle im Rucksack waren.
    Beim Lernen selbst aber eine für meine Begriffe gute Aufmerksamkeit. Sie kann problemlos adäquat lange Lernphasen umsetzen, also z.B. an Aufgaben arbeiten, bis sie geklärt sind oder sie für den Tag Feierabend machen muss. Vokabellernen ging auch gut.
    Allerdings schätzt sie ein gewisses "Drumrum" beim Lernen. Die Katze, und/oder das Radio oder der Fernseher oder die Musikanlage am Laufen, gerne auch was lauter. Oder dabei mit Leuten herumhängen, die den gleichen Stoff behandeln, und dann währenddessen immer wieder Gespräche führen, Herumblödeln, vom Lernmaterial wegkommen eben. Aber sie kommt immer wieder darauf zurück.

    Antrieb&Motivation:
    Sie lässt sich eher leicht von ihrem Umfeld beeinflussen. Ist also jemand anderes nicht arbeitsmotiviert, oder müde, so kann sie das auch deutlich träge machen oder demotivieren. Dagegen hat sie aber ein Stück weit eine Methode entwickelt, solche Personen dann anzustacheln. Umgekehrt kann sie aber auch zeitweise stark positiv beeinflusst werden, sofern ihre Laune mitspielt.
    Sie braucht oftmals einen größeren Aufwand, bis sie etwas beginnt, und kann so problemlos halbe und auch ganze Tage vergammeln. WENN sie in eine Tätigkeit reingekommen ist, bleibt sie dann aber auch oft gut dabei.
    Wenn sie sich überfordert fühlt, macht sie quasi die Schotten dicht. Je nachdem, was dann konkret überfordert, äußert sich das natürlich verschieden. Aufschiebeverhalten, aus dem Weg gehen, bei Zwischenmenschlichem verstärkte Konflikthaltung und/oder Teilnahmslosigkeit.

    Emotionales Schwarzweißdenken:
    Sie hatte früher verstärkt, und hat heute immernoch, einen für meine Begriffe deutlichen Hang zu einem emotionslastigen Schwarzweißdenken.
    Soll heißen, Personen, Dinge, Ereignisse, Erlebnisse, etc. sind sehr oft entweder toll oder kacke. Oftmals reicht für diesen emotionalen Standpunkt ein eher isolierter oder einzelner Aspekt, der für sie heraussticht und wichtig ist, etwa eine Verhaltensweise, die ihr nicht behagt.
    Das ist dann emotionsgetrieben und sie kann dies nicht rational ausstellen. Wie weitreichend sie das tatsächlich selbst bemerkt und versteht, weiß ich leider nicht, ich kann nur sagen, dass sie es bislang nicht so richtig durchschaut hat. Wenn man sie darauf hinweißt, ändert sich nicht viel, darum auch "emotionales Schwarzweißdenken". Ihre Ratio ist da irgendwie stark außen vor bzw. lässt sich dann von der Emotion beeinflussen.

    Soziales:
    Sie fühlt sich oft missverstanden und kann die meisten anderen Leute auch nicht tiefgehend verstehen/nachempfinden. Sie kann nur mit wenigen Leuten gut klarkommen und hat höchstens wenige ernsthafte Freunde. Dafür eher rasch wechselnde, für meine Begriffe oberflächliche "Freundschaften". Auf mich wirkten einige davon, als ob sie vorrangig pragmatischer Natur waren (Schulfreunde, weil gleiche Schulklasse) oder einen konkreten Zweck hatten (unbewusst) (etwa Leute, die ihrem Ego schmeichelten, wenn es ihr schlechter ging).
    Sie ist schlecht in Smalltalk, und seit ich sie kenne auch recht verschüchtert-zurückhaltend + überfordert in sozialen Situationen. Da sie bis heute eher schlecht darin ist, in solchen Situationen andere Menschen zu interpretieren (Intentionen, Körpersprache, etc.) vermute ich, dass die Zurückhaltung teils auf früheren Erfahrungen beruht, in denen sie danebengegriffen hat und so.

    Routine,Planen&Erledigen:
    Sie kann sich einigermaßen gut in grobe Routinen einfügen, sofern ihr diese von Außen aufdiktiert werden, etwa die Schule oder die Uni. Hier finden sich aber sehr häufig Erscheinungen wie zu spät kommen, nur unzureichend oder holterdipolter vorbereitet zu sein, nicht vorgeplant zu haben (immer wieder *irgendwas* vergessen zu haben, auch wenn klar ist, dass es täglich gebraucht wird).
    Kaum vorausschauendes Einkaufsverhalten (Schreibmaterial wurde schon öfters frühestens dann gekauft, wenn das vorhandene leer ist oder schon längst leer war, genauso mit Haushaltsbedarf und Essen).
    Sich Selbst eine Routine oder Planung (Projektplanung, Tagesplanung, etc.) aufbauen und umsetzen kann sie nur sehr schlecht. Aufgabenbereiche, die spontan gehen (wie Abwasch machen), klappen, sobald sie sich dazu bringt, aber größere Vorhaben stellen sie natürlich dann vor ein Problem. Und zwar sowohl dann, wenn sie selbst einen Plan erstellen müsste, als auch, wenn sie einen vorhandenen Plan umsetzen müsste.
    Ebenso ist sie eher schlecht darin, den Überblick über etwas zu behalten. Das wird noch schlimmer, wenn sie sich überfordert fühlt, z.B. weil sie nicht weiß, wie sie an etwas herangehen soll. Dann ist sie oft nichtmal in der Lage, sich dabei Hilfe zu suchen (auch bei Kleinigkeiten, etwa wenn sie mit einer Email oder einem Anruf oder z.T. sogar einer Googlesuche vermutlich die Infos bekommen könnte, die sie braucht.). U.a. dort gehen dann auch Selbstvorwürfe und ein schlechtes Selbstbild einher.
    Erledigungen (Behördengänge, Rechnungen, usw.), die halt gemacht werden müssen, schiebt sie bis zum letzten Drücker auf und/oder vergisst sie häufiger auch ganz. Je nach Verfassung reicht dann auch kein "Nachhelfen" der Druck von Außen, um sie zum Erledigen zu bewegen, auch wenn es Kleinigkeiten sind.


    Huff.... Das war jetzt viel Ich hoffe, das gibt ein erstes Bild darüber. Ich habe jetzt gezielt Sachen hervorgehoben, bei denen ich weiß, dass sie damit Probleme hat und/oder unter den Folgen leitet. Nicht, dass ihr denkt, ich will sie schlecht reden

    Positive Sachen, die in eine ADHS passen können, wären unter einigen anderen:
    - Sie ist sehr tieraffin.
    - Wenn sie sich irgendwo festbeißt und ihr nichts die Laune betont kaputtmacht, kann sie massiv hinter etwas klemmen.
    - Viel sportliche Betätigung tut ihr gut und hebt deutlich ihr Befinden (stärker als bei Normalos, die ich ähnlich gut kenne).
    - Kann sich bei richtiger Aufbereitung für viele verschiedene Dinge interessieren.
    - Starkes Gerechtigkeitsempfinden.
    - Harmoniebedürftig.
    - Lässt sich von Anerkennung&Lob deutlich motivieren.
    - Hat viele weitreichende, kreative Ideen/Ansätze, welche sie dann aber wiederum nur sehr mäßig bis garnicht umsetzen/erreichen kann.



    Soooo, das reicht für den Moment!
    Ich hoffe, das schafft etwas mehr Klarheit Bei Bedarf stehe ich ja für Rückfragen zur Verfügung!
    Grüße!
    Esselte

  4. #4
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    - - - Aktualisiert - - -

    Danke, Esselte, das war jetzt wirklich ein Happen!
    Wäre natürlich schön, wenn sie erfahren könnte, ich bin gut so wie ich bin und
    ein bisschen Coaching von außen bekäme.

    Manches was du schreibst, ist sicherlich "normal", z. B., dass man sich erst
    um seinen Kram kümmert, wenn man eine eigene Wohnung hat und niemand
    mehr da ist, der hinter einem herräumt. Als ADHS-Betroffene Frau schaffe ich
    das aber auch nicht so gut, es ist immer gut, wenn ein hoher Anreiz vorhanden
    ist, z. B., dass ich am nächsten Wochenende Übernachtungsbesuch bekomme.

    Als ADHS-Betroffene weiß man schon, dass man etwas sonderbar ist, man
    schämt sich auch dafür und hat oft Angst, dass einen der Himmel auf den
    Kopf fällt. Leider reagiert man auf Hinweise von außen eher pelzig.

    Willst du noch ein Buch drüber lesen?
    Ich habe gerade gesehen, dass das Buch "You mean I'm not lazy, stupid or
    crazy?" von Kate Kelly und Peggy Ramundo als PDF vorhanden ist. Ich habe
    es noch nicht gelesen, empfehle es dir.

    LG Gretchen
    Geändert von Gretchen (21.09.2013 um 15:18 Uhr)

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    Hi Gretchen!

    Es geht ja nicht um mich Und Bücher zu ADHS hab ich eigentlich genug.
    Ich bin am Grübeln, ob die Frau, die ich oben beschrieb, ADHS hat. Mehr als ein paar Aspekte an ihr finde ich SOOOOO auffällig, gerade durch das Buch die Chaosprinzessin.
    Aber ein paar andere Aspekte passen halt einfach nicht ins Bild von ADHS, oder ich kann sie halt nicht adäquat einordnen. Und ich möchte natürlich nicht eine totale Fehlidee bei ihr äußern, weil ich ADHS überinterpretiere!

    Ihr Ordnung halten ist typisch ADHS, auch nach dem Auszug aus dem Elternhaus. Wie oben beschrieben


    Was würdest du denn sagen, so was ich da oben beschrieben habe. Klingt das auf dich auch so deutlich nach ADHS?

    Liebe Grüße!

  6. #6
    N o r d f r a u

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    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    Hallo Esselte,

    schwer zu sagen, ich sehe alles durch die ADHS-Brille.

    Ich meinte, ob du Lust hast mal das erwähnte Buch hineinzugucken - die Chaosprinzessin hast du ja auch gelesen -
    und das "You mean ..." ist,denke ich, nicht nur an Frauen gerichtet. Meinst du sie würde so ein Buch auch interessieren?
    Kannst es ja mal bei dir rumliegen lassen, vielleicht macht der Titel sie neugierig.

    Ansonsten ist es meistens nicht so eine gute Idee, Menschen aus seiner Umgebung zu "bekehren", außer sie sind
    in einer sehr verzweifelten Lage.

    LG Gretchen

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    Ich schau mal, ob ich das Buch in die Finger kriege

    Und um Bekehren gehts eigentlich garnicht. Wenn ich mir sicher genug wäre, würde ich das mal ansprechen und entsprechend Bücher an sie weitergeben, wenn sie Interesse äußert. Dann kann sie ja selbst sehen, ob sie sich in den Beschreibungen wiederfindet. Unauffällig auffällig liegengelassene Bücher sind da nicht nötig ;D

    LG

  8. #8
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    okay, also ich habe bei google den Titel eingegeben und dann kam an erster Stelle das pdf mit 473 Seiten.

    Good Luck
    LG Gretchen

  9. #9
    Hakuna Matata

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    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 781

    AW: Kenne ich womöglich eine Chaosprinzessin?

    Hallo Esselte!

    So wie du deine Freundin beschreibst, das könnte auch ich sein. Ich finde mich darin fast zu 100% wieder.

    Ich bin am Grübeln, ob die Frau, die ich oben beschrieb, ADHS hat. Mehr als ein paar Aspekte an ihr finde ich SOOOOO auffällig, gerade durch das Buch die Chaosprinzessin.
    Aber ein paar andere Aspekte passen halt einfach nicht ins Bild von ADHS, oder ich kann sie halt nicht adäquat einordnen. Und ich möchte natürlich nicht eine totale Fehlidee bei ihr äußern, weil ich ADHS überinterpretiere!
    Ich selber bin auch laut Diagnosen (1x in der Kindheit und 1x jetzt) ein "Grenzfall" - soll heißen: In einigen Teilen bin ich total ADHSler und in anderen Teilen total normal.
    Seitdem ich aber das Bewusstsein zu ADHS habe und mich damit auseinander setze, habe ich ein wenig ein anderes Gefühl für mich selbst entwickelt und gehe anders mit allem um.

    Kannst du deiner Freundin mal das Buch zu lesen geben? Würde sie es lesen? Vielleicht erkennt sie sich dann ja auch selbst wieder.

    Ich wurde auch durch Zufall vor 1,5 Jahren drauf gestoßen - obwohl meine Eltern schon immer davon wussten.

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