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Diskutiere im Thema Ambulante kontra stationäre Therapie im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 32

    Ambulante kontra stationäre Therapie

    Hallo, ihr Lieben!

    Ich habe hier schon einiges über stationäre Therapie gelesen. Ich dagegen kann Ende September eine ambulante Therapie beginnen, natürlich ist der Therapeut spezialisiert auf ADHS. Wie sind Eure Erfahrungen? Kann man das vergleichen? Worin bestehen die Unterschiede? Ich meine einen Unterschied zu sehen, dass ich in meiner gewohnten Umgebung bleiben und das Besprochene versuchen kann umzusetzen.

    Noch bin ich ziemlich unerfahren mit Therapie, denn mein Test liegt erst wenige Wochen zurück. Wer hat eine ambulante Therapieerfahrung gemacht?

    Herzliche Grüße
    meklesia

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 355

    AW: Ambulante kontra stationäre Therapie

    hallo meklesia,

    ich denke du hast die vorteile einer ambulanten therapie schon ganz gut erkannt, du hat eben bei einer ambulanten therapie den vorteil das erlernte direkt in der praxis an zu wenden und die ergebnisse kannst du dann so zu sagen mit deinem therapeuten besprechen also ein "learning by doing" wenn man so will, außerdem falls du einen job hast , brauchst du dort nicht erst einmal für mindestens 8-10 wochen raus zu gehen, ist ja auch nicht immer so einfach.
    eine ambulante therapie ist deshalb für menschen , bei denen das soziale umfeld noch einigermaßen gut läuft meiner meinung nach die bessere alternative.


    in einer stationären therapie sind die vorteile das du eben für eine gewisse zeit eine sehr "intensive" therapie in einem geschützten rahmen machst, das falls du noch keine diagnose und richtige medikamenten einstellung hast , diese dort gemacht werden kann und kontrolliert werden kann, es kommt halt immer darauf an wie du dich fühlst ob du für dich meinst es ambulant zu schaffen oder ob du erst mal eine gewisse zeit brauchst um dich zu stabilisieren, kann in gewissen lebenssituationen auch erst einmal eine gute lösung sein um wieder zu sich zu finden.

    ich habe stationär die erfahrung gemacht und kann nur sagen ich fand die stationäre therapie sehr gut für mich allerdings ohne eine vernünftige dauerhafte ambulante nachsorge,die leider bei mir nicht gegegben war macht das ganze nicht viel sinn, da ja das gelernte dann auch im richtigen leben angewendet werden muss.

    lg
    chaoskater

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Ambulante kontra stationäre Therapie

    Hallo, ChaosKater,

    danke für Deine Antwort. Mir geht es eigentlich ganz gut. Es ist aber noch ein bisschen neu, denn ich selber wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass ich ADS haben könnte. Der Hinweis kam von jemand anderes. Die Probleme waren schon immer da, aber ich dachte, sie hängen mit meiner Lebensgeschichte zusammen.

    Medikamentös bin ich überhaupt noch nicht eingestellt. Im Testbericht steht allerdings auch eine vorsichtige Empfehlung und ich habe kein schweres ADS und keine schwere Depression. So verläuft mein Leben einigermaßen normal.

    Herzliche Grüße
    meklesia

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Ambulante kontra stationäre Therapie

    Grundsätzlich würde ich ADHS immer gerne ambulant behandeln. Wenn man also den "6er im Lotto" mit einem guten ambulanten Therapeuten mit Ahnung und der persönlichen passenden Welllenlänge gefunden hat, dann ist ambulan besser als stationär

    Und letztlich sogar intensiver, weil man Woche zu Woche an den real auftretenden Problemen arbeiten kann. Coaching wäre da sogar noch eine Stufe "weiter", weil der Coach ja ins Haus kommt.

    Stationär im Sinne von Reha ist dann gut oder erforderlich, wenn es zu Haus aufgrund fehlender Struktur bzw. Unterstützung einfach nicht mehr geht, eine schwere Depression bzw. Burnout aufgetreten sind bzw. einfach zu viele Baustellen offen sind, so dass man keinen Anfang findet.

    In einer statioären Behandlung kann man meist ganz gut die Medikation ausprobieren, da man einfach täglich mit dem Arzt im Austausch stehen kann.

    Intensiver muss es nicht zwingend sein. Kann aber. Es ist eher ein Vorteil, dass man sich mit anderen ADHSler austauschen kann bzw vielleicht auch mal die eigene Problematik "relativieren" kann im Austausch mit Nicht-ADHSlern.

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