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Diskutiere im Thema Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Hallo ihr lieben Mit-Chaoten,

    die Ärztin, die meine Diagnose gestellt hat, empfahl eine Kur, Reha, stationäre Aufnahme oder wie auch immer man es nennt, sie meinte so ca. bis zu 5 Wochen..
    Der Psychiater, zu dem ich mit dem Bericht ging, meinte, ich solle mir überlegen, ob er mich einweisen soll.

    Letzteres wäre über Krankenkasse, eine Reha über die Rentenversicherung, glaube ich.

    Ich bin unsicher, was ich tun soll und denke, für eine Akuteinweisung geht es mir nicht "schlecht" genug.
    Seit ich Medikinet nehme, geht schon so einiges besser, aber natürlich möchte ich noch mehr "erreichen", bzw. erklärt bekommen, erleben, verarbeiten, in Beziehung zu einander bringen, verstehen...

    Das alles wäre sicher einfacher in einem Rahmen außerhalb des Alltages, denn ich denke 44 Jahre kann ich nicht ausschließlich in therapeutischen Sitzungen neben Familie und Beruf verstehen und aufarbeiten.

    Mein nächster Termin beim Facharzt und beim Psychiater sind erst in ein paar Wochen, bis dahin wollte ich mir überlegen was ich mit deren Hilfe in Angriff nehmen möchte und mit ihnen besprechen, was sinnvoll ist.

    Wie sind eure Erfahrungen mit diesem Thema?
    Wie sind die Möglichkeiten, die Wege, die Wartezeiten, die Kosten undundund.

    Freu mich auf viele Antworten! Herzliche Grüße, Blitzhexe

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Keine Antwort...snief...ich glaub, diese Frage hab ich schlichtweg im falschen Bereich gestellt...sorry!

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Blitzhexe schreibt:
    Keine Antwort...snief...ich glaub, diese Frage hab ich schlichtweg im falschen Bereich gestellt...sorry!
    was genau möchtest du denn wissen?

    ich war schon in vielen kliniken, reha, psychosomatische, usw...

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 299

    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Juchhu, eine Antwort! Danke! Ich glaube, am meisten interessieren mich die durchschnittlichen Wartezeiten und der Unterschied zwischen einer Einweisung durch den Psychiater und der Beantragung einer Reha/Kur.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 35
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Blitzhexe schreibt:
    Juchhu, eine Antwort! Danke! Ich glaube, am meisten interessieren mich die durchschnittlichen Wartezeiten und der Unterschied zwischen einer Einweisung durch den Psychiater und der Beantragung einer Reha/Kur.
    hey...

    gern geschehen. hab diesbzgl. schon einiges durch leider.

    einweisung ist ja nur für krankenhäuser, also psychosomatisch oder psychiatrie halt. für psychosomatisch muss man etwas stabiler als für psychiatrie sein. psychiatrie is ja nur, wenn es dir akut nicht gut geht. wobei man manchmal, wenn es sich nich um suizidgedanken handelt, die aufnahme auch 1-2 wochen dauern kann. psychiatrie is ja meist nur 5-8 wochen. in extremfällen bis zu 10 etwa.
    therapien hat man in der psychiatrie am wenigsten. einzel meist auch nur 1x die woche.

    in der psychosomatischen muss man schon ordentlich mitmachen und hat auch mehr therapien.

    bei ner reha musst du das bei der rentenversicherung beantragen und ne reha is darauf aus, dich wieder arbeitsfähig zu machen, was in ner psychiatrie oder psychosomatischen nich darauf gezielt ist. wenn du rente bekommst, dann schickt die rentenversicherung den antrag zur krankenkasse hin. dann dauert die beantragung länger. ich habe damals, mit rente die ich schon bekomme, 2 monate gewartet. das zweite mal reha hab ich nur 3 wochen gewartet, weil ich in einer anderen klinik war und die das da beantragt haben und natürlich auf eilig gemacht haben.

    dann kommt es natürlich noch drauf an, wie voll die klinik is, die für dich ausgesucht wurde oder die du dir ausgesucht hast für ne reha. wartezeiten können von tagen bis wochen bis monaten sein. manchmal darf man mitentscheiden, manchmal wird von der rentenversicherung aus entschieden. einen wunsch darf man immer äußern, aber nich immer kommt man dann in die gewünschte klinik. bei mir war es beide male eine wunschklinik, aber ich kenne auch andere bei denen es nich so war!

    bei ner reha muss man sehr stabil sein und man hat auch echt viel programm. die regeln sind dort definitiv strenger als in nem krankenhaus (psychosomatische und psychiatrie). aufenthalt is zwischen 2 und 6 monate. bei extremen bedarf noch länger, is aber sehr sehr selten so. ich hatte einmal 6 monate und einmal 5 monate aufenthalt. einmal hab ichs abgebrochen, weil zu instabil und einmal durchgezogen.

    willst du denn wieder arbeiten gehen?

    lg
    Geändert von SweetChilli ( 1.09.2013 um 19:43 Uhr)

  6. #6
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Ich arbeite ja und denke auch, dass es mir für eine Akuteinweisung viiiieeeel zu gut geht, aber der Psychiater fragte danach. Hat mich auch ein wenig gewundert. Die Ärztin, die die Diagnose stellte, meinte, eine bis zu 5 Wochen-Kur wäre gut für mich.
    Ich überlege, mal bei der RV nachzufragen, welche Kliniken infrage kämen und dann mit dem Hausarzt und Berichten der anderen Ärzte den Antrag zu stellen.

  7. #7
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Blitzhexe schreibt:
    Ich arbeite ja und denke auch, dass es mir für eine Akuteinweisung viiiieeeel zu gut geht, aber der Psychiater fragte danach. Hat mich auch ein wenig gewundert. Die Ärztin, die die Diagnose stellte, meinte, eine bis zu 5 Wochen-Kur wäre gut für mich.
    Ich überlege, mal bei der RV nachzufragen, welche Kliniken infrage kämen und dann mit dem Hausarzt und Berichten der anderen Ärzte den Antrag zu stellen.
    is die reha dann wegen ADHS oder wegen ner anderen diagnose?

    ja, wenn du arbeitest is ne reha auch eher sinnvoll, wenn es dir nich akut schlecht geht.
    reha geht dann aber mindestens 6 wochen. kürzer kenn ich gar nirgends.

  8. #8
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    In welchen Kliniken warst du?

    Ich denke, wegen ADHS, bzw. der ganzen Folgen davon z.B.Selbstzweifel, leichte (?!) Depressionen...erst mal zur Ruhe kommen, lernen damit umzugehen, aufarbeiten, Beziehungen und Erlebnisse überdenken, Strukturen lernen und planen. Ich glaub ich könnte für so vieles Hilfe gebrauchen. Und da ich beruflich sehr eingespannt bin und irgendwie nicht loslassen kann, kann ich das nicht so nebenbei bearbeiten, hab ich gemerkt. Es geht kurzzeitig gut, aber dann verfall ich wieder dem Chaos.

  9. #9
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    Blitzhexe schreibt:
    In welchen Kliniken warst du?

    Ich denke, wegen ADHS, bzw. der ganzen Folgen davon z.B.Selbstzweifel, leichte (?!) Depressionen...erst mal zur Ruhe kommen, lernen damit umzugehen, aufarbeiten, Beziehungen und Erlebnisse überdenken, Strukturen lernen und planen. Ich glaub ich könnte für so vieles Hilfe gebrauchen. Und da ich beruflich sehr eingespannt bin und irgendwie nicht loslassen kann, kann ich das nicht so nebenbei bearbeiten, hab ich gemerkt. Es geht kurzzeitig gut, aber dann verfall ich wieder dem Chaos.
    ich war wegen posttraumatischer belastungsstörung und polyoxikomanie in kliniken, insgesamt 16 mal.
    aber 2x reha, einmal abgebrochen, da war ich in der AHG klinik dormagen und einmal 5 monate durchgezogen, in visbek.

  10. #10
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    AW: Stationäre Therapie/Reha- wie sind eure Erfahrungen?

    SweetChilli, danke für deine Infos!
    Dann hast du ja wirklich einen langen Weg hinter dir.
    Dagegen ist mein Leben bisher absolut "ruhig und normal" verlaufen.
    Fast schon langweilig, wenn da nicht immer dies Gefühl anders zu sein und "irgendwas ist da" gewesen wäre...


    5 Monate in einer Klinik stelle ich mir sehr schwer vor.
    Klar, man bekommt Hilfe, aber ist es nicht schwierig, wieder in den Alltag zu finden?!
    Da ich arbeite, muss ich ja nicht wieder arbeitsfähig werden, sondern dies einfach bleiben, das ist ja auch eine Indikation denke ich.

    vielleicht wird es eine psychosomatische Kur oder wie auch immer, hatte ne Kollegin mal, sie war für vier Wochen weg. warum weiß ich aber nicht.
    hab mich noch nie so richtig mit den Möglichkeiten befasst. Soll "früher alles einfacher gewesen sein".
    Da. also vermutlich in den 70enr, 80ern, hätte ich garantiert ne Kur nur zum abnehmen bewilligt bekommen

    Wie geht es dir momentan? Liebe Grüße!

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