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Diskutiere im Thema Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Naja, ich hab nichts dafuer bezahlt, allerdings hat mich mein aktueller (5ter) Therapeut nach nun fast 14 Jahren Therapie (mit Unterbrechungen, Aufenthalten in Psychosomatischen Kliniken etc.) im Rahmen einer Ausschlussdiagnostik an die hiesige Uniklinik - dort gibt es eine ADS Ambulanz - ueberwiesen... ich wunder mich halt nur immer wieder, warum so viele Betroffene fuer die Diagnostik selbst in die Tasche greifen muessen.

    Mich wuerde zudem interessieren, wie umfangreich oder ausfuerhlich denn die Diagnostik bei einem niedergelassenen Facharzt ist. Oft lese ich was von 1 1/2 Stunden Gespraech, zack MPH verschrieben, und dann ist man wieder auf sich selbst gestellt, was ich persoenlich eher bedenklich finde.

    Die Medikamente muss ich natuerlich auch selbst bezahlen, da MPH fuer die Behandlung von ADS bei Erwachsenen bisher nicht zugelassen ist.

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 254

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Mich wuerde zudem interessieren, wie umfangreich oder ausfuerhlich denn die Diagnostik bei einem niedergelassenen Facharzt ist. Oft lese ich was von 1 1/2 Stunden Gespraech, zack MPH verschrieben, und dann ist man wieder auf sich selbst gestellt, was ich persoenlich eher bedenklich finde.
    bei mir:

    2-3 lange amnamesegespräche. parallel dazu untersuchungen beim allgmeinarzt (blut, schilddrüse, ekg), neurologische untersuchungen beim neurologen.

    viele fragebögen, 1 frembeurteilungsbogen, einsicht in schulzeugnisse. durchsprechen der ausgefüllten bögen. auswertung und diagnose. durchsprechen einer mediakementösen behandlung und aufklärung verschiedener behandlungsmöglichkeiten (bzw gemeinsames überlegen, welches präperat geeignet wäre)
    rezept.
    danach so im 2-3 wöchigem abstand temine zur medieinstellung, bei fragen und unsicherheiten kontakt übetr telefon oder email möglich.

    insgesamt hat sie sich 2,5 monate hingezogen, und ich hatte vom 1. termin bis zum rezept ich glaub so 5-6 termine (ohne allgemeinarzt und neurologie)

    bezahlt hab ich auch nix dafür, bzw die kasse hat gezahlt.

  3. #73
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Jo, das hoert sich vernuenftig an

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Hallo,

    ich hatte ja bereits am 23.Februar 2010 hier in der Rubrik geäussert warum ich glaube ADS zu haben. Habe mich dann heute mal getraut bei der Beratungsstelle der ADS Mainz e.V. anzurufen und da einer Dame meine Probleme geschildert. Das gespräch ging c.a. 15 Minuten und sie sagte gleich das bir eigentlich alles auf ADS hindeutet und gab mir gleich die Adressen von 3 Ärzten die sich in der näheren Umgebung befinden.Die sollen das auch über die Krankenkasse abrechnen.

    Ich weis das so ein kurzes Telefonat keine Diagnose sein kann aber irgendwie bin ich froh das mir die Dame zugehört hat und mir sagte das ich mit meinem Verdacht nicht auf dem Holzweg bin. Ich werde mal sehen ob ich bei einem der Ärzte einen Termin bekomme.

    Bin irgendwie erleichtert und hoffe das ich bald eine Atwort darauf bekomme warum ich so bin wie ich bin.

  5. #75
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Auffällig war ich in der Hinsicht schon als Kind. Damals wurde in der ersten Klasse die Diagnose Minimale Cerebrale Dysfunktion gestellt. Als ich herausfinden wollte, was das sein soll (Ich, einen kleinen Hirnschaden?! ), bin ich auf ADHS gestoßen...und hab erst Wochen später weitergelesen, weil ich mir das nicht vorstellen konnte.

    Als ich mich doch dransetzte, war ich wirklich erschrocken, was da alles passt und wie Idealtypisch mein Lebenslauf, Marotten und Probleme sind.
    Zweifel hatte ich dennoch jede Menge: das Syndrom ist so umstritten, vielleicht such Ich nur ne angenehme Ausrede, bin einfach nur völlig gaga...

    Heut hab ich die positive Diagnose erhalten und richtiggehend erleichtert.

  6. #76
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    also,ich hab ein trauma erlebt (unfall meiner eltern mitangesehen).seitdem hab ich sehr starke konzentrationsstörungen und bin sehr viel aggressiver geworden als vorher.

    auf basis der wohl vorliegenden PTBS hab ich dann vor wochen irgendwie weiter recherchiert (auch angeregt durch erzählungen einer freudin-ihr freund ist ADHSler und ich entdeckte da unglaublich viele gemeinsamkeiten mit ihm).stieß dann auf verschiedene tests,die alle dasselbe ergaben:das es sehr wahrscheinlich ist,dass ich ADS habe.

  7. #77
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    nachteule schreibt:
    bei mir:

    2-3 lange amnamesegespräche. parallel dazu untersuchungen beim allgmeinarzt (blut, schilddrüse, ekg), neurologische untersuchungen beim neurologen.

    viele fragebögen, 1 frembeurteilungsbogen, einsicht in schulzeugnisse. durchsprechen der ausgefüllten bögen. auswertung und diagnose. durchsprechen einer mediakementösen behandlung und aufklärung verschiedener behandlungsmöglichkeiten (bzw gemeinsames überlegen, welches präperat geeignet wäre)
    rezept.
    danach so im 2-3 wöchigem abstand temine zur medieinstellung, bei fragen und unsicherheiten kontakt übetr telefon oder email möglich.

    insgesamt hat sie sich 2,5 monate hingezogen, und ich hatte vom 1. termin bis zum rezept ich glaub so 5-6 termine (ohne allgemeinarzt und neurologie)

    bezahlt hab ich auch nix dafür, bzw die kasse hat gezahlt.
    Warst du wegen der Diagnose bei einer speziellen Klinik oder eher so eine Praxis ?

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 56
    Forum-Beiträge: 778

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Eigenverdacht wie war das doch gleich?
    Nachdem ich aus der Psychoklinik wieder zitternd und ängstlich zu Hause war. Hab ich das Internet durchforstet war in Depressions-, Angst-, Haut-, Schilddrüsen-, Bandscheibenforen ...
    Ich hab gesucht, was ist es denn blos mit mir? Ich bin total verrückt oder was? Hat jemand meine verlorenen Schauben gefunden?
    Irgendwie bin ich hier gelandet oder hab ich mir vorher schon das Buch gekauft?
    Jedenfalls sind mir hier sämtliche Kronleuchter aufgegangen. Differentialdiagnose in der Charité ist leider erst Nov/Dez. Meine Psychiaterin unterstützt diese Anmeldung meint aber dazu das ist nur eine Modeerscheinung, weil so viele Mischbilder bestehen.

  9. #79
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    Lächeln AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Ich hatte mir das Buch von Optimind "AD(H)S bei Erwachsenen* gekauft und
    durchgelesen und einige Hinweise auf mich bezogen - mein Neurologe
    war etwas verdutzt und hat mir dann einen Bogen mit 24 Fragen zum Ausfüllen überreicht. Ein EEG wurde auch durchgeführt. Das war 2006, seit 2010 gibt es in Hannover, in der MHH eine AD(H)S Ambulanz, die entsprechenden Fragebögen kann sich jeder im Internet ziehen und ausfüllen. In der Regel benötigt jeder von uns einen Fachmann bzw. eine Fachfrau zum Auswerten der Fragebögen!!

  10. #80
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Nen Bekannter von mir meinte ich sei immer so hibbelig und dass ich ja garnicht mal abschalten könne.
    So was wie " jetzt komm mal zu Ruhe- du bist ja garnicht zu bremsen" habe ich auch recht häufig gehört. Dann die Probleme in der Uni, besonders vor Praktika hatte ich immer Angst. Mir hat mal eine Hiwi gesagt " merkst du nicht, dass du allen damit tierisch auf die Nerven gehst, dass man dir immer alles zwei Mal erklären muss".

    Mein oben erwähnter Bekannter meinte dann, dass ich mich mal testen lassen solle. Habe das von ihm garnicht ernst genommen und nix unternommen. "Ich AD(H)S? Nein, Schwachsinn"
    In den letzten Monaten lief es bei mir aber nicht mehr so gut...
    Also habe ich mich über AD(H)S informiert und schon nach der ersten gelesenen Infoseite war mir klar, dass ich vermutlich ADS habe- alles auch wirklich alles passte...

    Seitdem ich MPH bekomme hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht- ich habe in den letzten 3 Wochen so viel gelernt wie noch nie voher- Sachen, die ich z.B. vor Klausuren immer wort- wörtlich auswendig gelernt habe und eben danach wieder vergessen, weil ich es ja nicht richtig verstanden habe, verstehe ich plötzlich durch ein Mal durchlesen und kann es dann richtig gut wiedergeben...

    Sprich: ich mache mein Studium weiter und werde das 6-wöchige Praktikum, wovor ich vorher immer Panik hatte, mit Glanzleistungen durchführen ;-)
    Ich bin richtig motiviert

    Ich könnte so viel dazu schreiben- über meine Gefühle und Ängste in den letzten Monaten- und vielleicht mache ich das mal- ich merke wie gut es tut sich damit auseinander zu setzten...vielleicht lässt sich sowas ja auch irgendwie veröffentlichen....ich könte mir schon vorstellen, dass gerade Betroffene und besonders Eltern, die Angst haben, dass ihre Kinder vielleicht wegen einer AD(H)S - Diagnose keine gute Ausbildung schaffen (in vielen Foren habe ich solche Befürchtungen gelesen), an solche Berichte interessiert sind.
    Aber das ist ja nicht das Thema dieses Thread ;-)
    Geändert von meer (13.07.2010 um 10:08 Uhr)

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