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Diskutiere im Thema Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 90

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Bei mir war es ziemlich unglaublich! finde ich jedenfalls. Hatte bereits mehrere Jahre mit ADHS Kindern therapeutisch gearbeitet und wäre niemals auf die Idee gekommen AUCH EINER ZU SEIN: nun ja, bin auch kein Hypi, sondern Hypo: DASS MIT MIR WAS NICHT STIMMT; ODER DASS ICH ANDERS BIN; DAS WUSSTE ICH SCHON LÄNGER; ABER EIN ADHS???

    Hab mir dann sofort Bücher über Erwachsenenadhs besorgt, Test gemacht....

    Ja, so wars bei mir
    LG
    Fruehlingsmo(tte)

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 237

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Ich hatte schon immer das Gefühl anders zu ticken wie andere. Das ich anders bin als andere, also irgenwie verrückter individueller. Ich bin seit meiner Pubertät schwer Politox. Ich war immer auf der Suche nach dem Warum, warum ist die Welt für mich so und für andere anders. So in der Art. In der Pubertät hatte ich eine Familien therapie (Wir sind 6, Eltern dazugezählt), hab ich verbockt weil ich den Sinn noch nicht erfassen konnte und mich wie ein schwarzes schaf fühlte. Drogenkarriere, Entgiftungen, Paradoxe Reaktionen auf bestimmte Substanzen, psychische Probleme.

    Ich las viel. Zuerst dachte ich ich sei Schizophren oder sowas, dann Deppressiv was ja auch teil weiße zustimmt.

    Ich bin dann zum Arzt um das Abklären zu lassen weil ich nicht mehr mit der Welt so wie sie ist zurecht kam/komme. -> Der sagte ich hätte eine schizophren-affektive Störung mit generalisierten Ängsten. Das konnt ich so nicht hinnehmen. Und hab weiter gesucht was los ist.
    Durch meine Drogenerfahrungen und mancherlei Paradoxer Reaktion bin ich darauf gekomen es könnt ja ADS sein. Ich las sehr viel im netz. Die Ärtztin kannte sich damit nicht aus und ich bin in eine Spezialambulanz in Würzburg... Naja guck mal in dem Thread: Test nächsten Dienstag Würzburg oder so ähnlich...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    moin leutz,

    ich stecke auch noch in meinem verdacht fest und frage mich auch, ob man sich das auch einreden kann wie mit einem plazebo.
    allerdings ist meine eigene beweisführung (vielleicht subjektiv?!) erdrückend, ich bekenne mich.. :

    - ich leite gespräche in dem ich den gegenüber einfach überquatsche, wenn ich erstmal in fahrt bin, wenn mich jemand scharf kritisiert metzel ich ihn nieder
    - als kind bin ich nur eingeschlafen, wenn ich mich mit einem summen von links nach rechts gedreht habe, war weinerlich und habe im vorschulalter bereits stundenlange gespräche mit erwachsenen gehalten und die welt hinterfragt
    - bin ein geborener luftschlagzeuger und -gitarrist und meine bühne ist 24/7 und überall (meine fans lieben und hassen mich dafür)
    -ich spiele auch tatsächlich schlagzeug, bass iund gitarre und habe nie unterricht gehabt
    - habe eine affinität mich am wochenende derart zu berauschen (one beer after the other), dass ich einen filmriss habe (meine frau hasst es)
    - meine diplomarbeit war ein rollercoaster mit 10 seiten am tag, bis hin zu wutausbrüchen und keiner einzigen silbe (danach wieder "one beer after the other")
    - neue herausforderungen entfachen in mir ein diabolisches feuer der leidenschaft und erlöschen teilweise nach 2 tagen,... weil die idee "jetzt langweilig" ist
    - ich bin beim schreiben dieser zeilen eben aufgesprungen und einmal durch die wohnung gelaufen, habe allerdings nach 40 sekunden vergessen was ich wollte und mir ein alibi-getränk geholt (grins*)
    - ordnung halten ist für mich kein fremdwort, allerdings liebe ich mein chaos und kann nur schwer einen ganzen tag aufräumen (finde hinterher sowieso nichts wieder) und lasse es dann "ab der hälfte"
    - jedes meiner passwörter und pins habe ich mit einer software erstellen lassen, diese bestehen aus 8-12 stellen (alphanumerisch & sonderzeichen) und ich kann jedes auswendig, überhaupt kann ich mir innerhalb von sekunden zahlenkombinationen merken und diese wiedergeben (telefonnummern im display ohne wahlwiederholung)
    -nebenbei spreche ich vier sprachen, drei davon habe ich mir selbst beigebracht

    .. ich könnte hier noch ewig so weitermachen denn es macht mir nicht nur nichts aus mich selber zu analysieren -nein- es macht mir sogar spass! ich bin mir dessen bewusst und kann vieles davon kompensieren oder arbeite daran. andersherum (hab schon wieder vergessen was ich schreiben wollte -tätätttää).. ah, da isses wieder..
    andersherum kann ich mir die diversen vorteile wie kreativität und "das feuer" ja auch zu nutzen machen, viele leute beneiden uns doch dafür dass wir solche energiebündel sind..

    am schlimmsten ist es doch, wenn man eine diagnose einer krankheit bekommt und darauf verhaltensstörungen entwickelt, weil man sich minderwertig fühlt!! in diesem forum lese ich ständig von depressionen die meistens nach der diagnose ADS/ADHS verstärkt werden.

    leute, ihr seit nur "anders"... nicht schlechter!!!

  4. #14
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Hi Contrabender,

    ja, wir sind nur anders! Aber auch und gerade das Anders-sein macht uns ja solche Probleme. Eigentlich sind wir gerne anders als der Rest! Aber der Rest akzeptiert das Anders-Sein oft nicht. Weil der "Rest", also unser Umfeld, es nicht begreift und wir es nicht erklären können, was ja zum Begreifen beitragen würde. Erst wenn ich etwas begriffen habe, kann ich es auch verstehen.

    Wer aber erklärt dem Rest, wie das Anders-sein ist? Wie wir uns damit fühlen? Welche Schwierigkeiten daraus resultieren? Und zwar so, dass es der Rest auch begreift?

    Auf diese Frage habe ich noch keine Antwort gefunden.

    LG

    Snagila

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Diese Frage stelle ich mir auch schon, seit ich mich mit ADS auseinandersetzte. Leider habe ich bisher auch keine Erklärung gefunden. Wir wissen ja genau, was wir meinen und wie es sich anfühlt, aber das denen zu erklären, die es sich nicht mal annähernd vorstellen können und das dann auch noch so, dass sie es verstehn, ist verdammt schwer, zumal es ja ohnehin viele Skeptiker gibt, um nicht zu sagen, dass viele gerne eine Modediagnose dahinter sehen und alles für sie nur Hirngespinste sind.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Hallo,
    bei mir fing das mit dem "Eigenverdacht" mit meinem Sohn an.
    Seit er 3 Monate alt war,- war er immer irgendwie "anders" als alle anderen Kinder in meinem Umfeld.....
    Ich hatte schon früh den Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Konnte es aber nicht einordnen, weil ich von ADS/ADHS noch nichts wußte.....
    Ich habe immer wieder geforscht und mich mit vielen Leuten darüber unterhalten, was mit ihm los sein könnte.
    Als er 3 jahre alt war erzählte mir eine Arbeitskollegin von dem Sohn von Bekannten, der ADS hat.
    Ich fing an mich zu informieren und zu forschen und las viele Erfahrungsberichte von Eltern mit ADS-Kindern....
    Ich war mir ziehmlich schnell sicher,- dass das auf ihn zutrifft....
    Aber es hat mich niemand ernst genommen. abert ich war mir 100% sicher, dass ich recht hatte....
    Ich habe 2 Jahre lang dafür gekämpft, das er getestet wird und wurde immer wieder "abgewimmelt"
    Dann bekam ich doch einen Termin in einer Einrichtung, die auf Sozialpädiatrie spezialisiert war. Dort wurde auch schnell eine Diagnose gestellt - schweres ADHS.....Die Behandlung wurde sofort begonnen......
    Mir ist immer wieder aufgefallen, dass es zwischen meinem Sohn und meiner Kindheit viele Parallelen gab....
    Ich habe ihn oft angesehen - und hatte das Gefühlt MICH zu sehen. Ich konnte oft sozusagen fühlen, was in seinem Kopf vorging und schien oft die einzige zu sein, die ihn verstand....
    Auch meine Eltern sagten sehr oft " ...worüber wunderst du dich ..... der ist genau wie du...."
    Ich war absolut überzeugt, dass ich auch betroffen bin und mein Sohn es von mir hat.
    aber damals (...vor 10 Jahren...) war ADS bei Erwachsenen noch kein Thema - offiziell gab es das ja gar nicht, weil man immer noch davon ausging, dass es sich irgendwann "verwächst". Man wurde nicht getestet und schon gar nicht behandelt.....
    Ich blieb "allein" damit.....
    Als es dann offiziell anerkannt war, das es ADS auch bei Erwachsenen gibt und die Krankenkasse auch Behandlungen übernahm ließ ich mich testen und erhielt auch schnell eine eindeutige Diagnose- ADS-Mischtyp mi schwerer Ausprägung.....

    Liebe Grüße Anja

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Hallo,
    ich freue mich auch auf den Tag wo ich meine Diagnose bekomme um endlich Gewissheit zu haben.
    Ich hab vor 2-3 Monaten zufällig einen Artikel über ADHS und ADS gelesen. Vorher wusste ich überhaupt nicht dass es da Unterschiede gibt. Als ich dann gelesen haben wie sich ADS bei Mädchen ausdrückt, hab ich gemeint mich trifft der schlaf. Da stand meine Persönlickeit, zu 100%. Das war sehr sehr schlimm für mich und seitdem suche ich Antworten..........
    Also meine Neffen neigen definitiv zu ADHS und meine schwester sagte mir mal so vor einem Jahr, vielleicht hätte sie selbst das auch. Ich verstand damals nicht was sie meinte weil sie nicht so hyperaktiv ist. Und ich ja nur wusste ADHS ist Hyperaktiv. Was anders kannte ich einfach nicht.

    Jetzt bin ich mir sicher......es kommt von meiner Mutter

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Guten Morgen,

    ich habe schon seit meiner Kindheit das gefühl gehabt, dass ich irgendwie anders bin.
    es ist mir wohl das erste mal wirklich bewusst geworden, als ich in der 5. klasse zur klassensprecherin gewählt wurde und damit absolut überfordert war.
    ich hatte zwar immer eine handvoll sehr intensiver freundschaften, habe mich aber in cliquen oder gruppen nie einfinden können und unwohl gefühlt.
    für mich war es immer einfacher mich auf eine person zu konzentrieren.

    Auch mit dem lernen und dem hausaufgaben machen hatte ich arge probleme und habe schon immer stark an mir gezweifelt ob ich nicht vllt einfach nur dumm sei.
    wenn ich allein in meinem zimmer saß und hausaufgaben machen sollte, sind mir immer zig andere dinge in den sinn gekommen und ich konnte mich einfach nie auf das wesentliche konzentrieren.
    das hatte zur folge, das meine mutter es irgendwann so gehandhabt hat, dass ich am eßzimmertisch meine schulsachen erledigen musste, damit sie mich unter kontrolle hatte.
    das es nicht gerde einfacher war, im wohnzimmer zu lernen, wo meine 2 jüngeren geschwister rum gesprungen sind und der fernseher lief könnt ihr euch wohl vorstellen...

    das hatte zur folge, dass meine mutter absolut überfordert war und ich permanent hausarest und fersehverbot hatte,
    da ich meine schulischen aufgaben nicht erledigen konnte.

    so habe ich mich durch meine komplette schulische laufbahn immer durchgemogelt.
    die lehrer haben mich zwar immer für recht clevergehalten - ich war ja auchein meister in sachen improvisation - aber ich habe nie mein leistungsniveau voll ausschöpfen können.

    liegt wohl auch daran, dass ich immer ein wenig unterfordert war. (grundschullehrerin: sie wäre eigentlich für ein gymnasium geeignet, ist dafür aber wohl zu verträumt)

    nun gut, das war meine kindheit. ich bin eben verträumt, faul und unfähig mich anzupassen. nehmen wir das so hin, wie es einem von den eltern gesagt wird.

    Das es wirklich ADS sein könnte habe ich erst vor ein paar monaten für mich herausgefunden.
    ich hatte mal wieder den job gewechselt - von bislang immer sehr abwechslungsreichen tätigkeiten mit viel verantwortung ins büro wo selbstorganisation gefragt ist.
    konzentration auf eine sache mit permanenter ablenkung durch telefonanrufe, emails, chef etc.



    auf einmal ging wieder gar nix, ich konnte mich einfach nicht konzentrieren, war absolut überfordert. wobei es der simpelste job ist, den ich je hatte.

    durchs internet bin ich dann auf ads gestoßen.
    und mir fiel es wie schuppen von den augen.

    endlich wußte ich, dass meine impulsivität (6 mal umgezogen in den letzten jahren, alle 1-2 jahre einen neuen job), meine rastlosigkeit ( ständig auf der suche nach einem neuen sinn im leben), meine unfähigkeit papiere zu bearbeiten und Beziehungen langfristig einzu gehen (empfinde ich wirklich etwas oder mache ich mir nur selbst etwas vor?) , meine unorganisiertheit/Strukturlosigkeit, erschöpfungszustände und dieses ständige gedankenkarussel vllt doch nicht einfach nur eine charakterschwäche vonmir sind.

    seit her habe ich sehr viel darüber gelesen und war sogar gestern das erste mal in einer selbsthilfegruppe.

    jetzt versuche ich mich mit ads anzufreunden und es so anzunehmen.
    denn dieses permanente gefühl nicht richtig im kopf zu sein und ständig ein schlechtes gefühl zu haben, weil man gewissen anforderungen nicht gewachsen ist hat mich in den letzten jahren sehr oft tränen gekostet.

    Jetzt kann es nur noch berg auf gehen
    und mit menschen die einen verstehen sollte das kein problem sein.


    Es grüßt euch herzlichst
    die cassis
    (die mal wieder viel zu viel geschrieben hat

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Hallo,

    Nachdem ich über ADS, und plötzlich sehr viel über mich gelesen habe, war ich sehr aufgewühlt. Es gingen mir nach und nach eine menge Dinge durch den Kopf:

    Endlich habe ich meine Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Tagverträumtheit, Chaos, Impulsivität und anderes als Bild einer Störung vor mir. Somit fühle ich mich nicht einfach schusselig und faul, sondern kann es abgrenzen. Seitdem nehme ich bewusster wahr, wenn etwas ADS-mässiges passiert. Ich weiss: das bin nicht ich, sondern (mein?) ADS.

    Jedoch, dass sich meine eigenwillige Persönichkeit lediglich auf eine banale biochemische Störung im Vorderhirn runterreduzieren lässt, hat mich verunsichert. Was, wenn ich MPH nehmen sollte, werde ich derselbe sein? Kommt dann mein "wahres Ich" zum Vorschein? werde ich meine Kreativität, Wortgewandtheit, Witz ebenso verlieren?

    Dass ich mein Leben so nicht hätte leben müssen, so mit verpassten Chancen und Fehlentscheidungen, macht mir schon zu schaffen. Was hätte ich alles erreichen können, das Leben was zu mir passt....

    Im Rückblick habe ich auch über meinen verstorbenen Vater -zudem ich in einem gespannten Verhältnis stand und nie so werden wollte wie er- nachträglich bedauert. Dieser alte Familientyrann hatte vermutlich nicht nur das ADS an mich weitervererbt, sondern sein Leben lang mit seinen Dämonen zu kämpfen gehabt.


    Nächste Woche werde ich mich für die Diagnose anmelden. Auch wenn es lange Wartezeiten gibt, so wünsche ich mir nichts sehnlicher als ein strukturiertes, bewusstes, selbstgesteuertes Leben. Denn, trotz der positiven Besonderheiten, hat das ADS eine negative Bilanz für mein 43 jähriges Leben.


    LG
    Geändert von GU_66 (20.11.2009 um 23:41 Uhr)

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Wie war das bei euch mit dem Eigenverdacht?

    Huhu,

    Eigenverdacht auf AD(H)S hatte ich eigentlich nie. Das ich anders, komisch... oder sonstwie merkwuerdig war wusste ich mein ganzes Leben, wurde mir auch immer wieder zurueckgemeldet.

    Nach 15 Jahren immer wieder Psychotherapie und zwei stationaeren Aufenthalten in psychosomatischen Kliniken sowie zwei Suizidversuchen und neunmonatiger Depression kam mein aktueller (glaub mein 5ter oder 6ter) Therapeut - nachdem er mich zuvor eigentlich als Borderliner diagnostiziert hatte (wow, da passte auch total viel) - auf die Idee, mich doch sicherheitshalber mal auf AD(H)S testen zu lassen. Eigentlich nur, um AD(H)S als moegliche Ursache auszuschliessen. Borderline passte ja schliesslich schon recht gut.

    Und siehe da, nach knapp dreimonatigen gruendlichen (!) Tests und Untersuchungen: AD(H)S Diagnose. MPH verschrieben und viele meiner Probleme die ich jahrzehntelang mit mir rumgetragen habe sind ploetzlich deutlich reduziert. Nicht weg (waer ja auch zu schoen), aber so dermassen reduziert und ertraeglich geworden, dass es sich schon fast wie ein neues Leben anfuehlt. Hat ja auch lange genug gedauert rauszufinden, was mit mir nicht stimmt

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