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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    Wie geht es nach der Diagnose weiter

    Hallo zusammen,

    ich habe vorgestern meine Diagnose auf ADHS im ZNS Mannheim erhalten. Mir wurde auch gleich das Medikament Medikinet 10mg Adult verschrieben.
    Das Gespräch dauerte keine 10 min. Die meiste Zeit wurde mir erklärt das es keine sehr starken Nebenwirkungen hat.

    Auf meine Nachfrage wie ich jetzt weiter machen soll (Therapien, Arbeitsplatz usw) meine dieser, dass ich erst einmal das Medikament nehmen soll, mich in 15 Tagen bei Ihm nochmals melde sollte und schau das ich zu meiner Psychtherapeutin gehe.

    Aber irgendwie habe ich das Gefühl in der Luft zu hängen, nicht richtig zu wissen wie es jetzt weiter gehen soll bzw. was ich noch machen kann, machen soll usw.

    Wie war das bei euch? Wie ging das bei euch alles weiter? Was habt Ihr gemacht? Wäre um jeden Erfahrungsaustausch Dankbar.

    Schönen Tag zusammen

  2. #2
    Apollo_1012

    Gast

    AW: Wie geht es nach der Diagnose weiter

    Hallo, also ich wundere mich hier (im Forum) immer über die ganze Medikation (da hat sich etwas meiner Aufmerksamkeit entzogen):

    Mein Testergebnis ist zwar "ADS Deluxe", Medikamente wurden mir aber weder angeboten noch verschrieben. Ich bin über 40 und ein Arzt meinte, das könne schwer nach hinten losgehen mit Ritalin etc. Therapie brauche ich auch nicht, ich habe meine Bewältigungsstrategien und ich soll eben noch mehr auf das fokussieren, was mich interessiert. Im Prinzip weiß ich jetzt, warum ich bei Dingen, die mich nicht begeistern, so schlecht bin - ich kann mich dann weder konzentrieren, noch hyperfokussieren, aber das ist bei mir der Schlüssel zum Erfolg.

    Ich arbeite für mein Gehirn, das mache ich so: Joggen bis zur Erschöpfungsgrenze (vgl. Beerwerth), lockeres Schwimmen, wenig Alkohol/viel Wasser, reduzierte Ernährung / kaum Exzesse, Neurodoron (frei erhältlich) & Gingko und bewusste Erholungspausen wann immer möglich. Das zusammen nimmt mir 40-50% der inneren Unruhe, sie wird spürbar gedämpft.

    Ich kenne mich viel zu wenig aus, daher kann ich Dir zur verschreibungspflichtigen Medikation nichts raten. Aber wenn Du Zweifel hast, dann lass die Finger von den Tabletten.

    Du schreibst, Du wüsstest nicht, wie es jetzt weiterginge. Na ja, eigentlich hat sich ja nichts geändert, Du hast nur eine Diagnose, aber die Beeinträchtigung war ja schon immer da. Also geht es im Zweifel so weiter wie bisher, aber eben mit einem neuen Bewusstsein.


    LG
    Apollo

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Wie geht es nach der Diagnose weiter

    Danke für die schnelle Antwort. Was meinst du mit reduzierter Ernährung?
    Genau so stelle cih mir das auch vor. Denn ich bin auch sehr entsetzt wie schnell Medikamente verschrieben werden. Meine Therapeutin hat schon vor der Diagnose davon gesprochen wie gut die sind usw. Aber das kann doch nicht immer gleich eine Lösung sein zumal jeder doch sehr unterschiedlich ist!

  4. #4
    Apollo_1012

    Gast

    AW: Wie geht es nach der Diagnose weiter

    Morgen Chaosboy82,

    mit reduzierter Ernährung meine ich, dass ich mit der Völlerei aufhöre und wenige/keine Kartoffelchips und Fast Food in mich hineinstecke, weil ich vergessen habe, mich sinnvoll zu ernähren. Dadurch entsteht Struktur und das brauchen wir ja. ;-)))

    LG
    Apollo

  5. #5
    Kopfkino deluxe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 678

    AW: Wie geht es nach der Diagnose weiter

    Apollo_1012 schreibt:
    Hallo, also ich wundere mich hier (im Forum) immer über die ganze Medikation (da hat sich etwas meiner Aufmerksamkeit entzogen):

    Mein Testergebnis ist zwar "ADS Deluxe", Medikamente wurden mir aber weder angeboten noch verschrieben. Ich bin über 40 und ein Arzt meinte, das könne schwer nach hinten losgehen mit Ritalin etc. Therapie brauche ich auch nicht, ich habe meine Bewältigungsstrategien und ich soll eben noch mehr auf das fokussieren, was mich interessiert. Im Prinzip weiß ich jetzt, warum ich bei Dingen, die mich nicht begeistern, so schlecht bin - ich kann mich dann weder konzentrieren, noch hyperfokussieren, aber das ist bei mir der Schlüssel zum Erfolg.
    Ich würde Dir aber trotzdem dazu raten, zu einem Spezialisten zu gehen.

  6. #6
    Apollo_1012

    Gast

    AW: Wie geht es nach der Diagnose weiter

    Hi,

    das war ja ein Spezialist - hat sogar Bücher geschrieben und ist ganz wichtig seit 20 Jahren in dem Thema unterwegs ;-)

    Sicher gibt es noch andere. Aber ich habe keine Lust. Am Anfang wollte ich auch gerne mal Ritalin probieren, mittlerweile finde ich es spannender, anders an die Sache heranzugehen. Ich habe ohne Ritalin erfolgreich studiert, meine Frau gefunden und eine Familie gegründet...und dann noch ein paar andere Dinge. Da stimmte zwar immer auch irgendwas nicht, aber ich komme da durch. Jetzt weiß ich, was nicht stimmt und komme noch besser klar. Reicht doch.

    LG
    Apollo

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