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Diskutiere im Thema Adhs-Therapie mit 66? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 20

    Adhs-Therapie mit 66?

    Hey liebe Chaoten sowie Angehörigen

    Folgende Problematik beschäftigt mich derzeit:

    Ich bin seit einigen Wochen ADHS-diagnostiziert. Dementsprechend stellt sich die Frage, ob es väterlicher oder mütterlicherseits vererbt wurde...der enge Familienkreis & auch mein Dad selbst sowie ich vermuten bzw sind zu 99% sicher, dass es auf seiner Familienseite beruht.

    Nun hat er sich seit meiner Diagnose sehr mit den Ursachen, den Auswirkungen etc beschäftigt. Er beließt sich und wir telefonieren häufig miteinander.

    Ich persönlich fühle mich mit der Diagnose sehr gut. Im Gegensatz zu ihm habe ich wöchentlich Gesprächstherapie und fühle mich auch aufgrund der Medis sehr gut und ausgeglichen. Auch kann ich mir inzwischen selbst vergeben bzgl allem was bisher so "schiefgelaufen" ist in meinem Leben und versuche mich so zu akzeptieren wie ich bin und somit auch meine ADHS. Vielleicht kann ich mich leichter damit abfinden, da ich noch viel jünger bin als mein Daddy. Er ist 66 und steckt das alles meines Erachtens nach nicht mehr so leicht weg. Ich würde ihm so gern helfen, nur bin eben kein Therapeut. Leider ist er noch nicht ganz von einer Abklärung überzeugt.

    Nun meine Frage: Was meint ihr? Ist es überhaupt noch möglich/notwendig in einem so hohen Alter eine ADHS-Abklärung/Therapie (auch medikamentös) zu machen?

    Hat nicht auch ein 66 jähriger das Recht darauf seine letzten 20 Jahre (hoffen wir doch) an sich zu arbeiten und sich und seiner Umgebung die verbleibende Zeit so angenehm wie nur möglich zu gestalten?

    Sicher hat er sich mit verschiedenen Methoden durchs Leben gebissen und versucht anzupassen. Aber sehr sicher hat das immer genug Kraft und Nerven gekostet und das tut es noch immer manchmal, für alle Beteiligten und natürlich vorwiegend auch für ihn.

    Und würde die Krankenkasse überhaupt die Kosten für eine mögliche Therapie übernehmen? Stellen die sich nicht quer ab einer bestimmten Altersgrenze des Patienten?

    Bin dankbar für jeden gut gemeinten Ratschlag oder Hinweis.

    Viele Grüsse

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Adhs-Therapie mit 66?

    Hallo MaikisMausi

    Ich habe deinen Thread aus den Angehörigen Bereich in den "Diagnose und Behandlung" Bereich verschoben weil Er hier besser rein passt.


    Gruß und schönen Abend noch.

    Matze

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Adhs-Therapie mit 66?

    Hey Atze 😉

    Danke für deine Info! Wird wohl so richtig sein.

    Gruss

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Adhs-Therapie mit 66?

    Das würde mich auch Interessieren. Obwohl ich meine Mutter da nicht mehr sehe, würde mich interessieren, ob es Sinn macht. Und ich hoffe es macht Sinn, das Leben hört ja mit 66 nicht einfach auf. An meinem Vater sehe ich, dass es sogar ganz besonders interessant und spannend sein kann.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Adhs-Therapie mit 66?

    Hallo cengel,

    hierzu habe ich Maikismausi gerade geschrieben: Ich bin fast 75 und nehme seit fünf Jahren Methylphenidad. Meine Lebensqualität und die meines direkten Umfelds hat sich dadurch enorm verbessert.
    Die Krankenkasse zahlt übrigens anstandslos.

    Grüße, Albrecht

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Adhs-Therapie mit 66?

    Hallo Maikismausi,

    ich habe dir eben geschrieben. Aber dann ist mein Text im Nirwana gelandet. Schau mal in meine Vorstellung von vorgestern "Mit 75 auf Methylphenidad"! Damit kannst du deinem Daddy sicher Mut machen.

    Grüße Albrecht

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Adhs-Therapie mit 66?

    Hey Albrecht

    Vielen Dank für deine Info! Ich werd gleich mal nachlesen & Rückmeldung erfolgt! 😉😊

    Viele liebe Grüsse

    MaikisMausi

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Adhs-Therapie mit 66?

    Aber sicher hat ein 66ig-jähriger ein Recht dazu.

    Wäre so froh, hätte meine Mutter nicht die Einstellung, eine psychische
    Erkrankung wäre mit Abwertung der Persönlichkeit behaftet.

    Sie hat mit ca. 66 den Alkohol entdeckt um weiter in der Opferrolle auf, resp. einzugehen.

    Die letzten 20 Jahre könnten anders aussehen, wenn man ansonsten gesund ist.

    Nur Mut, kann ganz spannend sein und ich finde es schön,
    hast du ein so gutes Verhältnis zu deinem Vater. Und etwas, das euch verbindet.

    Lieben Gruss

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