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Diskutiere im Thema Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    "Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos."

    Ich mochte früher Hunde nicht besonders, aber unser Hund hat mir gezeigt, wie
    wertvoll ein solches Haustier in einer Familie von lauter ADHS-Betroffenen ist.

    Aber man sollte sich vorher für alle Gesichtspunkte der Haltung klar werden.

    Unser Hund wird bald sterben, und aus bestimmten Gründen werden wir dann
    erst keinen Hund ins Haus holen.

    LG Gretchen

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 613

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    ich liebe meinen kleinen Scheißer ! :-)

    aber er zwingt mich auch zu arbeiten, und zwar an mir: an meinen Ängsten, meinen Problemen mit dummen Menschen, an Begegnungen mit anderen....

    es ist eben nicht " nur Gassi", Futter, TA...es ist mehr, viel viel mehr....

    und ich bin auch im TS aktiv, und man bekommt leider zu viel Mist mit....

    Eine Alternative könnte auch eine Katze sein, auch die braucht Aufmerksamkeit, Training, Liebe ect....


    P.S. der Thread heißt Tiere, z.B. Hunde....

    und bitte: auch das ist mir sehr wichtig: ein Tier ist ein Lebewesen! Kein Sofa, kein Tisch, kein Bett.

  3. #13
    Indigowoman

    Gast

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    Also, wenn schon, dann müssen es Tiere sein, die deren Typologie der ADS-Störung ähnlich ist. Ich empfehle Ratten. Diese umtriebigen kleinen Chaotchen halten einen ganz schön auf Trab. Meine Wohnung ist leider zu klein, aber ich darf oft eine Bekannte mit 12 Ratten besuchen. Habe auch schon über zwei Wochenenden auf die Rackerchen aufgepasst, wenn die Leute mal zu Freunden/ Verwandten gefahren sind, wo sie sie nicht mitnehmen durften. Viele Leute haben ja einen Horror vor Ratten... Die kommen schon gern auf dumme Ideen (z. B. sollte man nachts die Käfige grundsätzlich geschlossen lassen, weil die Tiere wirklich die Schlafenden mehrfach beißen - gefährlich bei kleinen Kindern in der Wohnung), aber Kennenlernen ist immer das beste Mittel gegen Ängste. Viele Rattenclubs haben Mitglieder, die Interessenten gern ihre Ratten zeigen. Einfach mal jemanden in Ortsnähe anrufen. Noch ein wichtiger Tipp: Niemals ein Pärchen kaufen, sondern immer einige Ratten (mindestens 2, wegen Rudelmentalität) gleichen Geschlechts. Die vermehren sich sonst schon früh sehr stark.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    @Indigowoman - ja klar, Ratten. Ist das ein Scherz? Nein ernsthaft, Ratten als Haustier kann ich mir schwer vorstellen. Wie soll ein untriebiges, hyperaktives Tier wie eine Ratte oder ein Frettchen eine beruhigende Wirkung auf einem ADHSler haben? Vielleicht nach dem Motto Minus und Minus gibt Plus? Das ist doch ziemlich stressig. Ich bin zwar kein Tiertherapeut, aber ich denke, ein ruhiges Haustier ist auf Dauer viel eher für einen ADHSler geeignet. Abgesehen davon möchte ich kein Tier, dass ich im Käfig halten muss.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    Ratten sind sehr soziale und intelligente Wesen. Hyperaktiv sind die eigentlich auch nicht, ich mag sie gerne beobachten, wenn sie einen geräumigen Käfig haben mit vielen kletter und manipulations Möglichkeiten. Was wäre denn für dich generell ein "ruhiges" Tier? Dir ist schon klar, dass Hund & Katze auch verschiedenen Stimmungen haben? Vielleicht ein sehr alter Hund oder eine sehr alte Katze..aber naja. Richtig ruhig wäre vielleicht eine Vogelspinne oder ein Reptil. Damit kann man dann nur eben nicht so wirklich was anstellen...
    Ansonsten würde mir noch ein Aquarium einfallen. Ich habe auch eins. Man muss sich drum kümmern, aber nicht täglich. Wenn man mal was verschiebt geht die Welt nicht unter. Spannend finde ich es trotzdem. Beruhigend auch.

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 261

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    Wir haben unseren Hund, einen Labrador Retriever, jetzt seit 6 Jahren. Also schon relativ lange und bevor AD(H)S bei uns ein Thema war, er wurde also nicht aus diesem Grunde "angeschafft". Ob sie Therapie sind oder nicht vermag ich nicht wirklich zu beurteilen.

    Ich merke aber für mich, das es mir gut tut das er da ist. Wenn es mir schlecht geht, gehe ich mit ihm einfach raus vor die Tür und laufe mit ihm. Solange bis es mir besser geht. Oder ich rede mit ihm über meine Sorgen und Ängste. Er hört zu ohne mir ins Wort zu fallen oder alles besser zu wissen. Er freut sich wenn ich nach Hause komme, egal ob mit guter oder schlechter Laune.

    Und er sorgt dafür das, wenn ich mit ihm unterwegs bin, ich mit Leuten ins Gespräch komme die ebenfalls einen Hund haben, oder mich einfach auf unseren Hund ansprechen. Das würde ich sonst mit Sicherheit nicht tun ...
    Geändert von Stephan ( 2.07.2013 um 17:04 Uhr) Grund: Beitrag ergänzt

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    Ich habe auch 2 kleine Hunde.

    Bitte nicht unterschätzen, was ein Welpe für Zeitaufwand bedeutet. Ich wohne zur zeit (noch) im 4. Stock. Was glaubst Du, wie oft am Tag ich mit den 2 kleinen Scheißern rauf u runter rennen musste? Ich war quasi 24h Papa für die Kleinen u habe anfangs total in ihrem Rhythmus gelebt u konnte mein Ding nur machen, wenn die Kleinen geschlafen haben (was zugegebenermaßen ziemlich viel war).

    Ich hatte 6 Wochen komplett frei für diese erste Zeit u hätte gern noch mehr gehabt. Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass 2 Welpen auch schon erheblich mehr Anstrengung kosten.


    ABER es war auch eine tolle, intensive Zeit. Und es ist toll, Hunde zu haben. Und ja, sie sind auch Therapie.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 170

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    Es ging eigentlich nicht um Welpenaufzucht an sich, da weiß ich was zu tun ist, immerhin mache ich es schon einige Jahrzehnte- es geht darum, dass ich aus einer Lapalie einen Elefanten mache und mich unter Stress setze wo eigentlich keiner ist.

  9. #19
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    Hach ich habe aber 8 Hunde......gewonnen

    Ja also was soll ich sagen.....ein Hund ist an aller erster Stelle ein Lebewesen und zwar ein sehr sensibles und empfindsames.

    Einen Hund anzuschaffen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Aber das wurde ja hier schon hinreichend gesagt.

    Ich weiss erst von meinem ADS seit 7 Monaten und nehme seit 6 Monaten MPH. Die Hunde halte ich allerdings schon seit zig Jahren. Sie haben mir immer eine Aufgabe gegeben, nämlich die, dass ich mich um sie kümmern muss. Sie danken mir, indem sie da sind. Ich liebe meine Hunde abgöttisch und würde sie niemals hergeben. Wir haben leider unsere Kündigung des Miethauses erhalten, in dem wir wohnen. Nicht wegen der Hunde, nein, sondern weil wir Mietminderung machen, die auch berechtigt ist. Nur haben wir sie niemals schriftlich unserem Vermieter mitgeteilt, sondern immer nur mündlich, da es bisher ein freundschaftliches Verhältnis war. Wir haben kaum eine Chance, mit 8 Hunden ein neues Mietobjekt zu bekommen. Trotzdem würden wir unsere Hunde niemals abgeben. Dann kaufen wir uns lieber einen Wohnwagen und pennen auf dem Campingplatz.

    Ich komme ab vom Thema. Was ich auch noch sagen möchte ist, dass ein ADS-ler mit Impulsivität auch ungerecht zu seinem Hund sein kann, wenn es ihm nicht gut geht gerade. Ich habe leider viel zu oft die Hunde angeschnauzt, wenn ich miese Stimmung hatte und sie mir nicht gut genug gehorchten. Das ist nämlich die andere Seite, wenn ein ADS-ler einen Hund hält. Ein Hund bekommt wirklich jede kleinste Stimmung mit seines Menschen, egal ob man was sagt oder nicht. Und wo ein Hund tatsächlich konzentrationsfördernd auf einen ADS-ler sein soll, da müsste ich suchen, egal ob beim Kind oder beim Erwachsenen.

    Eine Therapie ist ein Hund schon, aber wie hier schon meine Vorredner sagten: Bitte niemals einen Hund des Zweckes wegen anschaffen, sondern nur wegen ihm selbst. Anders ist es meistens nur Tierquälerei.

    lg Heike

    PS: seit ich MPH nehme, danken es mir die Hunde noch mehr. Die deutlich mehr vorhandene Ruhe, die ich jetzt ausstrahle, kommt mir auch auf den Gassigängen zugute....bzw. nicht mir, sondern meinen Hundies
    Wer sie mal sehen möchte.....guckst du hier....

    8 Hunde | Heikes Lifestyle

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Tiere (z.b. Hunde) als Therapie bei ADHS?

    Ach Jutta, ich meinte doch nicht Dich mit den Welpen!

    Ich weiß doch, mit wem ich es zu tun habe.

    Ich meinte apocal, der diese Hunde-Therapie-Frage aufgeworfen hat. Da wollte ich nur beisteuern, dass die Welpenzeit halt auch mit viel Aufwand verbunden ist. Wenn man noch nie einen Hund hatte, sieht man doch meist die süßen Welpen u. eben nicht, was damit noch so verbunden ist.

    Gleichzeitig wollte ich sagen, dass es sich lohnt.
    Geändert von Andicool ( 2.07.2013 um 18:41 Uhr)

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