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Diskutiere im Thema Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    Frage Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Klingt komisch, ist aber so. Meine Konzentrationsfähigkeit ist momentan gefühlt prima.... allerdings hat der Test (auf einer der hier verlinkten Sites) etwas anderes gesagt, also habe ich wohl nur ein Hyperfokus auf die mich interessierenden Themen (aktuell AD(H)S, unschooling, Ecovillages....). Ach ja, Formulare für Ganztagsschule waren auch der Horror (4 Stunden für 2 A4 Seiten... äh...).

    Meine Hausärztin hat mir schon gesagt, dass Sie mich jetzt nicht als Konzentrationsgestört oder Unaufmerksam empfindet - wenn die wüßte, wieviel Willenskraft das Gespräch (5min) mit ihr gekostet hat.

    Meine Frage ist jetzt: Hat jemand mal in der "Diagnose-Phase" ähnliche Probleme gehabt? Dass z.B.. von Nicht-Insidern behauptet wurde, dass sie zu coherent (... äh. Zusammenhängend, klar, etc.) argumentieren und denken, um AD(H)s zu haben?!?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Hallo snowhopper,

    ich glaube, dass Dreiviertel der Leute hier, genau jener oder ähnliche Sprüche um die Ohren gehauen wurde.
    Da hilft nur: nicht aus der Ruhe bringen lassen.

    Ein Arzt, der sich mit AD(H)S bei Erwachsenen auskennt, weiß auch um den Hyperfokus und kann das entsprechend zuordnen. Außerdem sind die Tests extra so aufgebaut, dass man solche Sachen sehr gut erkennen kann.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Hi,

    etwas ähnliches habe ich auch in einem Vorgespräch/-test mit einer Assistentin meines Neurologen erlebt. Die meinte auch, dass ich für einen ADHS'ler ziemlich ruhig sizte und fokussiert bin. Aber mich hat das (genau wie du schreibst) extremst viel Willenskraft gekostet. Ich glaube ich oder allgemein die ADHS'ler sind gute SChauspieler. Problem ist nur das man nicht genug Energie hat, um das 24/7 durchzuhalten bzw. auch nur eine Stunde^^


    Gruß
    Packie

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Schlimmer noch ist jetzt wohl meine Angst, dass ich, da ich zuviel in dem Thema rumgehypert habe eben nur die Sachen anspreche, die dann auch wirklich in die Richtung gehen und damit eventuell ein einseitiges Bild zeichne UND dann auch noch dabei ertappt werde

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Auch dieses Verhalten dürfte einem erfahrenen Arzt nicht fremd sein.... und er wird dementsprechend reagieren. Im Übrigen sind auch bei den Fragebögen welche bei, die Simulanten aufdecken.

    Mach dich nicht verrückt.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    also habe ich wohl nur ein Hyperfokus auf die mich interessierenden Themen

    Hyperfokus... ja, das kenne ich zu gut. Hyperfokus und extreme Wachheit bis zu 24 Stunden. Also das Gegenteil von Konzentrationsschwäche. Das Problem ist nur, dass ich mich nicht mehr auf andere Dinge konzentrieren kann, die eben dann genau wichtig wären. Und so nehmen die Probleme im Alltag ihren Lauf.

  7. #7
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Kann man Simulanten wirklich durch Fragebögen aufdecken? Kann ich mir gar nicht vorstellen.

    Die Angst vor dem "normal" sein beim Arzt kenne ich, begleitet mich oft mit ins Warte- und Ärztezimmer. Selbst mit Diagnose. Liegt wohl an der Praxis.
    Hab wohl schon zu oft Kommentare bekommen das ich ja noch viel zu jung wäre um Probleme zu haben, um krank zu sein, usw. Meine alte Hausärztin war da ganz toll drin.
    Ein Arzt bei dem ich mich wohl fühle, das würde diese Gefühle wohl nicht auslösen.

    Gesendet mit Tapatalk.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Hallo Fluttershy,

    diese Fragebögen gibt es, ja. Sie dienen mehr oder weniger dazu, Ungereimtheiten in den Antworten aufzudecken (wenn man sich innerhalb der Antworten z.B. widerspricht, oder zwanghaft alles ankreuzt was zum Thema passen könnte...)

    ABER: auch sie geben nur einen kleinen Einblick. Letztendlich zählt für eine Diagnose viel mehr... das persönliche Gespräch, wie der Arzt einen erlebt, usw. und so fort....

  9. #9
    LAX


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    snowhopper schreibt:
    Klingt komisch, ist aber so. Meine Konzentrationsfähigkeit ist momentan gefühlt prima.... allerdings hat der Test (auf einer der hier verlinkten Sites) etwas anderes gesagt, also habe ich wohl nur ein Hyperfokus auf die mich interessierenden Themen (aktuell AD(H)S, unschooling, Ecovillages....). Ach ja, Formulare für Ganztagsschule waren auch der Horror (4 Stunden für 2 A4 Seiten... äh...).

    Meine Hausärztin hat mir schon gesagt, dass Sie mich jetzt nicht als Konzentrationsgestört oder Unaufmerksam empfindet - wenn die wüßte, wieviel Willenskraft das Gespräch (5min) mit ihr gekostet hat.

    Meine Frage ist jetzt: Hat jemand mal in der "Diagnose-Phase" ähnliche Probleme gehabt? Dass z.B.. von Nicht-Insidern behauptet wurde, dass sie zu coherent (... äh. Zusammenhängend, klar, etc.) argumentieren und denken, um AD(H)s zu haben?!?

    Formular für Ganztagsschule? - Wieso willst du denn auf so eine?

    Ich würde das nicht - mehr - wollen (ich war seit der ersten Klasse bis zur 8ten am Gymi auf Ganztagsschulen, welche damals noch nicht üblich waren und muss sagen: Ich halte GAR NIX davon...die Idee ist einfach nur dumm IMHO - wie soll wer lernen Selbstständig zu sein, sich seine Zeit einzuteilen und sich selbst zu Beschäftigen etc. wenn er den ganzen Tag beschallt wird und sich nicht mal ausklinken kann (ADHS-Menschen brauchen das IMHO) bzw. was anderes machen kann/darf als das was alle anderen machen?)...bin meinen Eltern immer noch bissal böse, weil sie mich da rein gesteckt haben (gut: das Gymi war ich selbst...hab es mir ausgesucht, aber eig. auch nur, weil ich Faul war - das Gymi ist im Ort wo ich wohne) und mir nicht zugetraut haben, das ich meinen Nachmittag allein gestalte (!).

    Ausserdem denke ich, das Teil meiner Probleme (Zeitmanagement z.B.) auch daher kommt (deshalb halte ich den "die Ganztagsschule ist das Allheilmittel"-Ansatz den die Bildungspolitiker so lieben für kompletten Schrott (!) - im Gegenteil: Schule vormittags (mit Nachmittagsstunden nur wenn wirklich nötig) und dann freiwilligen Angeboten aller Art (vom Computer-Kurs bis zur Sportgruppe) die aber niemand wahrnehmen muss, das halte ich für die bessere Idee, vor allem da Nachmittags (vor allem im Sommer wo einem mittags schon der Kopf raucht IMHO) eh niemand (auch keine StiNos) mehr wirklich Aufnahmefähig ist (zumindest nicht wenn derjenige vormittags voll konzentriert dabei war - denn auch StiNos haben ein Limit...und ich finde es besser lieber weniger Schulstunden zu haben, mit kleineren Klassen (ich war erschreckt als ich vom privaten Gymi runter auf die staatliche Wirtschaftsschule kam - erst Klassenstärke 20 Leute und weniger (im Schnitt wohl 1 und dann 25+ von denen auch viele noch echte Härtefälle waren (gut ich wahrsch. auch ^^), besseren Themen (Lehrplan endlich mal wirklich Ausmisten und an die neue Zeit anpassen!) und modernerem Unterricht und das ganze Hochkonzentriert, als viel Zeug und nur oberflächliche Aufmerksamkeit, weil mehr net drin ist...

    naja soviel dazu...

    mfg LAX

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Angst vor Diagnostik wg. zuviel Konzentration (Hyperfokus?)

    Ich glaube nicht, dass der Antrag für snowhopper war.... Soweit ich weiß, hat sie Kinder (oder zumindest eines)...

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