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Diskutiere im Thema Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #71
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Fliegenpilz schreibt:

    Ich möchte das Thema an dieser Stelle nicht weiter ausführen, denn ich denke, jeder hat seinen Standpunkt klar gemacht und wir haben dazu einfach unterschiedliche Ansichten.
    ... ich kann gerade nicht anders, als breit in mich hineinzugrinsen ...
    an dem Punkt waren wir nämlich irgendwann schon einmal -

    Ich argumentiere mit logischen Schlüssen
    und du stellst lediglich fest
    Deine Definition finde ich nicht so passend, da für mich das Handeln, das als Konsequenz aus der Selbstwirksamkeit entsteht, nicht zur Selbstwirksamkeit gehört.
    PLOPP
    Danach zitierst du dicke Absätze, wiederholst
    dich lediglich und präsentierst deine Meinung,
    ohne sie mit wirklichen Argumenten zu stützen
    Für mich ist es eine Folge davon.
    ... sicher, ohne diese weiter zu argumentieren
    und gleichzeitig dabei stillschweigend
    die Tatsache ignorierend, dass Erfahrungen
    aus vorherigen Handlungen zu einem Viertel in
    die Berechnung zur subjektiven Bewertung der
    eigenen Selbstwirksamkeit führen ...

    Ich möchte das Thema an dieser Stelle nicht weiter ausführen, denn ich denke, jeder hat seinen Standpunkt klar gemacht
    hmm - ich sehe nicht wirklich deinen ganz
    eigenen Standpunkt - ich sehe, dass du
    recht große Absätze zitierst und die eine
    Meinung eines Dritten mit einer anderen Meinung
    eines anderen Dritten stützt ... wo ist deine
    eigene Argumentation?

    Für mich wirkt das eher wie ein Ausweichmanöver ...
    nun denn ...

    ... ich spanne, für mich denn mal auch abschließend, nochmal
    den Bogen zu cengels Startpost:
    Ich war dann dort und habe mir sagen lassen, dass man dort der Meinung ist, das Ritalin zwar hilft, aber auch abhängig macht und auf Dauer zu Konzentrationsstörungen führt und Schlafstörungen macht.

    Ich soll eine Verhaltenstherapie machen und lernen meine Konzentration mit Hilfe von Selbsthilfegruppe und Büchern zu kontrollieren. Das versuche ich doch schon seit 47 Jahren.

    Kennt jemand solche Aussagen. Wie geht ihr damit um?

    Mein Psychologe sieht das Gott sei dank entspannter.
    Angesichts solcher Unsicherheiten,
    die sicher viele hier von uns kennen,
    kann es vielleicht hilfreich sein sich
    die Informationsquellen aus Banduras Arbeit
    einmal bewusst vor Augen zu halten:

    Ich versuche mal, mich in cengels Position
    zu versetzen:

    Ich kann die Überzeugung in meine eigene
    Wirksamkeit stärken und dadurch bspw.
    bessere Entscheidungen treffen, wenn:


    1. eigene Handlungserfolge,
      Seit 47 Jahren kämpft cengel an allen Fronten -
      Verhaltenstherapie, Gute-Rätschläge-Bücher ... alles
      mit anscheindend wenig Erfolg bisher versucht:

      das heißt, du kann aus der Erfahrung deines eigenen
      Handelns beurteilen, ob solche Ratschläge für
      dich taugen oder ob du besser nach Alternativen
      suchst - was du ja hiermit machst
    2. stellvertretende Erfahrungen,
      cengel sucht hier im Forum Infos zu den Erfahrungen.

      "stellvertretende Erfahrung" bedeutet im Forum,
      dass du dir Erfahrungen hier erzählen lässt
      oder sie aus anderen Threads herausliest und
      dir zu der Erfahrung der anderen eine eigene
      Meinung bildest.
    3. verbale Überzeugung,
      heißt, dass cengel in Diskussionen im Forum
      einsteigt - dass man argumentiert und du dir
      überlegen kannst, ob das Argument eines
      anderen auf deine eigenen Probleme/Fragen
      anwendbar ist
    4. physiologische und affektive Zustände.
      (
      "affektive Zustände"=Gefühlszustände)
      Wäre zum Beispiel das Gute Gefühl, welches
      der Psychologe cengel vermittelt
      "Mein Psychologe sieht das Gott sei dank entspannter."
      Das angenehme Gefühl, welches sich durch
      die Einstellung deines Psychologen bei dir einstellt,
      ist für dich eine Bestätigung dafür,
      dass dir Rückmeldungen der Klinik für dich
      keine Hilfe sind


    So - und jetzt sag mal einer, eine ADHSlerin findet
    keine Wege, sich selber aus der Patsche zu hieven ...
    klappt doch prima, cengel

  2. #72
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Ich muss da grad mal kurz einklinken.

    habitbreaker schreibt:
    Danach zitierst du dicke Absätze, wiederholst
    dich lediglich und präsentierst deine Meinung,
    ohne sie mit wirklichen Argumenten zu stützen
    Das verstehe ich nicht, denn die Zitate sind ja Grundlage ihrer Argumentation und ich muss zugeben, dass ich sie auch, auf der Basis meinen bescheidenen Wissens, schlüssig und logisch nachvollziehbar finde.

    habitbreaker schreibt:
    hmm - ich sehe nicht wirklich deinen ganz
    eigenen Standpunkt - ich sehe, dass du
    recht große Absätze zitierst und die eine
    Meinung eines Dritten mit einer anderen Meinung
    eines anderen Dritten stützt ... wo ist deine
    eigene Argumentation?
    Das verstehe ich gerade nicht, versuche aber der Diskussion zu folgen.
    Ich sehe da durchaus ihre eigene Argumentation.
    Was spricht dagegen, die Meinung eines Dritten zu übernehmen und auch dazu anzuführen, die weitere, unterstützende Meinung eines Vierten mit anzugeben?
    Das ist doch durchaus logisch und untermauernd.
    Ich frage deshalb, weil ich mir gerade überlege, was ich und viele andere denn anders machen?
    Uns werden z.B. zum Thema ADHS unterschiedliche Meinungen präsentiert und wir müssen die für uns richtige raussuchen.
    So ist es ja auch hier im Thread mit der Frage geschehen, ob auf Dauer von Ritalin abgeraten werden sollte.
    Es werden verschiedene Meinungen präsentiert und man wird vergleichen und möglicherweise entscheiden.
    Ich mache doch auch nichts anderes, wenn ich immer wieder Barkley zitiere.
    Im Grunde plappere ich auch nur seine Argumente nach und da könnte man mich auch fragen, wo denn meine eigene Argumentation ist ... aber genau das ist meine eigene, wenn auch eine übernommene ...
    Insofern verstehe ich nicht, warum das nicht legitim sein sollte.
    Ich versuche Deine Einwände logisch einzuornden, aber das gelingt mir nicht.
    Und ich erkenne auch kein Ausweichmanöver, eher eine vertretene Ansicht, und durch Literaturhinweise und Aussagen von Lehrpersonen wird erklärt, wie diese zustande gekommen ist.

    Ich muss gestehen, dass ich momentan ebenfalls das Handeln als Konsequenz sehe, es also Folge der Selbstwirksamkeit ist.


    habitbreaker schreibt:
    Ich argumentiere mit logischen Schlüssen
    und du stellst lediglich fest
    Deine Definition finde ich nicht so passend, da für mich das Handeln, das als Konsequenz aus der Selbstwirksamkeit entsteht, nicht zur Selbstwirksamkeit gehört.
    PLOPP
    Danach zitierst du dicke Absätze, wiederholst
    dich lediglich und präsentierst deine Meinung,
    ohne sie mit wirklichen Argumenten zu stützen
    Wenn ich das als "Drittbeobachter" mal so anmerken darf, denn das ist sehr interessant:
    Ich nehme das hier komplett anders wahr.
    Ich sehe zwei Ansichten/ Meinungen/ Interpretationen und ich sehe sie auch beide mit logischen Schlüssen und Quellen untermauert.
    Das müssen am Ende nicht die gleichen Ergebnisse sein, so ist das halt, gerade bei Erklärungsmodellen.
    Aber ich sehe durchaus eine logische und schlüssige Argumentation von Pilzi.
    Ich würd auch nichts anderes machen, als die Quellen anzugeben, welche mich zu dieser Überzeugung gebracht haben.
    Wenn ich zu allem dann auch noch "wirkliche eigene Argumente" finden müsste (wie immer das definiert sein mag), dann würde ich persönlich mächtig auf dem Schlauch stehen.
    Was ich im Moment wahrnehme, ist eine eher persönlich anmutender Disput, weniger ein tatsächlich sachlich/ logischer, denn in meiner Wahrnehmung finde ich weder Ausweichmanöver, noch fehlende wirkliche Argumente, sondern im Gegenteil, gut mit Literaturhinweisen untermauerte und, zumindest für mich, auch gut nachvollziehbare Argumente.
    Insofern muss ich zugeben, dass mich das grad ziemlich verwirrt.
    Geändert von Fliegerlein (24.06.2013 um 13:20 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  3. #73
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Ich bin fasziniert!

    Ich liebe es, hier die verschiedenen Meinungen und Hinweise für mich zu sortieren.

    Heute morgen hatte ich wieder üble Probleme. Wattekopf und null Konzentration. Die neuen Postings hier habe ich gelesen, aber
    nix verstanden.

    Nach Einnahme der Tablette, war alles so viel klarer.

    Das habe ich vorher noch nie in den Griff bekommen und an solchen Tagen passieren dann auch die meisten Fehler.

    Für mich ist klar, dass ich das weder mit Therapie noch mit Konzentrationsübungen in den Griff bekommen hätte.

  4. #74
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    cengel schreibt:
    Ich bin fasziniert!

    Ich liebe es, hier die verschiedenen Meinungen und Hinweise für mich zu sortieren.

    Heute morgen hatte ich wieder üble Probleme. Wattekopf und null Konzentration. Die neuen Postings hier habe ich gelesen, aber
    nix verstanden.

    Nach Einnahme der Tablette, war alles so viel klarer.

    Das habe ich vorher noch nie in den Griff bekommen und an solchen Tagen passieren dann auch die meisten Fehler.

    Für mich ist klar, dass ich das weder mit Therapie noch mit Konzentrationsübungen in den Griff bekommen hätte.
    Also geht es dir ähnlich, wie mir.
    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...tml#post375954

    Mit MPH klappt die Konzentration und dadurch erst wirken Therapie und diverse Übungen!

    So einfach ist das!

    LG Patty

  5. #75
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Gut, dass ich nicht alleine bin. Es ist schwer zu verstehen. Ich dachte immer es läge an
    Nahrungsmittelunverträglichke iten, Schilddrüse, Endometriose, zu wenig Entspannung . Immer, wenn ich ein Problem gelöst hatte, waren
    die Konzentratiosstörungen (und alle anderen Sympthome) als erstes wieder da.

    Das war so frustrierend.

    Ich hatte manchmal richtige Panikattacken, weil ich dachte, ich wäre schwer krank. Das Wissen, dass ich halt so bin, macht mich entspannter. Ich fühle mich ruhiger und bin nicht mehr so leicht zu verunsichern. Verstehe ich etwas nicht, weiß ich, dass ich es mit Tablette verstehen würde. Das macht die Sache leichter.

    Ich bin schlau - zumindest mit Tablette -

  6. #76
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    ach du bekommst doch schon was, cengel.
    Dann verzeihen Sie meine überlfüssigen Tipps dem ablehnenden Klinikpersonal gegenüber.

    Keine Ahnung, an welcher Stelle mir das durch die Lappen ging - aber ist ja jetzt auch egal.

    edit - jetzt fällt mir auch noch ein, dass ich das sogar wissen müsste.... grmpf

  7. #77
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Hallo zusammen

    Meine Erfahrung: Fachleute für ADHS sind rar, es gibt immer noch sehr viel Vorurteile und wenig fundiertes Wissen, jeder bildet sich seine Meinung darüber, egal ob er etwas weiss oder nicht, Diskussionen werden sehr emotional geführt, nicht Betroffene unterschätzen die Problematik völlig und spielen es herunter.

    Eine reine Verhaltenstherapie kann aus meiner Sicht nicht ausreichen, ADHS ist weder Willenssache noch reine "Kopfsache", ich glaube nicht, dass die Symptome durch Training oder kognitive Strategien einfach "wegtrainiert" werden können, sondern es geht auch darum, mit AD(H)S zu leben.

    Es ist unbedingt wichtig, jemanden Erfahrenen aufzusuchen, der diesen Diagnosen offen gegenübersteht, sonst erlebt man nur weitere Kränkungen.

    Herzliche Grüsse

  8. #78
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Hallo zusammen
    grundsätzlich gehe ich davon aus, dass man Ritalin, Concerta oder was auch immer solange nimmt, wie es eine gute und beabsichtigte Wirkung zeigt und die Nebenwirkungen verträglich sind. Diese Wirkung wird ja gerade benötigt, um sein Verhalten verändern zu können. Ich kenne einige Betroffene, die Ritalin 2-3 Jahre genommen haben und dann nicht mehr brauchten und auch abgesetzt haben, mit Erfolg.
    Herzliche Grüsse

  9. #79
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Fliegerlein schreibt:
    Was spricht dagegen, die Meinung eines Dritten zu übernehmen und auch dazu anzuführen, die weitere, unterstützende Meinung eines Vierten mit anzugeben?
    Das ist doch durchaus logisch und untermauernd.
    Ich frage deshalb, weil ich mir gerade überlege, was ich und viele andere denn anders machen?
    Uns werden z.B. zum Thema ADHS unterschiedliche Meinungen präsentiert und wir müssen die für uns richtige raussuchen.
    Grundsätzlich spricht da nix gegen - ich sehe es im Kontext
    der Argumentationskette hier im Thread:
    Ich empfinde die Art der Argumentation als einseitig
    und nicht ganz schlüssig

    Ich bin mit einer Laiengerechten Erklärung eingestiegen,
    Wikipediaartikel als Quelle heranzuziehen ist eigentlich
    ein wissenschaftliches No-Go ... meine Quellenangabe
    sollte jedoch ebenso verständlich den Rahmen für
    weitere Vertiefung geben. Also habe ich den Artikel
    überflogen, auf die ersten 1,5 Blicke keine groben Schnitzer
    gefunden und festgestellt, dass es ein reichhaltiges
    Angebot an wissenschaftlich fundierten Quellen gibt.

    Fliegenpilzens Kommentar war daraufhin eine dahingelegte
    Feststellung ohne weitere fachliche Untermauerung, und dazu
    als Kommentar zu meinem Post für mich ein Zeichen,
    dass du, Fliegenpilz, meinen Post nicht aufmerksam
    genug gelesen hast
    Gerade das Umsetzen gehört nicht zur Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit bedeutet quasi nur, dass man glaubt, etwas tun zu können. Ob man das dann tatsächlich auch kann bzw. umsetzen kann, gehört nicht mehr zur Selbstwirksamkeit.
    Auf diesen kurzen Absatz habe ich im gleichen knappen Duktus geantwortet.

    Ihre darauf folgende Begründung habe ich detailliert kommentiert.
    Was für mich in diesem Post wichtig war: Fliegenpilz, durch
    deine Anmerkung bezüglich deiner Profs hebst du demonstrativ
    hervor, dass du einen fachwissenschaflichen Hintergrund hast.

    Du gehst, wie gesagt, auf meine dezidierten Kommentare
    und vor allem meine direkte Fragestellung an dich nicht
    ein - du beharrst auf deinen Aussagen, welche an dem
    initiierenden Post zu dieser Diskussion, meiner kleinen
    Erkärung an Fliegerlein, so ziemlich vorbeirauschen.

    Und anstatt, dass du durch genauere Kommentierung
    meines Posts a) zeigst, dass du meinen Post tatsächlich
    gelesen hast und b) damit eine inhaltlich gezielte
    Diskussion weiterführst, wiederholst du eigentlich nur
    das, was du vorher schon geschrieben hast - und
    zur Untermauerung arbeitest du rein quantitativ mit
    Textmassen, welche jemanden, der nicht vom
    Fach ist, natürlich hübsch beindrucken können ....

    allerdings ist das alles andere, als eine wissenschafltich
    korrekte Diskussion - und die hätte ich halt bei dem
    expliziten Hervorheben deines fachlichen Hintergrundes erwartet
    ... spätestens
    meine Erklärung zur Herleitung meines Postes
    verdeutlicht,
    dass du meinen Post uner anderem fehlinterpretiert hast

    Deshalb wirkt für mich am Ende die unsachliche
    Ausführung mit einer quantitativ beeindruckenden Text-Menge
    eher wie ein Ablenkungsmanöver ...
    an Text von diese Tatsache
    Geändert von habitbreaker (25.06.2013 um 01:35 Uhr) Grund: ahhhhhh - schon wieder Fliegenpilz-Fliegerlein-Namenswirrwar .... *schiel .... direkte Rede geht nat. an Fliegenpilz ...

  10. #80
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Klinik rät von Ritalin auf Dauer ab

    Fliegerlein schreibt:
    IIch muss gestehen, dass ich momentan ebenfalls das Handeln als Konsequenz sehe, es also Folge der Selbstwirksamkeit ist.
    Wie gesagt: Die Erfahrung eigener Handlungen fließt in
    die eigenen Berechnungen, wie Selbstwirksam man
    sich einschätzt - dazu gehört auch die Tatsache,
    dass man ggf. keine eigene Erfahrung/Handlung zu einer
    Sache gemacht hat ...

    Abgesehen davon, dass aus sprachwissenschaftlicher
    Sicht sehr unsachlich mit dem Handlungsbegriff
    umgegangen wird - sich bei anderen Erkundigen,
    Handlungen anderer Beobachten ... das sind alles
    auch Handlungen ...

    Den Handlungsbegriff von der Konstruktion des
    Selbstwirksamkeiteinschätzung s-Konzeptes zu trennen
    ist eben so schlüssig, als würdest du behaupten
    Erdbeeren hätten mit Erdbeermarmelade an sich
    überhaupt nix zu tun ...

    Und ich erkenne auch kein Ausweichmanöver, eher eine vertretene Ansicht, und durch Literaturhinweise und Aussagen von Lehrpersonen wird erklärt, wie diese zustande gekommen ist.
    Ich betrachtete Fliegenpilzens Argumente auf
    wissenschaftlicher Ebene, das sie diese Ebene
    selber eingeschoben hat
    durch den Hinweis auf ihre eigenen Profs.

    Fängt man deutlich an, wissenschaftlich zu argumentieren,
    muss man sich im klaren Sein, dass Herrn Stangels
    Arbeitsblätter genau das sind: Unterrichtsmaterial ...
    als harte Quellenangabe darf man da ruhig was drauflegen ...
    Ein populärwissenschafliches Buch ist auch nicht das,
    was man in einer Diskussion auf Uni-Level ernsthaft
    einbringen würde ...
    insbesondere im Psychologiestudium wird einem zu
    allererst der Unterschied zwischen Populärwissenschaft
    als Quellenmaterial und der Argumentation aufgrund
    fachlich fundieret Literatur "eingebläut" ...
    Als Untermauerung sogar ein anonymes, nicht nachlesbares
    Transkript von einem anonymen Prof anzubieten ist
    in diesem Zusammenhang eigentlich schon etwas frech ...

    Eine Abschlussarbeit würde einem mit diesen Quellen
    um die Ohren gehauen werden ...

    naja - und wenn man jetzt detailliert die Aussagen in
    einem annotierten Transkript einander gegenüber stellt wird
    recht deutlich, dass Fliegenpilz eben nicht argumentiert
    sondern eher präsentiert ...

    In Zeiten von Guttenplag und Co. bewegt man sich
    in der Wissenschaft da auf ganz dünnem Eis ...

    Wenn ich dann also auf einen Arbeitsfehler hingewiesen
    werden sollte ich wenigstens in der Lage sein, die
    Kritik wenigstens ebenso kritisch und genau zu
    hinterfragen und sachlich zu argumentieren ...


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