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Diskutiere im Thema ADHS und Jahrgang 1950 - 1975 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 41

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Vileicht ist es aber auch das ich mir von den medis mehr versprochen habe, ich hatte am anfang sogar das gefül es würde etwas besser werden nur momentan get schullisch garnichts, einen bleck aut nach dem anderen, und die angst wegen der schlechten schullischen Notten von der schulle zu fliegen.
    Und solche sorgen machen einen fertig, da ich ja auch Famielie habe daher hämgt da sehr viel von ab wie es weittergeht.


    LG Andy


    PS: es kann sein das ich mich manchmal nicht so richtig Ausern kann LÖL

  2. #42
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    @Lysander, dafür haben wir ja dieses Forum hier und ich persönlich mach sehr unterschiedliche Erfahrungen. grundsätzlich gebe ich Dir in punkto Unverständnis der Allgemeinbevölkerung recht, und es tut mir auch sehr leid, wenn ich sehe, wie sich dieses Unwissen und Unverständnis auswirkt. Wir müssen nicht annehmen, was andere über uns denken. Das gleiche Problem haben übrigens Menschen mit der Diagnose Depression, Borderline usw. auch, was die Menschen nicht sehen können halten sie für nicht existent.

    Ausserdem: Wir haben auch gute Seiten und Stärken!! und ignorante *********** wird es immer geben. Einfach nicht aufgeben, ich bekomme sehr viel Zuspruch, seit ich offen mit der Sache umgehe. Weg isses natürlich deshalb nich, ist mir auch klar :-).

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 50

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Was heisst aufgrund der Strenge hätten wir uns nicht getraut aus dem Rahmen zu fallen? Auch das gilt ja längst nicht für Alle, es wurde früher einfach härter bestraft und das war sicher nicht gut. Abweichler hatten deutlich weniger Chancen und waren häufiger Opfer von Gewalt.

    Dankedankedanke Dompteur, du sprichst mir aus dem Herzen. Früher, da war nichts besser. Man war Aussenseiter und Anerkennung oder Lob war etwas Fremdes. Wir wuchsen auf in einer Zeit, als es für Disziplin und Fleiss gute Worte gab. Nicht für Intelligenz oder Kreativität, nicht für Begabung. Ich glaube, nur ein Elterhaus mit Verständnis und Liebe hätte evtl. geholfen, aber auch dort hatten wir es nicht leicht. Gewalt, Ablehnung... ich habe keine schöne Erinnerungen.

  4. #44
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.324

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Ich erinnere mich noch gut ans 4. Schuljahr.

    Meine Klassenlehrerin stand hinter mir und schaute auf mein Heft.

    Ich wurde öffentlich getadelt für die Eselsohren, die unleserliche Schrift, das Durcheinander wegen eingefügter und durchgestrichener Wörter.

    "Du bist doch ein Mädchen und willst bald auf die Realschule gehen!"

    Bei jedem neuen Heft habe ich mir vorgenommen: da kommen keine Eselsohren rein, ich schreibe deutlich und ich konzentriere mich besser, damit ich kein Wort durchstreichen oder einfügen muß.

    Es ist mir nie gelungen.

    Besonders schlimm war für mich, daß ich das Heft meiner Freundin als Anschauungsobjekt vorgelegt bekam. So soll ein Heft aussehen.

    Das war so demütigend. All die fruchtlosen Versuche, die Anstrengung - ...

    LG Patty

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 50

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Ohje Patty... kann ich mir lebhaft vorstellen.

    Soweit kam's bei mir zum Glück nie, meine Hefte waren nämlich leeeer, ganz leeer. Hab die Leererin... äh... die Lehrerin jedesmal austricksen können, wenn sie Heftkontrolle durchführte. Bis es ihr mal aufgefallen ist und da wurde mir heiss und kalt zugleich.

    Meine Faulheit fiel erst sehr spät auf, weil meine Noten überdurchschnittlich waren. Was nicht heisst, dass ich dafür Anerkennung erhielt, eher Vorwürfe. "Du bist doch gescheit genug und verstehst, was Ordnung heisst, oder? Wenn du schon so gut bist, warum machst du die Aufgaben nicht? oder: Ohne Disziplin wirst du es nie zu was bringen... "

    Und das war ja nicht mal das Schlimmste
    Geändert von Anje ( 6.07.2013 um 21:22 Uhr)

  6. #46
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    bei uns wurden jeden Tag in Hände kontrolliert ob sie sauber waren. Meine waren nie sauber und dann mußte ich vor der Klasse idie Hände waschen. Zu meiner Zeit gab es noch Schläge in der Schule (in der ersten und zweiten Klasse war das noch erlaubt) ich bekam ob was auf meine dreckigen Finger

    Elwirrwarr

  7. #47
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.324

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Patty schreibt:
    "Du bist doch ein Mädchen und willst bald auf die Realschule gehen!"
    Dazu noch: ich wäre lieber ein Junge gewesen.

    "... willst ... Realschule ..."
    Das stimmte überhaupt nicht.
    Stolz berichteten die angehenden Gymnasiasten, auf welches Gymnasium sie gehen würden. Sie berichteten welche Note sie in welchem Fach hatten.

    Ich hatte ein besseres Zeugnis, hatte aber die spezielle Prüfung, die wir alle machen mußten, wohl komplett in den Sand gesetzt. Das hat zu Hause für große Aufregung gesorgt.

    Zeugnisse fürs Gymnasium und die Prüfung ergibt die "Hilfsschule"? Was stimmt mit der nicht? Wieso konzentriert die sich nicht? Konzentriere dich doch mehr, anstatt immer nur rumzuhampeln.

    Und jetzt?

    Naja, damals hat noch die Grundschule über die weiterführende Schule entschieden. Da wurde dann die Realschule gewählt.

    Ich weiß noch gut, daß ich mich am liebsten in ein Mauseloch verkrochen hätte, wenn das Thema irgendwo wieder zur Sprache kam.

    Ich fürchte tief in mir schäme ich (oder eben das Innere Kind) mich immer noch für dieses Versagen.

    LG Patty

  8. #48
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    ich glaube dass genau diese Schamgefühle, diese Angst zu Versagen, versagt zu haben, zentral ist für die Entwicklung von Depressionen und anderen psychischen Begleitproblemen bei ADHS und dass sich dieses Gefühl schnell einstellt, weil wir ja nichts von ADHS wussten, also war es Schwäche, Blödheit oder ähnliches.

  9. #49
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Lysander schreibt:
    Denn so lange das Umfeld das Syndrom nicht akzeptiert und man sich wegdrücken muss,
    ... kann man irgendwann den Spieß umdrehen,
    die Nicht-Akzeptierer nicht akzeptieren,
    sich seinen Raum freidrücken,
    nur noch Akzeptierer in seinen näheren Umfeldkreis lassen
    und sich auf's Butterbrotschmieren,
    was einem selber schmeckt ....

    (ich mag gerne Quittengelee oder weiße Schoki ...
    hmmm - Ajoli auf's frische Schnittchen ist auch legga ...
    und ... ähhh ... oh, ich schwuffe ab ... )

    Was wollte ich sagen ... ach so:
    dadurch kann sich die Spreu vom Weizen trennen
    und übrig bleiben die Leutchen, die wirklich zu einem halten,
    die einem Kraft geben, auch wenn man sich vielleicht
    nur selten sieht ... wichtig ist der Freiraum zum Auffalten,
    das Gedrückte aus dem Korsett holen und endlich
    tiiiiief ein- und ausatmen können ...


  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    hallo habitbreaker
    ich fürchte wir haben oft nicht die wahl uns für oder gegen "akzeptierer " oder "nichtakzeptierer" zu entscheiden.
    ein großer teil der menschen in meinem umfeld wissen nicht was ads ist, und dass ich damit begabt bzw. geschlagen bin.
    ich bin so oder so, oder so, aber immer als mensch präsent und nicht durch einen sichtbaren makel für irgend etwas
    ungeiegnet. ich kenne viele "verdeckte" ads ler auch in höheren positionen, die mit oder ohne diagnose ihren alltag
    mehr oder weniger hinkriegen. ich weiß ja auch nicht immer welcher "normale" kollege eine depression durchleidet,
    ein suchtproblem hat, oder mit einer krankheit kämpft.
    oft war ich überrascht, wenn ich davon erfuhr, aber ich konnte dann mit viel mehr verständnis und geduld der situation und dem menschen begegnen.
    nun aber mein problem : soll ich mich outen ? soll ich die dürftigen kenntnisse und vorurteile über ads bestätigen oder gelingt es mir zu
    einem differenzierten bild beizutragen ? mindere ich die akzeptanz und toleranz der härter betroffenen, wenn ich als recht erfolgreicher mensch
    auftrete ? da heißt es dann: kann ja wohl so schlimm nicht sein... andererseits könnte es auch zu einem angemessenen umgang beitragen,
    weil ja deutlich wird, dass ads ler durchaus im stande sind auf augenhöhe mit anderen zusammen zu arbeiten, sogar führungspositionen
    inne haben. ein beispiel
    in einer pause mit hochschulkollegen kam das gespräch auf das weinen bei männern. in heiterer stimmung versuchten alle zu rekonstruieren, wann sie
    zuletzt geweint hatten. beim tod der mutter.... immer war es jahre her. ich konnte freimütig erzählen , dass es etwas drei stunden her sei, und das sei nichts
    besondweres für mich, da ich ja eine bestimmte musik im auto gehört habe, bei der das unausweichlich sei.
    verstummen.... das kann kaum einer verstehen. hab ich die kollegen überfordert ? oder soll ich immer gleich erklären was für ein riesiges volumen von
    emotionen bei mir in sekundenschnelle abrufbar ist ? ich denke darüber nach eine hochschulöffentlichkeit zum thema ads im studium herzustellen.
    wer hat erfahrungen als ansprechpartner ? wie weit sollen wir uns öffnen und outen ?
    wird es iunes tages ein breit angelegtes coming out geben, wie bei den schwulen ? ich sehe das durchaus ähnlichkeiten in der öffentliche wahrnehmung.
    vieles könnte besser werden. ich brauch kein mitgefühl und bin aber auch kein genie, dass über allen schwebt.
    dazwischen gibts ja auch einen ganz "normalen " epikur...
    der grüßt herzlich.

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