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Diskutiere im Thema ADHS und Jahrgang 1950 - 1975 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    ja, diese probleme gibt es immer noch, nur haben wir kein loch in der hose , sondern in der bilanz.

    wir haben nicht den nachbarjungen verhauen, sondern einen vorgestzten brüskiert, haben nicht das gesangbuch vergessen,
    sondern die unterlagen fürt das meeting...
    never ending scheiße...
    es wird uns wohl auch in absehbarer zeit nicht gelingen dafür verständnis zu erlangen, da das so allgemeine und jedem bekannte
    unzulänglichkeiten sind, dass die vorsichtige andeutung es handele sich um ein neurologisches problem doch nur als ausrede gewertet werden kann.
    so sind bekannte erklärungsmuster wohlfeil für jedermann. unzuverlässig, faul, unkonzentriert usw...
    noch unglücklicher :
    wenn wir mal unsere stärken "auf die strasse "bringen können diskreditieren wir uns im nachhinein noch selber:
    siehste, geht doch wenn man will. (früher : der junge ist so klug, aber er will ja nicht lernen...)

    aber wenn sie sich etwas mehr zusammenreißen, dann klappts ja auch bei ihnen mit der vorbereitung des meeetings...
    genau.
    frohes schaffen
    euer kollege epikur

  2. #32
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Heute prügeln wir kindern nicht mehr, aber... Ich hatte zwar auch prügeln erlebt und klar, es tut auch weh und macht angst! Aber wörter haben mich eigentlich mehr verletzt und geschmerz und heute gibt es auch noch genug...

    Daher, heisst, weil es kein prügeln mehr gibt, gar noch nicht dass es kein gewalt gibt... Ich war zwar zu hause gehaut, aber sonst anderswo (und auch zum teil zu hause!) verbal echt fertig gemacht!

    Auch sehr subtile, nett gemeinte sprüchen können schaden anrichten, wenn sie oft vorkommen... Solche hasse ich am meistens!!!

    Der grundglaube, wer nicht schafft, ist faul, scheint mich nicht viel verändert zu werden... Also ich kind war, dachten vernünftige, tolerante erwachsene, dass ich nun "einfach so bin" was für mich ok war. Heute denken auch vernünftige, tolerante menschen dass man einfach so ist und dazu gibt es eine diagnose... Aber auch mit diagnose, ist kein mensch mit mich toleranter geworden als vorher... Es kann immer noch geben dass jemand der zwar weiss dass ich ADS habe und deswegen einige nicht kann, mich doch mal sagt, ich sollte doch mich zusammenreissen...

    äusserlich an die methoden hat sich sicher viel geändert (seit ich kind bin, von vorher kann ich nichts sagen), aber grundsächlich an der einstellung nicht so viel...

    Und auch: heute ist ehe schwieriger geworden, für wer nicht so gut leisten kann wie andere, ein job zu finden... Kindern die im 80' geborden sind, waren nicht geprügeln, aber können kein job finden, wenn sie nicht im rahmen passen... Ich halte es nicht als weniger schlimm...

    Meine Oma war sicher geprügelt und streng erzogen, aber beruflich hat sie besser geschaft als ich (sie war auch sehr ablenkbar), nicht nur weil sie ihre job gut gewählt hatte, aber auch, weil es noch genug solche möglichkeiten gab...

    lg

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 203

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hi,

    ich würde zuhause geprügelt, aber genau so in meiner Umwelt! Es machte mir nichts aus in eine Gruppe von acht oder zehn Jungs rein zu springen, weil mein in der Mitte stand und verprügelt wurde. Keine Sekunde nachgedacht! Wahnsinn aber so sind ADS.
    Jungs waren dort in ihrem Revier in ihrem Disco und wir haben ihre Mädchen bezaubert. Geht doch nicht? Lange zeit waren wir Rivalen, bis zu diese Eskalation.Wo ich rein gesprungen bin haben sich alle zurück gezogen und sich gewundert was für ein Idiot macht sowas?
    Danach sind wir in die Clique aufgenommen worden, sie haben uns alles gezeigt, was uns bis zu diesem Moment nicht zugänglich war. Wir sind nur in die Disco gegangen, jetzt waren uns alle ihre "Verstecke" frei. Alle Getränke haben nur ein drittel gekostet! Bei unseren Geldmangel feine Sache. Wir wohnten in Großstatt und sind in ein Turistisches Ort 30 Km entfern gefahren! Blöd?

    Ah, um 4 Uhr haben sie uns aus dem Disco raus geworfen. Um die Ecke war Bäckerei, einer von und hat mit Becker gesprochen der andere geklaut! Taxi bestellt, sehr teuer!
    Am Ziel jeder auf seine Seite raus gesprungen und so schnell gelaufen wie er könnte. Menschen richtig Schaden verursacht ohne sich zu schämen oder über Konsequenzen für Menschen sich interessiert, ohne mit einem Wimpern zu zucken.

    Alles was man klauen konnte, geklaut, auch wen es nicht gebraucht würde! Vor Gericht sich verantwortet da minderjährig keine Straffe.
    Einfach klauen, diesen Drang habe ich noch heute... und so weiter

    Ob meine Eltern daran Schuld sind? Ich würde auf ADS eher tippen.
    Eine Stelle nach der andere gewechselt. Als Vater die Kinder ohne Schläge erzogen, natürlich mit Frau zusamen, Strafen waren Cartoons nicht schauen zu dürfen. Gameboy Entzug. Ich glaube das ist viel grausamer? Freunde dürften nicht ins Haus. Es hat immer sehr geholfen.
    Keiner hat ADS.
    Wir sind ein geschworene Gruppe Menschen die sich zusamen weiter entwickelt hat. Das war mein größter Wunsch, seit ich kein war.
    Eine warme Stelle wo sich alle am Feuer die Hände aufwärmen können. Was für ein Glückspilz ich bin! Jetzt sind sie mit ihren Partnerrinen, einer hat gecheiratet! Und führen unsere Grunsätze weiter, gibt es etwas schöneres? ADS hat mir sehr viel genommen, aber nicht das wichtigste.
    dubi

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    @Draculine

    Was heisst frische Luft ist die beste Therapie? für Wen? Es ist mir neu, dass frische Luft gut gegen AD(H)S ist. AD(H)S ist ja nicht gleichzusetzen mit Sauerstoffmangel, oder habe ich da was verpasst?

    Was heisst aufgrund der Strenge hätten wir uns nicht getraut aus dem Rahmen zu fallen? Auch das gilt ja längst nicht für Alle, es wurde früher einfach härter bestraft und das war sicher nicht gut. Abweichler hatten deutlich weniger Chancen und waren häufiger Opfer von Gewalt.

    Was heisst "zu unserem Glück gab es keine Computerspiele und Playstation. Wir haben draussen getobt, Buden gebaut und uns dreckig gemacht."? Ich glaube nicht, dass das geholfen hat, in der Schule bessere Leistungen zu bringen oder zwischenmenschliche Probleme besser zu lösen, ADSler kamen drunter und ADHSler wurden ausgegrenzt oder überzeugten durch dissoziales Verhalten, was den Boden für eine exzellente Karriere als Kriminelle legte.

    Was heisst: "Das(s) wir letztendlich mit mehr Komorbiditäten zu kämpfen haben, als die Kid`s heute, steht auch außer Frage". Damit gibst Du letztlich zu, dass frische Luft, Härte und Bestrafung, die Abwesenheit von Computerspielen und Playstations und das Spielen im Wald keine Therapie der AD(H)S darstellen, wovon ich absolut überzeugt bin. Wovon Du überzeugt bist, wird aus Deinem Bericht leider nicht ersichtlich.

    Früher war alles besser?! aber nicht in meiner Welt. Ich lebe gerne heute, mit PC und Playstation, geniesse das Leben als ADSler, wenn es auch oft hart ist, so hart wie früher ist es jedenfalls nicht mehr und ich bin froh darüber. Meine ganze Familie ist von AD(H)S betroffen und das bedeutete und bedeutet nichts Gutes. Da bin ich sehr froh, dass man heute die Diagnose auch als Erwachsener bekommt, darüber reden und schreiben kann, wie einem der Schnabel gewachsen ist, wenn man auch nicht immer Ernst genommen wird damit. Mir hätte es jedenfalls sehr geholfen, wenn man diese Störung früh erkannt hätte, ich hätte viele meiner Schwierigkeiten besser einordnen und bewältigen können.

    LG an alle Junggebliebenen :-)

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 41

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    löl
    der letzte satz gefält mir, ich habe schon immer gewisse probleme und habe mich so durchgeboxt, die letzen jahre habe ich mich immer gefragt warum binn ich so fergesslich, warum kann ich nicht ohne feler schreiben, warum lesse ich nicht so gut wie andere und und und

    heutte weis ich warum aber besser get es mir damit nicht löl

    wie es weitterget weis ich noch nicht so genau, aber irgentwie wirt es weittergehen egal wie

    Ich bin jahrgang 1971 löl

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    wie es damit weitergeht? na zunächst einmal sicher nicht mehr, in dem wir uns selbst fertig machen, sondern in dem wir akzeptieren, was wir haben und niemandem erlauben uns deshalb schlecht oder abwertend zu behandeln :-), das zumindest bringt mir das Wissen, dass es ADS ist und nicht Schusseligkeit, Unachtsamkeit, Faulheit, Blödheit, Willensschwäche und dergleichen mehr. Wenn man den Gegner beim Namen nennen kann ist schon viel getan, zumindest hat sich bei mir dadurch vieles verbessert. Ausserdem glaube ich tatsächlich, dass es hilft, seine Umgebung, Arbeitsweise, Lebensführung usw. dem ADHS soweit als möglich anzupassen. Ausserdem können gewisse Fertigkeiten geübt werden. Da steht also schon noch viel Arbeit an, aber da gibt es doch schon gute Ratgeber und Techniken.


    Dann denke ich hilfts, nicht ständig mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, sondern zu versuchen mit den Symptomen zu leben, ich hoffe natürlich schon auch, dass mir die Medikamente helfen und so manche Grenze etwas verschieben.

  7. #37
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Und jetzt ganz ehrlich ....
    Wer von uns hat sich früher getraut einen Aufstand bei
    Eltern, Lehrern oder überhaupt Erwachsenen zu proben ?

    Ich -
    ich war das, wovor unsere Eltern uns wahren wollten - das war so ab 14 - 15 Jahren, davor war ich eine unbequeme Schülerin, die in allen Kopfnoten eine 5 hatte, von der Realschule geflogen ist, nicht im Kindergarten bleiben durfte und log wie gedruckt.

    ich bin Jahrgang 1956


    alles Liebe Elwirrwarr
    Geändert von Elwirrwarr ( 3.07.2013 um 07:37 Uhr)

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 41

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Ich nochmal

    em mit dem satz ,,heutte weis ich warum aber besser get es mir damit nicht löl,, meinte ich ja auch nicht das es eine dauersituation ist, es ist eher ein auf und ab.

    zu dem tema wie es weitterget, damit meinte ich nicht nur die situation ansich sondern meine derzeittige Umschullung und die schlulischen Probleme.
    das es weitterget auch mit der diagnosse das Hoffe ich doch mal schwer, nur momentan ist es noch zimlich Kaotisch, und es stellen sich so einige fragen die noch nicht geklärt sind, daher ja zum beispiel auch die anmeldung hier und ich binn auch gerade auf der suche nach Provesioneller Hilfe.

    LG Andy

    PS. Elwirrwarr so ungefär war es auch bei mir deswegen binn ich ja auch von der grundschulle verwiessen worden

  9. #39
    Lysander

    Gast

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Dompteur schreibt:
    wie es damit weitergeht? na zunächst einmal sicher nicht mehr, in dem wir uns selbst fertig machen, sondern in dem wir akzeptieren, was wir haben und niemandem erlauben uns deshalb schlecht oder abwertend zu behandeln :-), das zumindest bringt mir das Wissen, dass es ADS ist und nicht Schusseligkeit, Unachtsamkeit, Faulheit, Blödheit, Willensschwäche und dergleichen mehr. Wenn man den Gegner beim Namen nennen kann ist schon viel getan, zumindest hat sich bei mir dadurch vieles verbessert. Ausserdem glaube ich tatsächlich, dass es hilft, seine Umgebung, Arbeitsweise, Lebensführung usw. dem ADHS soweit als möglich anzupassen. Ausserdem können gewisse Fertigkeiten geübt werden. Da steht also schon noch viel Arbeit an, aber da gibt es doch schon gute Ratgeber und Techniken.


    Dann denke ich hilfts, nicht ständig mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, sondern zu versuchen mit den Symptomen zu leben, ich hoffe natürlich schon auch, dass mir die Medikamente helfen und so manche Grenze etwas verschieben.
    Stimmt, es reicht ja schon, dass andere einen fertig machen. Das Problem dabei ist jedoch, dass man es irgendwann selbst glaubt, wenn einem die Unzulänglichkeit immer und immer wieder vorgekotzt werden. Denn so lange das Umfeld das Syndrom nicht akzeptiert und man sich wegdrücken muss, bekommt man sein Versagen immer wieder aufs Brot geschmiert. Ich habe es satt, bin es leid...
    Geändert von Lysander ( 2.07.2013 um 21:19 Uhr)

  10. #40
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.322

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Elwirrwarr schreibt:
    Ich -
    ich war das, wovor unsere Eltern uns waren wollten
    Ähnlich wie bei mir.

    Ich hätte zu mir selber keinen Kontakt haben dürfen. Ich habe nie verstanden, verstehe es bis heute nicht, wie das gehen sollte.

    LG Patty

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