Seite 2 von 11 Erste 1234567 ... Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 108

Diskutiere im Thema ADHS und Jahrgang 1950 - 1975 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Zu Hause (Jahrgang frühe 1960er) ging es schon westpreußisch-streng zu. Eigentlich war ich doch ein ziemlich braver Lorbass, aber wenn ich mal Mist gebaut habe, gab es Strafen – auch körperliche. Eher symbolischer Natur, aber manchmal im Zorn auch schon schmerzhafter - realistischer. Dass in der Familie jede Menge Lehrer und Pädagogen vorhanden waren und sind, änderte nichts an der Tatsache, dass der Stock hinter dem Kachelofen eines der erzieherischen Argumente darstellte – alleine durch seine Präsenz.

    Auf der anderen Seite waren meine Eltern die denkbar besten Eltern überhaupt. Das erkennt man manchmal erst in einer späteren Lebensphase. Zum Glück gibt es die beiden immer noch und ich kann ihnen immer wieder sagen, dass sie mit dem meisten Recht hatten :-)

    Es gab viel Leistungsdruck, da ich wohl sowas wie hochbegabt war und es aus mir unbedingt was hätte werden sollen. Aber auch das wurde irgendwann der Realität angepasst.

    In der Schule nutzte unsere Klassenlehrerin gern Rohstock, schickte einen in die Ecke oder vor die Tür. Es wurde an den Ohren gezerrt (andere Lehrerin) usw., das ganze Sortiment. Jeder Lehrer, jede Lehrerin hatte da eigene Methoden. Auch psychisches Fertigmachen, gern vor der ganzen Klasse, war keine Seltenheit. So'n kleines Guanatanamo

    Na ja. Eine andere Welt.

    Und ja, beim Doc waren die Eltern damals auch mit mir, weil der Junge "so nervös und zappelig und bringt nix zu Ende und Schlafprobleme und…" Die Diagnose hieß damals um 1970 irgendwas mit "hyper…", auf jeden Fall riet der Arzt von einer Medi-Therapie ab, da ja "der Junge in der Schule so gut ist und auch sonst nicht auffällig, und da wächst er raus…". Das ist einzig schade, dass damals nichts gemacht wurde. Aber das konnte keiner wissen. Heute wissen wir's alle besser.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    ja minzi, was hätte denn damals gemacht werden sollen ? es gab uns unbestritten mit all dem,was wir hier täglich ausbreiten, dass zum lachen und zum heulen ist.
    du wars damals nicht krank. nur zappelig, ungebärdig, zu laut oder zu leise, zu faul, zu fahrig ...aber auf jeden fall "zu".

    ich ja 50 jahre gebraucht um zu begreifen dass ich wirklich anders bin und merke es täglich mehr. ich passe jeden tag weniger in die zeit.
    und die utopien, nicht nur die eigenen, sondern besonders die von einer anderen gesellschaft sind weiter weg denn je.
    verschulung und planung und eine in jedes geheimnis eindringende struktur, rigide und evaluierbar, mit harten zahlen und statistiken wird zum fetisch und zur grundlage der selbst- organisation und der regulierung. schließlich gibts ja messwerte...
    "hilfestellung" in form von selbstoptimierung und choaching soll die unangepassten retten. jede spontane poesie (auch chaos genannt) wird analysiert und in teile zergliedert, die wir sympthome nennnen. passen drei symptome in ein raster, hast du eine diagnose. endlich... da fühlt man sich gleich besser. (hab ich wirklich...)

    die vermeintliche individualität, die uns das leben hier im wilden westen hier erlaubt, ist ein subtiles aufsaugen in einen mainstream und jede abweichung wird pathologisiert. für einen erwachsenen ist das vielleicht endlich eine grundlage für einsichten. für ein kind fürchte ich der start eines hindernislaufes.

    früher waren wir mitunter lästig, komisch oder schwierig, aber heute haben wir saubere gruppen: borderliner, ads ler, hypos und hypers, supersensibel oder asperger , oder....hauptsache du bist nicht richtig, aber du hast einen aufkleber mit beschreibung des mangels...
    deine diagnose hast du heute vielleicht mit acht jahren und dann weisst du, dass du deine pillen einwerfen sollst, damit du dazu gehörst und mitmachen darfst beim rattenrennen. ich weiß auch nicht, aber ich denke ich hätte meine macke lieber vor 150 jahren gehabt... ist vielleicht teil meiner macke...

    wir haben sogar krankheiten, die wir nur per zufall erfahren. durch sehr genaue messungen. so erfuhr ich am rande einer blutuntersuchung dass ich unter "monklonaler
    gamopathie" leide. blöd. ich hatte gar nicht gelitten. das sei, so erfahre ich, ein vorform von blutkrebs. ok... seis drum. jeden hundertsten haut es aus der spur.statistisch,
    hab ich gute karten... ich nehms gelegentlich in mein gebet auf und konzentrier mich auf mein ads. aber ich kann mich so schlecht konzentrieren...

    epikur

  3. #13
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Ja, mei ab 1957 habe ich meine Eltern beschäftigt, in der Grundschule bzw. Realschule war ich Zeit weise abgelenkt und habe mit offenen Augen geträumt.

    Diesen Spaß habe ich weiter, dank MPH, konzentriert, damit ich Zeit nah mich wieder auf meine Arbeit konzentrieren kann. In meinen Zeugnissen gibts keine Hinweise

    auf AD(H)S. Es gab damals keine Pädagogen, die Kenntnisse hatten, somit dann auch keine Diagnose oder irgendwelche Einträge in den Zeugnissen, manchmal gabs

    Post von der Schule für meine Eltern und früher war der Erziehungsstil dann etwas regider, mit Verboten und solch einem Spaß ... das war für mich ´nen Anreiz dann

    wieder angepaßt zu sein, für ´ne Zeit. Es war für andere scheinbar nicht belastend bzw. extrem. Meine Erinnerungen an meine Schulzeit sind durchweg positiv, abgenervt

    fand ich meine Hypoglykämien, die ich phasenweise recht häufig bewußt oder auch bewußtlos "erlebt" habe, diese Situation fand ich nervig.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    epikur schreibt:
    aber ich denke ich hätte meine macke lieber vor 150 jahren gehabt...
    epikur

    Joah..... wenn es NUR eine Macke ist, dann gebe ich dir Recht.

    Wenn du aber SEIT DER KINDHEIT für dich selbst und andere ersichtliche Einschränkungen in fast allen Lebensbereichen hast, ja wo wärst du dann?
    Im Knast? (Impulsivität, Neigung zu Abhängigkeiten, Probleme Schule/Beruf = kein Geld/ woher nehmen wenn nicht stehlen)
    In der Gosse? (keine Bildung, Aufmerksamkeitsdefizite auch in "niederen Berufen"/Arbeitsplatzverlust, Impulsivität etc etc)
    Tot?
    Naja, mit viel Glück und reichem Elternhaus vielleicht in einer Nervenheilanstalt irgendwo zwischen Elektrokrampftherapie und Lobotomie.




    Ich will keinem "auf die Füsse treten", aber alle, die erst Jahrzehnte brauchten um zu merken dass sie anders sind, die die heutige Gesellschaft und den Lebensstil für ihre Probleme (dann bestimmt auch zu Recht) verantwortlich sehen, die sollten vielleicht mal eher über Burnout und nicht über eine Erkrankung nachdenken, die lt Diagnosekriterien seit der Kindheit bestanden haben muss, mit DEUTLICHEN Einschränkungen in den Lebensbereichen.
    Nicht umsonst tun sich anerkannte Spezialisten so schwer ohne entsprechende Nachweise eine Diagnose zu stellen, nein sie geben sie dann nicht.

    Sorry aber ich musste mir mal Luft machen, denn eine Bagatellisierung auf "Individualität" beschreibt mit Nichten meine Einschränkungen, die gar nicht mal so die Gesellschaft, sondern eher mich stören..... sie rauben mir enorme Kraft, machen mich einsam, dauererschöpft, frustriert, unreal.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Liebe creatice
    Du hast mir keinesfalls auf die Füße getreten mit deiner Kritik an meinem Beitrag.
    ein Stück weit war das sogar der Sinn, denn ich will ja hier lernen wo ich stehe.
    ich habe durchaus auch gelitten und fühlte mich unzureichend und unverstanden.
    unter ungünstigeren familiären Bedingungen wäre es mir sicher schlechter gegangen.
    das bestätigt aber ein Stück weit meine Meinung. Ob man es Krankheit nennt oder Einschränkung oder
    macke, es gibt immer einen Standard, an dem man gemessen wird, oder sich selber misst.

    burnout hatte ich mit 11 Jahren bestimmt nicht, aber eine unendliche traurigkeit
    war mir bereits geläufig. Die ich bestens zu veheimlichen gelernt hatte. Und das mache ich immer noch so.
    Phasenweise jedenfalls. Und nichts konzentriert bis zum Ende bringen ebenso
    und genug ander Symptome konnte ich auch vorweisen, aber sie wurden nicht gemessen,
    und nicht benannt und kaum im Zusammenhang gesehen. Selbst von mir nicht.
    ads ist ein Feld und da gibt es unendlich viele Standorte . Ich habe hier vieles gelesen das mir sehr bekannt vorkommt
    und so kann ich langsam meinen Ort bestimmen. Auch wenn ich mich darüber beklage suche ich letztenendes
    auch Struktur also Orientierung in diesem Feld. Aber ich bin dennoch geneigt mich als gesund zu bezeichnen in dem Sinne, wie ich gesundheit
    verstehe. Durch einige handfeste Diagnosen habe ich mich zumindest nicht kraner gefühlt.
    mir fehlt einfach das Bewusstsein dafür.
    Vieles hier im Forum hilft mir verstehen und das mindert das Leiden und somit auch das Gefühl der Krankheit.
    ich glaube je mehr wir in größeren Zusammenhängen einzelne Faktoren beurteilen können, desto besser wird der Umgang mit dem Phänomen. Vielleicht starte ich hier mal eine Anfrage an die wirklichen Experten:
    wer hier ist denn krank ? Jeder mit einer Diagnose ?
    ich weiß nicht wie man ohne ads lebt. Aber ich denke ich verdanke dieser Veranlagung auch unverzichtbare
    glücksmomente und einen Großteil der Kreativität von der ich lebe.
    und keineswegs möchte ich in einen Wettbewerb des Leidens treten. Ich weiß, das Es vielen schlecht geht.
    und mir geht's trotz allem manchmal so gut, so saugut, dass ich denke, das ist doch nicht normal...
    epikur

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hallo epikur,
    ich glaube ich habe dich wohl falsch verstanden. Für mich klang alles so nach dem typischen " Gesellschaft/Erziehung/Lebensstil-ist-Schuld-Gequatsche". Da geht`s eben durch bei mir. Heute sowieso.......

    Kein Wettbewerb, auch kein Selbstmitleid (naja, bisschen schon, muss aber auch mal sein, bei mir kommt erst jetzt alles Vergangene hoch), sollte nur der Verdeutlichung dienen.

    Krank ist immer der, der sich auch krank fühlt. So sehe ich das. Ohne jegliche Bewertung. Ganz nüchtern.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Als Mädchen kam man davon??
    Die Jungs durften von allem mehr, auch wenn der eine nur ein Jahr älter war. Alles selbstversändlich, Mofa etc, auf die brauchte man ja nicht aufpassen.
    Was das Vergnügen angeht (wie fernsehen), ist man ja noch soooo klein, aber was die Hausarbeit der Mutter angeht, soll man gefälligst erwachsen und zu allem fähig sein, als hätte man nie etwas anderes getan, immerhin "heiraten sie in Indien mit 12".



    Oder vielleicht auch nur nicht als Mädchen mit adHs?

    Dazu noch das schwarze Schaf in der Familie zu sein ist echt nicht lustig.
    Und auch sonst "nee, dass sich so ein Mädchen benimmt, als Junge könnte man das ja noch verstehen *kopfschüttel*".

    Nee, echt nicht, als Junge hätte ich es wesentlich einfacher gehabt.

    (wie lautete noch der Eingangsthread...?)
    Stimmt, auf die Frage, ob ich oft im Unterricht gestört hab, hab ich auch gesagt, nö, dazu bin ich viel zu viel gedeckelt worden, um mich das zu trauen.

    Aber man sieht an "uns", dass mehr draußen spielen mitnichten vor AD(H)S schützt. Mag ja stimmen, dass das PC-Zeitalter nicht so gut für die heutigen Kids ist - aber da alles drauf zu schieben, da tappen sie m.E. nach völlig im Dunkeln.

    Aber ob's mit mehr Strenge besser geht? Nä *pampig guck* - diese Schikanen machen einen höchstens noch kribbliger und aufmüpfiger an den Stellen, an denen man dann Rache übt.

    Ich glaube ich habe die Intention des Eröffnungsbeitrags nicht verstanden.

  8. #18
    κοπφχαος

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 692

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Dazu noch das schwarze Schaf in der Familie zu sein ist echt nicht lustig.
    Und auch sonst "nee, dass sich so ein Mädchen benimmt, als Junge könnte man das ja noch verstehen *kopfschüttel*".

    Nee, echt nicht, als Junge hätte ich es wesentlich einfacher gehabt.

    (wie lautete noch der Eingangsthread...?)
    Stimmt, auf die Frage, ob ich oft im Unterricht gestört hab, hab ich auch gesagt, nö, dazu bin ich viel zu viel gedeckelt worden, um mich das zu trauen.

    Aber man sieht an "uns", dass mehr draußen spielen mitnichten vor AD(H)S schützt. Mag ja stimmen, dass das PC-Zeitalter nicht so gut für die heutigen Kids ist - aber da alles drauf zu schieben, da tappen sie m.E. nach völlig im Dunkeln.

    Aber ob's mit mehr Strenge besser geht? Nä *pampig guck* - diese Schikanen machen einen höchstens noch kribbliger und aufmüpfiger an den Stellen, an denen man dann Rache übt.

    Genau so habe ich es auch erlebt und empfunden!

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hallo,
    ich bin ja nun Jahrgang '71 . Und bei uns herrschte auch eine sehr autoritäre Stimmung (Rohrstock oder Gürtel?)
    Heute weiß ich, dass dadurch meine zusätzliche BL entstand und mein Vater selber ADHS hatte.
    Überlebt habe ich eigentlich durch die Tiere und der Natur in der ich mich befand, ich habe am liebsten Tarzan gespielt und die Kuhherde war meine Elefantenherde
    Vor allem aber hat mir die Verantwortung über meine Schwestern geholfen jedoch auch zusätzliche prügel gebracht

    Um es kurz zu machen: Ich als Mensch und ehemaliger Erzieher finde; dass wir endlich etwas im System ändern müssen!
    Es darf nicht sein, dass mit unserer heutigen Erfahrung vor allem die jüngsten heut den größten Stress habe (Inselkinder)
    Und kaum noch abschalten können. (auch unser Umgang mit Medien)
    Wir hatten früher noch viel mehr Möglichkeit raus zu gehen, uns zu Bewegen. Das fehlt heute enorm.
    Und dadurch haben wir es auch geschafft durchs Leben zu kommen. Wir konnten unsere Kreativität will mehr nutzen und haben sie bis jetzt erweitert.
    Heute weiß man, dass Bewegung wichtig für die kognitive Entwicklung ist.
    Und daher frage ich mich und euch: "Wie werden später erst die heutigen ADHS 'ler sein??"
    Wenn ihnen diese nicht mehr vorhandenen Ressourcen zu Verfügung stehen. Oder wollen wir nur noch alles durch Medikamente und Technik lösen?
    LG
    vinc

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 49

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hi Draculine,

    ich würde sagen dann ist es bei Dir gut gelaufen.

    Nartürlich gab es damals Strafen und mehr Kurage im äußeren Umfeld handfest einzuschreiten.

    Trotzdem sind die, die auffälliger waren auf der Strecke geblieben. Ich habe eine sehr strenge
    Klostererziehung bekommen, weil keiner erkannt hat das ich NUR anders ticke.

    Andere Eltern von Leidensgenossen konnten sich das vielleicht nicht leisten und so sind die,
    bei denen die " Symptome" extrem ausgeprägt waren auf der Streckengeblieben. Haben halt
    keine Chance bekommen.

    ADHS ist für mich eine genetische Überlebensanlage und keine Krankheit.

    sweettouch

Seite 2 von 11 Erste 1234567 ... Letzte

Stichworte

Thema: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum