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Diskutiere im Thema ADHS und Jahrgang 1950 - 1975 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #91
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    ach ja, und dann gibt es noch den ewigen Optimisten, der nämlich, dem es scheinbar gelungen ist, alle an den Tisch zu bringen und damit zur Räson zu rufen. Ging irgendwie, obwohl es eine schwere Aufgabe war. Ja, ich denke auch, der ist so was wie ein optimistischer [B]Kämpfer für das Gute[B]. Ihr müsst meine bildhafte Sprache schon etwas verzeihen, aber ich habe mich heute von einer lieben Freundin für immer verabschiedet, was mich sehr traurig macht.
    dompteur

  2. #92
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 12

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hallo Ihr Lieben,

    danke Euch für Eure optimistischen Antworten. Hab garnicht mit Reaktionen gerechnet. Super, hier passiert ja was!! Klasse!

    Fühl mich wohl

    Bis dann

    Frustrations

  3. #93
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Jo...hier sind die optimistischen Menschenfreunde unterwegs, während in andern threads
    die schlägertypen mit Bezichtigungen auf einander losgehen... Auch klasse.
    Hier findet man Trost und widerstand, auf jeden fall Feedback . Weitermachen :-)
    epikur

  4. #94
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    lieber epikur

    ich freue mich über Deine Rückmeldung, vor allem, nach dem ich in einem anderen Forum erfahren musste, dass viele wohl immer noch nicht verstanden haben, dass ADHS haben auch heisst, dass die eigene Wahrnehmung nun halt mal verschoben ist und dass es eben wichtig ist, dies zu akzeptieren und ähnlich dem Kurzsichtigen, durch Massnahmen zu korrigieren. Es fällt sehr leicht, sich als Opfer böser Stinos und Normalos wahrzunehmen, das kann aber nicht die Lösung sein.

    ich glaube, wir haben gelernt, dass wir unsere Probleme nur selbst lösen können, wenn wir die Verantwortung dafür übernehmen, wir hatten oft schlicht keine andere Wahl, sind dort auch viel strenger erzogen worden. Für einmal hat das vielleicht auch sein Gutes, wenn ich auch nicht begeistert bin.

    Ich stelle nicht zum ersten Mal fest, dass die strengen Rahmenbedingungen für AD(H)Sler den Vorteil hatten, dass sie für wenig Ablenkung sorgten, klare Instruktionen zur Verfügung stellten, und halt auch für Ruhe sorgten. Bei mir führte das zu einer besseren Schulleistung, allerdings auf Kosten der Bedürfnisse nach Liebe und Zuneigung und anderen menschlichen Grundbedürfnissen.

    liebe Grüsse

    dompteur

  5. #95
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    ich kann deine einstellung gut nachvollziehen dompteur, was die gewissen härten der schulzeit betrifft.
    ich hätte mir allerdings auch mehr verständnis und nachsicht gewünscht, hätte ich damals schon geahnt,
    dass es etwas gibt, was wir heute ads nennen. in der tat habe ich fast 30 jahre gebraucht um ganz langsam festzustellen,
    dass mein gehirn anders arbeitet. ob mir damals die strenge hand genützt oder geschadet hat, vermag ich nicht mehr
    zu sagen. ich hab viel geweint und sehr gelitten.
    meine tochter (diagnose mit 12jahren) habe ich ihren anlagen entsprechend gefördert und viel luft und lange leine
    gegeben. sie hatte (nach eigenem bekunden) eine tolle schulzeit, nun beginnt sie ein studium der psychologie...

    es bleibt die frage ob die soziale wendigkeit, das sprachvermögen, die anpassungsfähigkeit und spontaneität
    ursache oder folge ist... jedenfalls retten mich diese gaben täglich vor dem ersaufen in antriebslosigkeit, unüberlegtheit,
    strukturlosigkeit und vergesslichkeit...
    epikur

  6. #96
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 203

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hallo ihr beiden,

    vieles verstehe ich 100%! Dazu habe ich alle Fassetten eines ADS-ler durchlebt. Es gab sehr gute Zeiten aber auch schlechte, leider kann man sich immer nur an die schlechten viel intensiver erinnern!
    Die letzten 3 Jahren sind nicht so gut gelaufen, subjektiv gesehen. Objektiv habe ich 10 Firmen an ein Tisch gebracht um ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. ALLE WAREN ÜBERZEUGT VON MEINE IDEE!! Es ging um mehrere 100 Tausend €, so jetzt kam der Abschluss an die Reihe, umsetzen in die Realität. Ich habe mich verzettelt mit zusätzlichen Kleinigkeiten die so unwichtig waren und die entscheidenden aus den Augen verloren!
    Alles ging verloren, die anderen hatten ihre Firmen und machten weiter, ich habe zu viel Zeit und Geld investiert um am Ende noch richtig zu überleben und davon leben zu können. Zu der Zeit wusste ich nicht das ich ADS bin. Vielleicht wehren meine Entscheidungen anders ausgefallen?
    Gott sei Dank habe ich jetzt 50% Stelle und strukturiertes Ablauf des Tages, Meine Arbeit macht mir so viel Spaß und die super Ideen lasse ich einfach an mir vorbeigleiten

    Seit über 100 Tage mache ich täglich Yoga und ich spüre wie meine Lebensfreude mich immer mehr ümhüllt

    lg
    dubi

  7. #97
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.452

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hallo alle,

    Ich lese mal nur im moment, ist einfach spannend... Mit meine Eltern war ich wieder per email über ADS zu reden und eingie fragen zu stellen... Dan wollen sie mich erzählen was sie damals unternommen haben...

    Ich denke, einiges haben sie sicher probiert. Ich hatte engagierte eltern. Aber vieles war auch schwierig... Ich weiss auch dass meine mutter bei hausaufgaben mich geholfen hatte, aber auch kontrolliert hatte...

    Es nimmt wunder was noch kommt! besonders was sie gegenüber lehrer die mich "kommisch" fand reagiert haben...

    lg

  8. #98
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    Hallo ihr Hippies ..... Späßchen!! (zur Auflockerung)

    Ich bin in den 70er herangewachsen (groß geworden kann man in meinem Fall nicht wirklich sagen),

    meiner Erfahrung nach hilft weder Prügel noch "laufen lassen"..... Mein älterer Bruder bekam übelste Prügel, wobei er auch übelst gestört ist/war (das ist keine Beleidigung, sondern die Wahrheit) Er war sogar einige Jahre in einem Kinderheim.
    Ich wurde quasi nicht sonderlich beachtet.... war mehr bei meiner Freundin (incl. übernachten und das mit 3einhalb) und draußen, als zuhause....

    Einen verqueren Lebensweg mit vielen tiefen Löchern hatten wir beide.... sowohl mein Bruder, als auch ich. Und wir leiden heute noch unter unserer Störung (jeder auf seine Art).


    Und was das "Mädchen hatten es leichter Dingens" angeht, möchte ich nur sagen, es kommt darauf an! Ich habe auch im KiGa ne Ohrfeige von der Erzieherin bekommen, weil ich einen Bauklotz verteidigt habe.... Jungs haben für Kloppereien dort keine Hiebe bekommen.... die wurden in die Ecke gesetzt oder so...
    Und in der Schule bin ich, weil Mädchen und trotzdem wild, auch nicht nur angenehm aufgefallen....

    In den 80ern hat sich dass dann verändert, weil die Ansicht "Mädchen sind immer artig" aus den Köpfen so allmählich verschwunden sind..... Hat aber auch nix gebracht.... Interesse an der Psyche der Schüler hatte man erst, wenn es extrem wurde (in meinem Fall in der 8. Klasse, wo ich beim Schulpsycho vorstellig wurde)



    Ich bin ein Freund von Begleitung und logischer Konsequenz, und stelle fest, dass dieser Weg (meine Kinder betreffend) total anstrengend ist, sich aber zumindest schulisch als erfolgreich gezeigt hat.
    Und dass ich mitfühle im Sinne des Wortes hat auch seine Vorteile, weil sie wissen, wenn es darauf ankommt, bin ich da. Hat auch Nachteile weil die Distanz dadurch flöten geht und man dann wie selbstbetroffen ist ( manchmal)


    vom Thema abgekommen (?)....

    Liebe Grüße
    happy

    PS.... Habe nicht alle Antworten gelesen.... naja.... ehrlich gesagt nur wenige

  9. #99
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    mit 15 ging ich in Amerika in die öffentliche Schule und war da ein Exot. Die Mädchen hatten
    Röcke an und ich Jeans. Die nahmen ein Handtasche zur Schule mit... musste mir erst eine
    besorgen. Als ich mal erwähnte, dass ich in der CH-Schule auch ab und an beim Prügeln dabei
    war.... war ich schon fast ein Alien

  10. #100
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 124

    AW: ADHS und Jahrgang 1950 - 1975

    @ susi53 :

    Hihi, ich war auch nie eine Rockträgerin und bei Haue war auch ich meist dabei...

    Und ich hab heut noch keine richtige Handtasche.

    Es mussten meist die Jackeninnentaschen, Hosentaschen oder anderes herhalten, um wenig Balast mit rumschleppen zu müssen.

    Hab zwar heut 'ne Umhängetasche, aber da ist nur das nötigste drin.

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