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Diskutiere im Thema Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    Hallo Pepps danke für deine ach quatsch ich meinte (M)eine Biografie - könnte alles mit Copy und Paste mal wieder einfach so übernehmen außer das Rauchen, das hab ich nich !

    Ich finde ja wir ADSler oder "werdende" ( die kurz vor der Diagnose stehen) wir sind schon eine sehr facettenreiche Spezies - mit jemanden wie uns wirds nie langweilig
    Das mit dem Hyperfokusieren kenn ich zu gut da vergisst man raum und zeit ... aber genau das, finde ich auch wieder super schön. -

    Hach is doch alles gar nicht so schlimm oder ??? Ich habe sooo ein gutes Gefühl zur Zeit - so ein Gefühl endlich etwas vorwärts zu kommen, weil ich mich nicht mehr so hart verurteile für die Rückschläge oder Fehlentscheidungen - immer wieder lese ich mich hier drin wieder ohne etwas geschrieben zu haben und die verschiedenen Blickwinkel darauf helfen mir viel leichter damit umgehen zu können, als bisher.

    Ich hinterfrage nicht mehr ständig und suche nach dem Warum, sondern fange an nach einer Möglichkeit zu suchen, damit umgehen zu können - ich laufe ganz langsam auf meine Mitte zu - das gefällt mir

  2. #32
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    Das Problem besteht wie gesagt viel weniger darin, dass es Therapeuten gibt, die das Thema ADHS nicht ernst nehmen, sondern vielmehr darin, dass es immer noch Leute gibt, die Therapeuten ernst nehmen. Das zweitere ist der eigentliche Skandal.

  3. #33
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    Ich habe früh gelernt gegenüber autoritätperson kritisch zu sein, weil ich schon früh im leben tief entäuscht war...

    lg

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    „Hoi zäme“

    Zufällig wegen dem Thema Hyperfokusieren auf diesen Thread gestossen.

    Möchte doch etwas zu der Diagnose Borderline PS sagen: im europäischen Raum spricht man von emotional instabiler Persönlichkeitsstörung. Diese Störung ist oft kombiniert mit einer Traumatisierung, meines Wissens nach zu 80%. Deshalb kann auch vermutet werden, dass die Borderline PS identisch mit komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung ist. Die Symptome beider „Störungen“ haben starke Gemeinsamkeiten mit AD(H)S, deshalb ist es schwer, zwischen diesen Diagnosen zu unterscheiden.

    Persönlichkeitsstörungen sind m.E. wohl eher Bewältigungsverhaltensweisen, denn eigentliche Krankheiten. Das heisst, sie sind eigentlich die psychische Antwort auf … z.B. eine neurologische Störung, wie ADHS, ADS, ein Trauma, etc. Letztendlich sind es starre Verhaltensmuster, die in aller Regel eine Funktion haben, die grundsätzlich sinnvoll ist. Ein Mensch mit Borderline schützt sich z.B. durch seine Symptomatik vor (vermeintlichen oder erwarteten) zwischenmenschlichen Verletzungen und baut die immensen inneren Spannungen damit ab … Die Diagnosen der Persönlichkeitsstörungen sind sehr unscharf und schwer zustellen, genau wie ADHS selbst auch. Es zeugt also schon von Arroganz oder Ignoranz, wenn ein Arzt sich da so sicher gibt.

    ADHS ist eine neurologische Störung, sie entsteht wahrscheinlich nicht durch Traumatisierung oder Ähnlichem. Sie verunmöglicht im schlimmsten Fall Betroffenen etwas. Das können diese dann durch Training auch nicht erwerben, denn was man nicht tun kann, kann man auch nicht trainieren. Der Eine hat also zu viel, der Andere zu wenig. Natürlich ist das selten so scharf der Fall, aber es ist etwas anderes, ob ich davon ausgehe, dass jemand ein Fehlverhalten zeigt, eine „dysfunktionale Bewältigungsstrategie“ einsetzt, oder ob er etwas nicht (gut) kann und sich deshalb so verhält. Der Erstere schützt sich vor einer Gefahr, die es nicht mehr gibt, vermeidet Gefühle und Gedanken, der Letztere strengt sich an und schafft es eben nur so, wie er es macht, es ist also eine Kompensation einer Schwäche und nicht eine Überkompensation, die das Verhalten von Menschen mit ADHS so auffällig macht. So lassen sich Trauma und ADHS auch unterscheiden, wenngleich das in einem praktisch gegebenen Fall sehr schwierig sein kann. Das bedeutet auch, dass die Behandlung der beiden Störungen starke Unterschiede aufweist, aber auch Gemeinsamkeiten. Eine Diagnose ist also meiner Meinung nach enorm wichtig.

    Menschen mit ADHS oder ADS werden oft verletzt, abgewertet, ausgeschlossen, vernachlässigt usw. Sie sind oft Opfer betroffener Eltern und deren Impulsivität und Suchtproblemen ausgeliefert. Dies würde schon ohne AD(H)S zu starken psychischen Problemen führen. Also ist auch zu erwarten, dass Menschen mit ADHS oft auch eine Zweitdiagnose und dazu noch Suchtprobleme haben.

    Borderline PS ist auf keinen Fall gleich zu setzen mit ADHS, das wäre dann doch ein grosser Fehler. Schlimm ist auch, dass viele überhaupt nicht verstehen, was Borderline eigentlich für eine Störung ist, allzu oft ist es einfach eine Schublade, nach der dann Medikamente kommen und eine standardisierte Behandlung. Da fühlt man sich doch gleich wohler

    Die Diagnose ADHS ist immer noch sehr wenig akzeptiert und ich habe auch den Eindruck, viele Ärzte und Psychiater wissen einfach nicht genau was das ist und denken deshalb auch, das es das gar nicht gibt oder / und fürchten einen Missbrauch des MPH. Nun, wir wissen zwar mehr, aber noch nicht so lange und es ist auch noch nicht so gesichert, wie bei anderen Störungsbildern.

    Diagnostizieren ist immer noch eine Kunst und gerade im psychiatrischen Bereich sind eindeutige Diagnosen oft schwer zu stellen. In einer Psychiatrie wirst Du ADHS kaum diagnostiziert bekommen, die schaffen es ja oft nicht einmal, eine Borderline PS (falls es so was wirklich gibt) von einer eindeutigen Traumafolgestörung zu unterscheiden und können dann in aller Regel auch nicht bieten, was man braucht, nämlich einen akzeptierenden und wohlwollenden, nicht diskriminierenden Rahmen, der das Selbstwertgefühl und die Selbstakzeptanz aufbauen hilft. Die Psychiatrie selbst stellt ja schon ein diskriminierter Ort dar …. Für AD(H)Sler ist die Psychiatrie solange Gift, bis es tatsächlich klare Behandlungsrichtlinien für uns gibt. Das gilt auch für Traumatisierte, ein traumatisierter Mensch, will weder verwahrt noch „behandelt“ werden, er will in seinen Anliegen und Beschwerden ernst genommen werden und sich selbst verstehen lernen. Er will in seinem Wert und nicht als Behinderter gesehen werden, denn er ist Opfer und nicht krank. Davon sind Psychiatrien weit weg.

    Ein langer Text, auch mit etwas Wut geschrieben, weil vielen Menschen durch dieses schablonenhafte Denken leider nicht wirklich geholfen wird. Wir Patienten können aber etwas dafür tun, dass sich das ändert, in dem wir mündig werden und die Psychiater und Psychologen fordern, anstatt zu resignieren oder voller Vorurteile und Wut, die hassen und attackieren, die uns helfen sollen und oft ja auch wollen. Es hilft also auch nicht, denen Inkompetenz an den Kopf zu werfen, wo wir selbst ja auch im Dunkeln tappen.

    Grundsätzlich sind wir es, denen die Diagnose helfen soll, wir sollen uns widerfinden in einer Diagnose, uns soll sie helfen, mit etwas klar zu kommen. Ärzte, Psychologen … müssen lernen, auf ihre Patienten zu hören!!!!!!!!!, das bedeutet, sie sollten die Vermutungen nicht einfach abtun.

    dompteur
    Geändert von Dompteur (12.08.2013 um 01:07 Uhr)

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    Dompteur schreibt:
    was man braucht, nämlich einen akzeptierenden und wohlwollenden, nicht diskriminierenden Rahmen, der das Selbstwertgefühl und die Selbstakzeptanz aufbauen hilft. Die Psychiatrie selbst stellt ja schon ein diskriminierter Ort dar …. Für AD(H)Sler ist die Psychiatrie solange Gift, bis es tatsächlich klare Behandlungsrichtlinien für uns gibt. Das gilt auch für Traumatisierte, ein traumatisierter Mensch, will weder verwahrt noch „behandelt“ werden, er will in seinen Anliegen und Beschwerden ernst genommen werden und sich selbst verstehen lernen. Er will in seinem Wert und nicht als Behinderter gesehen werden, denn er ist Opfer und nicht krank. Davon sind Psychiatrien weit weg.



    Ich würde zwar nicht generell alle psychiatrischen Einrichtungen über einen Kamm scheren wollen, weil ich erlebt habe dass einer Bekannte mit Adhs + Trauma + evtl. Borderline (wollten die nicht festlegen weil nur mögliche Komorbitität bei ihr) durch stationäre Behandlung in so einer Einrichtung sehr geholfen worden ist. Diese spezielle Klinik ist allerdings auch u.a. auf Adhs bei Erwachsenen spezialisiert und bei der Bekannten konnte dort überhaupt erstmal Adhs diagnostiziert werden. Es kann also wohl auch anders und positiv laufen.

    Aber ansonsten stimme ich dir voll zu. Ich würde sogar noch etwas schärfer sein wollen, denn ich habe miterlebt (bei mir und anderen) wie gerade der Berufszweig, der kompetent genug sein sollte um Klischee-Schubladen über einzelne PS als diskriminierend und realitätsfern erkennen und vermeiden zu können, offenbar beschämend oft genau diese Schubladen besonders schnell aufmacht und Patienten drin verrotten lässt.

    Fehldiagnosen und die darauf folgenden Fehlbehandlungen sind für die Betroffenen schon schlimm genug. Es ist eine Schande wenn dann auch noch von den Ärzten und Therapeuten erschreckend oft entmenschlichende Reaktionen kommen, nur weil der Patient aufgrund einer bestimmten PS (oder der Verdachtsdiagnose...) möglicherweise auch Verhaltensweisen haben könnte, die allgemein als negativ gewertet werden und dieser PS von Laien als 'ist immer PS XYZ vorhanden' angedichtet werden!

    Wenn ich mal nur die Borderliner nehme, die ich persönlich kenne und bei denen die Diagnose sowohl als gesichert gilt als auch von ihnen als richtig und passend gesehen wird, dann habe ich trotzdem noch 100 Prozent Borderliner in meinem Umfeld, die allein aufgrund dieser Diagnose von angeblich fachlich kompetenten Behandlern für Lügner, als unglaubwürdig und immer wieder deutlich diskriminierend behandelt worden sind. Würde ich da dann die mir bekannten Menschen mit Adhs und/oder PTBS dazunehmen, käme nicht wirklich ein besseres Ergebnis heraus.

    Deshalb halte ich heute jeden Arzt oder Therapeuten der sich möglichen Mitteln zur Absicherung, Abklärung oder auch Widerlegung von Diagnosen verweigert für inkompetent. Ich bin dabei völlig frei von der Idee es selbst besser zu können. Kann ich nicht, will ich nicht, ich würde nichtmal auf die Idee kommen sowas überhaupt versuchen zu wollen.

    Aber wenn mein Auto neue Reifen braucht und vor mir ein Hufschmied steht, dann wünsch ich dem einen schönen Tag und geh zu einem Kfz-Mechaniker statt mir vom Schmied die Reifen durch Hufeisen ersetzen zu lassen. Es ist in meinen Augen ein Armutszeugnis für den gesamten Berufsstand, wenn gerade in einem Bereich, in dem fehlende Kompetenz so fatale Folgen haben kann wie bei Menschen mit psychischen Problemen, die Hauptfehlerquelle menschliches Versagen ist.

    Ich ziehe meinen Hut vor all den völlig überarbeiteten Schwestern, Pflegern, Ärzten und was sonst noch in dem Bereich an Berufen zu finden ist. Dass da Mittel fehlen und wie sich das auf diese Berufsgruppen auswirkt ist bekannt und genauso erschreckend wie die o.g. Problematik. Doch die Fehler von denen wir hier sprechen ließen sich trotzdem vermeiden und ggf. sehr schnell erkennen und revidieren.

    Es mangelt - denke ich - meist schlicht an der Eigenverantwortung der Behandler. Wo sind die souveränden Zweifel an der eigenen Kompetenz wenn Patienten trotz stationärer Behandlung sichtbar abbauen? Wo ist die Sozialkompetenz wenn Patienten auf Fragen mit "Guten Morgen" oder einem wortlosen Abwinken stehen gelassen werden? Wo ist das unabhängige und kompetente Aufsichtsorgan, das diese psychiatrische Allmacht überprüfen, direkt eingreifen und für menschenwürdigere Bedingungen sorgen kann?

    Sorry an den Threadstarter wenn ich gerade übers Thema rausschieße. Ich würd in die Tischkante beißen wenn ich das jetzt nicht rauslassen könnte.....was meine Zähne nicht gut abkönnten.

    Ich bin Auri und ich bin wütend. Und das ist auch gut so!

  6. #36
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    Vielleicht ist es gar nicht nötig, zwischen ADHS und Borderline zu UNTERSCHEIDEN.

    Man kann auch Läuse UND Flöhe haben.

    Wichtig ist allein, dass die Behandlung etwas bringt.
    Wenn man Anzeichen von beiden "Störungen" (ich hasse dieses Wort und verwende es nur, weil es dem allgemeinen Verständnis entspricht) hat, wieso sollen nicht alle Anzeichen ernst genommen werden?

    Schliesslich muss man ja die Schwierigkeiten und Probleme in den Griff bekommen, nicht Borderline ODER ADHS.

    Das ist die Meinung meines Therapeuten, für die ich (im Moment) sehr dankbar bin.
    Er hatte bei mir immer den Verdacht auf Borderline gehabt, und ich war skeptisch, bis er meine ADHS-Diagnose (wirklich sorgfältig abgeklärt von der Uniklinik, also nicht von meinem Therapeuten selber, und offenbar ziemlich eindeutig, schwarz auf weiss) erhalten und akzeptiert hat.

    Er versucht, auf beides - ADHS UND Borderline - Rücksicht zu nehmen und ich fühle mich voll und ganz ernst genommen.

    Das war aber nicht immer so...........
    Ein Therapeut meinte mal so ganz nebenbei: "Sie haben nicht ADHS, sie sind nur nervös, weil sie ein Beziehungsproblem haben." - Ich: Danke

    Eine andere Therapeutin: "Ich glaube nicht an ADHS" (als wäre das etwas Mysthisches... aber nein, es war eine Diagnose der Uniklinik, NAJA). Sie weigerte sich,Medikamente zu verschreiben oder sonst irgendwie auf das ADHS einzugehn.............
    Ich verliess impulsiv den Raum und die Dame ward nie wieder gesehen.

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    Das kann dann schonmal ne halbe Stunde dauern. und dass ich es nicht einsehe, die Frau dann mit irgendnem Scheiss abzuspeisen, nur damit wir hier unsere Zahlen schaffen.
    Sowas ist sehr sehr schade, wenn man bedenkt, dass eine Firma wie Zappos sich nur dadurch verdient machen kann, eben ihre Agenten so lange mit den Kunden arbeiten zu lassen, bis das Problem gelöst ist. Es ist natürlich vorbildlich, aber dass die Realität anderer Firmen eher so ist wie bei dir, finde ich schade...


    Zur Frage deiner Therapeuten, würde ich wohl antworten: "Was würde das mit der Diagnose ändern? Naja, alles. Sehen sie, ADHS ist eine neurologische Störung und ich hätte keine Wahl, als einige Dinge zu akzeptieren, während ich andere ändern kann. Ist es kein ADS, dann können auch Verhaltensweisen antrainiert werden. Es ist die Grundlage unserer Therapie hier. Wenn ich ADHS habe, zeigt die Forschung ganz klar, dass alles was sie tun, ohne Medikamente nahezu folgenlos sein wird. Habe ich KEIN ADHS, dann macht das, was wir hier jeden Tag tun, sehr viel Sinn. Ich möchte in die Zukunft sehen, ich möchte Fortschritte machen, deswegen bin ich hier. Und diese genaue Diagnose, kann mir zeigen, ob wir auf dem richtigen Weg sind, ob der Weg den wir hier zusammen gehen, Sie und ich, mich in die Zukunft bringt. Und dort möchte ich hin."

  8. #38
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Verzweifelt - Therapeut verweigert sich dem Thema AD(h)S

    Hallo alle,

    Interessant euch zu lesen, obwohl es mich nicht neues ist! Verrückt wie sogar der fachwelt menschen nicht ernst nimmt... Wie sollte es dann ausserhalb die klinik oder praxis sein anders sein?

    Wegen borderline: Irgendwo, von eine fachmensch der sich mit ADS auskennt, habe ich gelesen dass borderline oft auf ADS aufgesattelt kommt. Studien zeigen dass bei borderline auch eine genetische predisposition gibt. Wäre dann borderline nicht einfach oft ADS+PTBS? Mich scheint es logisch... Ich habe oft der eindruck, nicht nur ADS wird übergesehen, aber auch traumata (bis bei mich fachleuten auf traumata kommen... Ne, ich bin selber drauf gekommen).

    Sonst kommt es mich vor dass spychische krankheiten und auch neurologischen sachen wie ADS noch mit viel vorurteilen, urteilen und so weiter verbunden sind und daher sind auch fachmenschen nicht ganz frei... Irgendwie alles was im kopf ist, hat mit der wille zu tun... Diabetes ist irgendwie weniger ein problem.

    Sonst ist auch manchmal schwierig über depression zu reden... Früher in jeden fall, heute etwa besser...

    lg

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