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Diskutiere im Thema Falsche Diagnose? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #41
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Falsche Diagnose?

    Fliegerlein schreibt:

    Die dort sichtbar gewordenen Spitzen sind die Symptome.
    Also ich glaube so ist das auch nicht korrekt. Die Spitzen sind nicht die Symptome, sondern sie weisen nur darauf hin, wie das gehirn funktioniert und hat, weil es eben etwas anders funtioniert, als bei Normalos, dann eben ADS. Das ADS löst bestimmte Symtome dann aus.

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Falsche Diagnose?

    Duzi schreibt:
    also ADS typisch sei mal dahin gestellt den in dem fall wär das absolut egal da hätten andere die kein ADS haben genauso oder schlimmer reagiert nach dem was der Arzt gemacht hat währ jeder extrem sauer gewesen egal ob ADS oder nicht.

    Nochmal zu Epilepsie was wär den wenn man weder Anfälle hat noch ein auffälliges EEG hat aber trotzdem Epilepsie hat was für Symptome könnte man den dann haben??

    ich weis das schlafprobleme ein typisches Zeichen dafür ist allerding denk ich icht das es bei mir an der ADS liegt sondern eher an etwas anderem

    4 mal mehr anstrengen da ich 4 einschränkungen habe/hate die sich auf kognitive Fähigkeiten auswirken nur als beispiel musst ich mal ne weile Topiramat nehmen sagt dir warscheinlich nix aber was und jetzt zitiere ich nur meinen Arzt dümmer macht es gibt Patienten die nach ca. 5 jahre langer einnahme gar nicht mehr fähig waren überhaupt einen klaren gedanken zu fassen und das ist keine Nebenwirkung die auftretten kann sondern immer auftritt natürlich auch im zusammenhang mit der dauer der einnahme


    Liebe Duzi,
    seh schon, wie voll in der Mühlen der ADHS-Diagnostik u. Therapie drinsteckst und diese Mühle wohl typischerweise mehr macht, was sie will, als was Dir gut tut! Vor Gericht und auf hoher See, sei man in Gottes Hand - hieß es mal - das gilt vielfach auch bei Neurologen etc. Finde Deinen kritischen Blick auf das, was Dir wirklich gut tut wichtig! Schön dass Du Dich hier einbringst, jedenfalls gibt's hier viel Leute mit Erfahrung. Und manchmal ändert sich die Diagnose mit einem Arztwechsel! Hab weiter Mut so weiterzusuchen. Es ist ok wer Du bist und wie Du bist - egal was die andern sagen. Leidensdruck sollte es keinen geben, also zuerstmal Deinerseits, erst in zweiter Linie bei den andern.
    Herzlich
    L.

  3. #43
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Falsche Diagnose?

    Duzi schreibt:
    also ADS typisch sei mal dahin gestellt den in dem fall wär das absolut egal da hätten andere die kein ADS haben genauso oder schlimmer reagiert nach dem was der Arzt gemacht hat währ jeder extrem sauer gewesen egal ob ADS oder nicht.
    Ich meinte was anderes, aber lasse ich jetzt mal außen vor.

    Duzi schreibt:
    Nochmal zu Epilepsie was wär den wenn man weder Anfälle hat noch ein auffälliges EEG hat aber trotzdem Epilepsie hat was für Symptome könnte man den dann haben??
    Kurz mal vorweg was die Definition des Begriffes "Symptom" angeht, denn damit sollten wir vielleicht anfangen.
    Der Begriff stammt aus dem altgriechischen und bedeutet soviel wie "Zufall oder Begebenheit".
    Letzteres ist die Basis für die heutige Deutung, nämlich "Anzeichen".
    Genaugenommen ein "Anzeichen auf eine bereits vorhandene oder sich anbahnende Krankheit", soweit es die medizinische Definition betrifft.
    Ein auffälliges EEG ist ein solches Anzeichen, also ein Symptom, aber eben nur Eines.

    Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob Du mit der Frage auf etwas Bestimmtes hinaus willst.
    Falls ja: Bitte konkret formulieren, ich verstehe die Frage sonst nicht.

    Ich bin kein Fachmann und habe auch kein tiefergehendes Fachwissen über Epilepsie.
    Lediglich ein bisschen Grundwissen, naja vielleicht etwas mehr als Grundwissen, aber mehr sicherlich nicht.

    Ich nehme an, Du kennst Dich mit Deiner Erkrankung gut aus und weißt, dass das eine sehr komplexe und umfangreiche Erkrankung ist, eben ein Syndrom (was wiederum bedeutet, dass es sich um eine Erkrankung mit einer Vielzahl von diversen Symptomen, also Anzeichen, handelt, also die Gesamtheit der Symptome =Syndrom).

    Zur Diagnose einer Epilepsie gehört etwas mehr als nur ein auffälliges EEG.
    Aber es gibt noch eine Reihe von weitreren Auffälligkeiten bei dieser Erkrankung.
    Dazu muss man keinen schweren Anfall haben.
    So gibt es z.B. sogenannte "fokale Anfälle", die ein Hinweis sein können.
    Das ist kein epileptischer Anfall wie man ihn kennt, sondern das kann zum Beispiel, um einen sicht- und wahrnehmbaren zu beschreiben, ein leises Muskelzucken sein.
    Meist finden die aber regional im Gehirn statt, aber eben begrenzt auf bestimmte Bereiche.
    Auch Fieberkrämpfe gehören dazu, die bringt man auch nicht unbedingt immer mit Epilepsie in Verbindung, aber das wäre ja auch schon wieder ein wahrnehmbares Symptom, bzw. Syndrom.
    Aber zur Diagnostik gehört immer mehr, als nur ein EEG, vor Allem auch eine Anamnese, also die Rückschau auf die Vergangenheit, um etwaige Auffälligkeiten oder Dispositionen, familiäre Veranlagungen, Unfälle etc. zu finden und zuzuordnen.
    So wie das bei ADS auch durchgeführt werden sollte.


    Dazu könnte man jetzt stundenlang referieren.
    Wenn Du einen guten Einstieg dafür haben möchtest, ich finde den Wikipedia-Artikel über Epilepsie nicht schlecht.
    Allerdings kann ich ganz gewiss nicht sagen, dass ich von Epilepsie ein sonderlich weitreichendes Fachwissen habe.
    Das habe ich im Rahmen des Studiums mal gestreift, hat mich aber nicht weiter interessiert oder betroffen.
    Sagen wir also, dass der Artikel für meine Ansprüche vollkommen ok ist .
    Einen direkten Einstieg in die Diagnostik findest Du hier (Ist der gleiche Artikel, der Link führt nur direkt in den Abschnitt der Diagnostik).

    Duzi schreibt:
    ich weis das schlafprobleme ein typisches Zeichen dafür ist allerding denk ich icht das es bei mir an der ADS liegt sondern eher an etwas anderem
    Darf ich fragen an was?
    Woran liegt es?

    Duzi schreibt:
    4 mal mehr anstrengen da ich 4 einschränkungen habe/hate die sich auf kognitive Fähigkeiten auswirken nur als beispiel musst ich mal ne weile Topiramat nehmen sagt dir warscheinlich nix
    Doch, sagt mir was.
    Ein Medi gegen Epilepsie, wird auch bei Migräne und Clusterschmerz verordnet.
    Allerdings ist mir das mit dem "dumm werden" neu.
    Soweit ich mich aber erinnere, gehören Konzentrationsstörungen dazu.
    Viel mehr weiß ich darüber aber nicht mehr.
    Habe eine Bekannte, die Migränepatientin ist, von der ich das weiß.

    Allerdings muss ich schon zugeben, dass ich jetzt insgesamt etwas skeptisch werde und beginne, Deine Zweifel zu teilen.
    Nur kann ich dazu natürlich nicht viel sagen, allein schon weil die Informationen sehr lückenhaft sind, also nur Bruchstücke und vor allem, weil eine Zeitleiste fehlt.

    Aber ich stutze deshalb, weil ich da von Schilddrüsenunterfunktion lese, von Medikamenten, die ebenfalls Nebenwirkungen zeigen, die man für ADHS-typische Symptome halten kann ...
    Von auffälligen EEG's etc.
    Das ist schon alles auf den ersten Blick ziemlich ungewöhnlich.

    Eine ADHS-Diagnose darf erst dann gestellt werden, wenn eine vernünftige Anamnese durchgeführt wurde und bei Deinen Schilderungen, würde ich eigentlich erwarten, dass ein Diagnostiker sich da eine saubere Zeitleiste anlegt und schaut, wann was erkannt und verordnet wurde, allein um zu verifizieren, dass man hier nicht auf der Jagd nach einem Mix aus Nebenwirkungen von Medikamenten und Symptomen anderer Erkrankungen ist.

    Wenn ich dann noch lese, dass Dir, bzw. Deinen Eltern auch keiner erzählt hat, dass man Medikinet zu den Mahlzeiten nehmen sollte ... dann bestärkt das schon ein wenig diese Gedanken.

    Ist das sauber überprüft worden, bzw. weißt Du, ob das sauber überprüft wurde?

    Ich neige gerade ein wenig zu der Empfehlung, mal in einer Fachklinik oder einer ADHS-Ambulanz vorbeizuschauen und denen das mal alles gut sortiert oder auch nicht auf den Tisch zu packen und das mal genau auseinanderfieseln zu lassen.

    Wirklich ganz ungeachtet der Tatsache, dass man selber, besonders in jungen Jahren, die Symptome einer ADHS nicht wahrnimmt.
    Das schließt ja nicht aus, dass man es wirklich mit was anderem zu tun hat.
    Eine abschließende Frage:
    Wie hilft Dir das Medikament denn (also MPH)?
    Geändert von Fliegerlein (27.05.2013 um 18:45 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  4. #44
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Falsche Diagnose?

    Wintertag schreibt:
    Also ich glaube so ist das auch nicht korrekt. Die Spitzen sind nicht die Symptome, sondern sie weisen nur darauf hin, wie das gehirn funktioniert und hat, weil es eben etwas anders funtioniert, als bei Normalos, dann eben ADS. Das ADS löst bestimmte Symtome dann aus.
    Nur nochmal kurz, falls das in meinem vorigen Posting etwas untergeht:

    Die medizinische Definition des Begriffes Symptom ist:

    Anzeichen einer bereits vorhandenen oder sich anbahnenden Krankheit.


    Und ein auffälliges EEG, welches die typische Charakteristik für eine Epilepsie zeigt, ist ein solches Anzeichen.
    Dein Schlussatz, dass (in diesem Fall ging es um Epilepsie) die Epilepsie die Symptome auslöst, ist vollkommen korrekt und eben diese Auffälligkeiten im EEG sind diese Symptome, eben (typische) Anzeichen auf eine Epilepsie.

    Eigentlich doch aber ganz einfach oder? Anhang 9698Anhang 9698

    Liebe Grüße
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein (27.05.2013 um 18:00 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Falsche Diagnose?

    Also jetzt denk ich du weist nicht genau wo der Unterschied zwischen fokaler und generalisierter Epilepsie ist bei fokaler ist es ja so das die anfälle von einen ganz bestimmten Punkt ausgehen aber auch mit fokaler kann man einen Grand Mal Anfall bekommen ich finde diese Formen sehr toll da man sie Operieren kann im gegnsatz zur Generalisierten Epilepsie wo die Anfälle immer von verschiedennen Punkten ausgeht und diese Formen sind leider nicht operabel, und ja mir ist durchaus bewusst das sich vllt jetzt welche denken wieso leider da ja viele vllt ihre bedenken bei einer Gehirn OP haben doch ich währ froh drüber wenn ich durch einen einzigen Eingriff endlich vollkommen gesund währe. Jedenfalls auch bei der Generalisierten Epi kann es sein das man keine Anfälle hat wie z.B. generalisierte JME. Und naja es gibt bessere Artikel darüber als in Wikipedia und ich habe auf dem gebiet schon ein großes wissen da ich mich die letzten 3 Jahre extrem damit befasst habe, teilweise weger dem MPH da ich eine Generalisierte JME habe und es deshalb ein 2 jähriger Kampf war damit ichs überhaupt bekomme. Dies war dann auch nur möglich da ich eine Studie endeckt habe in der stand das diese angeblich krampfschwellen senkende wirkung von MPH teilweise veraltet ist und das halt noch so in den Köpfen der Ärzte fest sitz. Im Regelfall ändert sich beim MPH nichts nicht mal im EEG sind vermehr auffälligkeiten zu sehen bei dennen wo es zu vermehrten Anfällen kommt das sind einzelfälle: Aber bei der Abcencen Epilepsie und der JME kann es sogar dazu führen das sich die Anfälle durch das MPH bessern. das habe ich mein Arzt vorgelegt der meinte ja des muss er mit nem Kollegen absprechen (der sehr viel erfahrung mit schwer behandelbarer Epi hat) und der meinte ich hab recht es hat im Regelfall keine auswirkungen auf die Epilepsie so musste ich erneut einen ADS test machen der das selbe ergeben hat wie der den ich vor 13 Jahren gemacht habe. Und nochmal kurz zum EEG, das normale EEG ist bei mir immer unauffällig jedenfalls seit ein paar jahren früher als Kind konnte man deutlich die Spitzen sehen. Inzwischen wird auch nur noch ein Schlafentzugs EEG gemacht da man nur da deutlich was sieht allerding kommt es selbst da ab und zu vor das es Unauffällig ist. Und jetzt stell dir mal vor du hast Epilepsie nach 5 Jahren sagt der Arzt du bist geheilt (bei Abcencen kann das ja nach der Pupertät passiere) nur anhand des EEG´s. " jahre später fühlst du dich i.wie komisch gehst nur zur sicherheit nochmal zur Kontrolle hin und dann: ja des ist schon etwas auffällig aber nicht klar zu erkennen was da jetzt ist da das nicht die typischen Abcencen spitzen sind und er möchte ja nicht das ich gleich wieder Medis nehme soll nochmal stationär kommen. 8 Monate lange wartezeit in der es sich extrem verschlimmert hat und mein Hausarzt mir sagen musste (nachdem ich 15 min. llange zuckungen am daumen hatte) des war wohl ein kleiner anfall. dann Stationär ja sind wohl A-Typische Abcenen. 3 Monate später EEG normal ach sie sind geheilt sie brauchen nie wieder kommen ich gebe ihnen mein Wort drauf das sie keine Epilepsie mehr haben das war wohl nur ein Wachstumsschub. etwa ein halbes jahr später nochmal zum EEG bei seinem nachfolder da er schon in Rente gegangen ist, ja vermutlich eine Fokale Epilepsie und ein Jahr später konnte endlich die richtige Diagnose JME gestellt werden. Nur dieser Arzt will mich mit Medikamenten Vollpumpen: Valproat nehm ich nicht mehr da ich es damals als Kind genommen habe und in einem Jahr 15 KG zugenommen habe. dann Keppra 6 Wochen durchgeschlafen Nebenwirkung ohne Wirkung, Lamotrigin was ja das angeblich best verträglichste ist naja so schwindelig war mich nach dem größten vollrausch noch nicht ich bin nur noch rumgetaumelt und das hielt bis zu 4 stunden nach einnahme an dazu kamm noch schwarz werden vor den augen, Topiramat hab ich ja schon erzählt allerdings hab ich das noch am besten vertragen nur ich hatte seit jahren meine erste 3 damit und das ist für mich absolut inaktzeptabel, das letzte war Pednidan (auch als Kind genommen) sehr gut vertragen doch nach meinung meines Arztes ist es 1. nur für Kinder zugelassen und 2. nicht für JME. Danach kam noch ein vorschlag zur Modifizierten ätkins Diät na klar doch als Vegetarier. Und jetzt sag mir mal wer an meiner stelle nicht extrem sauer auf alle ärzte währe wenn da noch so ein paar kleinigkeiten dazu kommen das ich mich im endeffekt selber ´´behandelt´´ musste bzw Diagnosen stellen musste die mir natürlich kein arzt geglaubt hat da ich ja kein Medizin studiert habe aber später ist dann doch raus gekommen ich hatte recht z.B meinte er ja er vermutet es zieht sich über die linke Gehirnhälfte rüber wo ich gleich gemeint habe kann nicht sein dann währ ich sehr warscheinlich nicht so extrem gut in Mathe bzw naturwissenschaften. Oder er mir einfach ins Gesichtlügt wie ja das possitive an der JME ist das sie sich mit 40 Jahren ausheilt, nun habe ich aber gelesen das es im weiteren verlauf der JME immer zu Grand Mal kommt.

    Also zu den damaligen Ärzen die ich als Kind hatte kann ich nur sagen das waren wirklich nichtskönner, zu meinen jetzigen naja extrem entäuscht von dennen weger derJME da die wirklich als die besten weltweit gelten wo eig alle aus Amerika, China usw anreisen nur weil die so gut sein sollten. Mit meinem ADS Arzt bin ich allerdings sehr zufrieden.

    Ähm also weger der Schilddrüse bei mir das ist keine endgültige Diagnose nicht das du mich da jetzt falsch verstehst mein Hausarzt vermutet eine latente Unterfunktion aufgrund des zu hohen TSH ber da mein T3T4 genauso hoch ist was bei einer unterfunktion ja nicht sein dürfte da es der Gegenspieler ist oder die Gegenspieler wusste er nicht genau was er machen soll und wollte das ich zu einem Spezialisten gehe das war vor etwa 4 Monten erst allerding bin ich grad absolut im Prüfungsstress und habe noch keine Zeit gefunden bzw hab zwar einmal angerufen aber die meinten halbes Jahr wartezeit na toll. Jedenfalls war ich noch nicht bei diesem Arzt und nehme deshalb auch keine Medikamente.


    Schlafproble ka woran das genau liegt damals beim Topiramat wurde es schlimmer was ja auch eine Nebenwirkung von Topiramat ist. Früher wars mehr so das ich im schlaf bzw immer so kurz vorm einschlafen Zuckungen hatte und dann immer ziehmlich erschrocken bin und nicht mehr schlafen konnte. Mein bester Freund ist vor 4 Jahren bei einem Autounfall gestorben und seit dem haben sich die Schlafproble extrem verstärkt dazu kam noch das kurz drauf des mit den Anfällen wieder angefangen hat. und immoment bin ich wie gesagt im absoluten Prüfungsstress und lerne teilweise nächte durch.

    Wie mir das MPH hilft naja ich nehme zwar gegen des rates meines arztes keine Antiepileptiker zur zeit da ich es nicht einsehe das die Nebenwirkungen schlimmer sind als die Krankheit an sich und auch wenn es jetzt zwar komisch klingt seit ich das Concerta nehme habe ich keine Anfälle mehr nicht mal wenn ich unter extremen schlafentzug bin was ja bei mir eig der größte Auslöser ist. Und teilweise fühl ich mich glücklicher und vollkommen zufrieden mit meinem leben aber da weis ich nicht obs am Concerta liegt oder daran das ich bald meinen Abschluss habe und endlich weg ziehe was ich mir ja schon seit meiner Kindheit wünsche.

  6. #46
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Falsche Diagnose?

    Danke für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, um das alles zu beschreiben.
    Aber sowas hilft natürlich sehr, denn je mehr man an Informationen hat, desto besser kann man daraus Rückschlüsse ziehen.

    Duzi schreibt:
    Also jetzt denk ich du weist nicht genau wo der Unterschied zwischen fokaler und generalisierter Epilepsie
    Doch sicher.
    Ich hab's nur mit einer Kurzfassung versucht und das ist so gar nicht meine Stärke .
    Aber das war es, was ich mit regional im Gehirn meinte.
    Und die fokalen Anfälle meinte ich unabhängig von einer fokalen Epilepsie.
    Mir ist natürlich schon klar, dass Epilepsie schon allein für sich in mehrere einzelne Syndrome unterteilt ist, was es nicht einfacher macht .
    Aber hier bin ich tatsächlich grandios an meiner Unfähigkeit für Kurzfassungen gescheitert...


    Duzi schreibt:
    und ja mir ist durchaus bewusst das sich vllt jetzt welche denken wieso leider da ja viele vllt ihre bedenken bei einer Gehirn OP haben doch ich währ froh drüber wenn ich durch einen einzigen Eingriff endlich vollkommen gesund währe.
    Das kann ich sehr gut verstehen.
    Da nimmt man das Risiko gerne auf sich, allein um die Chance zu nutzen, das los zu werden.


    Duzi schreibt:
    Und nochmal kurz zum EEG, das normale EEG ist bei mir immer unauffällig jedenfalls seit ein paar jahren früher als Kind konnte man deutlich die Spitzen sehen. Inzwischen wird auch nur noch ein Schlafentzugs EEG gemacht da man nur da deutlich was sieht allerding kommt es selbst da ab und zu vor das es Unauffällig ist.
    Allein diese tiefergehende Information ergibt schon ein anderes Bild als vorher .

    Duzi schreibt:
    8 Monate lange wartezeit in der es sich extrem verschlimmert hat und mein Hausarzt mir sagen musste (nachdem ich 15 min. llange zuckungen am daumen hatte) des war wohl ein kleiner anfall.
    Das ist genau das, was ich mit fokalen Anfällen meinte, wobei das etwas schwammig ist.
    Ich habe das noch in den Achtzigern so gelernt, dass eben solche lokalen Muskelzuckungen ebenfalls zu den fokalen Anfällen gezählt werden.
    Das wurde wohl etwas deutlicher definiert, denn damit meinte man damals sowohl die regionale Begrenzung des Anfalls, bzw. der Krankheit im Gehirn, als auch die regionale Begrenzung des Anfalls an sich, also z.B. ein leichtes Muskelzucken.
    Da zeigt sich aber, dass mein Wissen nicht umfangreich und mit Sicherheit auch nicht auf dem neuesten Stand ist.
    (Das schreibe ich üblicherweise dazu, hab ich hier vergessen sorry).

    Duzi schreibt:
    dann Stationär ja sind wohl A-Typische Abcenen. 3 Monate später EEG normal ach sie sind geheilt sie brauchen nie wieder kommen ich gebe ihnen mein Wort drauf das sie keine Epilepsie mehr haben das war wohl nur ein Wachstumsschub. etwa ein halbes jahr später nochmal zum EEG bei seinem nachfolder da er schon in Rente gegangen ist, ja vermutlich eine Fokale Epilepsie und ein Jahr später konnte endlich die richtige Diagnose JME gestellt werden.
    Ein ziemliche Odyssee, kann man nicht anders sagen...

    Duzi schreibt:
    Und jetzt sag mir mal wer an meiner stelle nicht extrem sauer auf alle ärzte währe wenn da noch so ein paar kleinigkeiten dazu kommen ...
    Deswegen meine weitere Hinterfragung ... da erscheint das schon in einem anderen Licht.

    Duzi schreibt:
    Ähm also weger der Schilddrüse bei mir das ist keine endgültige Diagnose nicht das du mich da jetzt falsch verstehst mein Hausarzt vermutet eine latente Unterfunktion aufgrund des zu hohen TSH ber da mein T3T4 genauso hoch ist was bei einer unterfunktion ja nicht sein dürfte da es der Gegenspieler ist oder die Gegenspieler wusste er nicht genau was er machen soll und wollte das ich zu einem Spezialisten gehe das war vor etwa 4 Monten erst allerding bin ich grad absolut im Prüfungsstress und habe noch keine Zeit gefunden bzw hab zwar einmal angerufen aber die meinten halbes Jahr wartezeit na toll. Jedenfalls war ich noch nicht bei diesem Arzt und nehme deshalb auch keine Medikamente.
    Ok, .. ebenfalls eine gute Information.
    Auf jeden Fall ist es gut, dass das noch weiter verfolgt wird.

    Das ist schon ein ziemlicher Mix aus verschiedenen Dingen, da kann man andererseits auch verstehen, dass Ärzte mit dem bisschen Budget und Zeit pro Patient, sich nicht die Zeit nehmen können, das alles auseinander zu klambüsern.

    Aber es ist gut, dass Du da dran bleibst und ich denke auch, es ist sehr wichtig das alles mal zusammenzufassen, vielleicht als Tabelle, als Hilfe für Ärzte, die da noch kommen (könnten).
    Es geht ja darum, Dir zu helfen und wenn man das so alles liest und sich daraus dann ein Bild macht/ machen kann, wird man möglicherweise auf das ein oder andere etwas anders schauen.

    Ich wünsch Dir dafür auf jeden Fall Erfolg und Kraft und Geduld.


    Wenn Du schreibst, dass Du seit der Einnahme von MPH keine Anfälle mehr hast, dann verstehe ich das richtig, dass es aber durchaus welche gab?
    Ich frag nur deswegen, weil Du geschrieben hast, die Diagnose wäre ohne Anfälle gestellt worden.
    Was ja auch korrekt ist, aber damit hat sich die Diagose Epilepsie ja bewahrheitet, auch wenn es ziemlich gedauert hat, bis die korrekte Form der Epilepsie, die generalisierte JME erkannt wurde.

    Liebe Grüße
    Fliegerlein

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Falsche Diagnose?

    Ja folkale Epilepsie war ja zuerst die vermutung allerdings hatt man dan an den symptomen sowie EEG und MRT festgestellt das es auf keinen fall eine Fokale Epilepsie ist sonder eine JME wo man ja auch diese Zuckungen hat allerdings finde ich das ich nicht so ganz typische JME zuckungen habe bzw. sie für die klassische JME noch zu schwach sind.

    Also mein eig Problem ist ja jetzt eher ich komm aus münchen und bin ja eig in Vogtareuth des ist da bei Roßenheim in behandlung aber nach dem ganzen mist bin ich immer mehr davon überzeugt das die nicht so gut sind wie ihr Ruf ist und ich mir einen neuen Arzt suchen will nur wo? in der umgebung gibts keine die ebenfalls so richtig drauf spezialisiert sind. es gibt zwar noch sehr gute in Bonn oder Kehl aber ganz ehrlich des sind fast 8 stunden zug fahrt und für was? damit die mir das sagen was ich eh schon weis ich bin Medikamenten resistent und die die helfen würden haben zu extreme NW und ich hab ja schon alle durch. Dazu kommt das ich ja immoment keine Anfälle habe und deshalb auch nicht wirklich einen Sinn darin sehe mein Körper mit Medikamenten zu belasten.

    des mit der Diagnose ohne Anfälle war ja allg gemeint das man Diagnosen stellen kann ohne das man wirkliche Anfälle hat z.B. bei der Abcenecen Epilepsie die ich als Kind hatte hat man wirklich keine Anfälle da schaltet nur das gehirn mal kurz für 1,2 sekunden aus. Und ich hattenoch nie einen Grand Mal Anfall aber die zuckungen (jedenfalls die im schlaf) hab ich seit dem ich denken kann wusste nur damals nicht das das auch leichte Anfälle sind und wenn das damals schon so war dann heist des ja wiederum das es damals nicht wirklich oder nicht nur Abcenecn waren also ham die schon wieder Mist gebaut

    Und ich finde es eine absolute Frechheit das das Concerta nicht gezahlt wird da nach neuesten Studien es ja wirklich so weniger Anfällen fürt und ich bin der beste beweis dafür und wenn ich das nicht nehmen würde könnte es ja durchaus passieren das ich einen Grand Mal Anfall bekomme und wenns blöd läuft bzw es is einer ungünstigen Situation passiert kann man dabei sterben

  8. #48
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Falsche Diagnose?

    Duzi schreibt:
    Und ich finde es eine absolute Frechheit das das Concerta nicht gezahlt wird da nach neuesten Studien es ja wirklich so weniger Anfällen fürt und ich bin der beste beweis dafür und wenn ich das nicht nehmen würde könnte es ja durchaus passieren das ich einen Grand Mal Anfall bekomme und wenns blöd läuft bzw es is einer ungünstigen Situation passiert kann man dabei sterben
    Ist es auch.
    Hast Du Chancen da über eine Einzelfallentscheidung von Deiner Krankenkasse eine Übernahme zu bekommen?
    Eventuell kann Dir da ein Sozialverband wie der VdK etc. weiterhelfen, was diese ganze Antragsgeschichte und eventuelle Gutachten angeht.
    Ist ja doch eine ziemliche finanzielle Belastung, der man damit ausgesetzt wird ...

    Liebe Grüße
    Marcus

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Falsche Diagnose?

    ich denk nicht das es möglichkeiten gibt und Concerta ist ja gegen ADS und gegen Epilepsie gar nicht zugelassen naja muss man halt damit leben

  10. #50
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Falsche Diagnose?

    Aber Du hast ja eine ADHS-Diagnose.

    Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, speziell Concerta verschrieben bekommen zu können, mit der Argumentation, dass Concerta am besten wirkt und keine negativen, sondern eher positive Nebenwirkungen auf die ebenfalls vorhandene Epilepsie hat.

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